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Buddhismus und Quantenphysik: Die Wirklichkeitsbegriffe Nagarjunas und der Quantenphysik Taschenbuch – 3. Mai 2005

4.3 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christian Thomas Kohl, Jahrgang 1945, Diplom-Politologe. Er gehört seit 20 Jahren zur Kagyü- und Sakya-Tradition des tibetischen Buddhismus. Sein Schwerpunkt ist die Philosophie Nagarjunas. Zu diesen Themen hielt er Vorträge an der VHS-Rendsburg und der Christian Albrechts-Universität zu Kiel.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Die buddhistische Philosophie Nagarjunas ist von dem Ziel durchdrungen, alle extremen Wirklichkeitsbegriffe aufzulösen, um ein vorstellungsfreies, konzeptfreies Erleben der Wirklichkeit zu erreichen. Hauptsächlich geht es dabei um vier extreme metaphysische Ansätze, die mit dem Netz des Tetralemma [griechisch; catuskoti, Sanskrit] gefangen werden sollen und die von mir auf vier europäische Denkweisen bezogen werden: auf das substantielle, subjektivistische, holistische und instrumentalistische Denken. Unter Metaphysik verstehe ich im Anschluss an A. N. Whitehead eine Beschreibung von Prinzipien, nicht eine transzendente Lehre. Whitehead schreibt: „Metaphysik ist nichts anderes als die Beschreibung der allgemeinen Prinzipien, die sich auf alle Einzelheiten der Praxis anwenden lassen.“ [9] Die Auseinandersetzung mit dem buddhistischen Wirklichkeitsbegriff kann zu einer Auflösung der gewohnten extremen metaphysischen Denktraditionen führen, unabhängig davon, ob diese nun indisch oder europäisch sind. Das kann unangenehm sein, aber manch einer wird den Zusammenbruch von extremen Konzepten als eine angenehme Befreiung erleben.


Kundenrezensionen

4.3 von 5 Sternen
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Top-Kundenrezensionen

Von Angelika am 22. August 2007
Format: Taschenbuch
Dieses Buch beschäftigt sich mit der buddhistischen Philosophie Nagarjunas, mit den philosophischen Grundlagen der Quantenphysik und mit solchen Philosophen wie Whitehead und Gadamer, die die Wegbereiter des Prozeßdenkens waren. Im Stil geht es nach der Devise Albert Einsteins vor, der einmal gesagt hatte: "Man soll die Dinge so einfach wie möglich darstellen, aber nicht einfacher". Ich habe mich gefragt, was in dem Buch neu ist und was F. Capra nicht bereits vor 30 Jahren gesagt hat. Nun Capra ist ein Holist, für ihn ist alles mit allem verbunden, das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Dieser Holismus verpackt alles in eine Wolke. Dagegen beschäftigt sich die Philosophie Nagarjunas und auch die Quantenphysik mit ganz präzisen Abhängigkeiten der Dinge, mit konkreten Wechselwirkungen zwischen den Dingen, mit dem, was zwischen den Dingen liegt. Und genau das hat der Autor heraus gestellt. Er hat nicht nur das Substanzdenken und den Subjektivismus, sondern auch den Holismus zurückgewiesen. Aber ganz besonders hat er eine vierte Richtung unter die Lupe genommen, die er Instrumentalismus nennt und nach der alles nur Information sein soll, so als ob es nun überhaupt keine Wirklichkeit mehr geben soll. Das hat mich am meisten überzeugt und das ist eine Weiterentwicklung des gesamten Themas. Hier kommt die philosophische Grundlage zur Geltung. Wenn man das substantielle Denken überwunden hat, besteht die Gefahr, beim Subjektivismus stehen zu bleiben. Und wenn man den Dualismus von beidem überwunden hat, könnte man beim Holismus anhalten. Wenn man diese drei Positionen ablehnt, könnte man meinen, daß alles nur aus Konzepten oder Informationen besteht.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
C. T. Kohl erweist sich in dem Buch als exzellenter Kenner der Ontologie Nagarjunas. Neben seinen eigenen Übersetzungen stellt er auch teilweie jene von anderen Übersetzern nebenan, wodurch die Thematik eine Seriösität erlangt. Zudem beweist er auch seine Kenntnisse in der abendländischen Philosophie und in der populärwissenschaftlichen Literaturwelt der modernen Physik. Alles in allem ist das Buch - wenn auch sehr langatmig - eine hervorragende Ausarbeitung der Philosophie Nagarjunas im Vergleich mit der abendländischen Denktradition - auch wenn letztere nicht immer ganz stimmig dargestellt ist. 3 Sterne aber nur deshalb weil vor allem die "überraschende Parallelität" zwischen Buddhismus und Quantenphysik ausbleibt. Zunächst ist der Titel in der Hinsicht falsch, dass er das allgemeine Wort Buddhismus verwendet. Erst mit Blick auf den Untertitel erhellt die eigentliche Thematik des Buches. Es wird nämlich bloß ein einziger Philosoph des Buddhismus dargestellt: Nagarjuna. Auch wenn dieser der wahrscheinlich wichtigste Philosoph des Mahayana-Buddhismus war oder vielleicht auch ist, so darf sich der Leser nicht erhoffen mehr über die Parallelen zwischen "Buddhismus" und QP zu erfahren. (Dies liegt unter anderem natürlich auch daran, dass weder B QP ist noch QP B!) Zudem sind die Parallelen gar nicht so rigoros wie das Abstract erhoffen lässt, denn nur weil die QP eine Naturphilosophie der Relationen nahelegt und diese bei Nagarjuna gegeben ist, sind das noch keine großartigen Strukturähnlichkeiten. Zudem gibt es auch in der abendländischen Tradition Philosophien mit relationalem Charakter, von denen Kohl aber nur jene Whiteheads nennt.Lesen Sie weiter... ›
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Von Alfred am 5. September 2007
Format: Taschenbuch
Das Buch ist ein Beitrag zum Ost-West Dialog. Lange Zeit haben die Europäer von einer "gelben Gefahr" gesprochen. Sie hatten Angst vor Asien. Aber seit einigen Jahren sind sie mit dem Buddhismus bekannt gemacht worden, besonders durch die Vermittlung von Zen-Buddhisten und durch tibetische Lamas. Nun stellte sich jedoch die Frage, ob wir Europäer die buddhistischen Ideen einfach übernehmen oder aber mit unseren eigenen Ideen
und Vorurteilen verbinden. Bestimmt ist das das Beste. Aber mit welchen europäischen ideen sollen wir versuchen, den Buddhismus zu verstehen? Mit den Ideen von Philosophen wie Wittgenstein, Hegel oder Kant? Das haben einige interpreten der buddhistischen Philosophie vorgeschlagen. Christian Thomas Kohl schlägt nun vor, die buddhistische Philosophie mit den Ideen der Quantenphysik zu verstehen. Die Quantenphysik ist die einzige Theorie, die das dualistische Denken, das alles trennt, bei dem alles auseinanderfällt, überwunden hat und durch die Begriffe der Komplementarität, der Wechselwirkungen und der Verschränkungen ersetzt hat. Quantenobjekte fallen nicht auseinander. Und genau diese Erkenntnisse der Quantenphysik können ein Zugang zum Verständnis der buddhistischen Philosophie sein, nach der die Dinge abhängig von einander sind. Ich gebe zu, dass ich das Buch zweimal lesen mußte, um diese Zusammenhänge zu erkennen. Aber es hat sich gelohnt. Ich empfehle es. Das ist kein Schnellkurs zur Erleuchtung, sondern eine Auseinandersetzung mit den philosophischen Grundlagen einer Welt.
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