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Brutal Planet [Vinyl LP]

4.5 von 5 Sternen 33 Kundenrezensionen

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Brutal Planet
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Produktinformation

  • Vinyl (21. Oktober 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Rock Classics (Cargo Records)
  • ASIN: B005ELZM5I
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 33 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 415.681 in Musik (Siehe Top 100 in Musik)
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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Viele hatten den alten Schockrocker Alice Cooper schon abgeschrieben. Zu poppig waren viele seiner Scheiben aus den Achtzigern und Neunzigern, zu durchwachsen die Kompositionen, die zumeist aus der Feder renommierter Mainstream-Songwriter stammten. Auch auf seinem 2000er Album Brutal Planet lässt sich Vincent Damon Furnier wieder unter die Arme greifen, diesmal allerdings vernünftig und von einem Mann, der auch schon Metal-Größen wie Rob Halford wieder auf die Beine gebracht hat.

Bob Marlette heißt der Knabe, der auf Brutal Planet im Hintergrund agiert und Cooper einen topmodernen Anstrich verpasst, ohne dabei die Roots des Meisters zu verwässern. Tiefergestimmte Gitarren, Drum-Loops und ein fast schon Industrial-verdächtiger Sound treffen auf traditionelle, melodische Hardrock-Riffs und Coopers typische Vocals, die einem auch nach über 30 Jahren noch so manchen Schauer übers Rückgrat wandern lassen können. Hits der Marke "Brutal Planet", "Gimme" oder "Blow Me A Kiss" gehören mit zum Besten, was der Schlangen-Fanatiker jemals auf Platte gebannt hat. Glückwunsch zu einer gelungenen Wiederauferstehung! --Michael Rensen -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Child in time TOP 1000 REZENSENT am 16. Januar 2016
Format: Audio CD
Im Juni 2000 erschien das 21. Studioalbum von Alice Cooper. "Brutal Planet" wurde von Bob Marlette (u.a. Black Sabbath, John Wetton und Quiet Riot) produziert. Eingespielt haben es Alice Cooper (Lead Vocals), Ryan Roxie (Guitars), Phil X (Guitars), Eric Singer (Drums) und Bob Marlette (Bass, Keyboards). Allte Titel wurden von Alice Cooper und Bob Marlette getextet und komponiert.

Los geht es mit dem Titelsong `Brutal planet`. Ein richtig fieser, harter Stampfer. Toller Gesang von Alice. `Wicked young man` schlägt in die gleiche Kerbe. Ein langsamer, harter Stampfer. `Sanctuary` ist deutlich schneller und moderner (mit Schredder-Gitarren). Auch `Blow me a kiss` ist heavy und hat einen modernen Sound. Auch `Eat some more` hat wieder diese fiese Ausstrahlung. Bis hierher ein richtig hartes Brett von Alice. Bei `Pick up the bones` wird zum ersten Mal etwas Härte rausgenommen. Recht fies und düster der Titel. `Pessi-mystic` ist wirklich recht mystisch. Auch die weiteren Tracks weichen nicht von dem bisherigen Konzept ab. Heavy Metal ist angesagt und teilweise geht es in die Industrial- und Nu Metal-Richtung. Bei `It's the little things` wird mal Fahrt aufgenommen. Der Closer `Cold machines` hört sich nach Marilyn Manson an.

"Brutal Planet" ist ein Album für Metalheads. Allerdings sollte man die Ohren auch für Industrial-Metal offen haben. Mit dem Erfolgsalbum "Trash" (1989) hat "Brutal Planet" musikalisch nichts gemeinsam. Die Härte gefällt mir, jedoch ist mir das ganze Album insgesamt zu langsam. Zwischendurch hätten Alice und seine Band ruhig mal auf das Gas drücken können. Eine Kaufempfehlung und 4 Sterne von mir. Man sollte aber mit der düsteren Stimmung und dem langsamen Tempo kein Problem haben.
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Format: Audio CD
Alice Cooper – Brutal Planet

Schluss mit lustig! Alice ist im neuen Jahrtausend angekommen und er macht klar: Jetzt wird es richtig düster, aggressiv und brutal. Wer The Coop schon vorher gruselig fand, für den wird dieses Album hier die reinste Höllenfahrt und das ist dem Meister des Schockrocks wohl nur Recht.

