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Edith Alice "Breezy" Breezerman (Kay Lenz), ein junges freigeistiges und offenherziges Küken, bricht, obwohl namentlich nur ein Lüftchen, ein windiger Hauch, gleich einem Wirbelsturm über den pessimistischen und zurückhaltenden Einzelgänger Frank Harmon (William Holden) herein.
Nach einem One-Night-Stand packt Breezy ihre Siebensachen und gerät an einen schmierigen Mann, der in ihr nur eines sieht, das käufliche Hippiemädchen. So landet sie unversehens vor dem postmodernen Zuhause Franks, mitten in den Hügeln. Eine traumhafte Kulisse voller 70er-Jahre-Charme. Frank ist geschieden, genießt seine Einsamkeit und verdient seine Brötchen als Immobilienmakler, die Frauen geben sich die Klinke in die Hand, von Beziehungen hat der bittere Mann die Schnauze voll. Doch Breezy stellt sein Leben auf den Kopf - wird er ihr widerstehen können?

Eindrucksvoll inszeniert Clint Eastwood, der ursprünglich Frank spielen sollte, aber seines Erachtens zu jung war und statt dessen die Regie übernahm, eine ungewöhnliche, jedoch tief berührende Lovestory, an der nichts, aber auch gar nichts in Kitsch abdriftet. Ein Altersunterschied von 35 Jahren trennt die Liebenden (Jahrgang 1918 / 1953) im wahren Leben. Eine Tatsache, die Frank zu schaffen macht, nachdem er beginnt sich Breezy zu öffnen. Sein Panzer erhält erste Risse, man zeigt sich in der Öffentlichkeit, als eine dahingeworfene Bemerkung alte Schutzmauern erstarken lässt. Wird er sich für Breezy entscheiden? Seine alte Flamme Betty, die gerne mehr von Frank gewollt hätte, zeigt ihm in einem einschneidenden Moment, WAS wirklich wichtig ist im Leben und wofür es sich zu kämpfen lohnt!

Wer jedoch denkt, dass Breezy in bloßen jugendlichem Überschwang handelt, der ist falsch gewickelt. Gut, sie mag in all ihrer jugendlichen Träumerei gerne mal übers Ziel hinausschießen, aber sie weiß GENAU, WAS sie will. Ihre Gefühle als hohles Hippiegeplänkel abzutun, wäre schlichtweg falsch. Sie kann sich ihrem Gegenüber öffnen, ihn aus vollen Händen all das, was sie zu geben hat (und das ist eine Menge für den beziehungsgeschädigten Frank) frohen Herzens anbieten. Sie gibt und erwartet dafür nichts. Das ist Liebe. Sie nimmt, was er ihr zu geben bereit ist, ohne Bedingungen zu stellen. Frank wird sie wegschicken und vermissen und gleich einer frischen Brise weht Breezy wieder in sein Leben herein, egal was andere sagen. Und doch kann sie ein NEIN als solches akzeptieren, sie hängt Vergangenem nicht nach, ist bereit loszulassen und das Leben so zu nehmen, wie es kommt. Denn Breezy ist erstaunlich reif für ihr Alter, auch wenn man es auf den ersten Blick nicht vermutet. Ihre Offenherzigkeit ist m.E. nicht Teil ihrer Jugendlichkeit, sondern ein liebenswerter Charakterzug. Und so entwickelt sich eine spannende und mitfühlende Geschichte zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Menschen, die eines gemein haben - eine starke Anziehung zueinander und große Gefühle füreinander.

