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am 23. März 2006
Ich finde es wurde noch nie zuvor eine Liebesgeschichte so unsentimental und trotzdem so berührend in einem Film erzählt wie hier. Ich kann mir gut vorstellen, dass dieser Film nicht allen zusagen wird, man muss sich auf diese Geschichte einlassen können oder selbst so etwas erlebt haben (wie es mir passiert ist), um verstehen zu können was diese beiden Männer füreinander empfinden. Es geht hier nicht um Homosexualität sondern einfach um Liebe - dass es sich um 2 Männer handelt, noch dazu in den 60-er Jahren stellt eben den Rahmen für die "Unmöglichkeit" dieser Liebe.
Doch meiner Meinung nach steckt da noch viel mehr drinnen, auch die beiden Charaktere sind sehr spannend. Die Unfähigkeit von Ennis seine Gefühle auszusprechen oder zu leben, tut richtig weh. Jack versucht zumindest seine Gefühle und Bedürfnisse zu leben, auch wenn er scheitert. Ein kleiner Hoffnungsschimmer bleibt am Ende des Films, dass Ennis vielleicht doch was begriffen hat.
Also Conclusio möchte ich sagen, besser man hat so geliebt wie diese beiden Männer als gar nicht!

Mich hat die Leistung der beiden jungen Schauspieler sehr beeindruckt: sie haben die Leidenschaft, den Zwiespalt und den Schmerz sehr glaubhaft dargestellt, die Intensität war spürbar. Besonders beeindruckt war ich von Jake Gyllenhaal, der mir vorher nicht wirklich bekannt war. Abgesehen davon dass er gut aussieht glaube ich, dass er ein viel versprechender und außergewöhnlicher junger Schauspieler ist. Ich denke es werden noch mehr gute Filme mit ihm folgen.
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am 20. März 2006
Dieser Film ist für mich einer der einfühlsamsten und ergreifensten Filme, den ich je gesehen habe. In wunderschöne Landschaftsbilder eingebettet erzählt die Geschichte von zwei Menschen, die sich lieben und dennoch nie zueinander finden, bis es dann zu spät ist. Zwar werden kurze Momente miteinander geteilt, doch selbst die sind geprägt von Schmerz und Bitterkeit.
Allen voran die hervorragende schauspielerische Leistung von Heath Ledger, der liebt und diese Liebe auf Grund von (teilweise selbst auferlegten) Konventionen nicht ausleben kann. Nur in wenigen Momenten kann er zu seinen Gefühlen stehen.
Aber auch Jake Gyllenhaal, der den emotionaleren Teil der Geschichte trägt, versteht es, seiner verzweifelten Liebe eine Intensität ohne Gleichen zu verleihen.
Daß es sich um eine homosexuelle Liebe handelt ist beinahe nebensächlich. Der Film zeigt eher, wie einen Liebe zugrunde richten kann, wenn man nicht zu ihr steht.
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am 22. August 2006
Selten hat mich ein Film so nachhaltig getroffen, wie dieser. Ich dachte, ich wäre vorbereitet. Lange bevor der Film bei uns in die Kinos kam, hatte ich schon die Kurzgeschichte von Annie Proulx gelesen, die ich übrigens sehr empfehlen kann. Wenn es geht, sollte man sie auf Englisch lesen. Sie wurde hier zwar fast eins zu eins adaptiert, aber sie "fühlt" sich doch ganz anders an. Es hat nichts genutzt: Meine Tränen konnte ich kaum unterdrücken. Während des Films fühlt man zwar hauptsächlich mit den beiden Jungs UND deren Frauen mit, aber danach fängt man unwillkürlich an, über sein eigenes, bisheriges Leben nachzudenken. Über die Entscheidungen, die man getroffen hat oder eher, die man aus Feigheit nicht getroffen hat.

