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Boys don't cry [Blu-ray]

4.6 von 5 Sternen 42 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Hilary Swank, Chloe Sevigny, Peter Sarsgaard, Brendan Sexton, Alison Folland
  • Regisseur(e): Kimberly Peirce
  • Format: Blu-ray
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Twentieth Century Fox
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2013
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 119 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.6 von 5 Sternen 42 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00A7W8WO2
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.633 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Falls City, Nebraska, Ende 1993. In einem Farmhaus werden drei Personen erschossen aufgefunden. Unter den Toten befindet sich der 21-jährige Brandon Teena, ein verspielter Rebell und Frauenheld. Bei den polizeilichen Ermittlungen stellt sich heraus, dass Brandon kein Mann, sondern eine Frau war: Teena Brandon.

Basierend auf einer wahren Begebenheit gelang Regisseurin Kimberly Peirce ein Film, der unter die Haut und nicht mehr aus dem Kopf geht. Leidenschaftlich, intensiv und spannend, erzählt er die Geschichte eines Doppellebens, das in einer tödlichen Katastrophe endet. Die Hauptdarstellerin Hilary Swank wurde für ihre beeindruckende Darstellung mit dem Oscar und Golden Globe ausgezeichnet. Eine Oscar - Nominierung als beste Nebendarstellerin erhielt Chloe Sevigny.

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Als Brandon Teena, ein junger Mann mit umwerfendem Grinsen und einem engelhaften Gesicht, nach Falls City, Nebraska, kommt, schlüpft er in diese Stadt, als sei sie seine zweite Haut. Innerhalb kurzer Zeit wird er Mitglied einer Gang, hat eine Freundin und hat sich mit genug Leuten angefreundet, um so etwas wie eine kleine Familie entstehen zu lassen. Tatsächlich ist es die beste Zeit, die Brandon jemals hatte. Es hängt jedoch ein Schatten über Brandons Leben: ein Gerichtstermin wegen eines Autodiebstahls, eine bewegte kriminelle Vergangenheit und ein scheinbar harmloses Strafmandat wegen zu schnellen Fahrens, das zu seinem Verderben führen könnte. Warum? Weil, wie es sich herausstellt, Brandon Teena in Wahrheit Teena Brandon ist: eine Frau, die sich als Mann verkleidet.

Diese faszinierende Geschichte basiert auf einer realen Begebenheit -- wie in The Brandon Teena Story dokumentiert --, die sich 1993 zutrug und in einer Tragödie endete: Brandon wurde von zwei ihrer vermutlich besten Freunde vergewaltigt und anschließend ermordet. Trotz dieses schrecklichen Ausgangs wird Brandons Geschichte in den fähigen Händen von Regisseurin Kimberly Peirce (die das Drehbuch zusammen mit Andy Bienen schrieb) weder bedrückend noch moralisierend, sondern dank Hilary Swanks phänomenaler und unsentimentaler Darstellung, für die sie mit einem Oscar als beste Hauptdarstellerin geehrt wurde, seltsam anrührend.

Swank lebt in Brandons Gegensätzen und Leidenschaften mit einer natürlichen Lebendigkeit, vor der sich die meisten Schauspielerinnen scheuen würden. Brandons Täuschung ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt, aber Swanks Enthusiasmus ist ansteckend. Und wenn Brandon beginnt, die schlehenäugige Lana (perfekt gespielt von Chloë Sevigny) zu umwerben, findet er eine Seelenverwandte, die, genau wie er, Grenzen und schicksalhafte Identitäten überschreiten will. Im letzten Teil des Films, als Brandons wahre Identität zum Vorschein kommt, ist der Film wirklich schmerzhaft anzusehen, aber inmitten all der Schmerzen befinden sich anrührende Momente zwischen Brandon und Lana, die mit der Wahrheit kämpft, wer Brandon nun wirklich ist. Sie werden, nachdem Sie Boys don't cry gesehen haben, mit Zuneigung und Respekt an Brandon denken, nicht mit Mitleid. --Mark Engelhart -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
Den Film habe ich bereits auf DVD, eine gut umgesetzte Geschichte wahrer Geschehnisse mit einer Glanzleistung einer sehr schwierigen Rolle von Hilary Swank, für die sie wohl verdient dann auch einen Oscar erhalten hat. Ursprünglich habe ich mir den Film nur wegen IT-Girl Chloe Sevigny zugelegt (Oscar-Nominierung für beste weibliche Nebendarstellerin), nachdem ich auf sie durch die Kurzgeschichte "If these walls could speak" aufmerksam geworden bin. Zum Film selber; er ist schwerer Tobac wie man so schön sagt, will heißen, man weiß wie er ausgeht, steht ja auf der Produktbeschreibung drauf. Um so schwerer fällt es einem, besonders wenn einem die Hauptdarstellerin mehr und mehr an's Herz wächst, dem unvermeidlichen Untergang weiter mit anzusehn. Ich habe den Film einmal gesehen und das reicht, die Blue Ray hab ich nur stichweise angespielt um die Qualität zu prüfen. Der Film selber kriegt 5 Sterne von mir, aber man muß sagen er geht stark an die Nieren da er sehr emotional ist. Das erschreckende an diesen Film, der an Härte jeden Splatterfilm in den Schatten stellt, ist einfach die Tatsache das er Realität ist. Ein Menschenleben auszulöschen ist nicht schwer, und die Gründe, warum dies geschieht, enziehen sich meist unserer Vorstellungskraft.