Bereits 13 Jahre zuvor spielte William Holden in "Die Welt der Suzie Wong" einen älteren Mann, der sich in eine junge Asiatin verliebt. Der Altersunterschied war hier nicht ganz so groß (21 Jahre - aber immer noch große genug ;)), die Gesellschaft weniger korrekt und rigide in der Kronkolonie der frühen 60er Jahre. Doch auch hier eckt der Aussteiger mit seinen Gefühlen an (aber eben nur, weil sie aufrichtig und wahrhaft sind!). Er hält sich zunächst zurück. Während seine Umwelt nichts dabei findet, sich mal für ein bisschen Spaß ein junges Ding "zu halten", ist es ihm Ernst mit seiner Entscheidung für Suzie. Ebenfalls eine wunderschöne Liebesgeschichte, in der es Parallelen zu BREEZY gibt, die jedoch auch gänzlich anders ist.
Unweigerlich stellt sich nach Schauen des Filmes der Gedanke an weitere Liebende mit großen Altersunterschied ein. Da wären Gary Cooper und Suzy Parker in "Ein Mann in den besten Jahren", als auch Frederic March und Kim Novak in "Mitten in der Nacht". Große Filme über Liebende, die es nicht einfach haben in der bürgerlichen-miefigen Gesellschaft den späten 50er Jahre (58 & 59). Während Coop in einem steifen Ostküsten-Oberschichten-Korsett gefangen ist, hat William Holden als Frank alle Möglichkeiten im sonnigen und offenen Westküsten-alles-ist-möglich-Ambiente der freien 70er Jahre. Wo, wenn nicht hier ist Mann seines Glückes eigener Schmied? Wo Frederick March als Jerry Kingsley mit einer Kim Novak kämpfen muss, die seine Leibe nicht unbeschwert entgegen kann hat Frank es ungleich leichter, denn Breezy ist ein unverstellter und offener Mensch.
Und so mag es nicht verwundern, dass ich in dieser grandiosen Kulisse voller Licht, aber auch dräuender Schatten, die in Frank liegen, ungeduldig wissen wollte, ob ihnen nun ein Happy End beschert werden würde oder nicht.

- Achtung: Spoiler -

Ich möchte nicht spoilern - deswegen besser nicht weiterlesen - trotzdem an dieser Stelle so viel:
Man mag dieses Ende als vorübergehenden Zwischenstopp ansehen oder auch nicht, egal WAS uns die Liedzeilen andeuten wollen und mögen - Breezy und Frank haben es selbst in der Hand - sie sind ihres Glückes eigener Schmied. Unausweichlich, dass Frank das Ganze gewohnt pessimistisch angeht. Typisch Breezy, diesen Satz Franks positiv umzudeuten. Ich für meinen Teil sehe es als hoffnungsvollen Anfang und Neubeginn - ein verbitterter Mann, der auf seine alten Tage im sonnendurchfluteten Kalifornien die Möglichkeit erhält, seine Schatten ein für allemal wegzuschließen und hoffnungsvoll mach vorne zu blicken!

Fazit: Eine weitere wunderbare Liebesgeschichte eines "anormalen" Pärchens. Schnörkellos, lichtdurchflutet und hoch emotional, ohne in Klischees zu verfallen oder ins Kitschige abzudriften. Man sollte auf jeden Fall auch "Suzie Wong" mindestens einmal gesehen hab, das nur als kleiner Tipp an Breezy-Fans!
Glasklare fünf Sternleinchen!
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am 2. Januar 2008
...es gibt Ausnahmen, und BREEZY aus dem Jahr 1973 gehört eindeutig dazu. Als ich den Film zum ersten Mal im TV sah, war ich spontan begeistert, und daran hat sich bis heute nichts geändert. Vielleicht lag es ja an Kay Lenz (für mich noch immer das bezaubernste Hippie-Mädchen, das ich je in einem Film gesehen habe), vielleicht an Clint Eastwoods ruhigem, undramatischen Erzählstil... ich weiß es nicht. Jedenfalls hat mich der Streifen damals schon tief berührt, und ich freue mich sehr, ihn endlich auf DVD zu besitzen.

BREEZY ist ein wunderschöner Liebesfilm voller Zärtlichkeit und Romantik, aber fern von allen Klischees und jeglichem Kitsch. Die zeitlose Geschichte erzählt von der Begegnung eines älteren Mannes mit einem jungen Mädchen, von der Liebe, die zwischen den beiden erwächst und wie sie schließlich beinahe an den gesellschaftlichen Konventionen und den Selbstzweifeln des Mannes zerbricht.

