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Kundenrezensionen

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am 31. Dezember 2004
Grandioses Album mit tollen Songs. Ein echter Klassiker aus den späten 70er Jahren - mit düsterer Atmosphäre, genialen Lyrics und einer Stimme, die man so schnell nicht vergisst. Rauchig und zornig macht sich die Faithfull über die Kompositionen her und liefert beim Titelsong, dem Top-Hit "The Ballad of Lucy Jordan" (Deutschland # 5) und "Guilt" echte Glanzleistungen ab. Insbesondere "Lucy Jordan" dürfte wohl kaum jemanden kalt lassen. "Broken English" ist ein Meisterwerk einer legendären Sängerin, die auch vor einem komplexen John-Lennon-Stück ("Working Class Hero") nicht halt macht und als Inbegriff für ihren gesangstechnischen Wandel steht - weg ist die optimistische Mädchen-Stimme, die von einem rauen "Whiskey-Reibeisen" abgelöst wurde. Seinerzeit musste die Faithfull übrigens regelrecht für den Release kämpfen, da der Plattenfirma die riskanten Lyrics zu heftig waren.
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Als Marianne Faithfull im Oktober 1979 das Album "Broken english" veröffentlichte, legte sie damit erst das eigentliche Fundament für ihre bis heute anhaltende Karriere, nachdem sich das erste als nicht dauerhaft tragfähig erwies. Ihre Erfolge von 1964 und in den Folgejahren degradierten sie letztlich in der breiten Wahrnehmung nur zum optisch attraktiven Abfallprodukt der Rolling Stones. Das von Mick Jagger und Keith Richards geschriebene "As tears go by" und etliche andere ihrer Nummern aus den Mid-sixties waren ganz hübsche, damals zeitgemäße Popsongs, die auch durchaus heute noch einen angenehmen Charme versprühen, aber eben nicht tauglich, eine lebenslange Karriere als ernstzunehmende Künstlerin zu schultern.
Die Hits blieben aus, die abwechselnden Beziehungen und Affären mit den Stones waren ausgelebt und was kam, wurde tausendmal erzählt, ist nachzulesen, muß hier nicht wiederkäut werden. Allein die Tatsache, daß sie überhaupt das Jahr 1979 lebend erreichte und "Broken english" schreiben und produzieren konnte, darf man getrost als höhere Fügung bewerten.

Letztlich konnte Sie damals 33jährig vermutlich auch nur ein Album wie dieses erschaffen, weil sie zuvor jahrelang durch die Hölle ging. Ganz zu schweigen von Ihrer Stimme, die kaum mehr Ähnlichkeiten aufwies mit dem hübsch-niedlichen Teeny der mittleren 60er Jahre.

Die acht Stücke des Albums dürften allseits bekannt sein, haben durchweg ewige Gültigkeit und bilden zusammen mit dem großartigen Cover der Platte ein Meisterwerk der Popkultur.

Eine aufpolierte Ausgabe dieses Albums war längst überfällig, doch weder 2004 noch 2009 zum 25. oder 30. Jahrestag der Erstveröffentlichung tat sich was, es blieb bei der Standard-Volks-Ausgabe im Katalog, mit einfachem Faltblatt als Booklet, fertig.
Jetzt, Ende Januar 2013, ist "Broken english" 33 Jahre und 3 Monate alt, also recht genau 1/3 Jahrhundert. Ob nun einfach nur Zufall oder tatsächlich dieses ungewöhnliche Zeitmaß für Jubiläums-Feierlichkeiten der Grund ist entzieht sich meiner Kenntnis, es ist auch egal, wichtig ist, jetzt liegt sie vor: Die ultimative Ausgabe dieses Klassikers!
Und kommt mit wirklich überraschendem Inhalt daher.

Angefangen mit einem opulenten Artwork. In einem doppelt aufklappbaren Digipack findet sich neben den beiden CDs ein 24seitiges Booklet mit ausführlichem Begleittext zur Historie der Platte, reichlich bebildert mit Fotos aus der Session, dem auch das legendäre Cover-Motiv entstammt und Faksimiles aller Veröffentlichungen rund um das Album (Singles, Maxis, alternatives US-Albumcover).
Auf der ersten CD dann das ursprüngliche Album wohltuend behutsam remastert. Kein Loundness-war, kein Pegel hochreißen bis der Bass die Lautsprecher aus dem Leim gehen läßt, sondern ein die Dynamik bewahrendes Entstauben. Hier muß man sagen, daß die seit 1995 auch weiterhin erhältliche Standard-CD klanglich durchaus auch schon so gut war, daß da nicht mehr viel verbessert werden konnte.
Mit auf die erste CD wurde dann als CD-Enhanced-Part für den PC das gut 12minütige Video "Broken englisch - A short film" integriert. Ein von Derek Jareman erdachtes Image-Filmchen, was in wunderbaren Bildern Marianne Faithfull und die Stimmung des Albums einfängt. Im Grunde drei ineinander übergehende, sehr kunstvolle Video-Clips zu den Songs "Witches song", "The ballad of Lucy Jordan" und "Broken english".

