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Buddhas kleiner Finger Taschenbuch – 2002

4.0 von 5 Sternen 15 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Keiner schreibt in Russland zur Zeit frischer, frecher, gewagter als er: Victor Pelewin: Kräftige Statur, kurzer Haarschnitt, mürrischer Blick, Fantast. Mit einem Bein in der Satire, mit dem anderen in der Philosophie, mit beiden fest in der Realität." (Christoph Keller, Weltwoche)
"Pelewin ist gesegnet mit Eloquenz, nervöser Energie, erfindungsreichem Erzählen und subversivem Witz. Ein Stern am russischen Literaturhimmel." (Publisher Weekly) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Als man "Buddhas kleiner Finger" nicht auf die Shortlist für den russischen Booker Preis setzte, ging eine Welle der Empörung durch die Medien - die Jury hatte das meistdiskutierte Buch des Jahres 1996 ignoriert. Die Abenteuer eines jungen Dichters, der 1919 an der Seite Tschapajews durch Rußlands Steppen zieht, gleichzeitig aber zu den Patienten einer psychiatrischen Klinik im Moskau unserer Tage gehört, ist eine einzige Provokation, eine beißende Abrechnung mit den Utopien der Vergangenheit wie mit den absurden Phantasmagorien der Gegenwart. Fernöstliche Mystik, Cyberspuk und Breughelsche Szenen, Lachen und Erschrecken verdrillt Pelewin zu einem mitreißenden wahnsinnigen Rausch, der bizarre Bilder in die Netzhaut brennt. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Das Buch beginnt interessant mit einer Zeitschiene kurz nach der Oktoberrevolution und so verführte mich die Leseprobe. Ich hoffte auf etwas Bulgakov! Danach trifftet der Roman aber in so viel unterschiedliche Zeitepisoden, dass es mir schwer fiel, den Überblick zu behalten. Phantastereien, Trugbilder vervollständigen den Handlungsablauf, sodass ich entnervt das Handtuch geschmissen habe. Tut mir leid, Herr Pelwin, ich habe es nicht verstanden!
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch befindet sich, auf meinem Radar "geliebter Russen" irgendwo zischen Gogols "Seelen" und Bulgakows "Magaritha".
Mir ging es bisweilen beim lesen, als würde ich gleichzeitig Wodka trinken und Gedichte rezitieren...
Pjotr ist Insasse einer psychiatrischen Klinik weil glaubt, seine wahre Identität wäre die des Adjutanten von Tschapajew, eines in Rußland legendären Feldkommandanten der Roten Armee während des Bürgerkrieges. Dieser geheimnisvolle Tschapajew rettet ihn aus einer prekären Situation und nimmt ihn als Politkommisar zu sich. Dabei lernt Pjotr auch die schöne Manschinengewehrschützin Anna kennen, der er oft aber vergeblich näher zu kommen versucht.
Zwischendurch "träumt" er immer wieder von der Nervenklinik und den etwas eigenartigen Heilungsverfahren eines Professors. Auch die Geschichten seiner drei Zimmerkollegen erlebt er auf diese Weise sehr realitätsnah mit.
Von ausgiebigen Alkohol- und Drogenkonsum begleitet, bringt ihm Tschapajew die buddhistische Lehre näher und die ganze Sache wird dadurch zunehmend irreal...

Die Helden so skurril, der Plot so ergreifend, ach könnte ichs doch im Original lesen!
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Format: Gebundene Ausgabe
"Dieses Buch wirkt wie ein Computervirus - geschaffen, um das kulturelle Gedächtnis Rulands zu zerstören", so die Begründung der Juroren warum "Buddhas kleiner Finger" nicht zum russischem Booker Preis normiert wurde. Dabei galt Viktor Pelewins dritter Roman 1996 als die meist besprochene Neuerscheinung in Rußland. Die negativ gemeinte Bemerkung trifft den Kern des Buches, allerdings kann diese nur als Werbung verstanden werden. Denn wenn es gilt, daß Literatur unser Verständnis von Wirklichkeit zu erweitern vermag, dann ist Pelewin wahrscheinlich einer der radikalsten Autoren der Gegenwart. Ohne althergebrachte Rücksichtnahme spielt er mit Traditionen, philosophischen Ideen und Wirklichkeitsvorstellungen. Dabei kreiert er Bilder, Dialoge und Szenen, bei denen man sich unwillkürlich fragt: "Hoppla, kann ich da überhaupt noch nachkommen?", um nach einigen Sätzen von einem ganz neuen Sinnzusammenhang begeistert zu sein. Tatsächlich zerstört Pelewin überkommene Vorstellungen von dem was wirklich ist. Klammheimlich wie ein bösartiger Virus - insofern haben die Juroren recht -, aber er setzt auch wieder zusammen. Ebenso klammheimlich. Nach dem Lesen bleibt ein Bild von abstruser und verworrener Schönheit, das eigenartig lange im Gedächtnis verweilt. Das Ganze in einer schlichten aber frischen Sprache, die es einem erlaubt, selbst die aberwitzigsten Wendungen und den Wechsel von mehreren Zeitebenen leicht verständlich zu verfolgen. Der Roman spielt zeitlich als auch räumlich in Rußland.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch ist ein Leckerbissen für alle, die sich in der sowjetischen und russischen Gesellschaft so gut auskennen, sogar Anspielungen auf deren Witze zu verstehen. Und für alle, die das Nachwort zuerst gelesen haben.

Für andere ist es eher zäh.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
"Buddhas kleiner Finger" ist das erste Buch, das ich von Viktor Pelewin gelesen habe. Es ist ein wahnwitziger (im Wortsinn!) Parforceritt durch die Zeit vor, während und nach der russischen Revolution. Spannende Unterhaltung mit skurrilen Einfällen, Weisheiten, schrägen Ansichten, historischen Purzelbäumen - wunderschön erzählt. Ich will mehr von diesem Autor!
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Format: Gebundene Ausgabe
Viktor Pelewin hat mir seinem buch "Buddhas kleiner finger" ein Buch geschaffen, das sich dem interessierten leser in mannigfaltiger Weise eröffnet. Fälschlich wäre es dieses Buch nur als normalen Roman oder Trivialliteratur auffzufassen und falsch ist es dieses Buch mit einer solchen erwartungshaltung zu lesen, denn dieses Werk verbirgt hinter seiner phantastischen geschichte (in der einige kapitel zu den besten gehören, die ich jemals gelesen habe) eine breite pallette an philosophischen und esoterischen Fragestellungen. diese sind häufig nur in Anspielungen versteckt, hierbei aber so treffend platziert, daß einem der sinn dieses buches eigentlich erst nach dem studium einiger, exquisit ausgewählter literatur völlig erschliesst. dies soll nicht heissen, das dies nötig wäre, aber die wahre tiefe des werkes erschlisst sich einem erst, wenn man mit begrifen wie "gurdjew" , "castaneda" oder auch "satori" wirklich etwas anfangen kann. pelewin beweist wieder einmal, daß er zu den besten zeitgenössischen autoren gehört und sein schreibstil trotz aller philosophischen tiefe zu fesseln vermag
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