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Das Buch der verbrannten Bücher Taschenbuch – 6. Juli 2009

5.0 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Als die Nationalsozialisten die Macht in Deutschland übernommen hatten, stand auf ihrer Agenda ganz oben, alles „Undeutsche“ aus der deutschen Kultur zu eliminieren. Der 1904 in Alsleben an der Saale geborene Bibliothekar und Leiter der Berliner Geschäftsstelle der „deutschen Zentralstelle für Volkstümliches Büchereiwesen“ des Volksbibliothekarverbandes Wolfgang Herrmann lieferte dafür 1933 erste „Schwarze Listen“ mit den Titeln derjenigen Bücher, von denen er die Volksbüchereien „gesäubert“ wissen wollte. Neben der 131 Autoren umfassenden Aufstellung der auszusondernden „Schönen Literatur“ verfasste er Listen für die Gebiete „Allgemeines“, „Kunst“ und „Geschichte“. In zahlreichen Städten wurden öffentliche Zeremonien veranstaltet, auf denen diese „undeutschen“ Bücher dann feierlich verbrannt wurden.

Doch bei den symbolischen Bücherverbrennungen blieb es nicht. Schon bald wurde nicht nur in Bibliotheken im großen Stil ausgesondert und makuliert. Auch der Buchhandel wurde systematisch „gesäubert“ – mit einem erschreckend nachhaltigen Erfolg. Viele der Autoren, deren Bücher Opfer von Verbrennung und „Säuberung“ wurden, sind heute tatsächlich vergessen: „Hans Sochaczewer, Otto Linck, Herrmann Essig, Maria Leitner, Alfred Schirokauer, Ernst Johannsen, Albert Hotopp, Rudolf Geist, Alex Wedding und viele, viele mehr“.

Volker Weidermann hat für Das Buch der verbrannten Bücher „die Spuren ausnahmslos aller Autoren verfolgt, die damals auf der ersten schwarzen Liste der ‚Schönen Literatur’ standen“: Nicht jede Biografie der insgesamt vierundneunzig deutsch- und siebenunddreißig fremdsprachigen Schriftsteller hat er vollständig rekonstruieren können. Doch es sind, wie er versichert, nur wenige Lücken geblieben. Das Buch der verbrannten Bücher ist ein kleiner, später Triumph über die Barbarei! Unbedingt lesenswert! -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

„Ein Panorama der Vorkriegsliteratur, das sich dem Leser wie neu darbietet.“ (Süddeutsche Zeitung)

„Spannend und aufschlussreich zu lesen.“ (Deutsche Welle)

„Der Autor erzählt kenntnisreich und mit viel Humor sowohl von den Schriftstellerpersönlichkeiten als auch von ausgewählten Werken.“ (Münchner Merkur)

„Ein ebenso kenntnisreiches wie faszinierendes Lesebuch.“ (Nürnberger Nachrichten)

„Weidermanns exzellentes Buch macht Lust, die 'Verbrannten' wiederzulesen oder neu zu entdecken.“ (Wiener Zeitung)

„Solange die Autoren noch gelesen werden, sind sie nicht tot. Und Volker Weidermanns Buch fordert dazu auf, eindringlich, enthusiastisch und bewegend.“ (NDR Fernsehen)

