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Boot Camp (Ravensburger Taschenbücher) Taschenbuch – 1. Juni 2007

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Connor hat das Schlimmste noch vor sich. Aber auch der Anfang war schon schlimm genug. Vor acht Stunden ist der Ich-Erzähler von Morton Rhues Roman Boot Camp von einem Mann und einer Frau aus dem Ferienhaus seiner reichen Eltern heraus gekidnappt worden, jetzt sitzt er gefesselt in einem Wagen. Aber die Entführer wollen gar kein Lösegeld erpressen: das Geld für ihren Coup haben sie schon längst erhalten und werden es auch weiterhin. Und zwar von Connors Eltern, die monatlich bezahlen. Ihr Sohn ist ihnen einfach zu aufmüpfig geworden. Der Mann und die Frau sind „Transporteure“. Sie bringen Connor in ein Lager für schwer erziehbare Jugendliche, sarkastischer Weise Lake Harmony genannt, in dem ihm der rechte Drill und der Respekt vor Autoritäten eingeschärft werden soll, und das auch mit Gewalt. Was dann folgt im Roman Boot Camp, ist so erschütternd, dass man es eigentlich gar nicht glauben will.

Hierzulande wurde der New Yorker Jugendbuch-Autor Morton Rhue vor allem durch seinen Roman Die Welle bekannt, der illustrierte, inwieweit sich junge Menschen auch heute noch (und auch außerhalb Deutschlands) für faschistische Ideale begeistern lassen. Diesmal hat er sich ein anderes brisantes Thema der US-amerikanischen Gesellschaft vorgenommen. Denn Boot Camps wie das im Roman beschriebene existieren wirklich, 50 bis 100 schätzungsweise. Eltern mit Geld, die ihre Kinder einer „reinigenden“ Gehirnwäsche unterziehen wollen, um sie gefügig -- oder auch „gläubig“ im religiösen Sinn -- zu machen, können ihre Sprösslinge dorthin abschieben. Minderjährige haben keine Chance zu entkommen. Diesem Schicksal entrinnt Connor zwar. Aber der letzte Satz des Buches signalisiert, dass er eine Entwicklung genommen hat, die auch seinen Eltern unheimlich sein muss.

Allein schon dafür, dass Rhue sich dieses Themas angenommen hat, gebührt dem Autor höchster Respekt. Aber er hat auch ein überaus spannendes Buch vorgelegt, das, ebenso wie Die Welle, unbedingt wieder Schulstoff werden sollte. Ab zwölf Jahre. --Stefan Kellerer -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Der Verlag über das Buch

Erschütternder Roman von Morton Rhue -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Boot Camp?
Ja, hat man mal so vage was von gehört. Sind das nicht diese Lager in den USA, in denen kriminelle Jugendliche durch Drill und harte Arbeit geläutert werden? Eigentlich gar nicht so schlecht. Besser als Jugendknast oder Intensivtäter immer wieder laufen zu lassen. Oder?
Morton Rhue behandelt in seinen Jugendromanen immer brisante Themen. Sei es in „Die Welle“ der Einfluss faschistischer Strukturen auf Jugendliche, in „Asphalt Tribe“ das harte Leben von Straßenkindern in New York oder in „Ich knall euch ab“ Amoklauf in einer Schule.
„Boot Camp“ ist vom Anfang bis zum Ende beklemmend. Man mag es nicht glauben, was sich da abspielt. Aber das Nachwort des Verfassers klärt darüber auf, dass der Roman zwar Fiktion ist, aber auf Realität beruht.
Connor ist 15 Jahre alt. Er ist ein hochintelligenter Junge, der schon früh die Fassade seiner Karriere-Eltern durchschaut und sie mit seinen offenen Bemerkungen in Verlegenheit bringt. Er geht nur selten zur Schule, weil er sich dort langweilt und in Kürze den Stoff nachholen kann, für den seine Mitschüler Wochen brauchen. Sein „Verbrechen“? Er liebt seine Lehrerin Sabrina. Natürlich sorgen die Eltern sofort dafür, dass diese Lehrerin entlassen wird. Trotzdem hält Connor die Beziehung aufrecht. Daraufhin lassen die Eltern ihn von Profis entführen und in ein Boot Camp bringen, damit er dort Gehorsam lernt. Weit weg von der zivilisierten Welt wird Connor für teures Geld unterworfen. Gewalt, Willkür, Grausamkeit, Dummheit – das sind die „Werte“, mit denen er konfrontiert wird. Anscheinend gibt es in diesen Camps durchaus auch Todesfälle.
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Format: Gebundene Ausgabe
Connor findet sich auf dem Rücksitz eines Wagens wieder - mit Handschellen, die schon wehtun, begleitet von einer jungen Frau und einem Mann mit Cowboyhut. Die beiden sind professionelle Entführer und wurden von Connors Eltern angeheuert. Connor soll in ein Erziehungsheim - besser wäre der Ausdruck Umerziehungslager - ein so genanntes Boot Camp. Denn Connor gilt als schwer erziehbar.