Die Figuren wirken so real, unverstellt und ungekünstelt. Alle Figuren, auch die der Frauen, werden tief ausgeleuchtet. Was die Geschichte so sympatisch macht, sind die vielschichtigen und widersprüchlichen Charaktere. Hier gibt es kein Schwarz-Weiß-Denken. Man wünscht den beiden Männern zwar, dass sie zueinander finden, aber der Film scheut nicht davor zurück, die Verletzungen, die sie ihren Frauen antun,
eindrücklich darzustellen. Der Film strotzt vor unglaublich dichten und intensiven Szenen, die eher an Theater als an Film erinnern, vor allem im letzten Drittel. Alle Darsteller sind überirdisch. Mal Kammerspiel, dann wieder große Bühne. Ich nenne da z.B die erste Begegnung von Ennis und Jack auf dem Parkplatz, in der kein Wort gesprochen wird. Deren letzte Begegnung, bei der sich die Rockies wie eine riesige Bühnenkulisse dramatisch im Hintergrund auftürmen. Die Szene in der Küche, in der Alma Ennis zur Rede stellt und ihm klar wird, dass sie alles wusste. Den Besuch bei Jacks Eltern und besonders die "Hemdenszene", bei der dem Zuschauer endgültig die Schraubzwinge um das Herz gelegt wird und viele andere. Die Kamera hält auf die Gesichter, ein Entkommen ist nicht möglich. Nicht viel wird gesagt, aber was gesagt wird, wiegt oft tonnenschwer. Nicht umsonst sind Zitate aus dem Film schon zu geflügelten Worten geworden. Den Rest besorgt das Spiel und die Mimik der Darsteller.

Beginnt Brokeback Mountain noch schwerelos und leicht, entwickelt sich recht schnell eine Dynamik, wie in einer griechischen Tragödie. Die Beziehung zwischen den beiden Männern reisst nicht nur sie selbst, sondern auch alle in ihrer Umgebung in den emotionalen Abgrund. Langsam, aber unaufhaltsam. Alle wissen es, aber keiner kann dagegen an. Die Berge sind stumme, kalte Zeugen. Vieles bleibt offen und liefert Anlass für Diskussionen und Interpretationen, wie im wahren Leben auch: Wie starb Jack? Was wussten seine Eltern von ihrem Verhältnis? Was will Ennis mit: "Jack, ich schwör's Dir!" sagen? Und gerade das macht diesen Film zu etwas Besonderem. Es wird nichts vorgekaut und man kann soviel aus der Geschichte herausholen, wie man selbst mit einbringt.

Brokeback Mountain ist natürlich nicht der erste Film, der sich mit schwulen Themen beschäftigt. Trotzdem ist er ein Novum. Eine schwule Beziehungsgeschichte hat es noch nie vorher auf die große Leinwand außerhalb der Programmkinos geschafft. Und sie ist es wert, erzählt zu werden. Macht sie es auch dem heterosexuellen Zuschauer erfahrbar, was es heißt, nur im Verborgenen ("in the closet") seine Liebe auszuleben zu können und was der Grund dafür ist: Homophobie, einmal seitens der Umgebung (im Film ja selten direkt sichtbar) , zum anderen aber vor allem die der Betroffenen selbst, verinnerlicht seit frühester Kindheit. Und diese verinnerlichte Homophobie ist es, die es Ennis unmöglich macht, die Liebe, die er für Jack empfindet, wirklich zuzulassen. Und das unterscheidet diese (schwule) Liebesgeschichte eben doch von allen anderen. Es erfordert Mut und eben eventuell die Bereitschaft, mit seinem gesamten vorherigen Leben und den Menschen, die einem wichtig sind, zu brechen. Das kann nicht jeder. Schon garnicht jemand, der von der Welt jenseits der Berge keinerlei Vorstellung hat. Liebe überwindet eben doch nicht sämtliche Schranken.

Und Brokeback Mountain ist auch ganz großes Hollywood-Kino: sexy Darsteller (wer wollte mit Jake Gyllenhaal nicht rumknutschen?), grandiose Bilder in brillianten, kühlen Farben und ein wunderbarer, melancholischer Score. Man sollte einen gewissen Sinn für romantische Geschichten mitbringen. Hier geht es zwar um die deutsche Fassung, aber eins kann ich sagen, dass Brokeback Mountain um Lichtjahre besser in der Originalfassung ist. Aber die ist bei der deutschen Ausgabe ja eh drauf. Die deutschen Stimmen sind einfach zu glatt. Und z.B. Ennis' berühmter Satz: "If You can'''''t fix it, You gotta stand it" ist mit "Wenn du'''' es nicht ändern kannst, dann musst Du eben damit leben", nicht nur falsch übersetzt, (mit etwas zu leben ist etwas anderes, als es auszuhalten), sondern wird in der deutschen Fassung auch ganz anders betont. Und das Vibrieren in Jacks Stimme, wenn er Ennis ein gemeinsames Leben auf einer eigenen Ranch vorschlägt, ist allein schon herzzerreissend. Und dass die beiden Männer ziemlich ungebildet und einfach sind, zeigt sich auch am Slang und falscher Grammatik. Sowas müsste man im Deutschen doch auch hinbekommen. Der Film sei zu lang? Ich fand das nicht. Ang Lee braucht diese Zeit, um den Zuschauer soweit wie möglich mit den Charakteren emotional zu verbinden. Erst so entfaltet der Schluss seine herzbrecherische Wirkung. Man sollte sich Zeit nehmen, dafür sorgen, dass man nicht gestört wird. Man mache es sich bequem und begebe sich auf eine kleine Reise in die Berge. Die kann aber Folgen haben.....
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am 25. Februar 2007
Vorsicht, der Film ist wirklich unberechenbar. Von quälender Langeweile bis zum lebensverändernden emotionalen Schock hat er schon die unterschiedlichsten Reaktionen hervorgerufen. Für viele Menschen in aller Welt ist er der bewegendste und aufwühlendste Film, den sie jemals gesehen haben.