Brutal Planet stellt den Auftakt einer Trilogie über einen nahen Weltuntergang dar. Lyrisch hat Alice sich hierbei selbst übertroffen. Man könnte fast behaupten die konzeptionellen Texte des Herrn Coopers haben hiermit ihren Zenit erreicht. Die Apokalypse wird nämlich real dargestellt. Irgendwann in naher Zukunft zerreißen sich die Menschen buchstäblich auf den Straßen. Doch das ist alles eben nicht weit entfernt, sondern täglich in den Nachrichten zu sehen. Umso erschreckender, dass viele dieser Schreckensszenarien mittlerweile unmittelbare Realität sind. Die Intension der Texte sind somit gelungen und dieses Wissen macht mehr Angst als eine bloße Erzählung von fiktionalen Horrorgeschichten.

Gleich im Titelsong Brutal Planet wirft Alice alle Graueltäten der Menschheit zusammen und vermischt diese mit biblischen Anspielungen (ähnlich The Last Temptation). Um diese brutalen Lyrics zu stützen muss die Musik natürlich genauso böse sein. Und tatsächlich: Die Gitarren sind tief gestimmt, Alice klingt herrlich böse und intensiv, die metallischen Riffs brodeln nur vor sich hin und trotzdem ist alles knallig produziert. Herrlich. Ebenso werden die Geschichten von einem Amokläufer (Wicked Young Man) und sonstigen Gewalttaten (Blow me a Kiss, hier sogar mit elektronischen, an Industrial erinnernde, Elemente verfeinert) erzählt.
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Von Ein Kunde am 16. August 2001
Format: Audio CD
Nur wenigen Musikern wird je ein derartig geniales Comeback gelingen, wie Alice es mit diesem Album vorlegt. Das Urgestein der Düsterrocker zeigt mit diesem Meisterwerk des Metal der heutigen Generation, wo der Hammer hängt bzw. wie man mit ihm die Gitarre zu bearbeiten hat. Seine Songs sind ein teilweise tiefgründiges, bösartig anmutendes Abbild des Schlechten unserer Welt, musikalisch mit maschinenartig treibenden Rhythmen und sphärischem bis panischen Kreischen der Leadguitar. Obwohl seine Texte hart sind, verherrlichen sie niemals Agression und Gewalt, sondern nehmen stets kritische position ein. Vor allem die zweite Hälfte der CD gefällt mir besonders gut, das unumstößliche Highlight ist die musikalisch brillante Ballade "Pick Up The Bones". Zusammenfassend kann man sagen, dass jeder, der jemals den geringsten Gefallen an der leisesten Gitarrendistortion gefunden hat, dieses Album vergöttern müsste. Ich tue es auf jeden Fall.
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Format: Audio CD
Ich gebe es gleich, als vertrauensbildende Maßnahme, offen zu: Ich bin eingefleischter Fan von Alice Cooper, ich finde sogar, daß er der kreativste Rockstar der letzten Jahrzehnte war und ist. In ganz anderen Muckengefilden als ABBA oder die Beatles, aber ähnlich unvergleichlich. Und die neue CD ist gut, ganz ehrlich! Da ich aber nicht mit Blindheit geschlagen bin, muß ich konstatieren, daß sie a) zum Teil gewöhnungsbedürftig ist und b) einige Lieder, so z.B. auch die Ballade "Take it like a woman", nicht von Originalität überschäumen. Andererseits sind Lieder wie der Titeltrack, daß leicht Marylin Manson- angehauchte "Wicked young man" (da geht's um Littleton, und nicht um Schily's ominöse "rechte Gefahr"), "Sanctuary" (flott! flott!) und "Cold machines" klasse. Insgesamt sein Geld auf jeden Fall wert! Recht hart und modern auch in der Zukunft... bitte, Herr Cooper!
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