In Wirklichkeit ist Connor seinem Alter jedoch weit voraus, langweilt sich in der Schule, löst lieber Rechenaufgaben der höheren Klassen. Manchmal geht er auch einfach nicht in die Schule - er verpasst ja sowieso nichts.

Seine Eltern jedoch, karrieregeil und intolerant, was Connors Fähigkeiten angehen, verstehen die ganze Sache falsch. Und als Connor auch noch eine Beziehung mit seiner Lehrerin beginnt, ist das Maß voll. Mit Connor stimmt etwas nicht, befinden die Eltern, wir brauchen Hilfe. Hilfe finden sie: in Lake Harmony (allein der Name trieft vor Ironie), einem brutalen Umerziehungslager, einem Boot Camp, aus dem Connor erst wieder entlassen werden soll, wenn er sich geändert hat.

Connor kommt in eine Gruppe, auch Familie, die so unheimlich sinnige Namen wie "Würde" oder "Achtung" tragen. Er ist auf Stufe eins, der untersten Stufe, auf der sich alle Neulinge befinden. Er darf nur sitzen, stehen oder gehen, wenn es ihm befohlen wird, genauso verhält es sich mit Sprechen. Die Aufseher dürfen machen, was sie wollen. Schläge, bis Blut fließt, gehören zum Alltag im Boot Camp, Briefe an die Eltern werden vorher von den Aufsehern durchgelesen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Connor kommt ins Boot Camp, weil er sich mit seiner Lehrerin eingelassen hat. Die unmenschlichen Regeln sollen ihn brechen. Und es ist so, daß einfache Lippenbekenntnisse zu einem neuen Leben ihm nicht helfen. Er muß beweisen, daß er das System unterstützt, bevor er frei sein kann.
Doch der hochintelligente Connor läßt sich nicht unterkriegen. Weder brutale Strafmaßnahmen noch demütigende Psycho-Sitzungen können ihn "knacken". Sein fester Vorsatz, einfach für sich zu überleben, kommt aber ins Wanken, als er sich mit zwei anderen Insassen anfreundet. Die halten das Camp nicht mehr aus, können aber nicht ohne ihn fliehen. Er entschließt sich dazu, seine Freunde zu unterstützen und mit ihnen nach Kanada zu gehen.

Morton Rhue schreibt wie immer packend und gut. Dem Thema ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen.

Was einen Menschen wirklich verletzlich macht und warum man niemandem unkontrollierte Macht überlassen darf, das sieht man im Buch. Man fragt sich nur, wie eine Gesellschaft aussieht, die ihre schwächsten Mitglieder - die Kinder - so behandelt. Wer ist als nächstes dran, erzogen zu werden?

Und noch etwas wird klar: Das System "Boot Camp" kann nur funktionieren, weil die Insassen sich nicht solidarisch verhalten und wehren. Was könnte schon passieren, wenn alle Jugendlichen gegen die "Erziehung" aufbegehren und sich zusammentun? Sie würden gewinnen. Sie sind in der Überzahl, und die Wärter könnten sie nicht überwältigen, wenn alle zusammenhalten.
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1 Kommentar 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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