Man darf allerdings kein typisches Hollywoodmelodram erwarten mit schluchzenden Geigen und übertriebenen Emotionen, die einem vom Regisseur in den Rachen gestopft werden. Statt dessen gelingt es Brokeback Moutain, die Gefühle aus dem Herzen des Zuschauers selbst aufsteigen zu lassen. Der Film ist unsentimental und unkitschig erzählt, und viele die "mehr" erwarten, werden enttäuscht. Aber in diesem Fall ist weniger mehr. Viel mehr.

Wenn man sich auf Ang Lees langsame, bedächtige und intensive Erzählweise einlässt, aufmerksam zusieht, mitdenkt und mitfühlt, dann geht einem der Film nahe wie kein anderer. Man kann süchtig davon werden, aber das "lohnt" sich auch, denn man wird dadurch gezwungen, über sich selbst, das eigene Leben und die Liebe nachzudenken.

Zwar erzählt der Film eine Geschichte - ich glaube, ich brauche sie hier nicht noch einmal nachzuerzählen, da das die vorangehenden Rezensionen oft genug getan haben - also: Der Film erzählt zwar eine Geschichte, die in dieser Form wohl nur an diesem Ort (das ländliche Wyoming), zu dieser Zeit (1960er bis 80er Jahre) und mit diesen Personen (homo- oder vielleicht auch bisexuelle Rancharbeiter) stattfinden könnte. Wenn man sich aber von der Tatsache, dass sich hier zwei Männer lieben - absolut notwendig für die Tragödie, mit einem heterosexuellen Paar könnte diese Liebesgeschichte nicht erzählt werden! -, nicht abschrecken lässt (was viele heterosexuelle Männer leider tun), dann wird man dafür belohnt mit einer scheinbar einfachen, in Wirklichkeit aber tiefen und facettenreichen Reflexion über menschliche Beziehungen (von Mann zu Mann, Mann zu Frau, Eltern zu ihren Kindern), über innere Widerstände und Ängste, über verpasste Chancen, ein verpasstes Leben. Der Film erzählt also trotz, oder gerade durch seine ganz spezifische Geschichte davon, was es heißt ein Mensch zu sein.

Brokeback Mountain ist bis in die Nebenrollen hinein (Jacks Eltern!) hervorragend besetzt. Vor allem gelingt es den beiden Hauptdarstellern Heath Ledger und Jake Gyllenhaal ohne viel Worte eine Welt (unterdrückter) Emotionen auszudrücken. Vor allem die Figur des Ennis del Mar (Heath Ledger - wenn man den Namen Ennis Del Mar übrigens ins Deutsche übersetzt, bedeutet er "Insel im Meer", was die Tragik dieser Figur perfekt erfasst) ist in ihrer tragischen Komplexität eine der ganz großen Charaktere der Filmgeschichte. Allein schon diese atemberaubenden Schauspielerleistungen lohnen es, den Film zu sehen.

Die letzte halbe Stunde ist das Bewegendste und Aufwühlendste, was jemals auf eine Leinwand gebannt wurde. Eine wunderschöne und traurige Geschichte darüber, was es heißt, ein Mensch zu sein.
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am 19. März 2006
Selten hat mich ein Film so bewegt wie dieser. Hier geht es auch ganz und gar nicht um einen "Schwulenwestern" (blöder Titel!), sondern um zwei Menschen und eine tragische Liebesbeziehung. Endlich mal ein Liebesfilm ohne Kitsch, Pathos und für Erwachsene. Die beiden Hauptdarsteller brechen einem fast das Herz. Man (und frau) mache sich auf etwas gefasst, wenn man in diesen Film geht. Ich freue mich sehr über die drei Oscars für den Film und bin vor Freude fast vom Stuhl gekippt, dass der Film schon im April auf DVD erscheint.
Ansehen! Nie wieder vergessen! Vorurteile ablegen!
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am 7. Januar 2007
"Brokeback Mountain" ist aufgrund seiner Thematik über zwei schwule Cowboys einer der meistdiskutierten Filme 2005/2006 und steht damit interessanterweise im krassen Gegensatz zu dem, was er selbst eigentlich darstellt. Es ist nämlich ein äußerst ruhiger Film, der keine plakativen Gesten oder dramatisch inszenierten Entwicklungen benutzt, um seine (in so manchen Augen provokante) Geschichte zu erzählen, sondern langsam und konstant, wie ein Fluss vor sich hinfliesst.