William Holden spielt den gut aussehenden Immobilienmakler Frank Harmon, über 50, geschieden, erfolgreich im Beruf, beliebt bei den Frauen, aber an einer festen Bindung nicht interessiert. Eines Tages lernt er die 19-jährige Edith Alice Breezerman, kurz Breezy, kennen, die als Anhalterin soeben mit knapper Not den Zudringlichkeiten eines Autofahrers entkommen ist. Zunächst kann der eher missmutige Frank mit dem fröhlichen Plappermaul Breezy nicht allzu viel anfangen, trotzdem erklärt er sich als Gentleman bereit, das Mädchen ein Stück mitzunehmen. Von diesem Tag an führt das Schicksal die beiden immer wieder zusammen, und auch wenn es Frank anfangs widerstrebt, so ist er von Breezys unerschütterlichem jugendlichen Optimismus und ihrer verträumt-naiven Weltsicht zunehmend fasziniert und verzaubert. Ihrerseits fühlt sich Breezy ebenfalls stark zu dem reifen und etwas traurigen Mann hingezogen. Und so verlieben sich die beiden ineinander. Während Breezy in dieser Liebe ein wunderbares Geschenk sieht, stellt Frank ihre Beziehung jedoch zunehmend in Frage. In einer Boutique hält die Verkäuferin Breezy für Franks Tochter, seine Ex-Frau macht ihnen in einem Restaurant eine peinliche Szene, sein bester Freund hingegen beneidet ihn unverhohlen um seinen dritten Frühling und seine junge Geliebte. Irgendwann ist sich Frank seiner Sache selbst nicht mehr sicher und befürchtet, sich völlig zum Narren zu machen. Als er Breezy fortschickt, wird ihm zwar klar, wie viel sie ihm wirklich bedeutet, doch erst ein schwerer Schicksalsschlag verleiht ihm die Kraft, ihrer Liebe eine zweite Chance zu geben...

Regisseur Eastwood interessierte sich sehr für die Probleme, die Frank dadurch bekommt, dass er sich nicht freimütig zu seiner Liebe zu einer deutlich jüngeren Frau bekennen kann oder darf, bewahrte den Film aber dank seines typisch lakonischen Humors vor unnötiger Schwermütigkeit. Mit Kay Lenz und William Holden bewies er zudem ein fabelhaftes Händchen für die Besetzung. Die beiden spielen zwei so unterschiedliche, liebenswerte und glaubwürdige Charaktere, dass man ihnen ein Happy End von ganzem Herzen wünscht. Hinzu kommt die herrlich nostalgische Atmosphäre der Westküste Anfang der 70er Jahre, die diesen Film zu einem besonderen Vergnügen macht.

Clint Eastwood wusste scheinbar nie genau, ob er lieber ein guter Schauspieler oder ein sehr guter Regisseur sein wollte - und entschied sich einfach für beides. Danke, Mr. Eastwood!
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am 2. Juni 2010
Wenn man an Clint Eastwood denkt, besonders an die Jahre, die ihm seine anfänglichen Erfolge bescherten und ihn somit in der Film-Welt etablierten, so fallen einem wohl zu allererst seine Verkörperungen von schweigsamen Westernhelden mit verkniffenem Mimikspiel ein oder seine (mehrfach wiederholte) Darstellung des zynischen Cops DIRTY HARRY. Eastwood begann allerdings bereits in den frühesten 70ern - also lange vor seinen beachteten sowie z.T. auch prämierten Regie-Erfolgen, wie u.a. ERBARMUNGSLOS, DIE BRÜCKEN AM FLUSS, MYSTIC RIVER oder MILLION DOLLAR BABY - sich ebenfalls in der Kunst der Regieführung zu üben. 1971 entstand SADISTICO in eigener Regie, zwei Jahre später EIN FREMDER OHNE NAMEN ... und im selben Jahr BREEZY. BREEZY war die erste Regie Arbeit Eastwoods, in der er selbst vor der Kamera nicht präsent war und in BREEZY änderte sich auch das Sujet: Western- oder Krimi-Motive wichen hier einer durchaus vielschichtigen Beziehungsthematik. An den Kinokassen erwies sich der Film als nicht sonderlich lukrativ - als Grund dafür soll Eastwood den Universal-Studios vorgeworfen haben, daß zu wenig zielgerichtete Werbung betrieben wurde -, Hauptdarstellerin Kay Lenz erhielt dennoch eine Nominierung für den Golden Globe als "Beste Nachwuchsdarstellerin".