Auf der zweiten CD folgen dann über 60 Minuten erstklassige Ergänzungen, zu erwartende und überraschende. Zu erwarten waren neben den relevanten Maxi- und Single-Versionen, die während der Album-Sessions entstandene, aber nur als Single erschienene Neuaufnahme von "Sister Morphine". Ebenfalls ein Jagger/Richards Stück, was 1969 als B-Seite einer reichlich erfolglosen Faithfull-Single völlig unterging und erst zwei Jahre später in der Stones eigenen Einspielung bekannt wurde, zu hören auf deren '71er "Sticky fingers" Album. 1979 nun nahm Marianne Faithfull den Song erneut auf. Warum er nicht mit auf das Album genommen wurde, obwohl er im neuen Arrangement wunderbar gepasst hätte, ist nicht überliefert. Hier ist er, sowie sämtliche Maxi und Single-Versionen von "Broken english", mit enthalten.

Das wirklich überraschende Highlight auf der Bonus-CD ist das komplette alternative Album! Eher, der ursprüngliche Mix. Der Unterschied ist erheblich! Marianne Faithfull wird im Booklet zitiert, daß sie leider die erste Abmischung des Albums, bevor es über-produziert wurde, nicht mehr hat, ihr diese aber damals deutlich besser gefiel. Nun würde ich das Album, so wie es dann letztlich erschien, nicht als über-produziert bezeichnen, aber hat man diese Erst-Version, der dann erst im Nachhinein allerhand Synthie-Effekte beigemischt wurden, erst einmal gehört, ahnt man, was Mrs. Faithfull wohl meint.
Die Synthies in den späten 70ern hatten durchaus noch Charme und verleihen diesem Album seine markante Eigenständigkeit. Die erste, bisher nie veröffentlichte, im Archiv aufgestöberte Abmischung des Albums, ohne die ganze Klanggarnitur, klingt tatsächlich irgendwie ehrlicher, unmittelbarer. Besser ist relativ, würde ich so nicht unterschreiben, aber lohnend anders und entdeckenswert und macht die Deluxe-Ausgabe zu einer wahren Bereicherung.

Ein großes Album war "Broken english" schon immer, diese aufpolierte Auflage erzählt die ganze Geschichte, ergänzt es sinnvoll und wirkt durchdacht und liebevoll, was sich leider nicht immer über Neuauflagen von Album-Klassikern sagen läßt.
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am 22. Oktober 2013
Endlich eine wirklich vollkommene Version des Albums, das zu seiner Zeit eine kleine Sensation war, noch nie hat man die
Songs so klar und deutlich gehört. Auch die ursprünglichen Versionen und Alternativen werden geboten.
Die Stimme ist natürlich Geschmacksache, die Stimmung aber ist etwas Besonderes.

