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am 10. Dezember 2014
Zu Beginn möchte ich anmerken, dass ich mich für die Version "WD My Book externe Festplatte 4TB" entschieden habe.
Diese benutze ich hauptsächlich um normale Daten, seien es Text- Musik- oder Bilddateien, vom Rechner auf die Festplatte zu speichern. Natürlich benutze ich dazu auch das automatische Backup.
Aber jetzt erstmal zur Festplatte selbst.

Ich muss schon zugeben, dass ich sie mir etwas anders vorgestellt hatte... größer und auch etwas "klobiger".
Einige Rezensenten haben mir zumindest dieses Bild vermittelt.
Als ich die Festplatte dann aber ausgepackt hatte war ich überrascht und zwar sehr, sehr positiv!
Sie sieht extrem gut aus, dank der Buchoptik und die Größe finde ich perfekt, sie ist wirklich alles andere als zu groß.
Stellt man sie wie vorgesehen senkrecht auf den Tisch, macht sie einen standhaften Eindruck, dank den 4 Standfüßchen.
Die mitgelieferten Programme sind zudem wirklich einfach zu Bedienen und falls tatsächlich mal Fragen auftauchen sollten, schaffen die mitgebrachten PDF-Beschreibungen Abhilfe.

Wird die Festplatte nach dem auspacken an den Rechner angeschlossen, wird sie sofort erkannt, automatisch installiert und es kann losgelegt werden, die Daten die gesichert werden sollen auf die Festplatte zu ziehen.
Ohne irgendwas an Programmen zu installieren oder bestimmte Einstellungen vorzunehmen ist es also möglich in einem morz tempo zu arbeiten (USB 3.0).
Was mich weiterhin sehr positiv überrascht hat, war die Arbeitslautstärke der Festplatte selbst, denn die ist fast gar nicht vorhanden.
Na klar, konzentriere ich mich jetzt verbissen darauf etwas hören zu wollen, dann wird es selbstverständlich auch dazu kommen.
Da ich aber besseres zu tun habe als Fehler oder Mängel zwanghaft nachzuweisen um auch einen negativen Aspekt anzumerken, bin ich froh, dann doch objektiv bewerten zu können.

Die mitgelieferten Programme sind wie aus der Rezension herauszulesen zwar nicht zwanghaft nötig, bringen aber wirklich sehr brauchbare features mit.
Für mich selbst, ist positiv:

- die Festplatte mit einem Passwort versehen zu können, damit kein anderer die Daten einsehen kann
- ein Backup erstellen zu können, welches terminiert einstellbar ist (jeden Tag, Monat etc. oder nach jeder Veränderung)
- einen Passwortmanager zu besitzen, welcher mit einem Masterpasswort gesichert ist und alle anderen damit schützt

Alles andere an Extras könnt ihr natürlich der Artikelbeschreibung entnehmen.
Die Kabellängen sind meines Erachtens nach lang genug, vor allem über das Stromkabel braucht ihr euch keine Gedanken machen.

Was es vielleicht anzumerken gibt, ist das die Festplatte tatsächlich ihre 15-20 Sekunden brauch um wieder anzuspringen, sollte sie etwas länger nicht benutzt worden sein.
Aber ob ich das jetzt als negativ bewerten muss ist glaube ich jedem selbst Überlassen. Mich stört es absolut nicht, finde es sogar praktisch. Spart zusätzlichen Strom.

So, das war's von meiner Seite aus.
Wenn ich euch bei eurer Entscheidung etwas weiter helfen konnte, dann freut mich das und die 10 Minuten Tipparbeit haben sich gelohnt :-)
Wenn noch fragen vorhanden sind, dann gebt einfach einen Kommentar ab ansonsten den Daumen nicht vergessen :-)

Viel Spaß wünsche ich euch!
88 Kommentare| 245 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 11. August 2014
Für einen neu aufgebauten Small Business Server 2011 auf einem HP MicroServer G7 N54L brauchte ich eine Backup-Platte. Der zugrunde liegende Windows Server 2008 R2 kommt auch mit Platten > 2TB prima zurecht (eingebaut ist eine Western Digital Red 3TB), bis es ans Backup geht. Das Windows Server Backup schreibt in VHD-Dateien, also virtuelle Festplatten. Das ist im Grunde gar nicht so schlecht, weil man diese Platten ins System einhängen kann und somit ganz normal auf deren Dateien zurückgreifen kann.