Will man sich auf den Film und seine Geschichte einlassen, so muss man sich schon vor Beginn klar machen, dass hier Ang Lee Regie geführt hat und damit der Film eben im großen Maße durch eine andere Filmkultur geprägt ist, die sich doch von unserer westlichen Welt unterscheidet.

Hier wird mit dem asiatischen Auge auf ein bis jetzt immer noch schwach beleuchtetes Thema im westlichen Setting geblickt (eine Konstellation, die immer wieder die Besonderheit der Filme von Ang Lee garantiert). Das heisst also, dass man bei "Brokeback Mountain" keine typische Abarbeitung von Punkten erwarten sollte, an denen man sich festhalten könnte, sondern mit den landschaftlich wunderschönen und charakterlich äußerst intimen Szenen ziemlich alleine gelassen wird.

Hier wird nichts weiter als eine Geschichte erzählt ohne gleichzeitig mit dem Zeigefinger zu moralisieren, das Thema "schwule Sexualität" zu politisieren oder die Schlüsse auf dem Serviertablett vorgehalten zu bekommen, wie man es vom westlichen Kino gewöhnt ist.

Stattdessen muss man sich auf eine äußerst ausgeprägte Symbolik einlassen, die sehr unterschwellig eingesetzt wird, viel Freiraum für Interpretationen lässt und massiv eigene Gedanken einfordert.

Ist dies nämlich nicht klar, kommen solche Statements zu stande, die doch tatsächlich von einem "schwulen Soft-Porno" reden (es gibt gerade einmal 7 Minuten sexuell intime Szenen, jeder Standard Action Blockbuster hat mehr heterosexuelle Szenen zu bieten) oder es wird von "fremden Cowboys" gesprochen "die odinär übereinander herfallen".

Dies als Grundvorraussetzung genannt, kann ich nur sagen, dass "Brokeback Mountain" zu Recht so viel Öffentlichkeit bekommen hat. Die Geschichte von den Ranchern Ennis Del Mar (Heath Ledger) und Jack Twist (Jake Gyllenhaal) ist im Grunde eine äußerst einfache, nämlich eine universelle Liebesgeschichte, die nicht sein darf.

Eine Geschichte von zwei jungen Männern in einer harten und sozial festgesetzten Welt auf dem Lande im US-Bundestaat Wyoming in den 60-er Jahren. Eine Geschichte davon, wie diese einsamen Seelen zusammen auf dem namensgebenden Berg arbeiten und ganz allein, losgelöst von der "realen" Welt da unten, in dem Gegenüber schließlich das finden, was sie immer gesucht haben.

Dieses "Finden" wird dabei eben nicht plakativ, mit Posaunen und Trompeten gezeigt, sondern sehr subtil mit kleinen Gesten angedeutet. Zumal man in diesem Fall von zwei Männern in einer äußerst homophoben Gesellschaft sprechen muss, die niemals mit dem Holzhammer einem anderen Mann die Liebe gestehen würden. Hier wird umso mehr mit Blicken und vagen Andeutungen gearbeitet, die allerdings für jeden Liebenden sofort nachvollziehbar sind, egal ob hetero oder schwul...

Während allerdings Jack dazu bereit ist, diese Liebe auch abseits der Abgeschiedenheit und dem Schutz des Brokeback Mountain weiterzuführen, kämpft Ennis innerlich mit seinen Ängsten und "inneren Dämonen", die diese Liebe auslöst und somit eine öffentliche Liebe nicht akzeptieren kann.

Der Film folgt beiden Männern und deren Entwicklungen bis in die 80-er Jahre und lässt sie immer wieder bei heimlichen Treffen ihre Liebe ausleben, die sie bei ihrer Familienfassade mit Frau und Kind nicht erreichen können.

Wenn man so will, verwendet "Brokeback Mountain" das bekannte Romeo & Julia Motiv, lotet dieses aber äußerst intim und auf sehr persönlicher Ebene aus, was die ganze Geschichte allerdings umso universeller macht; Jeder müsste in der Geschichte Situationen aus seinem eigenen Leben wiederfinden, hier wird das Gefühl der Liebe mit all seinen Ausprägungen, positiv wie negativ, gezeigt.

