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Breaking the Silence: Israelische Soldaten berichten von ihrem Einsatz in den besetzten Gebieten Gebundene Ausgabe – 14. September 2012
- Seitenzahl der Print-Ausgabe416 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberEcon
- Erscheinungstermin14. September 2012
- Abmessungen14.7 x 4 x 22 cm
- ISBN-103430201470
- ISBN-13978-3430201476
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
"Schockierende Einsichten in den Alltag der israelischen Armee in den besetzten Gebieten.", Deutschlandfunk, "Andruck", Catrin Stövesand, 17.09.2012
"Ein tiefer Einblick in das Besatzungssystem und seine Funktionen.", SWR2, "Die Buchkritik", Martin Zähringer, 14.09.2012
"Was sie erzählen, erschüttert das Bild von den israelischen Streitkräften als Verteidigungsarmee.", Dresdner Neueste Nachrichten, 22.10.2012
"Unvorstellbares steckt in beinah jedem Absatz dieses so wichtigen Buches.", Berliner Zeitung, Natascha Freundel, 18.10.2012
Klappentext
Der offizielle Name „Israelische Verteidigungsarmee“ suggeriert, ihre primäre Aufgabe sei die Verteidigung des Landes und die Verhinderung von Terroranschlägen. Was die israelischen Soldaten hier in 146 Zeugenaussagen zu militärischen Einsatzprinzipien zwischen 2000 und 2010 berichten, lässt jedoch einen ganz anderen Schluss zu. Die lebendigen und detailreichen O-Töne der Soldaten belegen: Tatsächlich haben die zentralen Elemente der Armeepolitik dazu geführt, die Übernahme des palästinensischen Landes zu beschleunigen, das normale soziale und politische Leben dort zu lähmen und die palästinensische Unabhängigkeit zu verhindern.
In seinem Vorwort schreibt Avi Primor, von 1993 bis 1999 israelischer Botschafter in Deutschland: „Diese jungen Frauen und Männer wollen niemanden verleumden, sie wiederholen keinen Tratsch und Klatsch, sie verbreiten keine Gerüchte. Sie erzählen nur das, was sie selbst gesehen haben oder sogar: was sie selbst getan haben.“
„Eines der wichtigsten Bücher über den Israel-Palästina-Konflikt in dieser Generation“
The New York Review of Books
Buchrückseite
Jehuda Schaul – Ex-Soldat der israelischen Armee und Gründer von Breaking the Silence
In diesem Buch berichten Veteranen der israelischen Armee von Schikanen und Übergriffen gegenüber der palästinensischen Bevölkerung, die sie gesehen oder selbst begangen haben. Gesammelt wurden diese Zeugnisse von der israelischen NGO Breaking the Silence. Ein schockierendes Dokument über das Vorgehen der israelischen Armee, die Realität in den besetzten Gebieten – und Zündstoff für einen Konflikt, der die Weltöffentlichkeit noch lange beschäftigen wird.
„Mit diesem wichtigen Buch wollen die Frauen und Männer von Breaking the Silence die Flucht der israelischen Gesellschaft in die gefährlich bequeme Vogel-Strauß-Politik verhindern.“
Avi Primor
„Eines der wichtigsten Bücher über den Israel-Palästina-Konflikt in dieser Generation“
The New York Review of Books
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Breaking the Silence ist eine NGO, die 2004 von Veteranen der israelischen Armee gegründet wurde, um die Besatzungspolitik zwischen 2000 und 2010 zu dokumentieren. Im Laufe der Jahre wurden dafür über 800 Veteranen der Armee interviewt. Für das Buch hat Breaking the Silence 146 Augenzeugenberichte ausgewählt. Neben der Sammlung und Publikation der Zeugenberichte organisiert Breaking the Silence auch Lesungen, Ausstellungen und Führungen, um die Realität in den besetzten Gebieten erfahrbar zu machen.
