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Kundenrezensionen

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am 14. Mai 2010
Auch wenn die beiden Männer der Black Keys angeblich schon im Sandkasten miteinander gespielt haben: Brothers sind sie nicht, genausowenig wie Jack der Bruder von Meg ist... Mit den White Stripes sind sie schon öfters verglichen worden, wegen der Parallelen in der Besetzung (nur Gitarre und Drums), im Musikstil (eine erdige Mischung zwischen Deltablues und Garagerock) und in der Mission (die mit Hiphop aufgewachsene Jugend des frühen 21. Jahrhunderts zu den Wurzeln der schwarzen amerikanischen Musik zurückzuführen).
Die lustigen Dinovideos auf youtube und die originelle Gestaltung des Umschlags (vor allem die Rückseite - wer findet den Fehler?) und der nach dem ersten Abspielen doch nicht so ganz schwarzen CD sind zum Glück die einzigen Albernheiten an diesem neuesten Werk der Black Keys.
Danger Mouse hatte diesmal nur bei einem Lied die Finger mit drin (Tighten Up - klingt ziemlich Motown und hat starkes Hitpotential) - auch hier tendiere ich zu "zum Glück".
Ansonsten, wie gewohnt, no-bullshit Blues von feinster Qualität.
Die 8-Spur-Nostalgiker müssen wohl damit leben, dass die Zeiten des Thickfreakness-Sounds vorbei sind. Die Produktion ist professioneller geworden. Die Arrangements sind nicht mehr ganz so dreckig wie in den Anfangsjahren, der krasse Minimalismus ist nicht mehr da. Aber die Black Keys bleiben sich trotzdem treu. Und das Niveau der Songs, die einen in die 60er- und 70er-Jahre entführen, ist von Anfang bis Ende hoch.
Wer mehr auf die druckvollen Sachen steht, wird "Next Girl", das schon erwähnte "Tighten Up" und das schwungvolle "Howlin' For You" mögen. Wem eher die ruhigen Nummern gefallen, der wird beim gefühlvollen "The Only One" oder beim romantischen "Never Gonna Give You Up" dahinschmelzen. Aber: Wirklich jeder einzelne Song ist eine Perle - unmöglich, einen Favoriten zu küren.
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am 12. August 2010
Die Geschichte der traditionelle Rockmusik ist schon lange zu Ende geschrieben. Was für die junge Generation übrig bleibt ist scheinbar nur noch das Retro-Plagiat mit dem oft faden Beigeschmack, sich endlos in verstaubten Rockismen zu verlieren.

Doch nun hat das Roots-Bluesrock-Duo aus Ohio nach fünf archaischen ungeschliffenen Garagebluesalben den Schlüssel zu einer neuen Schule gefunden, den klassischen Stil mit neuem Einfallsreichtum und interessanten Details instinktsicher zu verbrüdern. Sie schöpfen aus dem Füllhorn der 60-70er Jahre und bereichern leichtfüßig die Funde durch ihre auf einem 10-jährigem Zusammenspiel basierende umfangreiche musikalische Vielfalt und Beseeltheit.

Schmuddeliger Glamrock a la T. Rex ("Everlasting Light "), gummiartige Rhytmen der Glitter Band ("Howlin' for You"), Instrumentalpsychadelisches im Stil von Credence Clearwater Revival oder Hendrix ("Black Mud"), albatrossiges von Fleetwood Mac ("These Days "), Booker T.ige Orgelbeats ("The Only One"), Jerry Butler-Cover ("Never Gonna Give You Up"), funkige Motwonsongs ("Tighten Up"), wunderbar entspannt Sweetsmokendes ("Ten Cent Pistol"), cambaloversetzt Ba-Rockes, ("Too Afraid to Love You"), Gospel-Funk ("Sinister Kid") als auch vertrackt Tanzbares ("The Go Getter") oder explodierender Blues ("She's Long Gone") wird in diesem atmosphärisch dichten Album zu einem unsentimentalen und nostalgiefreien Postrock-Poppourri der besonderen Art vermengt.

Hierbei besticht das Duo trotz des Lofi-Sounds gleich einer großen Band zudem durch einen reichen Klangraum voll von klassisch bis heavy Riffs, verspielte Keys und präsisen Drumsloops. Hinzu kommt die wundervoll-wandelbare Auerbach-Stimme, die die gesamte Bandbreite zwischen explosiv und zart mühelos abdeckt.

Für mich ist dieses Band" nicht nur DIE persönliche Neuentdeckung der letzten Zeit sondern gehört deren 2010er-Album auch zum Besten, was es in diesem Jahr bisher zu hören gab!
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am 2. September 2010
"brothers" ist das wahrscheinlich beste album, das ich seit langem gehört habe.
The Black Keys haben sich merklich weiterentwickelt, und die größeren Souleinflüsse tun der Musik saugut!
man kann das album wirklich super durchhören.
alles in allem, eine der wenigen gruppen, die sich offensichtlich gedanken über ihre musik macht, und das hört man eben.
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am 24. Dezember 2010
Wie schon ein Vorredner bemerkte, handelt es sich auch meiner Meinung nach ganz klar um das beste Album im Jahre 2010. Die Scheibe hat das Zeug zum absoluten Kulthit. Ich startete mit ihr in die erste Runde und war verwundert über die neuen Nuancen im Spiel Der Black Keys. Mittlerweile sind es über hundert Runden später und ich kann es nicht mehr in Worte fassen. Die letzten Jahre hat mich kein Album so weggehauen wie "Brothers"!!! Feinfühliger werden die Songs mittlerweile arrangiert, aber an eine Weichspüler-LP darf nicht mal im entferntesten gedacht werden. Die melancholischen Melodien die im Stile der 60er und 70er von leicht psychodelischen Spielmomenten getragen werden setzen sich dermaßen im Ohr fest, dass man jedes Lied immer und immer wieder hören möchte. Die Stimme von Dan Auerbach hat einen so eigenen und wunderschönen Klang und trägt jeden Song des Albums. Ich denke, das ist handgemachte Musik in einer ihrer schönsten Formen...
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am 21. April 2011
Man mag mir vergeben, aber ich hatte von der Band noch nie etwas gehört - und das, obwohl sie schon an die 10 Jahre am Werk sind. Auf "Brothers" wurde ich wegen der überschlagenden Kritiken aufmerksam, und, weil es (ich glaube im Rolling Stone?) zum zweitbesten Album des Jahres 2010 gekürt wurde.