Das die Liebenden dabei Männer sind, wird schon bald äußerst nebensächlich, so wie auch der Film sehr nebensächlich die schwule Sexualität der Protagonisten thematisiert, sie allerdings auch nie negiert, sondern nur als Begründung für die unglückliche Liebe verwendet. Da ist es auch falsch zu sagen, es wäre vollkommen egal, dass die Protagonisten schwul sind. Der Film will eben, trotz seiner schwulen Thematik, kein großes schwules Politikum sein, sondern sie nur als Prämisse für die Geschichte verwenden, und genau das ist die große Stärke des Films.

Großen Anteil daran haben neben der zu Grunde liegenden, hervorragenden Kurzgeschichte von Annie Proulx, der meisterhaften Umsetzung von Ang Lee, der faszinierenden Kameraarbeit und dem atmosphärischen Soundtrack, vor allem die beiden Hauptdarsteller. Wie sie die Selbstverständlichkeit einer unterdrückten, schwulen Liebesbeziehung darstellen, ist schon wirklich famos und sehr anerkennenswert; Gerade die intimen Szenen zwischen Ennis und Jack sind einfach fantastisch gelungen und wirken in jeder Sekunde echt, eine wahre Meisterleistung!

Besonders hervorheben muss man dabei Heath Ledger als Ennis Del Mar, um dessen Geschichte der Unterdrückung seiner Liebe es in dem Film in erster Linie geht. Aber auch alle anderen Nebendarsteller, besonders die beiden Frauen, gespielt von Michelle Williams und Anne Hathaway, sind erste Garde. Schließlich will der Film auch das Leid und die Katastrophen zeigen, die diese unterdrückte Liebe nicht nur bei den beiden Männern selbst, sondern auch in deren Umfeld auslöst...

Es wird interessant zu sehen sein, welchen Stellenwert der Film in der Geschichte des Films einnehmen wird, das kann man heute noch nicht klar sagen. Mit Sicherheit aber wird er einen großen Stellenwert einnehmen, ob nun als erster vielfach gesehener Film, der schwule Cowboys zeigte, als erste universelle Liebesgeschichte mit homosexueller Thematik oder als der Film, der als der Startpunkt einer Veränderung der Sichtweisen über schwule Identitäten in der Gesellschaft gilt.

Zum Schluss noch ein Wort zu den verschiedenen DVD Versionen. Die hier vorliegende Deluxe Edition mit Doppel-DVD ist im Grunde sehr gelungen und ich würde, bei Gefallen des Films, klar hierzu tendieren, da unter anderem sehr interessante Dokus und Making of's enthalten sind. Allerdings sind leider weder entfallene Szenen noch ein Audiokommentar des Films enthalten, worauf ich sehr gehofft hatte, da diese beiden Features für mich, neben der Originaltonspur, die beiden stärksten Aspekte von DVD's sind!

Ich hoffe, dass in Zukunft noch ein DVD-Set mit eben diesen Features herauskommen wird. Wer also ebenso auf diese Features hofft und ansonsten mit den bekannten Interviews und Dokus nicht so viel anfangen kann, kann sich ruhig auch für die Einzel-DVD Variante oder sogar die Sparversion entscheiden.

Im übrigen empfehle ich mit Nachdruck den Film im Original mit Untertitel zu schauen, auch wenns schwer fällt! Zwar ist er dann schwerer verständlich, da mit krassem texanisch/wyoming Dialekt gesprochen und viel genuschelt wird, aber bei der Syncronisation geht einfach viel zu viel an Intimität und echten Emotionen verloren, dass man daran einfach keine Freude haben kann...
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am 1. Mai 2007
36 Rezensionen - man sollte meinen, dass ist mehr als ausreichend. Ja, im Prinzip ist es das auch. Vor allem, wo doch alles bereits so schön beschrieben wurde und m.E. auch die vereinzelte Kritik nicht ganz unberechtigt ist. Aber den perfekten Film gibt es halt nicht. Davon ist auch Brokeback Mountain nicht ausgenommen.

Dennoch, wenn ich für eventuell Unentschlossene ( so es sie denn noch geben sollte ) etwas beitragen kann, dann möchte ich es hiermit tun.

