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Broken Boy Soldiers

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Produktinformation

  • Audio CD (12. Mai 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Xl/Beggars Group (Indigo)
  • ASIN: B000EMSGL4
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  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

The Raconteurs sind Jack Lawrence (Bass), Patrick Keeler (Drums), Brendan Benson (Gitarre, Keyboards, Gesang) and Jack White (Gitarre, Keyboards, Gesang). Benson und White schrieben eines heißen Sommerabends den Song „Steady, As She Goes“, der so inspirierend wirkte, dass sie beschlossen, die Rhythmuscrew der Greenhornes zur Band zu bitten und ein Album daraus werden zu lassen. Und da jeder der Musiker erfolgreich in anderen Bands ist, ist es die Addition dieser Talente, die die Raconteurs ausmacht. Sie sind ganz sicher eine Kraft, mit der in diesem Jahr zu rechnen ist.
In Bensons East Grand Studio wurden bereits Anfang 2005 die Basistracks für das Album eingespielt. Die Arbeit wurde immer dann fortgesetzt, wenn die Zeit der eifrig tourenden Herrschaften es mal wieder zuließ Jetzt sind aber sämtliche Soloprojekte, White Stripes- oder Greenhornes-Verpflichtungen ad acta gelegt und alle 4 konzentrieren sich auf das, was mittlerweile zu einer veritablen Band wurde, The Raconteurs.
Die Bandbreite des Albums reicht von dem beinahe pop-rockigen „Steady, As She Goes“ bis zur explosiven Verschlagenheit von „Store Bought Bones“; es gibt die authentische Bluesnummer „Blue Vein“ und auch eine tränenziehende Ballade darf nicht fehlen („Together“). Dieser Bandname ist programmatisch, schließlich ist ein Raconteur ein Geschichtenerzähler: Mindestens 10 Geschichten werden auf dem Album erzählt und die Geschichte dieser Band hat gerade erst begonnen.

kulturnews.de

Weil die White Stripes dieses Jahr pausieren, macht Jack White mit einem Nebenprojekt rum. Doch schon allein die Besetzungsliste zeigt, dass The Raconteurs mehr als nur Beschäftigungstherapie sind: Mit Songwriter-Kumpel Brendan Benson sowie Jack Lawrence und Patrick Keeler von The Greenhorns hat White eine Indie-Allstar-Band im Rücken. Nachdem das Debüt bereits seit über einem Jahr immer wieder angekündigt und verschoben wurde, steht „Broken Boy Soldiers" jetzt endlich in den Plattenläden - und übertrifft selbst die höchsten Erwartungen. Das Zwei-Songwriter-Prinzip geht voll auf, White und Benson treffen sich zwischen bluesgetränkten Rock und melodischen Indieohrwürmern. Da verneigen sie sich mit dem Titelsong vor Led Zeppelin, bei der Ballade „Together" brechen sie die Herzen im Duett, und die Single „Steady, as she goes" ist die Slacker-Sommerhymne des Jahres. Wäre ich Meg White, ich hätte Angst, dass Jack nach diesem rotzig-rauhen Hitalbum nicht ins Streifenland zurückkehrt. (cs)


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Top-Kundenrezensionen

Von Jens Römer VINE-PRODUKTTESTER am 16. Mai 2006
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Gleich zu Beginn humpelt ein Schlagzeug im 4/4 Takt ins Ohr, kurz darauf folgt ein knochentrockener Baß, von rechts dann hart angeschlagane Stromgitarre: Wer nun denkt, er lauscht dem neuen Album der White Stripes liegt gar nicht so falsch: The Raconteurs sind das gemeinsame Projekt des Alternaitv-Rock Gurus Jack White mit dem bisher nur mäßig bekannten und erfolgreichen Songwriter Brendan Benson (verstärkt durch die Rhythmustruppe der Band „The Greenhorns). Wie fruchtbar diese Zusammenarbeit ist, zeigt schon die Singleauskopplung „Steady as she goes“: Als potentieller Party-Hüpfer vom Schlage eines „Seven Nation Army“, schreit es förmlich danach, die Regler immer weiter nach rechts zu drehen.

Nach diesem fulminanten Auftakt beginnt aber erst die eigentliche Rolle rückwärts: Ein Raubzug durch den Rock�n�Roll der beginnenden 70er, in denen Led Zeppelin noch ungestraft zu rollendem Schlagzeug die Gitarre niegeln und dramatisch die Orgel ertönen lassen durften. Tatsächlich hätten Songs wie „Broken Boy Soldiers“ oder „Intimate Secretary“ auch auf einem Album dieser Band Platz gefunden, nur wären sie dann nicht drei, sondern mindestens neun Minuten lang gewesen. Im weiteren werden auch die frühen Fleetwood Mac (noch ohne Damen) zitiert (wer das mal selbst nachprüfen möchte dem sei z.B. „Then play on“ von Fleetwood Mac empfohlen). Das ganze ist zwar nicht die Neuerfindung des Rades, aber Benson und White schaffen es, den Glam-Prog-Hard-Rock zu zitieren ohne nachzuäffen, die ausufernden Songstrukturen zu beschneiden ohne deren Geist zu verraten und die Essenz dieser Ära in 33 äußert spannende Minuten zu verpacken.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Über die WhiteStripes und jack Black bin ich bei den Raconteurs gelandet. Die Nähe zu den White Stripes lässt sich auch nicht leugnen, die scheinen nahezu überall durch. Dazu mischt sich dann noch etwas Led Zeppelin, etwas Beatles bzw. generell Blues/Rock.