3 Sterne für die Frechheit eine 1x1 Umsetzung von DVD auf Blue-Ray dem Kunden anzudrehn. Wer die DVD bereits besitzt braucht die Blue Ray nicht. Die Bildqualität enspricht DVD-Standard, getestet auf einem 60" Plasma-TV von LG.
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Von sandra am 7. August 2013
Format: DVD Verifizierter Kauf
Welch tragisches Schicksal! Dass die Gesellschaft Menschen dazu bringt sich so zu verbiegen um ihr Wesen leben zu können ist eine Schande! Das Ende ist voraussehbar und ich bin unsagbar traurig darüber!
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Format: DVD
Die 20-jährige Teena (Hilary Swank in einer Oscar-gekrönten Rolle) befindet sich in einer sexuellen Identitätskrise und wünscht sich nichts sehnlicher, als ein Junge zu sein. Auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit als Frau flüchtet sie unter dem Namen Brandon in das gottverlassene Kaff Falls City und findet dort schnell Anschluss an die Clique um die beiden Halbganoven und arbeitslosen Herumtreiber John (Peter Sarsgaard) und Tom (Brandon Sexton III). Dabei lernt sie auch die desillusionierte Lana (Chloe Sevigny) kennen und verliebt sich in sie. Lana, die Brandons Vertraute und Geliebte wird, und auch alle anderen ahnen bis dahin nichts von der wahren Identität des etwas sonderbaren Brandon. Nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht und John und Tom lassen sich zu einer unglaublichen Gewalttat hinreißen...
Kein Film für schwache Nerven ist "Boys Don't Cry" von Regisseurin Kimberley Peirce. Unsentimental und mit düsteren Bildern erzählt Peirce die wahre Geschichte der Teena Brandon, die sich im Jahre 1993 so oder zumindest so ähnlich zugetragen hat. Der Film ist brilliant gespielt (vor allem Hilary Swank überzeugt auf voller Linie) und in düsteren, zur illusionslosen Atmosphäre passenden Bildern abgedreht.
Allerdings (und das ist wohl so gewollt) lässt der Film seine Zuschauer, noch fassungslos von der Härte und Unmenschlichkeit, etwas alleine zurück. Offenbar will die Regisseurin die Antwort auf die Frage nach dem "Warum?" dem Zuschauer überlassen. Vielleicht gibt es auch gar keine Antwort darauf.
Zumindest wird der "American Dream" in "Boys Don't Cry" gehörig auf die Probe gestellt, wenn nicht sogar zur Utopie erklärt.
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Format: DVD
...die ich in den letzten Jahren gesehen habe! Die Regisseurin nimmt sich Zeit, die Geschichte zu entwickeln, so dass ein vielseitiges Charakterportrait der Hauptfigur Teena Brandon entsteht.
Obwohl das Ende sehr gewalttätig ist, finde ich, dass gerade diese Gewaltdarstellung dem Film angemessen ist, schließlich handelt es sich um eine wahre Geschichte (und es wurde auch in Wirklichkeit gestorben). Die Regisseurin bringt den Zuschauer an den Rand des Erträglichen, was allerdings verhindert, dass der Film in der üblichen Hollywood-Pampe versinkt. Der Rezipient kann nicht verhindern, dass der Film nicht nur unter die Haut geht, sondern dort auch bleibt.

Fünf Sterne.
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Format: DVD
Ich habe diesen Film zum ersten Mal vor etwas mehr als vier Jahren gesehen - und seitdem immer wieder. Jedes Mal fesselt mich die Geschichte von Brandon Teena aufs neue und ich bin immer noch darüber entsetzt, dass dieses Verbrechen, von dem der außergewöhnlich gute Independent-Film berichtet, erst im Jahre 1993 passierte - in einem Land, das angeblich so frei ist, wo ein Mensch, der nicht ins heteronormative Weltbild passte, sterben musste, weil zwei Proleten mit Andersartigkeit nicht umgehen konnten. Schlimm... und der Film setzt ein würdiges Mahnmal für alle, die unter Transphobie, Homophobie und anderen Formen der Ausgrenzung leiden müssen.
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Format: DVD
Dieser Film brachte mich wirklich ins Nachdenken über sexuelle Unterschiede und darüber, was es bedeutet, einen Geschlechtswechsel vornehmen zu wollen - oder in einer Sorte gefangen zu sein, die man nicht haben will. Es war sehr eindrücklich, Hilary Swank (Brandon Teena / Teena Brandon) mit kurzen Haaren und männlichen Gesichtsausdrücken und Gesten zu sehen ohne dass man sie zuvor kurz wenigstens als Teena erfahren hätte (es gab nur einen sekundenlangen Hinweis über ein Foto). Swank sieht aus wie ein Junge, handelt wie einer, arbeitet hart daran, durch und durch einer zu sein. Das ist andererseits das Traurige an diesem Film, dass er genau zeigt, was es heißt, dass in Amerika ein Junge das Gegenteil von einem Mädchen zu sein habe. Und dann haben wir die Szene mit den Tampons und dem Einhüllen der Brüste und wir sehen ihre Beine, der Effekt ist erschreckend. Es war, als ich ihre Beine sah und auf einen Blick sagen konnte, das ist eine Frau mit den Beinen einer Frau, als mir klar wurde, wie subtil aber unleugbar die anatomischen Differenzen sind, und wie überzeugend Swank dies porträtierte. Die Regie von Kimberly Peirce legt ein beschauliches Tempo vor und die Vorboten des kommenden Horrors tauchen nur leichthin versprengt auf, so dass wir zunächst nicht wirklich über die Auflösung des Themas nachdenken, vielleicht bis zur Lagerfeuer-Szene, in der John Lotter seine selbst-zugefügten Narben zeigt und sein Messer gegen Brandon zückt. Ab da wissen wir sicher, dass etwas Übles geschehen wird. Hilary Swank ist sehr überzeugend. Ihr Spiel ist atemberaubend, und sie verdient den Preis, den sie als beste Schauspielerin gewann.Lesen Sie weiter... ›
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