Ich bin bisher einfach nicht dazu gekommen mir den Film anzuschauen. Vielleicht ahnte ich auch schon, dass mich der Film tief berühren würde. Als selbst Homosexueller, ja auch nicht ganz unwahrscheinlich. Außerdem wurde ich vorgewarnt. Nun, gestern habe ich ihn mir angeschaut und anschließend, nach kurzer Verschnaufpause, gleich noch mal. Ergebnis: Erdenschwer und voller tiefer Wehmut ist das Herz. Bisher hat nur einmal ein Film es geschafft, ähnliche Emotionen in mir freizusetzen. Ich weiß deshalb schon, dass ich erstmal ein paar Tage wie benommen rumlaufen werde.

Zu den Schwächen: In dem Bemühen den Film möglichst von unnötigen Schwulst und verbalen Auswalzen der Thematik freizuhalten, ist Ang Lee m.E. doch etwas über das Ziel hinausgeschossen. Zwar hat der Film unbestreitbar seine Stärken in der Mimik, den Blicken, dem großartigen Spiel aller Schauspieler, und wie die Protagonisten des Films ihre innere Zerrissenheit und Verzweiflung glaubhaft Ausdruck verleihen. Aber dass in dem ganzen Film ( immerhin ja doch eine Liebesgeschichte ) nicht einmal von Jack oder Ennis der vielberühmte Satz: Ich liebe Dich", gesagt wird, wirkt doch irgendwie befremdend. Gerade in den wenigen Momenten, wo jeder mal seinen mentalen Zusammenbruch hat und alles rauskommt, vermisst man dies. Sicherlich, man weiß es ja auch so und Gestik und Mimik sprechen Bände und ohne Frage ist dieser kleine Satz ja kaum noch in Filmen von Bedeutung, weil er eben viel zu inflationär gebraucht wird. Aber bei Brokeback Mountain, mit seinem äußerst sparsamen Gebrauch von emotionalen Aussagen, würde dieser eine Satz ( beispielsweise von Ennis gesprochen ) Tonnen wiegen. Ein bisschen mehr emotionale Dialoge und Szenen zwischen den Beiden hätten nicht geschadet. Andere sehen dies wiederum als seine Stärke an.

Als weitere Schwäche empfand ich, dass es schon nach zwanzig Minuten Film, indem sich die beiden langsam näher kommen, zur ersten Sexszene ( dabei grob und rau ) kommt. Dies erscheint mir doch unpassend, zumal die Andeutungen sich bis dahin noch in sehr engen Grenzen halten. Vielleicht ist dies der ( einzige ) Moment wo man merkt, dass der Regisseur nicht homosexuell ist. Auch das Ende finde ich etwas irritierend. Was schwört Ennis seinem Jack? Gut, kann jeder nach seiner Facon interpretieren. Aber irgendwie lässt einen der Film dadurch total hängen, wo man eh schon mit dem Ende zu kämpfen hat.

Zu den Stärken: Eine äußerst sensible Liebesgeschichte zwischen zwei Männern, die nicht die üblichen Klischees bedienen. Ja, große Liebe ist eben auch zwischen Homosexuellen möglich und kommt auch ohne plakatives Getöse aus. Dafür ist man Ang Lee richtig dankbar, dass er dies in einem Film zeigt. Sie ist tragisch und tieftraurig, weil sie einerseits so unsagbar stark und tiefgehend ist ( so etwas kommt nur einmal im Leben vor und manche erfahren so etwas nie ) aber eben doch unerfüllt bleibt. Und wie es im Leben so ist, im Rückblick eröffnen sich einem die Irrwege, die Selbstüberschätzungen, die Zweifel über die getroffenen Entscheidungen und die Selbstvorwürfe die an einem nagen. Hier ist es Ennis del Mar, der sich lange der verzweifelten Illusion hingibt, alles kontrollieren und unter einen Hut bringen zu können. Er hat anfangs genug damit zu kämpfen, sich seine Liebe zu Jack einzugestehen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Und so gibt er sich und Jack keine Zukunft. Dass beide nicht zu den intellektuellsten gehören ( was keineswegs abwertend gemeint ist ) verstärkt noch den Effekt der völligen Überforderung mit der Situation. Mehr oder weniger hilflos lassen sich beide treiben. Ennis gibt sich redlich Mühe. Er heiratet früh und gründet eine Familie. Jack zaudert, heiratet dann zwar auch, aber man merkt, dass er doch mehr mechanisch" alles durchläuft. Er ist nie so richtig dabei. Ennis ist und bleibt für ihn der Dreh- und Angelpunkt und er ist es, der meiner Meinung nach noch mehr leidet als Ennis. Es ist eben so, wie es oft ist: der Eine liebt immer etwas mehr als der Andere. Und so ist es Jack, der sich nach vier Jahren wieder meldet...

