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am 7. März 2014
Das Buch beschreibt ausführlich den Aufstieg und Fall der Dallas Cowboys von 1990-2000. Am Anfang stehen der geckenhafte Präsident Jerry Jones und der eisenharte Coach Jimmy Johnson, die dem abgehalfterten Klub neuen Glamour (Jones) und an Wahnsinn grenzende Disziplin (Johnson) verpassen. Verkörpert wird dies vor allem von Cowboys-Star Michael Irvin, knallharter Arbeiter sowie arroganter Supermacho. Mit klugen Trades (Herschel Walker!!, Deion Sanders u.a.) und Draftpicks (Aikman, E. Smith, Maryland u.a.) baut Johnson eine brillantes wie arrogantes Winnerteam und holt zwei Super Bowls. Dann wird Johnson vom Machtmenschen Jones gefeuert, und obwohl die Cowboys mit Barry Switzer ihren 3. SB holen, zerfällt das Team durch Verletzungen, Drogen- und Sexskandale - und es ist traurige Ironie, dass Michael Irvin der Hauptschuldige ist. Trotzdem endet das Buch versöhnlich mit Irvins Aufnahme in die Hall of Fame.

Gestützt von 146 (!) interviewten Cowboys-Spielern, Trainern und Funktionären gelingt Jeff Pearlman gelingt ein packendes Bild des Machoteams #1 im Machosport #1. Johnson erinnert an Macchiavelli, der mit gezieltem Psychoterror die Cowboys zu modernen Berserkern formt. "Work hard and play hard": auf dem Platz den Gegner plätten, danach die in Strömen verfügbaren Frauen. Immer wieder steht Michael Irvin im Mittelpunkt, einerseits der Kapitän und der kämpferisches Vorbild des Teams, aber auch Junkie, Zuhälter und eiskalter Mobber. Ähnlich zwiespältig kommt Emmitt Smith herüber, der statistisch beste Cowboy aller Zeiten, der aber von Anfang an sich selbst über das Team stellte. Umgekehrt kommt Troy Aikman als stilles Genie herüber, der sein Ego dem Teamerfolg opferte, und daran litt, dass man meinte, er sei schwul. Fast noch interessanter als die Portraits der Stars (wie z.B. dem tief religiösen Paradiesvogel Sanders oder dem bodenständigen Novacek) sind die Passagen über die Mitläufer, wie z.B. Kicker Lin Elliott, der Football als Lockmittel für Frauen benutzt, dem Verhältnis von Aikman zu seinen Ersatzleuten Walsh (schlecht) und Beuerlein (gut) sowie Bill Bates, der nach 10 Jahren ständigen Verlierens den Super Bowl gewinnt. Die unglaublichsten Stories liefert der Psychopath Charles Haley, der tatsächlich später als geisteskrank diagnostiziert wurde.

Ich habe mir das Buch gebraucht gekauft und habe die 400 Seiten in einem Zug gelesen, obwohl ich eigentlich kein Cowboys-Fan bin. Doch neutrale Footballfans können dem Buch viel abgewinnen, und für Dallas-Fans ist dieses exzellente Buch sowieso Pflicht!
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am 1. September 2010
Hab es als Geschenk verschenkt und der Beschenkte freute sich wie Bolle und sagte mir hinterher dass das Buch sehr gut sei viele schöne Geschichten für Fans. Ein buch wo man auch mal lachen kann wenn man natürlich gut Englisch kann da es ja auch auf Englisch ist. Für ECHTE Fans der Dallas Cowboys ein muss.
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