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Brauchen Kinder Ängste?: Wie Kinder mit ihren Ängsten wachsen (Kinder fordern uns heraus) Taschenbuch – 1. Februar 2005


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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Gertraud Finger, Dipl.-Psych., war früher Lehrerin und hat in der Erziehungs- und Schulberatung gearbeitet, eine Frühförderstelle geleitet und war Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Sie hat mehrere Bücher über die Arbeit mit Kindern und Familien verfaßt und bietet Fortbildungen an. Die Autorin ist verheiratet, hat zwei Söhne und zwei Enkel.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

: Über dieses Buch

... jede wirklich durchlebte Angst stärkt uns um genau jene Kraft, die wir aufbringen mußten, um sie zu überstehen.
(Michel 1995, S. 98)

Der dreijährige Ben berichtet: ?Ich hab von Piraten geträumt. Das war sooo schrecklich!?

Die fünfjährige Maja meint: ?Ich heirate später einen Polizisten. Dann brauche ich nicht mehr so viel Angst zu haben!?

Der zehnjährige Frank sagt: ?Und immer wieder die Angst vor den schlechten Noten. Ich laufe noch mal weg!?

Alle drei Kinder leiden unter ihren Ängsten. Es ginge ihnen viel besser, wenn sie keine Angst hätten. Angst ist schwer zu ertragen. Deshalb wünschen wir uns ein Leben ohne Angst. Doch wäre ein solches Leben wirklich besser?
Ein Leben ohne Angst gibt es nicht, und es wäre auch nicht gut. Denn die Angst fordert Kinder heraus, Leistungen zu vollbringen und Entwicklungsschritte zu machen, die sie ohne Angst nicht in Angriff genommen hätten. So wird Angst zum Motor ihrer Entwicklung und hilft ihnen beim Großwerden. Dies gilt allerdings nur für normale Alltagsängste oder Entwicklungsängste. Ängste, die durch unkontrollierbare Umstände hervorgerufen werden, können von Kindern allein nicht bewältigt werden. Dann benötigen sie Hilfe aus ihrer Umgebung.
Wenn Angst im äußersten Fall zur Krankheit wird, brauchen Kinder Hilfe von Fachleuten. Angstkrankheiten werden in diesem Buch nicht besprochen. Es geht hier vielmehr um die ?gesunde Angst?. Auch sie ist schwer zu ertragen, doch Kinder zerbrechen nicht an ihr. Sie können sich gegen die Angst wehren und dabei ungeahnte Kräfte entfalten. In diesem Sinne ?brauchen? Kinder Ängste, um sich zu entwickeln.

Kinder finden ungewöhnliche Wege der Angstbewältigung

Was jedem einzelnen Kind weiterhilft, hätte kein Erwachsener für es ausdenken können:
Helma vertreibt Gespenster, indem sie laut schmatzend Apfelstücke kaut. Janet spielt mit alten Weinflaschen ?Schule?, um das gefürchtete Aufgerufenwerden zu üben. Sascha überwindet seine Spinnenangst dadurch, daß er alles über diese Tiere herausfindet. Hildegard vertraut einer alten Handtasche die Angst vor dem eigenen Vater an, weil sonst niemand etwas davon wissen will. Jonathan hat seit der Geburt der Schwester Angst, daß die Eltern ihn weniger lieben. Er wird artig und angepaßt, erfindet aber gleichzeitig den ?bösen Emil?, der all das tut, was er sich selbst verbietet. Lea albert herum und provoziert sogar Mutters Schläge, um nicht von der Leistungsangst ihrer Mutter angesteckt zu werden.

Neben Fallbeispielen aus dem Alltag der Kinder und aus der Erziehungsberatung enthält dieses Buch auch Zitate aus den Werken bekannter Schriftsteller wie Erich Kästner, Ulla Hahn, Thomas Mann, Zsuzsa Bánk, Elias Canetti und andere. Sie erzählen von ihren eigenen Kinderängsten und von denjenigen ihrer Romanfiguren.
Nahezu alles im Leben eines Kindes kann Angst erzeugen. Dieses Buch behandelt bekannte Ängste, wie die Angst vor Trennungen, vor Dunkelheit, vor Gespenstern oder Fabelwesen, vor den Blicken anderer Menschen und vor der Schule. Es beschreibt jedoch auch Ängste, über die in der Fachliteratur seltener etwas zu finden ist: Angst, die Erwartungen der Eltern nicht erfüllen zu können; Angst vor eigenen Gefühlen; Angst nach dem Tod eines geliebten Menschen; Angst vor Gott.