Der Film berührt wohl deshalb auch so stark, weil er eben von den tiefen Sehnsüchten, von unerfüllter Liebe und Leidenschaft erzählt, von den Fragen, die sich wohl jeder Mensch ab einem gewissen Stadium stellt: wie wäre wohl der eigene Lebensweg verlaufen, hätte man in jener oder dieser Situation anders entschieden? Es ist zwar müßig darüber zu philosophieren, weil sich einem die wenigen entscheidenen Situationen, wo man seinem Leben vielleicht noch eine andere Richtung hätte geben können, erst im Rückblick erschließen. Und die Tragik ist, dass wir mit all unserer Weisheit und Erfahrung eigentlich nichts anfangen können. Es ist zu spät. Dieser Schmerz erfüllt einen mit tiefer Wehmut. Und so ergeht es Ennis endgültig, als er vom Tode Jacks erfährt. Es ist gut, dass Ang Lee diesen Prozess nicht zu sehr ausleuchtet, sonst würde man gar nicht mehr aus dem Heulen rauskommen.

Fazit: Ein äußerst bewegender, zu Herzen gehender und sehr zu empfehlender Film, für den man aber reif sein muss. Man muss nicht homosexuell sein. Aber ohne ein gewisses Maß eigenen Erlebens, was unerfüllte Leidenschaft und Liebe bedeutet, wird sich einem der Film, mit all seinen Nuancen wohl nicht erschließen und könnte den einen oder anderen doch enttäuschen.
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am 26. Juli 2007
Ich habe mir den Film allein angeschaut, was im nachhinein ein Fehler war.
Denn am Ende des Films braucht man ein mitfühlendes Herz, wenn man mit waidwundem Herzen dasitzt und nur noch weinen muss.
Auch am Tag danach braucht man einen Menschen, mit dem man über den Film und die Gefühle, die er hinterlässt reden kann. Denn dies ist kein Film, den man über Nacht vergessen hat.
Allein ist er schwer zu ertragen.
Er dringt in jede Ecke des Herzens und infiziert es mit tiefer Trauer.
Ja, er hat seine Schwächen. Man fragt sich, wie es ohne Vorankündigung und ohne auch die subtilste Andeutung von Ennis zum "ersten ruppigen Mal" der beiden einsamen Männer kommen konnte. Jack ist der weichere von beiden und bei ihm schimmert seine Zuneigung durch, wenn er Ennis zärtlich und fürsorglich sanft seine blutige Schläfe mit seinem Halstuch
zu reinigen versucht.
Auch vermisst man dass einer dem anderen einmal sagt, wie sehr er ihn liebt. Aber das ist wohl vom Regisseur nicht gewollt. Und vielleicht wären die beiden dann komplett daran zerbrochen, wenn einer diesen Satz ausgesprochen hätte.
Aber alles in allem ist es ein wunderschön, trauriger Film über die große Liebe, die man wohl nur einmal im Leben findet und die diese beiden immer wieder mit großem Schmerz aufgeben müssen. Und darüber, was vermeintliche Moral" und Intoleranz mit Menschen macht, die den gängigen Normen nicht entsprechen.
Denn obwohl Jack bereit ist, alles für diese Liebe aufzugeben, hat Ennis nicht den Mut diese Liebe für sich anzunehmen und öffentlich zu leben.
Er versucht mit einer selbstzerstörerischen Selbstverleugnung ein "normales" Leben zu leben, das ihn am Ende allein zurück lässt.
Wenn er mit tieftrauriger, Mine sagt: " wir können uns an nichts festhalten", möchte man die beiden am liebsten umarmen und ihnen sagen: "Liebe ist stärker als alles auf der Welt! Lebt sie! Ihr habt nur dieses eine Leben". Aber das war damals fast unmöglich und es ist auch heute nicht immer einfach.
Das macht den Film tragisch und durchdringt ihn mit solch einer großen Hoffnungslosigkeit, und Traurigkeit dass es einem das Herz bricht.
Nicht zuletzt sind die beiden jungen Hauptdarsteller ausnahmslos großartig in ihren Rollen. Heath Ledger hielt ich bis gestern nur für einen Mädchenschwarm. Doch dieses Vorurteil warf ich schnell über Bord. Er spielt intensiv und ausdrucksstark. Und man nimmt ihm seine ambivalenten Gefühle ab. Auch wenn er mich am Anfang mit seiner linkischen Gestik stark an James Dean erinnert hat.
Auch Jake Gyllenhaal ist großartig und bringt in den entscheidenden Momenten seine Traurigkeit, seine Sehnsucht und auch seine Verletzlichkeit überzeugend rüber.
Jedem, für den Traurigkeit einen Platz im Leben hat und vorurteilsfrei an die Liebe glaubt, empfehle ich diesen wunderbaren Film, der fern ab ist von jeglichen Hollywood Klichées. Er hat jeden Oscar verdient, den er bekommen hat.
Und auch die beiden Hauptdarsteller hätten einen verdient gehabt.
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am 22. Juli 2006
Über den Inhalt des Filmes wurde bereits sehr ausführlich berichtet. Es ist daher nicht erforderlich das Ganze zu wiederholen. Allerdings bin ich nicht der Meinung, dass der Film "langatmig" oder sogar "langweilig" ist, wie der ein oder andere Kunde hier geschrieben hat.