Aber da gibt es dann ein Problem mit großen Backup-Platten: Da VHD-Dateien nur mit 512-Byte-Blöcken angelegt werden können, werden nur Festplatten bis 2 TB akzeptiert, da größere Laufwerke von Windws mit 4kB-Blöcken formatiert werden. Hier bleibt nur der Ausweg mit sog. Advanced Format (AF) Festplatten zu arbeiten, bei denen 512e, also eine Emulation der 512-Byte-Blöcke genutzt wird. Das sind meist neuere USB-Laufwerke ab 3TB.

Und die WD My Book externe Festplatte 4TB ist genau ein solches AF-Laufwerk. Allerdings wird sie mit 4kB-Blöcken ausgeliefert, so dass sie vom Windows-Backup nicht benutzt werden kann. Um das zu ändern muss man sich den WD Quick Formatter herunterladen und kann damit die Platte mit der 512e-Formatierung versehen, die dann auch nicht beim Formatieren durch Windows Backup verändert wird. In der Beschreibung des WD Quick Formatter (und etlichen Forenbeiträgen) wird immer von "Factory default" für die 512e Formatierung gesprochen (und in Bildern ist es die erste Option von zweien), in der deutschsprachigen Version muss man aber "Am kompatibelsten" (die Zweite von zwei Optionen) auswählen. Nach der Formatierung sollte man den Erfolg prüfen mittels cmd-prompt:
fsutil fsinfo ntfsinfo x: ("x:" steht dabei für das Laufwerk, das Sie überprüfen möchten)

(Leider lassen sich mit WD Quick Formatter keine internen Platten auf 512e umformatieren und externe auch nur, wenn sie AF-Laufwerke sind. Eine 3TB-Platte in ein USB 2.0 WD Elements Gehäuse eingebaut, wurde nicht mit 512e formatiert!)

Nun wird die Platte von Windows Backup akzeptiert. Ein zweites Manko ist die maximale Größe der VHD-Dateien von 2 TB, so dass man auch keine Partitionen > 2 TB sichern kann. Daher empfiehlt es sich Partitionen von max. 1,5 TB anzulegen (2 x 1,5TB auf meiner WD Red 3TB) und hat dann noch Platz für etliche Snapshots, also Sicherungsversionen. Probeweise habe ich die 2 x 1,5 TB mal bis zum Rand gefüllt und dann ein Backup mit Erfolg durchlaufen lassen.

Am USB 3.0 Anschluss (Delock PCI Express USB 3.0 Karte) liefert die Platte lesend und schreibend jeweils 145 MB/s, so dass sich die Backup-Zeiten in Grenzen halten.

Dabei wird sie in ihrem senkrecht stehenden Gehäuse nur mässig warm. Der Kamineffekt ist aber notwendig und die vielen Lüftungsschlitze dürfen auch nicht verdeckt werden, sonst gibt es da schnell einen Hitzestau. Diese Notwendigkeit des senkrecht stehenden Betriebes kostet die Platte auch einen Stern, der auch nicht durch die (im Gegensatz zu meinen ältern WD Elements Platten) nun vorne angebrachten Aktivitäts-LED ausgeglichen wird.

Erwähnenswert ist natürlich noch die Verpackung: WD spendiert seinen externen Laufwerken immer eine recht üppige und ansprechend gestaltete Verpackung. Dabei ist die Platte selbst in zwei HDPE (Hart-Polyethylen) Formteilen gelagert und damit hervorragend geschützt. Das muss man erwähnen in Anbetracht der Beschwerden vieler Kunden über unzureichende Verpackungen bei internen WD-Platten, die z.T. ohne Polsterung versendet werden. Daher scheint es gar nicht verwunderlich, dass viele eine externe Platte kaufen, die sie dann nach Entfernung des Gehäuses intern verbauen, weil externe Platten z.T sogar billiger als interne angeboten werden. Und somit finden sich auch massenweise Videos zum mehr oder weniger zerstörungsfreien Öffnen des Gehäuses - leider aber nicht für dieses Gehäuse. Überraschend fand ich die IKEA-artige 3-Schritte-Anleitung mit bunten Bildern, insbesondere wenn man sie mit dem ebenfalls beiliegenden 6 DIN A4 Seiten in Mikro-Schrift gedruckten "Technical Support and Limited Waranty Guide" vergleicht, wo sie es nicht mal geschafft haben die Sprachen durch ein Länderkennzeichen wie "DE" oder "EN" voneinander zu trennen...

Geliefert wird die Platte mit einem (grob geschätzt) 1m langen USB 3.0 Kabel (USB 3.0 Micro-B Stecker auf USB 3.0 Typ A Stecker) und einem 12V 1,5A Netzteil. Das USB-Kabel sollte für einen rechnernahen Betrieb ausreichen, ansonsten muss man eben ein längeres Kabel (bis 3m) besorgen.