Edith Alice Breezerman, genannt 'Breezy' (Kay Lenz), ist ein junges Hippie-Mädchen. Sie lebt diese Kultur, hat somit wenig materielle Ansprüche, erweist sich allerdings als erstaunlich reif in einigen ihrer Anschauungen bezüglich der Werte im Leben, die das Materielle übersteigen. Und mit eben dieser Art beeindruckt sie Frank Harmon (William Holden), als sich ihre Wege kreuzen. Frank und Breezy trennen ca. 3 Jahrzehnte Lebenszeit von einander und somit obligatorisch auch Erfahrungsschatz und Lebensgrundsätze. Frank - im Immobiliengeschäft tätig - war bereits verheiratet, ist mittlerweile geschieden, läßt sich seither mit Frauen gern für eine Nacht ein, hat darüber hinaus aber (weitgehend) keine Ambitionen - er ist beziehungsscheu und schätzt das Alleinseinsein. Und jetzt tritt Breezy in sein Leben, die mit ihrer Gitarre (die sie niemals spielt) durch Los Angeles zieht und sich eines Morgens zu ihm ins Auto setzt, als Frank zur Arbeit fährt. Abends ist sie wieder da, plappert wieder drauf los, duscht und ißt bei Frank und verabschiedet sich - nur um am folgenden Abend abermals auftauchen. Frank hat sich mit dem 'Plappermaul' Breezy einen kleinen 'Quälgeist' aufgehalst, doch u.a. ihre jugendliche Vitalität, ihre Begeisterungsfähigkeit und ihre Einstellung zur Liebe bewegen ihn emotional. Die Zeit, die er mit Breezy verbringt, stellt eine 'Auszeit' zu seinem sonstigen Leben dar, das von gesellschaftlichen Konventionen und Routine geprägt ist - und dann ist sie auch schon wieder weg ... und wieder da. Ihrer beider Tagesinhalte, die unterschiedlicher kaum aussehen könnten, gestalten Frank und Breezy separat von einander, sie treffen sich gewissermaßen in den 'Zwischenräumen' ihrer Leben ... doch auf diesem Weg kommen sie einander immer ein Stück näher, emotional und auch körperlich. Als alles dann aber erkennbar auf eine Beziehung hinaus läuft, weil sich, außer Nähe und sich vertiefenden Emotionen schon ein Hauch von Routine einschleicht, macht Frank einen Rückzieher ... doch dann geschieht etwas, das ihn seine Entscheidung noch einmal überdenken läßt ...

In BREEZY manifestierte Clint Eastwood in seiner Eigenschaft als Regisseur bereits früh, was ihn mittlerweile längst auszeichnet: Einfühlsam porträtierte Charaktere, die, jenseits von Kitsch und Klichée, für Glaubwürdigkeit und Originalität sorgen. Und unter diesem Aspekt stellen William Holden und Kay Lenz auch eine hervorragende Wahl für die Personifizierungen von Frank und Breezy dar - dies zeigt sich sowohl in den Momenten, in denen sie als Kontrast zu einander fungieren sollen, wie in jenen, die sie in Harmonie mit einander teilen. Beide demonstrieren vor der Kamera sehr natürlich, wie - trotz Generationskonfliktpotential - Reife, Erfahrung und routinierte Lebensfunktionalität mit jugendlicher Energie und Lebensfreude, ungetrübter Liebesfähigkeit und idealistischem Gedankengut einen wunderschönen Austausch finden können. Auf dem Vorwege gehört bereits zur Stärke der Story, daß BREEZY keine Lobeshymne auf den 'Hippie-Lifestyle' sein soll, ebenso wenig, wie auf das 'Establishment', an beidem soll jedoch auch nicht grundsätzlich Kritik geübt werden - hier geht's um effektvolle Kontrastierung. Eastwood's Inszenierung vermag es, weitestgehend neutral die Charakteristika beider Welten sichtbar heraus zu stellen, darüber hinaus aber - und dies zeigt sich sehr gut auch in einigen Nebenrollendarstellungen, von denen der Film ebenfalls entscheidend profitiert - einfach Menschen mit ihren Bedürfnissen und Eigenheiten zu porträtieren und dies im Kern weitgehend unabhängig von ihrer jeweiligen Lebensweise. Das Script sieht zudem viele Dialoge vor, auf die sich der Zuschauer gern einläßt, weil oftmals vorhandene, wirkliche Substanz unüberhörbar ist.
BREEZY leitet sich ab von dem engl. Wort 'breeze', das als Substantiv so viel wie 'Hauch' oder 'Lüftchen' bedeutet, im Sinne des Verbs mit 'sanft wehen' übersetzt werden kann. Und in diesem Sinne runden auch die Zeilen, die für den Titelsong zu Michel Legrand's Musik geschrieben wurden, ein Gesamtbild ab: "Maybe we'll make each other laugh and maybe we will cry ... and maybe we'll be each other's friends before we say goodbye ..." Genau so gestaltet sich letztlich der Inhalt: Einer leichten Brise gleich weht Breezy in Frank's Leben, 'berührt' ihn kurz und weht wieder davon ... bis zum nächsten Windhauch - ihrer beider Leben scheinen sich temporär flüchtig zu berühren und bei jeder weiteren Begegnung bleibt etwas zurück, dennoch scheint es zu keiner 'Verfestigung' zu kommen.