Es ist richtig dass sich der Film für die Erzählung der Geschichte Zeit nimmt und das ist bei herkömmlichem "Popkorn-Kino" heutzutage wohl nicht mehr gefragt.

Ich halte den Film jedoch auch nicht für die Art von 'Massenware', die einen vieleicht zwei Stunden unterhalten kann und derern Inhalt man schon 20 Minuten nach Ende der Vorstellung getrost vergessen kann.

Brokeback Mountain wirk nach. Man unterhält sich über ihn. Man diskutiert und tauscht Meinungen aus. Der Film ist einfach nicht beliebig.

Regisseur Ang Lee ist hier ein wahrhaft großartiges Kion-Meisterwerk gelungen. Er erzählt eine Geschichte, die über zwanzig Jahre berichtet - und dafür läßt er sich die Zeit die erforderlich ist. Sie ist erforderlich um die Hintergründe der Geschichte zu verstehen. Sie ist erforderlich um das Problem zu erkennen und um die Charaktere zu erfassen. Den Zugang zu finden.

Das Ganze gelingt im großartig, ja geradezu einzigartig meisterlich. Wie schnell hätte der Film mit diesem Thema abrutschen können? Er umschifft diese Problematik geschickt mit Hilfe seiner großartigen Darsteller, den fantastischen Landschaftsaufnahmen, der einzigartig schönen Musik und der stimmungsvollen Umsetzung einer leider für viele Menschen leider immer noch schwierig zugänglichen Geschichte.

Mit diesem Film kann sich der Regisseur mit der großen Kino-Legende David Lean messen, der Meisterwerke wie "Die Brücke am Kwai", "Doktor Schiwago" und "Lawrence von Arabien" geschaffen hat.

Übrigens hat sich auch David Lean bei der Erzählung seiner Geschichten immer Zeit genommen. So wie man sich auch für ein gutes Buch Zeit nehmen muss. Erinnern Sie sich noch daran wie in seinem Film "Lawrence von Arabien" besagter Lawrence inmitten der einsamen und heißen Wüste an einem Wasserloch am fernen Horizont einen Reiter als kleinen Punkt erkennt. Es dauert mehrere Minuten bis sich der Reiter dem Wasserloch genähert hat und zu Lawrence spricht - und die Kamera zeigt in dieser Zeit nur den näherkommenden Beduinen. "Langweilig" ist das nicht - es ist stimmungsvoll, realitätsnah und meisterlich erzählt. Und gleiches gilt für Brokeback Mountain.

Der Film wurde für 8 Oscars vorgeschlagen, erhielt drei - und hätte doch alle acht verdient!
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am 3. Oktober 2006
Man ist wirklich erstaunt, wie bei manchen Rezensenten Erwartungshaltung und Gesehenes kollidieren. Ohje, wie platt muss eine Handlung umgesetzt werden, um so manch einen zu berühren. Ang Lee ist weder Hedwig Courts-Mahler noch Rosamunde Pilcher. Hier geht es um jahrelang unterdrückte Gefühle, die vulkanisch ausbrechen MÜSSEN. Wie die beiden Schauspieler das umsetzen, ist grandios, einfach umwerfend! Es gibt nichts weiter zu "Brokeback Mounatin" zu sagen, was nicht auch hier schon gesagt wurde. Nach "Eissturm" ist es Ang Lees 2. Meisterwerk. Wer behauptet, es sei lediglich ein "schwuler Cowboyfilm" will oder kann den Film nicht verstehen. Die Geschichte ist eine ganz universelle und auch gerade die Szenen mit den Ehefrauen der beiden Männer zählen zu den intensivsten dieses wunderschönen Films. Während "Brokeback Mountain" in Jahren noch als stilprägend und moderner Klassiker gelten wird, haben die Menschen den prätentiösen, bei den Academy Awards zum Film des Jahres gewählten "Crash" längst vergessen.
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