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Kommentar: 1., Aufl. 18,0 x 10,8 x 1,8 cm, Taschenbuch Ullstein Taschenbuch, 09.06.2005. 190 Seiten - besonderesbuch - gut erhaltene Ausgabe, Buch im guten Zustand ISBN: 9783548261997 Versand und Kundenservice erfolgen durch Amazon.
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Boxhagener Platz: Roman Taschenbuch – 9. Juni 2005

4.5 von 5 Sternen 11 Kundenrezensionen

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Taschenbuch, 9. Juni 2005
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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Torsten Schulz, geboren 1959 in Ostberlin, ist Professor für Praktische Dramaturgie an der Filmhochschule Babelsberg. Er ist Autor von international preisgekrönten Spielfilmen (u.a. Raus aus der Haut und Im Namen der Unschuld) und Regisseur von Dokumentarfilmen. 2004 erschien sein erster Roman Boxhagener Platz, dessen Hörspielfassung diverse Auszeichnungen erhielt.


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Format: Taschenbuch
Torsten Schulz, 44, Berliner, Drehbuchautor, Regisseur und Professor für Dramaturgie an der Filmhochschule Potsdam hat nach einigen Drehbüchern, einem Buch zum Film und einem Sachbuch endlich einen Roman geschrieben. "Boxhagener Platz" heißt sein charmantes Werk, dass einem auf 191 Seiten das Leben Ende der 60er in der ehemaligen DDR nahe bringt.

Dies tut er gekonnt mit Hilfe einer Ostberliner Familie, den Jürgens', die alles andere als durchschnittlich und normal ist. Oma Otti, die rüstige Rentnerin, die Grabpflege zu ihren Hobbys zählt. Vater Jürgens, der ABV (Abschnittsbevollmächtigte), der seinen Dienst sehr ernst nimmt und ständig um den Boxhagener Platz schleicht. Mama Jürgens, die ab und zu ins Café NORD oder zu RENI geht, da Vater Jürgens sein Pulver bereits verschossen hat und Holger, der Sohn der Familie. Er steckt irgendwo zwischen Kindheit und Pubertät und versucht stetig seine Wissenslücken in punkto Sex zu schließen, was hauptsächlich auf dem Boxhagener Platz geschieht, wo Holger und seine Freunde ihre Zeit verbringen.

Oma Otti, eigentlich Ottilie, hat bereits fünf Ehemänner ins Grab gebracht und um den sechsten ist es auch nicht gut bestellt. Sie bedauert zwar, "dass de Männer aber ooch immer so schnell schlapp machen", aber dass findet sie immer noch besser als wenn sie selbst "abnibbeln" würde. Lieber auf dem Friedhof Blumen gießen, als selbst begossen werden scheint das Motto der rüstigen Alten zu sein, die die Männerherzen der über 60 jährigen rund um den FEUERMELDER, einer Kiezkneipe, höher schlagen lässt. "Die Kerle könn' noch so alt sein, aber von `n Weibern könn' se bis zum Schluss nicht lassen".
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Von Ein Kunde am 11. Juli 2004
Format: Gebundene Ausgabe
Mit anarchischem Humor schildert Torsten Schulz Liebe unter alten Menschen: Oma Otti, die fünf Männer unter die Erde gebracht und den sechsten auf dem Krankenlager zu liegen hat, ist dabei, sich in Nummer Sieben zu verlieben. Die Liaison beginnt, als er, Karl Wegner, sie auf dem Friedhof anspricht und fragt, ob sie seine Frau nicht mal mitgießen könne, weil er für drei Wochen bei Verwandten in Bayern ist.
Vor dem Hintergrund der Ereignisse des Jahres 1968, aus der Sicht eines zwölfjährigen Erzählers und mit lakonisch-wehmütigem Berliner Humor schildert Torsten Schulz diese einzigartige Liebe.
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Format: Taschenbuch
Von heute ausgesehen muss das Jahr 1968 am Boxhagener Platz in Berlin, Hauptstadt der DDR, auf einem anderen Planeten gewesen sein. Da gibt es nicht viel wiederzuerkennen. Mit Witz und Berliner Schnauze lässt Torsten Schulz die Zeit vor allem dank seiner dem Leben abgeschauten Figuren, Oma Otti, Karl Wegner und vielen mehr, lebendig werden. Ein unterschwelliger Widerstand dokumentiert sich im Schimpfen über den Sachsen Ulbricht, über Unterversorgung mit Weihnachtsbäumen und Bohnenkaffee und über die Anmaßungen und Selbstinszenierungen der SED-Kader. Das liest sich flüssig und ist glaubwürdig. Holger Jürgens, der junge Ich-Erzähler, sympathisiert mit den rebellischen Weststudenten und der kämpfenden Arbeiterklasse des Spartakusbundes anno 1918. In der Schule wird er dafür belehrt, unangenehme Fragen werden ignoriert oder untersagt. Gleichzeitig wird Holger von den Schulkameraden gehänselt, weil sein Vater Volkspolizist ist. Allerdings spricht und denkt so kein Dreizehnjähriger. Die unpassende sprachliche Wiedergabe der Geschichte ist eine Schwäche des Buches. Überflüssig ist die Mordgeschichte an Fisch-Winkler: Spannung kommt nicht auf, dafür ist sie allzu vorhersehbar. Als kleine Erzählung mit Herz und Lokalkolorit hätte das Buch auch funktioniert.
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Format: Taschenbuch
Im Buch beschreibt der Ich-Erzähler Holger seine Jugend um den Boxhagener Platz von 1968. Der Boxhagener Platz ist dabei das Zentrum, an dem sich alle Personen im Buch begegnen, treffen oder einfach nur wohnen.
In sehr lustigem Erzählstil berichtet Holger über seine frisch verliebte Oma Otti, die er immer auf den Friedhof über die Karl-Marx-Allee begleiten muß. Natürlich auch über seine Eltern mit seinem Vater als ABV des Kietzes um den Boxhagener Platz. Und natürlich seine Freunde, mit denen er sich auf dem Platz trifft um Fußball zu spielen.
Ein Mord am ansässigem Fischhändler und die damit in Umlauf kommenden Gerüchte bringen die Leute des Kietzes in Aufregung und Spekulationen.
Das Buch beschreibt mit viel Humor eine Momentaufnahme eines ostdeutschen Kiezes mit so ziemlich allen Facetten zwischenmenschlicher Beziehungen.
Eine Momentaufnahme auch, als der Feuermelder am Boxhagener Platz noch eine gesellige Kneipe und kein Treffpunkt linksradikaler Schlägertypen war.
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Von Vera Schmidt am 6. August 2013
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Ich hatte leider nicht das Vergnügen in der DDR aufgewachsen zu sein, aber Thorsten Schulz schildert die Nachbarschaft und die Gepflogenheiten derart anschaulich, dass man glaubt man wwäre da gewesen. Ich habe dieses Buch schon oft verschenkt und alle waren durchwegs begeistert davon!
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