Zur Zeit seiner Entstehung und Veröffentlichung stellte BREEZY aufgrund seines Gesamtcharakters sicher ein Ausnahme-Phänomen in Clint Eastwood's Film-Historie dar - aus heutiger Sicht wirkt der Film wie ein Vorbote auf seine späteren Regie-Arbeiten. Wie zielsicher/effizient er bereits damals vorzugehen wußte, zeigt sich ganz besonders in der Inszenierung der Szene, die den Auftakt zu Frank's und Breezy's erster Liebesnacht darstellt; die Regieführung darf aber in ihrer Gänze vorbehaltlos als gelungen bezeichnet werden, ihre Qualitäten zeigen sich nämlich auch in weiteren Details.
Die von 'Koch Media' heraus gegebene DVD kommt ohne Extras, sondern präsentiert lediglich den digital remasterten Film in deutscher sowie englischer Sprache (DD 2.0, Bild: 1.85:1 / 16:9) ohne Untertitel.
Wer Liebesfilme fern von Klischée und Melodram mag, ist hier genau richtig. BREEZY - BEGEGNUNG AM VORMITTAG ist definitiv ein sehenswerter Film, was ebenfalls daran liegt, daß, über den Beziehungsaspekt hinaus, erfolgreich das Porträt einer Gesellschaft in die Handlung mit eingeflochten wurde. Viel Spaß beim Ansehen.
-- theSilentNoirFreak
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am 19. September 2016
Holden spielt einen grießgrämigen älteren Herrn sehr überzeugend und die Jugend des Mädchens reizt umso mehr.Viele ältere Männer
würden gerne in seiner "Haut"stecken um eine junge als Geliebte zu haben.Die junge Schaspielering spielt neben Holden auch sehr gut
mit.Den Film kann man absolut empfehlen,wenn einem diese "Paarung"anspricht.
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am 16. Juli 2016
Interessanter Film für mich mal was ganz neues. Typisch Raubein der sich trotz des großen Altersunterschieds und seine Bedenken in ein junges Wicht verliebt, welches leichtfüßig und ohne großen Sorgen durch die Welt marschiert. Damals waren Machos ja groß in Mode und Mädchen die solche anziehend fanden.... Eine andere Zeit eben
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am 8. Juni 2010
So jung, schon so eine Regiearbeit abzuliefern.....RESPEKT! Während wir heute von Bildern und Hektik in den Filmen überflutet werden und die Story dabei sehr oft nur noch zweit oder gar drittrangig wird, ist Clint Eastwoods `Breezy` eine Wohltat, ein wahres Juwel. Ruhig, sensibel und kitschlos wird hier eine Liebesgeschichte erzählt, die zutiefst berührt. Die Schauspieler sind, wie hier auch schon erwähnt, hervorragend ausgewählt. Die Chemie stimmt zwischen den Beiden und es gibt keinen Moment in dem man Ihnen diese tiefe Zuneigung und Verbindung nicht abnehmen würde. Zur Story wurde ja schon genug gesagt. Ich kann nur jedem, der Liebesgeschichten fern vom üblichen Hollywood-Kitsch mag, empfehlen diesen Film zu kaufen und sich verzaubern lassen. Wir alle möchten doch manchmal Dinge tun, weil wir nun mal fühlen wie wir fühlen und beugen uns dann doch den "Regeln der Gesellschaft". Man mag dieser Liebe zwischen Breezy und Frank gönnen, dass sie mehr als nur ein Jahr dauert(solange ungefähr glaubt Frank, dass diese Liebe hält).
Danke Clint für diese wunderbare Geschichte und Dein Gespür für die Menschen und deren Herzen!