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Format: Gebundene Ausgabe
Zwar ist Volker Weidermann nicht der erste, der nach Spuren der von den Nazis verbrannten Autoren sucht, aber seine Spurensuche war nicht nur erfolgreich, sondern liest sich auch hervorragend. Freilich hätte er außer Jürgen Serkes "Verbrannte Dichter" noch weitere, nicht minder verdienstvolle Fährtensucher wenigstens nennen müssen, zum Beispiel Walter Zedak, Jost Hermand oder Richard Drews und Alfred Kantorowicz, oder die von Jarmatz, Barck und Diezel herausgegebene "Exil in ..."-Reihe, die in den 70er Jahren in der DDR erschienen war (und noch einige andere). Und freilich hätte er noch eine Bibliographie anfügen können, denn man bekommt schon während der Lektüre Lust, sich mit dem ein oder anderen Autor näher zu beschäftigen -- aber wird oder wurde der inzwischen auch irgendwo wieder verlegt? Auch ein systematischer bibliographischer Nachweis der Erinnerungsliteratur wäre mehr als sinnvoll gewesen. Dass Weidermann all das ohne viel Mehraufwand hätte anführen können, liegt auf der Hand, denn man merkt nahezu jeder Seite an, dass er bemerkenswert gründlich und zeitaufwendig recherchiert hat. Damit wären aber auch schon die wind- und wetterfesten Kritikpunkte abgehakt; die Habens-Seite wiegt weitaus schwerer.
Im Gegensatz zu anderen Autoren geht Weidermann nämlich systematisch vor, und das System liegt eigentlich nahe: Sein "Buch der verbrannten Bücher" beruht auf der "Wolfgang-Herrmann-Liste", die den vor allem studentischen Bücherverbrennern 1933 makabre "gute" Dienste leistete. Alles, was der mediokre Bibliothekar Wolfgang Herrmann mit Feuereifer auf seine Schwarze Liste gesetzt hatte, kam nämlich auf den Scheiterhaufen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Zwar ist Volker Weidermann nicht der erste, der nach Spuren der von den Nazis verbrannten Autoren sucht, aber seine Spurensuche war nicht nur erfolgreich, sondern liest sich auch hervorragend. Freilich hätte er außer Jürgen Serkes "Verbrannte Dichter" noch weitere, nicht minder verdienstvolle Fährtensucher wenigstens nennen müssen, zum Beispiel Walter Zedak, Jost Hermand oder Richard Drews und Alfred Kantorowicz, oder die von Jarmatz, Barck und Diezel herausgegebene "Exil in ..."-Reihe, die in den 70er Jahren in der DDR erschienen war (und noch einige andere). Und freilich hätte er noch eine Bibliographie anfügen können, denn man bekommt schon während der Lektüre Lust, sich mit dem ein oder anderen Autor näher zu beschäftigen -- aber wird oder wurde der inzwischen auch irgendwo wieder verlegt? Auch ein systematischer bibliographischer Nachweis der Erinnerungsliteratur wäre mehr als sinnvoll gewesen. Dass Weidermann all das ohne viel Mehraufwand hätte anführen können, liegt auf der Hand, denn man merkt nahezu jeder Seite an, dass er bemerkenswert gründlich und zeitaufwendig recherchiert hat. Damit wären aber auch schon die wind- und wetterfesten Kritikpunkte abgehakt; die Habens-Seite wiegt weitaus schwerer.
Im Gegensatz zu anderen Autoren geht Weidermann nämlich systematisch vor, und das System liegt eigentlich nahe: Sein "Buch der verbrannten Bücher" beruht auf der "Wolfgang-Herrmann-Liste", die den vor allem studentischen Bücherverbrennern 1933 makabre "gute" Dienste leistete. Alles, was der mediokre Bibliothekar Wolfgang Herrmann mit Feuereifer auf seine Schwarze Liste gesetzt hatte, kam nämlich auf den Scheiterhaufen.
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Format: Taschenbuch
Ein Buch, dessen Existenz irgendwie notwendig ist. Im “Buch der verbrannten Bücher” geht es um all jene literarischen Werke, die im dritten Reich – insbesondere am 10. Mai 1933 – verbrannt wurden. Hierüber eine Abhandlung zu verfassen, gewinnt nicht zuletzt dadurch an Relevanz, dass viele der davon betroffenen Autoren heute praktisch unbekannt sind – obgleich einige Bücher überdauert haben, wurde das Ziel der Nazis erreicht, nämlich die Auslöschung der Schriftsteller aus dem deutschen Bewusstsein. All dieser Autoren nimmt sich das vorliegende Buch an und behandelt sie nacheinander, jeden für sich, in kurzen Texten. Man erfährt die wichtigsten Punkte einer jeden Biografie, die Werke, die das negative Aufsehen erregten, und, so vorhanden, die Gründe, die zur Verbrennung führten. Zum Großteil handelt es sich um Kommunisten, Kriegsgegner und Menschen jüdischer Konfession bzw. Abstammung. Darunter sind wenige bekannte Namen (z.B. Stefan Zweig, Erich Kästner, Erich Maria Remarque) und noch viel mehr unbekannte. In der Tat, so gibt auch der Autor zu, sind bei weitem nicht alle von ihnen von literarischer Relevanz, mitunter gar zurecht vergessen – bei den meisten aber dürfte das Urteil weniger eindeutig sein. Bei der Auswahl der behandelten Schriftsteller richtet sich der Autor Volker Weidermann nach der berüchtigten “Schwarzen Liste” Wolfgang Hermanns, die als erste all jene Werke und Künstler auflistete, die man in der “Aktion wider den undeutschen Geist” bekämpfte. Immer wieder finden sich in den Biografien auch gut gewählte Zitate der Autoren, die jeweils repräsentativ für ihr Werk oder ihre Einstellung sind.Lesen Sie weiter... ›
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