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Walls And Bridges

Walls And Bridges

1. Oktober 2010
4.9 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Digital Booklet: Walls And Bridges
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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Oktober 2010
  • Erscheinungstermin: 1. Oktober 2010
  • Label: EMI UK Beatles
  • Copyright: (C) 2010 EMI Records Ltd This label copy information is the subject of copyright protection. All rights reserved. (C) 2010 EMI Records Ltd
  • Erforderliche Metadaten des Labels: Musik-Datei enthält eindeutiges Kauf-Identifikationsmerkmal. Weitere Informationen.
  • Gesamtlänge: 46:15
  • Genres:
  • ASIN: B0042Z7EN0
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.9 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 77.198 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Top-Kundenrezensionen

Von Toby Tambourine TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 21. Juli 2009
Format: Audio CD
Ende '73 trennten sich John und Yoko, und in der Folgezeit machte John Lennon während seines "lost weekend" mit einigen Negativ-Schlagzeilen (Trunkenheit, Pöbeleien und Erregung öffentlicher Ärgernisse etc.) von sich reden, was er rückblickend auf seine Unfähigkeit, ohne Yoko zu (über)leben, zurückführte. Die Grundthemen, die das Album (erschienen 1974) durchziehen, sind denn auch Ängste, Verwirrung, Einsamkeit und innere Zerrissenheit; es als "die Arbeit eines kranken Handwerkers" (Lennon) zu bezeichnen, halte ich dennoch für restlos überzogen.

Die Kompositionen weisen einige überraschende Akkordwendungen und Arrangementideen auf und können durchweg überzeugen; selbst die beiden Songs, die man am ehesten als "Füller" bezeichnen könnte, das rockige What you got und das Instrumental Beef Jerkey, zeugen vom hohen Können der Musiker, die teilweise schon auf "Mind Games" mitgespielt hatten. Die bekanntesten waren alte Bekannte wie Jesse Ed Davis (g), Jim Keltner (dr), Nicky Hopkins (p), Klaus Voormann (b) und Bobby Keys (sax).

