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Briefe in die chinesische Vergangenheit: Roman Taschenbuch – 1. März 1986
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Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt.
Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.
- LesealterAb 5 Jahren
- Seitenzahl der Print-Ausgabe283 Seiten
- SpracheDeutsch
- Abmessungen12 x 2 x 19.1 cm
- Herausgeberdtv
- Erscheinungstermin1. März 1986
- ISBN-103423105410
- ISBN-13978-3423105415
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : dtv; 3. Edition (1. März 1986)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 283 Seiten
- ISBN-10 : 3423105410
- ISBN-13 : 978-3423105415
- Lesealter : Ab 5 Jahren
- Abmessungen : 12 x 2 x 19.1 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 266,101 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1,239 in Gesellschaftsromane
- Nr. 5,788 in Humoristisch
- Nr. 12,345 in Science-Fiction-Romane
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Herbert Rosendorfer, geboren 1934 in Gries/Bozen, zog 1939 mit seinen Eltern nach München. Nach dem Abitur war er ein Jahr an der Akademie der Bildenden Künste und wechselte dann zur Juristerei. 1959 machte er sein Erstes und 1963 sein Zweites Staatsexamen. Er war Assessor bei der Staatsanwaltschaft in Bayreuth, Staatsanwalt in München, von 1969 bis 1993 Amtsrichter in München und bis 1997 Richter am Oberlandesgericht in Naumburg. 1990 wurde er zum Professor für bayerische Literaturgeschichte ernannt, 1993 erhielt er den Kurd-Laßwitz-Preis, 1999 den Jean-Paul-Preis, die höchste Auszeichnung für Literatur des Freistaats Bayern. 2005 wurde er für sein umfangreiches Werk mit dem Münchner Litaraturpreis ausgezeichnet, im November 2010 erhält er bei der CORINE für sein Lebenswerk den Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten. Von seinen "Briefen in die chinesische Vergangenheit" wurden über zwei Millionen Exemplare verkauft; er ist einer der bedeutendsten deutschsprachigen Gegenwartsautoren.
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Spitzenrezensionen
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Der Zeitreisende ist schockiert über den Lärm und den Schmutz, der in der Zukunft anscheinend herrscht, und wird sogleich in einen Verkehrsunfall verwickelt. Ein A-tao (= Auto) fährt ihn fast um. Was Kao-feng in Ba-Yan (Bayern) in 9 Monaten erlebt, beschreibt er in den 37 Briefen, aus denen der Roman besteht und die er an einen Freund richtet, seines Zeichens ebenfalls Mandarin, der jedoch im Reich der Mitte geblieben ist. Die am Kontaktpunkt hinterlegten Briefe beschreiben Kao-fengs Unverständnis der Art der „Großnasen“, stets von sich fortschreiten zu wollen, und sind somit eine Kritik am westlichen Fortschrittsglauben. Heute könnte man hinzufügen, dass davon wohl auch das moderne China geprägt ist.
Mit einem Blick wie ein Ethnologe seziert der Briefeschreiber die moderne Gesellschaft der 80er Jahre. Er geht auf Sitten, Gebräuche, Religion, Essgewohnheiten, Geschlechterbeziehung, Musik, Literatur, Baukunst und Philosophie ein, fast fühlt man sich an ein Kompendium des Abiturwissens erinnert, nur aus der Sicht eines Fremden, der unwahrscheinlich schnell lernt. Er gewinnt einen Einheimischen zum Freund und lernt mit dessen Hilfe in 2 Monaten deutsch. In 9 Monaten hat er die wichtigsten literarischen Werke gelesen. Wäre er ein Migrant und kein Forschungsreisender, hätte er sich damit unglaublich schnell integriert. Nach der Lehre des Konfuzius soll man sich, wie es an einer Stelle heißt, „in der Fremde nach den dortigen Gegebenheiten richten“ (S.179).
Diese interkulturelle Begegnung ist ein toller Einfall, der Rosendorfer, im Hauptberuf Jurist, trotzdem nicht dazu bringt, wie wild darauf los zu phantasieren. Sein Buch ist zwar Fiktion. Bevor er es verfasste, betrieb er aber ein intensives altchinesisches Quellenstudium und ließ sich von ausgewiesenen Experten beraten, wie er am Ende des Buches darlegt.