Schade, dass es auf dieser DVD keinerlei Bonusmaterial hat:-(!
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am 7. August 2014
Bin ich so froh, dass es den Film endlich auf DVD gibt!! Einer meiner Top-Ten-Alltime-Favourites, und jetzt konnte ich ihn auch endlich im Original sehen! Ich hatte ihn damals bei der TV-Ausstrahlung gesehen und konnte gar nicht fassen, dass das ein Clint-Eastwood-Film sein soll. Ich liebe William Holden, gerade in dieser Rolle. Und die lakonischen Dialoge! "Actually, I'm not really hungry, just an apple" - "An apple."-"Except ...uhm..."-"What!"- "There's one more thing ..."-"What!!"-"Oh, Frankie, wanna do me the biggest favour in the world?"-"How big."-"Take me to the ocean?"-"Atlantic or Pacific." So genial!! Unbedingt anschauen, der Film ist so, so, soooo guuut! Und Kay Lenz sieht so unfassbar jung und hübsch aus, das ist mir vor 30 Jahren überhaupt nicht aufgefallen. Vielleicht muss man etwas älter sein, um den Film und Franks Zögern und Handeln und Zweifeln besser verstehen zu können.
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am 19. Februar 2017
Breerzy ist eine wunderschöne Liebesgeschichte. Emotional , wundervoll und kein bißchen kitschig. Einer meiner top 10 Filme ever. Große Gefühle ruhig erzählt. Unbedingt ansehen und verzaubern lassen.
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am 9. Februar 2011
Kann allen positiven Rezensionen nur zustimmen. Ein wunderbarer Film, den man sich immer wieder anschauen kann... tolles 70er Jahre Flair, die Darsteller, die Musik (Der Titelsong von Shelby Flint einfach zeitlos gut), die angenehm ruhige Kameraführung. Ein eher unspektulärer Film, aber gerade da liegt seine besondere Stärke... etwas, was ich bei neueren Filmen oftmals vermisse; stattdessen zuviel Effekthascherei oder aufgesetzte Dramatik. Bei diesem Film passt es einfach... wer Eastwoods ruhigere Filme mag... oder ganz einfach wer einen wirklich guten Liebesfilm sehen möchte: Unbedingt diesen anschauen... es lohnt sich... würde gern mehr als 5 Punkte vergeben.
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am 4. Februar 2009
Wo Eastwood draufsteht, ist Qualität drin - das galt auch schon vor mehr als dreißig Jahren. Menschen werden nicht in Schablonen gepresst, Entwicklungen in Ruhe entfaltet und die Konflikte sind von zeitloser Bedeutung. Die Konstellation "älterer Mann - sehr junge Frau" (die nicht immer in der finanziellen und/oder medialen Potenz des Mannes begründet sein muss) wird mit all ihren typischen Fallstricken und mit wirklichem Interesse für die Personen beleuchtet.
Dass es keine DVD-Extras gibt, erklärt sich aus dem Entstehungsjahr - dass es keine Untertitel gibt, lässt auf Lieblosigkeit & Schlamperei schliessen. Zur englischen und deutschen Tonspur gehören meiner Meinung nach möglichst englische UND deutsche Untertitel, so dass jeder Zuschauer ungeachtet seiner Fremdsprachenkenntnisse auf die Synchronstimmen verzichten kann, wenn er dies wünscht.
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