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Brothers - Zwischen Brüdern

4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Künstler: Susanne Bier
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Dänisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 9. Januar 2006
  • Produktionsjahr: 2004
  • Spieldauer: 110 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000BUNX0S
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 96.503 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Michael ist einer dieser Männer, die das Glück gepachtet zu haben scheinen - eine glänzende Karriere in der Armee, eine Bilderbuchehe mit seiner schönen Frau Sarah, zwei aufgeweckte Kinder. Sein jüngerer Bruder Jannik ist das schwarze Schaf der Familie, ein eher erfolgloser Typ, der wegen eines Banküberfalls im Gefängnis saß und nach der Entlassung seinen Platz im Leben sucht. Als Michael bei einem Afghanistan-Einsatz vermisst und für tot erklärt wird, hilft Jannik der trauernden Sarah über die schlimme Zeit hinweg und übernimmt erstmals so etwas wie Verantwortung, für sich und für die Familie. Langsam spüren sie, dass es mehr sein könnte als simple Sympathie, die sie verbindet. Und dann kommt der von afghanischen Aufständischen in Gefangenschaft gehaltene und von einer Eingreiftruppe befreite Michael zurück, ein fremder und traumatisierter Mann ...

Movieman.de

„Brothers“ ist ein typischer Vertreter europäischen Kinos, zurückgenommener, aber auch geradliniger als die Verwandtschaft aus Hollywood. Regisseurin Susanne Bier erzählt hier eine packende und ergreifende Geschichte, die sie in beinahe dokumentarische Bilder einfängt. Dabei erzählt sie eine zwar fiktive, aber im Grunde dennoch wahre Geschichte, zeigt, wie das Leben ist und das Nichts nur schwarz oder weiß, gut oder böse ist. Wir alle leben in Grautönen. Fazit: Großes europäisches Kino

Moviemans Kommentar zur DVD: Ein fein gezeichnetes Drama mit guten Bild- und Tonwerten. Kurzes, aber gutes Bonusmaterial rundet das Ganze ab.

Bild: Der Look von „Brothers“ ist ein ganz eigener, dem von Dogma-Filmen nicht unähnlich. Hier wird viel auf wackelige Handkamera gesetzt, wobei der Rahmen auch nicht immer völlig richtig gesetzt ist, sondern man richtiggehend den Blick durch die Linse erlebt. Die Farben sind kalt und sehr natürlich gehalten, sorgen aber nicht gerade für ein einnehmendes Gefühl dem Zuschauer gegenüber. Damit einher geht im Grunde auch der recht hohe Rauschwert, dem man zugestehen muss, einen zusätzlichen Grad des Realismus zu erschaffen (00:06:27). Die Schärfe ist im Großen und Ganzen angenehm, wird aber durch das Grieseln auch diffuser. Bei Nahaufnahmen (Augenpartie bei 00:28:09) sorgt sie für sehr detaillierte Bilder, bei Totalen wird es etwas weicher, ist aber dennoch angenehm. Bei Bewegungen lässt die Stabilität ein wenig nach, vor allem bei ruckeligen Kameraschwenks (00:06:27). Der Kontrast ist gut und kann gefallen, die Kompression arbeitet ordentlich, hin und wieder fallen ein paar zusätzliche Rauschmuster auf.

Ton: Der Ton liegt nur in der deutschen Fassung in 5.1 vor. Dies ist nun nicht unbedingt der Film, der ein Effektgewitter bieten könnte, aber einige Effekte sind definitv gut gesetzt, so etwa der Absturz. Zudem sorgt der 5.1-Track für eine schöne Atmosphäre, etwa wenn bei 01:12:28 die Geräusche des Spielplatzes das Geschehen umspielen. Die Dialoge sind sauber und gut verständlich, die Synchro weiß zu gefallen, da sie nicht zu aufdringlich klingt. Der O-Ton ist ordentliches Stereo, aber nicht so vital und fein gearbeitet wie der deutsche Ton.

Extras: Die Extras sind nicht allzu umfangreich, aber durchaus ansehnlich. “Hinter der Kamera” gibt kurze Einblicke in den Dreh. Die Trailer und TV Spots sind nett. Highlight ist das Interview mit der Regisseurin, die ein wenig Einblick in die Genese des Films gibt. --movieman.de

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Dieser Film ist einer der Besten die ich je über Traumata von Soldaten und die Sinnlosigkeit des Krieges in Afghanistan gesehen habe.
Trocken und echt wird die Geschichte von Michael erzählt, der seine Familie als liebender Vater und Mann zwecks des Krieges verlässt und wiederkommt als psychisches Wrack. Zusätzlich wird die Gegenüberstellung zu seinem Bruder Jannik dargestellt, der zu Hause als der absolute Versager galt und sich immer mehr zum Familienmensch mausert - also direkt entgegengesetzt zu Michael.

Interessant macht diesen Film, dass er im Gegensatz zu anderen Filmen dieses Themas mit Nüchternheit überzeugen kann, mit seiner Neutralität gegenüber Gut und Böse
mit seiner Authentizität die ohne viel Blut und Darstellung physischer Gewalt auskommt, weil man die Brutalität in den Worten und die psychischen Verletzungen förmlich am eigenen Körper zu spüren beginnt.

Mich hat dieser Film bis heute nicht losgelassen und tief beeindruckt.
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Michael ist ein fürsorglicher Familienvater, der seine Frau und seine Töchter schätzt. Er holt seinen Bruder aus dem Gefängnis ab und sorgt dafür, das dessen Kontakt zu ihren Eltern wieder besser wird. Beruflich ist Michael Major in der dänischen Armee und muss für einige Zeit nach Afghanistan. Dort stürzt der Hubschrauber ab, in dem Michael mitfliegt. Michael wird für Tod erklärt. Zuhause lernt inzwischen sein Bruder Verantwortung zu übernehmen und kümmert sich um Michaels Familie.