Neben Zitaten aus alten Bluessongs lockert Lennon das Album immer wieder mit augenzwinkernden Verweisen auf Älteres auf. Mit der Zeile "somebody please please help me" (aus Going down on Love) spielt er auf Help! an, sein "sweet sweet sweet sweet love" in der Ausblende von Surprise Surprise ist exakt so phrasiert wie das "beep beep m beep beep yeah" am Ende von Drive my Car, eine Gitarrenfigur in Beef Jerkey parodiert das Riff von McCartneys Let me roll it (das viele wiederum als dessen Versuch verstanden, Lennons Stil zu verwenden), und die letzte Zeile in Scared, "like a rollin' stone", kann als kleiner Gruß Richtung Dylan und Stones gelten.
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Format: Audio CD
John Lennon schaffte es wie kaum ein anderer Künstler, mit einem Album Stimmungen zu transportieren und eine gewisse Magie zu erzeugen. Im Vergleich zu seinen vorher veröffentlichten Soloalben besticht Walls and Bridges durch einen sehr dichten, warmen Sound, der klar dem Entstehungszeitraum (Mitte der 1970er) zuzuordnen ist, sich aber durch Einzigartigkeit in der Instrumentierung auszeichnet. Das Songmaterial ist durchweg besser als auf dem Vorgängeralbum Mind Games, die kompositorische Klasse wie auf John Lennon / Plastic Ono Band, Imagine und dem m.E. zu Unrecht unterschätzten Some Time... wird allerdings nicht mehr (ganz) erreicht. Die Songs sind weitestgehend eine Introspektion auf Lennons bewegtes Leben in der zeitweisen Trennungsphase von Yoko Ono, insbesondere „Going down on Love“, „What You Got“ und „Bless You“ geben darüber Auskunft. Selbstzweifel wie in „Scared“ und „Nobody Loves You“ werden unverschnörkelt widergegeben. Mit #9 Dream (einer Hommage an seinen vormaligen Bandkollegen George Harrison) gelang Lennon noch einmal ein traumhaft schönes und zugleich eingängiges Lied, wie er es zu Beatles-Zeiten z.B. in I'm Only Sleeping perfektioniert hatte. In „Steel and Glass“ ätzt Lennon gegen den Ex-Manager der Beatles, Allen Klein. Ähnliches (an Paul McCartney adressiert) war schon auf dem Imagine-Album („How Do You Sleep?“) zu hören. M.E. etwas belanglos, aber erfolgreich (Nr. 1 in den US-Billboard Charts) war „Whatever Gets You Through the Night“ mit Elton John am Klavier und im Hintergrundgesang.
Das Remastering hat dem Album hörbar gutgetan, klang doch die erste CD-Pressung noch so, als musiziere die Band hinter dicken Vorhängen. Der Klang ist klarer, ohne dass etwas verfälscht wurde.
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Von Ein Kunde am 21. Juli 2005
Format: Audio CD
Ich denke, zu den Songwriterqualitäten Lennons ist wohl kaum noch ein Wort zu verlieren. Natürlich, wer sich hier ein kommerzielles Album a la Imagine (obwohl das auch keines ist) erwartet findet sicher nicht das Gewünschte. Viel mehr bietet das Album Einblicke in die Seele, die tiefe Wunden erlitten hat. Es gelingt Lennon die innere Enttäuschung, in einen Klangteppich umzusetzen. Schon der Opener "Going down on love" zeugt von Bitterkeit,schließlich bittet er um Hilfe wie schon 1965 auf Help. "What you got" ist ein typischer Gedankengang, etwas triviales, dass jedem bewusst wird (you don't know what you got until you lose it).Er sieht seine Fehler ein und kann doch nicht zurück. Das sind nur zwei Beispiele der Platte, deren depressive Stimmung einmal durch schleppende Orchesteruntermalung noch mehr drückt und dann wieder, selten aber doch, durch härtere Töne die Wut ausschäumen läßt. "Whatever gets you thru the night" ist nur vom Sound her ein Ausreißer, der Text fügt sich mühelos in die übrige Stimmung ein. Dieses Album ist eine echte Hilfe um über Trennungen hinwegzukommen, da einem das Album aus der Seele spricht. Dies vielleicht auch deshalb weil Lennon eine bildhafte Sprache benutzt, die eher mit Gefühlen als durch die Sprache verstanden werden kann. Try it when you're down!!!
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Von Toby Tambourine TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 21. Juli 2009
Format: Audio CD
Ende '73 trennten sich John und Yoko, und in der Folgezeit machte John Lennon während seines "lost weekend" mit einigen Negativ-Schlagzeilen (Trunkenheit, Pöbeleien und Erregung öffentlicher Ärgernisse etc.) von sich reden, was er rückblickend auf seine Unfähigkeit, ohne Yoko zu (über)leben, zurückführte. Die Grundthemen, die das Album (erschienen 1974) durchziehen, sind denn auch Ängste, Verwirrung, Einsamkeit und innere Zerrissenheit; es als "die Arbeit eines kranken Handwerkers" (Lennon) zu bezeichnen, halte ich dennoch für restlos überzogen.

Die Kompositionen weisen einige überraschende Akkordwendungen und Arrangementideen auf und können durchweg überzeugen; selbst die beiden Songs, die man am ehesten als "Füller" bezeichnen könnte, das rockige What you got und das Instrumental Beef Jerkey, zeugen vom hohen Können der Musiker, die teilweise schon auf "Mind Games" mitgespielt hatten. Die bekanntesten waren alte Bekannte wie Jesse Ed Davis (g), Jim Keltner (dr), Nicky Hopkins (p), Klaus Voormann (b) und Bobby Keys (sax).

Das Originalcover zierte eine Zeichnung des elfjährigen Lennon, und neben Zitaten aus alten Bluessongs lockert Lennon das Album immer wieder mit weiteren augenzwinkernden Verweisen auf Älteres auf. Mit der Zeile "somebody please please help me" (aus Going down on Love) spielt er auf Help!
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