Über mich und meine Arbeit

Mit diesem Buch möchte ich einen Beitrag zur Verständigung zwischen Eltern und Kindern leisten. Dies gelingt, wenn Eltern sich anerkannt fühlen und den verborgenen Sinn hinter kindlichem Verhalten erkennen. Um diese Verständigung zu fördern, fing ich an, über meine Beratungstätigkeit zu schreiben. Daraus wurden Bücher, zuerst für Fachleute und dann für Eltern. Meine Bücher sollen Aufschluß darüber geben, wie und warum Kinder trauern, was auffällige Kinder uns sagen wollen und was die ungewohnten Äußerungen von behinderten Kindern bedeuten. Es geht aber auch um die Verunsicherung der Eltern angesichts der Trauer ihrer Kinder, um ihre Hilflosigkeit beim Umgang mit einem auffälligen Kind und um ihre Einsamkeit und Verzweiflung als Eltern behinderter Kinder.
Angst ist ein Thema, das ich gut kenne, denn ich selbst war ein ängstliches Kind. Manches, was in diesem Buch steht, habe ich selbst erlebt. Vieles habe ich von Kindern in der Beratungsstelle erfahren. Eltern und Freunde haben mir von ihren kindlichen Ängsten erzählt. Während des Schreibens entdeckte ich, wie viele Wege Kinder finden, um mit ihrer Angst fertig zu werden. Das hat mich fasziniert.
Ich bin Lehrerin und Diplom-Psychologin. Zuerst unterrichtete ich an einer Grundschule, dann arbeitete ich dreißig Jahre in einer privaten Erziehungsberatung und fünfzehn Jahre in der Frühförderung des Caritasverbandes Freiburg Stadt. Als Lehrbeauftragte an der Pädagogischen Hochschule Freiburg und bei Vorträgen und Fortbildungen konnte ich meine praktische Arbeit darstellen und mit anderen meine Erfahrungen austauschen.
Danken möchte ich allen, die mir - oft ohne es zu wissen - die Wege der Angstbewältigung gezeigt haben. Ich konnte nicht alle Kinder und Eltern fragen, ob ich ihre Geschichte aufschreiben darf. Doch die Namen der Kinder und ihre Lebensumstände sind so verändert worden, daß niemand sie erkennen kann. Ihre Aussprüche und der Ausdruck ihrer Gefühle sind jedoch übernommen worden. Allen Kindern herzlichen Dank dafür, daß ich lernen durfte, wie aus Ängsten neue Kräfte erwachsen.

Was dieses Buch will

Wissen vermitteln.
Es informiert über kindliches Denken und Handeln angesichts der Angst.

Mut machen.
Es ermutigt Eltern, die Ängste ihrer Kinder auszuhalten und nicht immer gleich helfend einzugreifen.

Freude bereiten.
Wie Kinder ihre Angst bewältigen, ist faszinierend zu lesen. Manche Erwachsene werden sich wieder an die Zeit erinnern, als sie selbst mit angehaltenem Atem und Herzklopfen in der gleichen Lage waren.

Ängste ändern sich im Laufe des Lebens

In jedem Alter sieht die Welt anders aus und andere Ängste bewegen das Kind. Auffallend ist, daß neue Entwicklungsschritte oft von Ängsten begleitet werden. Mit jedem Entwicklungsschritt wird das Kind offener für seine Umgebung, und es entdeckt vieles, was es bisher übersehen hat. Doch kann es all das Neue nicht immer einordnen. Deshalb reagiert es mit Ängsten. Angst ist ein Hinweis auf Neues und Unbekanntes, hinter dem sich mögliche Gefahren verbergen. Es können tatsächliche oder phantasierte Gefahren sein. So kann es geschehen, daß Kinder plötzlich Ängste vor Gegenständen und Situationen entwickeln, vor denen sie sich bisher nicht gefürchtet haben.

Der neun Monate alte Uwe ist mit seinen Eltern im Sommerurlaub am Meer. Er ist fasziniert vom Meer und krabbelt immer wieder auf allen Vieren ins Wasser. Auch als das Wasser immer tiefer wird, krabbelt er fröhlich weiter. Die Eltern müssen ihn jedes Mal aus dem Wasser retten und an Land tragen. Doch sobald sie ihn hingesetzt haben, geht seine Entdekkungsreise von neuem los. Es macht ihm nichts aus, wenn er dabei naßgespritzt wird. Er lacht vergnügt und protestiert, wenn die Eltern ihn wieder aus dem Wasser holen. Ein Jahr später machen die Eltern mit Uwe am gleichen Ort Ferien. Doch diesmal ist er wie ausgewechselt. Er hat Angst vor dem Wasser, klammert sich an die Mutter und geht nur an Mutters Hand so weit hinein, daß seine Füße etwas naß werden. Wird er naßgespritzt, läuft er schreiend weg.

Es scheint fast so, als ob aus dem mutigen Uwe ein Angsthase geworden ist. Doch Uwe war vor einem Jahr gar nicht mutig, sondern nur unerfahren. Er konnte sich noch nicht vorstellen, daß das Wasser für ihn gefährlich werden könnte. Doch in dem Jahr zwischen den beiden Urlauben hat Uwe sich weiterentwickelt. Er beobachtet jetzt genauer, macht sich Gedanken und stellt sich...


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