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am 4. Mai 2009
Jon Hallur Stefanssons neustes Buch ist ein spannendes Psychogramm einer isländischen Kleinstadt im tiefsten Winter, einer Zeit der sehr langen Nächte und kurzen Tage. Valdimar Eggertsson, bekannt aus "Eiskalte Stille" ist wieder dabei.

"Brandstifter" beginnt mit den Gedanken eines scheinbar fanatischen, namenlosen Feuerteufels. Dann wechselt die Perspektive zu Smari Josepsson, Polizeiobermeister von Seydisfjördur, der vor dem ausgebrannten Haus von Kapitän Porsteinn Einarsson steht. Weil es sich um Brandstiftung handelt, wird Valdimar Eggertsson von der Kripo aus Reykjavik als Verstärkung geschickt. Vor einiger Zeit brannte das Pfarrhaus ab und der alte, ungeklärte Fall muss neu aufgerollt werden. Während die Gegend im Schneechaos versinkt, sollen weitere Brände verhindert werden. Was ist das Motiv? Handelt es sich um einen oder mehrere Täter? Valdimar Eggertsson und sein Kollege Smari Josepsson decken in dem Sumpf aus Geheimnissen, Lügen und Affären mehr auf, als ihnen lieb ist.

Die Handlung ist sehr dicht, auf wenige Tage konzentriert und gegen Ende zieht das Tempo deutlich an. Stefansson legt geschickt verschiedene Fährten und gibt nur wenige versteckte Hinweise bis zur schlüssigen Auflösung.

Die Figuren sind überzeugend gezeichnet, eine Schar sehr unterschiedlicher Persönlichkeiten, ganz ohne Schwarz-Weiß-Malerei. Über ein Personenverzeichnis hätte ich mich gefreut und war froh, mir ein paar Notizen gemacht zu haben.

"Brandstifter" ist ein Buch der leisen Töne, ohne großes Blutvergießen und bleibt bis zum Schluss spannend. Ich bin gespannt auf das nächste Buch des Autors.
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TOP 500 REZENSENTam 24. Mai 2010
Inhalt:
Ein Anruf reißt den Polizeiobermeister Smári Jósepsson aus dem Schlaf: ein Feuer hat gewütet, und ein Haus ist ausgebrannt. Der Besitzer und seine Familie sind glücklicherweise gerade im Urlaub, so dass es keinen Personenschaden gab. Bald gibt es einen Verdächtigen, und in dem kleinen Ort an der Ostküste Islands wird viel gemunkelt, getratscht und intrigiert. Und schließlich brennt das nächste Gebäude...

Mein Eindruck:
'Brandstifter' mag den Leser anfangs aufgrund der zahlreichen Namen der Bewohner und der noch zahlreicheren Beziehungen zueinander etwas verwirren, doch schließlich entsteht ein komplexes Bild des kleinen Ortes und seiner durch Geschichte und Geschichten miteinander verwobenen Protagonisten. Die Schilderungen des isländischen Ortes haben mir gefallen, für einen Krimi empfand ich das Buch jedoch bisweilen als zu schwerfällig.

Mein Resümee:
Eine Lektüre, die mich insgesamt wenig mitgerissen hat. 'Eiskalte Stille' desselben Autors hat mir um einiges besser gefallen.
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am 20. Juli 2010
Beide Krimis sind zwar spannend, erreichen aber für mich nicht die Dichte und Stringenz der Island-Krimis von zB Indridasson. Sie wirken auf mich ein bisschen konstruiert. Sie überzeugten mich auch psychologisch nur mässig. Die Charaktere sind recht holzschnittartig gezeichnet. Die Sprache einzelner Personen ist zudem recht grob.
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am 19. Juni 2012
Mich hat das Buch nicht überzeugt, wobei ich, obwohl ich kein isländisch kann, sicher bin, dass auch die Übersetzung ins deutsche nicht sehr gelungen ist und ihren Teil dazu beiträgt.

Sich die Charaktere zu merken fällt schwer, vor allem wenn man das Buch mit mehreren Unterbrechungen liest. Obowohl ich versucht habe mich zu konzentrieren, habe ich die Auflösung am Ende des Buches nicht verstanden.

Ich war öfter kurz davor das Buch ganz wegzulegen, habe mich aber dennoch bis zum Ende durchgekämpft.

Fazit: Es gibt bessere Literatur und auch wesentliche bessere Krimis. Aus meiner Sicht ist das Buch nicht empfehlenswert.
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am 28. Oktober 2010
hallo zusammen,

dieses buch hat das typische flaire einer kleinstadt in island sehr nachvollziehbar dargestellt und die charaktere des kommissars und seiner mitarbeiter ebenso glaubhaft wie einfuehlsam heruebergebracht. es ist kein sigurdardottir oder gar indridason, das ist aber auch gar nicht noetig. ich habe das buch mit viel freude und grosser lust gelesen; daher kommen die vier punkte. ich moechte dieses buch island-freunden weiter empfehlen.

viele gruesse dirk
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