Doch Michael hat überlebt und wird von der Gegenseite gefangen genommen. Zusammen mit einem anderen Gefangenen aus Dänemark werden sie nur spärlich mit Nahrung versorgt. Hin und wieder bedient man sich Michaels technischer Kenntnisse, wenn man ein neues Kriegsgerät erbeutet, das man nicht zu bedienen weis. Bald ist man den zweiten Gefangenen überdrüssig und verlangt von Michael unmenschliches. Als das Camp von einer englischen Einheit aufgemischt und Michael befreit wird, ist etwas in ihm zerbrochen.

Er kehrt nach Hause in den Schoß seiner Familie zurück. Aber ein Teil von ihm ist in Afghanistan zurück geblieben. Misstrauen und Zorn sind fortan seine Begleiter. Er überwirft sich mit seinem Bruder und verdächtigt seine Frau des Ehebruchs. Die Töchter haben Angst vor ihrem Vater. Als das ganze in einem Streit mit Waffe eskaliert, wird Michael erneut eingesperrt. Erst hinter den Gefängnismauern findet er seine Sprache zurück und kann mit seiner Frau über das Geschehene sprechen.

Der Film zeigt eindruckvoll das Krieg nicht nur die anderen in die Steinzeit zurückbombt, sondern uns selbst auch. Kultur und Zivilisation sind Errungenschaften, die wir auch wieder verlieren können. Ein leiser, spannender und eindruckvoller Film mit sehr guten schauspielerischen Leistungen.
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"Brothers – Zwischen Brüdern" (2004) ist der zweite Spielfilm der dänischer Regisseurin Susanne Bier.
Das grandiose Drama basiert auf einem Original-Drehbuch Biers und Anders Thomas Jensens.
Es zeigt die psychischen Störungen, die der Krieg bei den überlebenden Soldaten und ihren Familien hinterlässt und zwingt uns Abstand von dem Glauben zu nehmen, dass wir in dem geschützten, privilegierten Teil der Welt leben.
„Der Krieg findet nicht mehr irgendwo weit entfernt statt, sondern in gewisser Weise mitten in den eigenen Häusern.“ Susanne Bier
Sarah (Connie Nielsen, zuvor in der weiblichen Hauptrolle in „Gladiator“), Mutter zweier Töchter ist glücklich verheiratet mit Michael (Ulrich Thomsen), einem Major der dänischen Armee. Wenige Stunden, bevor Michael nach Afghanistan zum Einsatz bei der UN - Friedenstruppe fliegt, holt er seinen jüngeren Bruder Jannik (Nikolaj Lie Kaas), der wegen eines Banküberfalls verurteilt wurde, vom Gefängnis ab.
Die Großfamilie trifft sich zum Abendessen, um die Rückkehr in die Freiheit und den Abflug nach Afghanistan zu feiern. Doch der Vater zeigt Jannik, dass er ihn für einen Verlierer hält und eigentlich nur Michael und seine glückliche Familie liebt.
Doch zwei Tage später kommt aus Afghanistan die Hiobsbotschaft, dass Michael bei einem Hubschrauberabsturz ums Leben gekommen sei. Die gemeinsame Trauer bringt Jannik und Sarah einander näher.
Tatsächlich aber hat ihr Ehemann den Absturz schwer verletzt überlebt.
In der Gefangenschaft der Taliban trifft er auf den entführten Radartechniker Nils Petter, der schwer misshandelt wurde.
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Diese Kritik bezieht sich - wie üblich bei mir - auf die Originalversion mit Untertitel + sowie ebenfalls: keine Inhaltsinfos - also SPOILER-frei:-)

der erste Film, den ich von der momentan wohl weltbesten Regisseurin Susanne Bier sah, war damals ein gewisser "Nach der Hochzeit" (NdH) aus dem Jahre 2006.
Eigentlich war das Anti-Cover mit einem unscharfen Mads M. damals in der Stadt-Bibi alles andere als der Knüller. Alles roch hier nach Hardcore-Dogma-Film, die oft sehr sperrig sind.

Doch dieser Film war einfach brilliant. Ich würde ihn als Dogma-light bezeichnen - und diese Art von Film, typischerweise aus Dänemark, ist dann genau mein Fall. Und auch "Brothers" weist stilisische Ähnlichkeiten zu NdH auf.

Die herzergreifende und wirklich traurige Story wird ohne Kitsch oder Effektheischerei erzählt und packte mich ungeheuerlich. Alle Figuren agieren vollkommen glaubhaft und nachvollziehbar und man ahnt, dass die sich unbarmherzig anbahnende, allein durch das Schicksal und den Zufall bestimmte, Beziehungs-Konstellation zu einer menschlichen Tragödie auswachsen könnte. Wie das starke Drehbuch und auch die schnörkellose Regie dabei die zahnräder ineinander greifen lassen ist sowas von zwingend, dass mir die Spucke weg blieb.
Die Kamera ist zudem so wie bei NdH stets extrem nah dran an den Gefühlen der Charaktere - sehr oft Hände, Lippen und Augen in Großaufnahme. Einfach atemberaubend, fand ich das....

Aber klar:
Drehbuch - Anders Thomas Jensen und Regie - Susanne Bier sind eine Konstellation, mit der das kleine Dänemark gegen die besten aus den übermächtigen USA antreten kann. Ich bin seit nunmehr 5 Jahren ein Riesenfan der beiden.
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