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Briefe für Emily: Roman Taschenbuch – 18. Januar 2005

4.5 von 5 Sternen 49 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Camron Wright lebt mit seiner Familie in der Nähe von Salt Lake City. Die Aufzeichnungen seines Großvaters, der 1996 starb, inspirierten ihn zu seinem ersten Roman, ›Briefe für Emily‹. Zunächst im Selbstverlag nur per Internet erhältlich, fand das Buch viele tausend begeisterte Leser, kam schließlich in einem großen Verlag heraus und wurde in mehrere Sprachen übersetzt.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

Mein Bett ist kalt, und das Zimmer ist dunkel. Ich habe viele Decken auf mein Bett gelegt, aber die halten den eisigen Wasatch-Wind nicht ab, der mir bis in die Knochen fährt. Während ich durch das Fenster auf meine schneebedeckten Pflanzen schaue, merke ich, dass ich meinen Garten vermissen werde. Es wird mir fehlen zu beobachten, wie die Möhren aus den kaum staubkorngroßen Samen sprießen. Es wird mir fehlen, die Rüben im späten Frühjahr auszudünnen. Es wird mir fehlen, im Herbst Kartoffeln auszubuddeln. Es wird mir fehlen, eimerweise Zucchini zu ernten und sie ahnungslosen Nachbarn zu schenken, die nicht wissen, was sie damit anfangen sollen; es wird mir sogar fehlen zu sehen, wie die Pflanzen jedes Jahr, wenn der Winter kommt, braun werden und absterben.
Mein Garten hat mich gelehrt, dass jedes Lebewesen sterben muss. Ich beobachte es seit vielen Jahren - ich wünschte nur, mir würden noch ein paar Sommer bleiben, die ich mit Emily in meinem Garten verbringen könnte.
Ich habe noch mehr Enkelkinder, und ich möchte keins bevorzugen, aber die anderen wohnen weit weg und kommen nur selten zu Besuch. Emily kommt jeden Freitag mit ihrer Mutter. Trotz des großen
Altersunterschieds sind Emily und ich die besten Freunde.
Mein Name ist Harry. Eigentlich ein lächerlicher Name, vor allem für einen Mann, der schon in jungen Jahren fast völlig kahl war, aber so heiße ich nun einmal. Mein Vater hieß auch Harry und mein Großvater ebenfalls. Ich wünschte, ich könnte sagen, dass ich den Namen an meinen Sohn weitergegeben hätte. Aber das kann ich nicht. Als mein Sohn geboren wurde und wir uns für einen Namen entscheiden mussten, nannten wir ihn Bob. Er besucht mich selten, und er schreibt nie. Heute wünsche ich mir manchmal, ich hätte ihn auch Harry genannt.
Seltsamerweise bin ich nicht verbittert über das, was mit mir geschieht. Warum auch? Ich bin nicht besser als alle anderen. Ich bin nicht weiser, nicht kräftiger, nicht intelligenter. (Okay, ich bin weiser als der alte Ross, der nebenan wohnt, aber das zählt nicht.) Warum also sollte es mich nicht treffen?
Ich hoffe, es wird schnell gehen, damit ich als Opa Harry in Erinnerung bleibe und nicht als der Mensch, zu dem ich mich allmählich entwickle. Aber ich fürchte, dass man mich in Erinnerung behalten wird als einen verabscheuungswürdigen, griesgrämigen alten Mann, und dieser Gedanke macht mich ganz krank. Tatsache ist, dass ich dabei bin, den Verstand zu verlieren. Ich habe Alzheimer - eine heimtückische Krankheit, die Gehirnzellen zerstört. Je mehr die Verwüstung fortschreitet, umso mehr schrumpft das Gehirn - es folgt Demenz, der Mensch wird orientierungslos und verwirrt. Es gibt keine Heilmethode und keine Möglichkeit, den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen.
Die Krankheit ist eine Diebin. Anfangs lässt sie einen hier und da Kleinigkeiten vergessen, aber sie ruht nicht, bis sie einem alles geraubt hat. Sie raubt einem die Lieblingsfarbe, den Duft des Lieblingsgerichts, die Erinnerung an den ersten Kuss und die Liebe zum Golfspielen. Ein belebender Frühlingsschauer, der die Erde mit glitzernden Wassertropfen reinigt, wird zu simplem Regen. Duftige Schneeflocken, die die Welt zu Beginn des Winters mit einer weißen Decke schmücken, fühlen sich nur noch kalt an. Das Herz schlägt, die Lunge nimmt Luft auf, die Augen sehen Bilder, aber innerlich ist man tot. Der Lebensgeist ist erloschen. Ich nenne die Krankheit heimtückisch, weil sie einem die Würde raubt - sogar die Seele. Am Ende werde ich Emily vergessen.
Die Krankheit schreitet unaufhaltsam fort, und schon jetzt fangen die Leute an zu lachen. Ich nehme es ihnen nicht übel; sie haben allen Grund zu lachen. Über die albernen Dinge, die ich tue, würde ich auch lachen. Vor zwei Tagen habe ich in die Einfahrt vor meinem Haus gepinkelt. Ich musste mal, und in dem Augenblick schien es mir der richtige Ort zu sein, um mich zu erleichtern. Vor einer Woche bin ich nachts aufgewacht, in die Küche gegangen und habe versucht, mit dem Spülmittel, das ich im Schrank unter der Spüle aufbewahre, zu gurgeln. Ich dachte, ich wäre im Badezimmer, und die grüne Flüssigkeit hatte dieselbe Farbe wie mein Mundwasser. Ich werde häufig nervös. Ich habe häufig Angst. Und ich weine; ich weine wie ein kleines Kind über die lächerlichsten Dinge. Bisher habe ich in meinem Leben kaum jemals geweint. (...)


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

am 21. Juni 2005
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 33 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 20. Juli 2017
Format: Taschenbuch|Verifizierter Kauf
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am 27. Dezember 2006
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 24. September 2006
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2006
Format: Taschenbuch
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

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