Produktinformation
- Herausgeber : Econ; 2. Edition (14. September 2012)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 416 Seiten
- ISBN-10 : 3430201470
- ISBN-13 : 978-3430201476
- Originaltitel : Our Harsh Logic. Israeli Soldier's Testimonies From the Occupied Territories, 2000-2010
- Abmessungen : 14.7 x 4 x 22 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 644,420 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 281 in Nahostkonflikt (Bücher)
- Nr. 351 in Naher Osten
- Nr. 379 in Heiliger Krieg & Islamismus (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Insgesamt hat "Breaking the Silence" sicher einige Mängel. Ich denke, dass die einführenden Passagen zu kurz sind, ich vermute, dass viele Leser, die sich nicht intensiv in diesen Konflikt eingearbeitet haben, Probleme haben werden, sich zu orientieren. Wer z.B. schon einmal in Hebron war und die groteske Situation kennt (eine kleine Siedlung mitten in einer engen und verwinkelten palästinensischen Innenstadt wird mit ungeheurem Aufwand "geschützt" vor den Palästinensern, mit unglaublichen Folgen für deren Leben), der wird jeden Bemerkung dazu unmittelbar verstehen. Außerdem ist die Fragetechnik oft z.B. suggestiv und aus wissenschaftlicher Hinsicht nicht haltbar, einige Hinweise auf die Reaktionen der israelischen Bevölkerung auf dieses Buch wären zudem hilfreich und aufschlussreich gewesen. Und schließlich wäre es unter Umständen besser gewesen, einige der Interviewten genauer vorzustellen (was auch ohne Nennung der Namen möglich gewesen wäre), damit man sich als Leser besser in die Menschen hätte hineindenken können. Auf der anderen Seite denke ich, dass vielleicht gerade das Bruchstückhafte dieser "Collage aus vielen Stimmen" eine Stärke des Buches ist, auch wenn es uns das Lesen erschwert. Es ist eben keine leichte Kost. Es sind die brutal wahren Erinnerungen einer Gruppe von Soldaten, die sich später schämten für das, was sie getan haben. Und die etwas machen wollten, die etwas verändern wollten (und wollen). Und das lässt dann doch ein wenig hoffen, denn es zeigt ja, das viele in der israelischen Gesellschaft erkennen, dass die Besatzung falsch ist, dass dort Unrecht geschieht. Das Buch zeigt, dass die israelische Gesellschaft offen ist für Diskussionen, für Erkennen und vielleicht auch für ein Umschwenken. Es spricht zudem für die Erziehung dieser jungen Menschen, für die Werte, die ihnen beigebracht wurden. Da sind auf der einen Seite die für mich erschreckendsten Passagen dieses Buches, in denen deutlich wird, dass viele Siedler ihre Kinder dazu erziehen, die Palästinenser als Menschen zweiter Klasse zu behandeln, dass diese Siedler die Kinder sogar dafür loben, wenn sie Steine nach Palästinensern schmeißen. Aber auf der anderen Seite stehen eben diese jungen israelischen Soldaten, die das als falsch erkennen und die den Mut haben, das auch zu sagen. Das lässt mich darauf hoffen, dass irgendwann auch dieser Teil der israelischen Öffentlichkeit wieder stärker zu Wort kommt und die Politik wieder stärker bestimmt.
An dieser Stelle möchte ich noch eine Buchempfehlung aussprechen, die sich mit der gleichen Problematik beschäftigt, geschrieben von dem Israeli, Norman G. Finkelstein, direkter Nachfahre von Überlebenden des Holocaust: Palästina. Ein persönlicher Bericht über die Intifada.
Aufgrund dieser (Kriegs-) Verbrechen welche darin zu lesen sind müssten die Verantwortlichen (allesamt) vor Gericht gestellt werden. Und damit meine ich auch die gesamte israelische Regierung welche zum jeweiligen Zeitpunkt an den Hebeln der Macht stand.
Was Israel den Palästinensern antut ist genau so scheusslich und verwerflich alswas die Juden während dem 2-ten Weltkrieg über sich ergehen lassen mussten. Es wird vor allem von Juden immer wieder auf die Verbrechen während des 2-ten Weltkrieges verwiesen, welche selbstverständlich allesamt scheusslich waren und verurteilt gehören, doch um das Leid der Palästinenser welches gestern, heute und leider auch morgen noch vorhanden sein wird, scheint sich die Welt nicht sonderlich zu stören. Unlängst sagte Israels Premier Netanjahu vor der UNO ob sich die versammelten Staaten nicht schämen würden - was für ein Arrogant (der interessierte Leser findet über die Ansprache mehr im Internet). Er, Netanjahu, ist hauptverantwortlich für die derzeitige Situation in den besetzten Gebieten.
Breaking the Silence zeigt auf jene Wunden welche durch die israelische Besatzung entstehen und entstanden sind, welche Israel nur zu gerne verdeckt hielt. Es bleibt zu hoffen dass das Buch jenen Menschen die Augen öffnet welche diese noch fest geschlossen halten.