Auf der CD 1 finden sich erst einmal die bekannten Versionen des Albums, mit viel Sythesizersounds. 1. Broken English / 2.
Witches' Song / 3. Brain Drain / 4. Guilt / 5. The Ballad Of Lucy Jordan / 6. What's The Hurry / 7. Working Class Hero /
8. Why'd Ya Do It. Die Nummern 1 und 5 sind die wohl erfolgreichsten Songs des Albums, Nummer 8 war wegen der deutlichen
Textzeilen damals ein großer Aufreger.
Als Bonus gibt es dann die ursprünglichen, weniger bearbeiteten Versionen der Songs, die man lange für verloren gehalten
hatte auf der zweiten CD. Zusätzlich sind da auch noch 3 Alternativversionen von Broken English und eine von Why'd Ya Do It
und eine Version der Jagger/Richard/Faithfull Komposition Sister Morphine.
Als Erweiterungsmaterial kann man, wenn der PC mitspielt auf der ersten Scheibe auch die 3 von Derek Jarman kreierten
Videos zum Album finden, es handelt sich da um Broken English, Witches' Song und The Ballad Of Lucy Jordan.
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am 15. August 2016
Habe Broken English im Radio gehört und wusste sofort "fehlt mir noch". Unendlich viele dchöne, sowie auch sehr traurige Erinnerungen. Ich kann diese CD NATÜRLICH nur empfehlen für alle Die, denen doch noch was Besonderes fehlt.
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am 21. August 2001
Sie war in den 60ern ein nichtssagender Durchschnittsstar mit Hits wie "This Little Bird" und "Come And Stay With Me". Nach einer jahrelangen Pause (bedingt durch Drogen u.a.) kam Marianne Faithfull 1979 mit diesem agressiven und dekadenten Album zurück, das aber absolut überzeugend ist. Inzwischen ist sie bald 40 Jahre im Musikgeschäft, hier begann ein neuer Abschnitt in ihrem Schaffen. Trotz der schönen Ballade "The Ballad Of Lucy Jordan" ist dieses Album sehr düster und bedrückend - vom bizarren "Broken English" bis zum provokativen "Why D'ya Do It".
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am 2. Juli 2015
Die Lady ist genial ob als Schauspielerin oder im Gesang. Ich bin so froh dass sie in ihrem Leben mit seinen Phasen nicht unter die Räder gekommen ist. Immer wieder gern, tolle CD und unbedingt emfehlenswert.
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am 23. Februar 2015
ich würde dem original mix (den die band so abgegeben hat) unbedingt den vorzug vor dem damals veröffentlichten album mit dem drübergelegten synthesizer-gewaber geben. dieser weltraum-sound klang damals vielleicht frisch und neu, ist für heutige ohren aber einfach nur furchtbar out of date. dagegen bringt der original mix ein zeitlos schönes album ans licht, die faithfull - aber auch die band! - auf der höhe ihres schaffens. denn von der band hört man hier wesentlich mehr: statt des synthesizers steht die e-gitarre im vordergrund, auch der e-bass ist viel prominenter - alles klingt dadurch kräftiger und zugleich dezenter. "broken english" kommt endlich mal ohne terminator-assoziation daher, die "ballad of lucy jordan" ist richtig flott und beschwingt - alles um welten besser als das vermeintliche "original"! aber macht euch am besten selbst ein bild: auf der "broken english (deluxe edition)" als mp3 auf amazon sind beide abmischungen direkt im vergleich zu hören.
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TOP 500 REZENSENTam 10. Juni 2011
Das war dann 1979 die große musikalische Wiedergeburt der ehem. Stones-Muse. Unter tatkräftiger Mithilfe von Steve Winwood, der hier schon ein paar wunderbare Synthteppiche ausbreitet (er probierte hier wohl schon einiges für seine Soloplatten ab ,Arc Of A Diver' aus), präsentiert sich die chanteuse hier als düstere New Wave Lady. Die Produktion als Gesamtes war damals durchaus wegweisend und klingt auch heute noch sehr zeitgemäß und völlig unpeinlich. Die Songs sind gut bis mittelprächtig, allerdings ist auch kein Ausfall zu verzeichnen.

Bemerkenswert wie hier sogar der Blues von ,Brain Drain' ein New Wave Anstrich bekommt und sich das sehr gut ausgeht. ,Lucy Jordan' sollte ihr zweitgrößter Hit nach ,As Tears Go By' werden und trotz der etwas pienlichen Lyrics ist das ein sehr guter song; und Lennon's ,Working Class Hero' bringt Sie trotz des recht kalten musikalischen Untergrunds unglaublich emotional und verzweifelt rüber. Achja, und dann ist da noch der closer ,Why'd Ya Do It', der sowohl was den Gesang, als auch das Arrangement und den Rhythmus angeht der beste Grace Jones track ist, den die nie gesungen hat. Klingt aber so was von Sly & Robbie-mäßig, daß man meint er wäre während der compass point sessions von Jones in den frühen 80ern entstanden, dabei waren diese Herren daran gar nicht daran beteiligt, sehr typisch für die Island Pop Produktionen der Jahre 79-84.

Ein gutes Album, das ein wenig Zeit braucht um sich festzusetzen und ihre brüchige Stimme ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber den Test der Zeit hat diese Scheibe sehr gut bestanden hat. Macht sich gut im Verbund mit den späten Roxy Music Platten.
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3333 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
die Entwürfe mit den dann damals veröffentlichten Titeln zu vergleichen; und ebenfalls mit Sicherheit genügt hier das Vorhören nicht, ohne die Intros uninteressant, aber gerade Lucy kommt ganz anders und nicht weniger gut rüber; so oder so bleibt das eine der grossen Platten zu und aus einer Zeit, als so manches sich eine Richtung suchte; vom Times Square und Schwester Morphium zu Lucy Jordan's Dreamin my dreams im offenen Cabrio.
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am 25. Mai 2013
das original album ist sanft gemastert. die ursprünglichen takes, die der faithfull besser gefallen, als die veröffentlichte version ist auch gut. aber...erst die synthesizer overdubs von steve winwood machen die einzigartigkeit dieser scheibe aus. wenn ich raucher wäre würde ich die cd vielleicht auch so genießen wie marianne faithfull: zigarette in der hand, das rotweinglas vor sich am boden, so bleibt mir nur der rotwein.
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