Und so kaufte ich mir die Scheibe, ohne irgendwas über Band und deren Musik zu wissen. Weiß nicht, was ich erwartet hatte, aber der Soul & Blues überraschte mich dann doch sehr (besonders, weil ich meine entsprechende CD Sammlung schon ein Weilchen nicht mehr angerührt hatte). Ich fragte mich: Ist das wirklich was von 2010?? Denn das Album hätte genauso auch irgendwann in den 70ern erscheinen können. So glaubwürdig dargebracht, das ich sogar vermutete, die Musiker seinen Schwarze. Nach der ersten Überraschung mochte ich die LP dann sofort, ich hab nämlich nichts gegen "klassischen Sound", solange er nicht einfach von anderen Bands von früher abgekupfert ist. Und die Black Keys kupfern nicht ab, ihre Musik ist originär, erdig.

Mir gehts so wie jemand anders hier schon schrieb: Ich hör das Album 'rauf und runter, ohne einen bestimmten Song 'rauszupicken. Denn: Lückenfüller sind hier Fehlanzeige. Jeder Song packt, jeder Song ist vom allerfeinsten. Bleibt die Frage: Muß man Soul & Blues mögen, um Gefallen an dem Werk zu finden? Ich sage: Nein. Die Songs auf "Brothers" können auch dem Rock Hörer ins Ohr gehen. Wie gesagt, ich bin in dieser Musik auch nicht sooo zuhause, und trotzdem gefiels mir auf Anhieb. Einfach mal probieren! Und ich weiß, was ich jetzt zu tun habe: Mich mit dem vorherigen Schaffen der Band auseinandersetzen!
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am 4. Februar 2013
Na ja, nachdem soviele Leute die Black Keys so toll finden, dachte ich mir, ich hör' da mal rein. Soweit, so gut. Aber ich verstehe diese Über-drüber-Purzelbaum-Rezensionen nicht ganz, denn was hier daher kommt, ist zwar nicht schlecht, aber auch überhaupt nichts Besonderes. Weder sehr originell im Recycling alter musikalischer Vorgaben, noch in der Aufbereitung. Da haben mir Nikki Sudden & The Jacobites (Oder The Two Gallants) bedeutend besser gefallen! Muss allerdings gestehen, ich kenne nur diese eine CD. Die animiert mich aber vorläufig nicht zum Kauf einer Weiteren von ihnen. Sorry, es gibt Musik im Fundus, die x-Mal packender ist. Stöbert doch ein wenig!
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am 22. Mai 2010
Brothers könnte das Album des Sommers werden! Die Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit mit der die Keys hier den Blues und Soul der 60er reanimieren sucht ihresgleichen. Etliche Songs haben erhöhtes Hitpotenzial, können mit der ersten, von Danger Mouse produzierten, Single Auskopplung Tighten Up Schritt halten. Das restliche Material hat die Band überwiegend selbst und Co-produziert. Gerade an der hochprofessionellen Produktion könnte aber letztlich die Basis der alten Keys Fans gespalten werden, schließlich geht man noch einen Schritt weiter als auf Attack & Release. Vom schwitzenden, urwüchsigen Blues der Anfangstage ist wenig geblieben, stattdessen wird das minimalistische Grundkonzept der Anfangstage mittlerweile auf den Kopf gestellt, sind meist mehrere Gitarren, breite Bässe und anderes Instrumentarium zu vernehmen. Selbst das Schlagzeug wurde hier und dort weit in den Hintergrund gemischt. Druck ist vorhanden, aber stets kontrolliert. Angesichts der hier vorgetragenen Klasse läßt sich dies verschmerzen, aber ohne Wehmut bleibt man als Fan der ersten 4 Platten nicht zurück und daher auch "nur" 4 Sterne von mir. Die 2LP Pressung ist übrigens tadellos und beinhaltet ein großformatiges Poster.
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am 27. November 2014
also die Qualität vom CD ist natürlich ausgezeichnet, kommt auch gut verpackt und erfüllt deswegen all meine Erwartungen. War ein Geschenk, also vom Geschmack und Styl der Musik kann ich nicht viel sagen.
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am 13. Juli 2016
Ich muss zugeben, dass mein erster Kontakt mit den Black Keys nicht besonders gut war. War nicht mein Ding. Durch eine bekannte Gitarrensimulation (wenn man das so nennen darf) wurde ich dann auf den Song Next Girl aufmerksam. Ich war wirklich überrascht.
Ein, zwei Songs könnte man locker in die Schublade der White Stripes stecken, was mir natürlich entgegen kommt :D
Alles in allem handelt es sich bei dem Silberling um ein durchaus gelungenes Album. Reinhören lohnt sich.
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am 23. August 2014
Meine absolute Lieblings Band!
Was soll ich dazu groß sagen?
Eine meiner Lieblings CDs von The black keys.
Einfach gute Musik.
Ich habe in die Lieder rein gehört und die CD bestellt und was nicht enttäuscht.
Auf jedenfall zu empfehlen.
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