Seine literarische Phantasie geht nur in der Beziehung mit ihm durch, dass er Kaofeng in der kurzen Zeit auch noch zwei Frauen kennenlernen lässt, die er „beschläft“, so dass er auch noch das Phänomen der Eifersucht studieren kann. Auch liebt er den „köstlichen, kühlen Mo-te Shang-dong“ (= Moët & Chandon Champagner) und die Da-wing-do-Brandopfer (= Zigaretten) und die Musik von Meistern wie We-to-feng (Beethoven).
Rosendorfer versteht es, die Spannung dadurch zu halten, dass er den Leser darauf warten lässt, dass Kao-fengs deutscher Freund Shi-Shmi endlich die angekündigte Zeitreise mit dem Zeitkompass in die Zukunft unternimmt. Es entspricht Rosendorfers Naturell, dass er nicht ausmalt, was Shi-Shmi in der Zukunft gesehen hat. Rosendorfers Pessimismus findet in Kao-fengs nüchternem Resümee seinen Ausdruck: „Ich werde zurückkehren. Lange dauert es nicht mehr. Was bringe ich mit? Nicht viel, höchstens die Erkenntnis, dass es sich nicht lohnt, die Zukunft zu kennen.“ (S.205)
35 Jahre nach dem Erscheinen des Buches liest man es heute, da sich der interkulturelle Austausch beschleunigt hat, mit einem erweiterten Blick. Ich bewerte es mit 4 Sternen.
Äußerst Lustig zu lesen!
Man würde dem Buch und dem Autor unrecht tun, wenn man sich nicht in das Deutschland Anfang der Achtziger zurückversetzen würde, denn das Buch ist 1983 erstmals erschienen. Was Leser mit einem gewissen Lebensalter voraussetzt. Tatsächlich spiegelt das Buch den Zukunftpessimismus dieser Zeit wieder, so wie er in weiten Kreisen vornehmlich gut situierter Angehöriger des öffentlichen Dienstes (Rosendorfer war Berufsrichter) anzutreffen war. Der Autor macht aus seiner Abneigung gegen bestimmte bayrische Politiker ("der meineidige Südbarbar Chi'man man") kein Hehl. Der damals noch real existierende Ostblock wird sehr gnädig behandelt, indem Herr Kao-tai sich dafür kaum interessiert.
Das verblüfft besonders, weil Rosendorfers fossiler Chinese sich überhaupt nicht für das Schicksal seines eigenen Landes zu interessieren scheint. Will der Autor verhindern, dass der Westen im Vergleich zur Nach-Mao-Ära in China dann doch zu positiv dasteht? - Diese Unausgewogenheit und Inkonsequenz, der man häufig begegnet, verführt dann natürlich dazu, dass man sich den Zeitgereisten genauer unter die Lupe nimmt: Der vergleicht nämlich sich, seine feudale Klasse der Mandarine, deren Bildung und Lebensstandard mit viel Luxus, vielen Frauen und noch mehr Dienern mit dem Normalo, der ihm auf Min-chens Straßen begegnet. Ein Vergleich, der Unsinn ergeben muss.
So sollte man allerdings an das Buch nicht ran gehen, sonst ärgert man sich nur. Es gibt einige ganz nette Einfälle und manches, was sich ganz vergnüglich liest. Als leichte Urlaubslektüre ist das Buch ganz gut geeignet. Vielleicht gar bei einem Glas Champagner (Mo-te Shang-dong alias Moet et Chandon)?
Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
Dann fand ich, gerade als Münchnerin dieses Buch ausgesprochen amüsant und gut geschrieben. Wie man manche Tabu Themen elegant angeht, kann man auch in diesem Buch le(rn)sen.
Der Autor setzt schon ein bisschen kulturelles Allgemeinwissen voraus, wenn chinesische Wort- Schaffungen verstanden werden wollen.
Ich habe es gerne gelesen und würde es jedem empfehlen, der humorvoll ist und die Warnungen über und an unseren Lebensstil im Vergleich zu chinesischen Lebensstil von vor 1000 Jahren an sich heran lassen will.
Es ist seinen Preis wert.