Mit Steady as she goes wird dann auch direkt mit viele Tempo Energie losgelegt und man ist zunächst einfach nur begeistert vom Sound. Doch leider plätschert das Album schon ab der Hälfte aus. Die Energie des ersten Songs sucht man dann vergeblich, auch die Abwechslung geht flöten, Ecken und Kanten sucht man vergeblich.

Zwar liefern die jungs hier dennoch handwerklich absolut gelungene Songs ab, aber keiner hat eben das Potential sich langfristig in die Gehörgänge zu brennen.

Trotz mittlerweiler mehrfacher Durchläufe könnte ich an Titeln letztlich nur Steady as she goes, Broken Boy Soldier und Intimate Secretary nennen an die ich mich wirklich erinnere und die ich direkt auf Anhieb wiedererkennen würde.
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Format: Audio CD
Ein kurzes, man könnte aber auch sagen kompaktes album.

kein überflüssiger track, alle songs sind auf ihre weise stark.

schon der opener ,und gleichzeitig single, ,,steady as she goes'' besticht durch seine ausgefeilten rhythmuswechsel, ,,Yellow Sun'' ist pure Beatles mit klasse backing vocals und der titeltrack ,,broken boy soldiers'' erinnert stark an black sabbath und led zep, dunkel und mystisch kommt er daher.

Das breite Spektrum von poppigen balladen wie ,,Together'' und rockigen Stücken wie dem besagten Opener und ,,Store Bought Bones''

lässt keine Langeweile aufkommen.

Sicher keine musikalische Revolution, aber das Duo Benson/White hat mit diesem Album ein starkes Debut gegeben und eine Steigerung ist fürs 2.Album auch zu erwarten.
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Format: Audio CD
ein schönes, einfach zu hörendes album. bei den ersten beats von "steady as she goes" erkennt man unverkennbar die white stripes, dann taucht man mit jedem song in ein anderes jahr der musikgeschichte ein. von den beatles über led zeppelin, black sabbath oder acdc, jeder kann nach seinen erfahrungen bekannte sequenzen raushören. was man destruktiv als "zusammengeklaut" bezeichnen könnte, ist wohl vielmehr ganz gute musik, die sich in vielen genres auskennt. ein album, um mit dem vw-bus in uraub zu fahren, jeden euro wert.
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Format: Audio CD
Die Entstehungsgeschichte der Raconteurs könnte nicht malerischer sein:

Während den Aufnahmen zu Loretta Lynns letztem Album "Van Lear Rose", an dem Jack White sowie die beiden Greenhornes teilnahmen, entwickelten sie so einen Spaß am Jammen das Jack White ein vollständiges Album mit ihnen aufnehmen wollte. Das war 2004 und jetzt zwei Jahre später steht das Debut der Raconteurs in den Läden.

Ich selbst habe, lange bevor dieses Album erschienen ist, oft darüber nachgedacht wie wohl die perfekte Fusion aus 67er-Beatles Psychedelia, Blues-Rock und Progressive Rock klingen mag. Nun da ist mir Jack White's neue Supergroup The Raconteurs zuvorgekommen. Die Raconteurs, was auf deutsch ungefähr die Erzähler bedeutet, bestehen übrigens aus dem Indie-Singer / Songwriter Brendan Benson, der Rhythmusgruppe der Greenhornes und dem ebengenannten Jack White (The White Stripes). Der Opener "Steady As She Goes", der auch gleichzeitig die erste Singleauskoppelung geworden ist, glänzt mit einer Beat/Garaschen Begleitung, wunderschönen Backing Chören und einem in sich verschachtelten Gitarrensolo das sich wie ein Turm über die Chöre aufbaut. Powerpop wie er im Lexikon stehen sollte. Eine der B-Seiten der ersten Single, Store Bought Bones, die Single wurde streng Limitiert und mit verschiedenen B-Seiten herausgegeben, findet sich auch auf dem Album. Hier haben wir es mit einem wunderschönen Prog-Song zu tun, welcher mühelos Yes mit Deep Purple und die wiederum mit King Crimson verbindet. Sehr sehr gut gemacht. Level ist für mich einer der sehr ansprechenden Tracks des Albums da das Gitarrensolo von Jack White seinen Stielbereich um eine weitere Nuance erweitert.
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