### Update Dezember 2015:
Ich habe nun mittlerweile 3 dieser 4TB-Platten als Backup-Platten laufen und sogar gerade wieder eine vierte als Backup fürs Backup gekauft. Dabei hat es sich als gar nicht so dumm rausgestellt die Platte vertikal zu betreiben, da dadurch die Standfläche minimiert wird und ich die 3 Platten direkt nebeneinander stehen habe auf der Grundfläche, die sonst eine liegende Platte einnehmen würde. Daher gönne ich der Platte den fünften Stern, weil sie wirklich hervorragend ihren Dienst verrichtet. Die Platten gehen nach den Backups immer wieder korrekt in den Standby so dass ich meist nur die blinkenden LEDs sehe, da auch das Backup wirklich zügig erledigt wird.
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77 Kommentare| 148 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. März 2014
Ich habe mir die WD 4TB externe Festplatte zugelegt und anschließen, sowie Daten von meiner zu klein gewordenen Festplatte rüber ziehen ging ohne Probleme. Doch dann nach ca. 3 Wochen Gebraucht der Schock!! Die Platte viel von meinem Schreibtisch auf den Fliesenboden, weil ich den Tisch vorgezogen habe und ein Kabel zu kurz war. Die Platte war sogar an und ich dachte schon ok das war's... Als ich sie aufgehoben sehe ich, dass das Gehäuse an einer Stelle merkwürdig ab stand, aber die Festplatte lief noch! Ich guck sofort nach und es gibt keinerlei Probleme die Daten abzurufen, sie funktioniert noch wie vorher. Das Gehäuse habe ich wieder in seine Nut gedrückt und man kann ihr den Sturz nur ansehen, wenn man weiß auf was man achten muss. Welch ein Wunder! Die Festplatte läuft jetzt schon seit über einem Jahr und da sie läuft eigentlich immer mit, wenn ich meinen PC einschalte (täglich). Ich kaufe nie wieder was anderes als WD habe ich mir geschworen. :)

Nachtrag (Juli 2014):
Hab jetzt schon mein 2. WD Book bestellt (beide 4Tb) und bin immernoch begeistern.
Allerdings gab es ein kleines Problem, da die beiden Festplatten die gleiche ID hatten und damit nicht gleichzeitig von Windows erkannt wurden.
Hab dann ein bisschen gegoogelt und sehr schnell ne Anleitung gefunden, um die ID der Einen zu ändern und seit her geht alles.

Hier die Anleitung:

Inzwischen hat Microsoft auch eine Verbesserung seiner Tools durchgeführt, in Windows7 ist es mit DISKPART möglich, das mit Boardmitteln zu machen.
in der Eingabeaufforderung als Administrator ausführen:

>diskpart (Aufruf des Kommandozeilentools, es erscheint dann vor Eingabefeld diskpart> )
diskpart>list disk (zeigt die vorhandenen Platten 0-n )
diskpart>select disk n (Auswählen einer davon zur nachfolgenden Bearbeitung)
diskpart>detail disk (zeigt u.a. die vorhandene Datenträgerkennung der selektierten Platte n)
diskpart>uniqueid disk id=hhhhhhhh (acht Hexziffern h: 0-9,a-f als neue ID für die Platte n eingeben)
diskpart>exit

Fragen gern in den Kommentaren, ich versuch immer mal wieder drauf zu gucken.
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am 1. Dezember 2013
Die Platte läuft sehr leise. Das USB3-Kabel ist ca. 1,20 m lang. Wichtig ist, den Gerätetreiber "WD SAS Device Manager" zu installieren.

Der Versuch eine Sicherung mit Windows 7 Backup (Systemabbild erstellen) zu fahren mißlang nach wenigen Sekunden mit einer Fehlermeldung (Fehler 0x8078002A). Nach Durchstöbern diverser Foren habe ich den Hinweis gefunden, dass man die Platte mit dem "WD Quick Formatter" - Programm neu formatieren muss, damit kleinere (Windows 7 - verträgliche) 512 Bytes Sektoren geschrieben werden. (Vorher aber noch die auf der Platte vorhandene WD Software sichern..., Quick Formatter ist übrigens nicht dabei, das Programm muss man von der WD-Homepage herunterladen.)
Der Quick Formatter fragt, ob man "XP-kompatibel" oder für "Vista oder höher" formatieren möchte. Man muss hier "Vista oder höher" wählen. Das Windows-Backup hat danach funktioniert.
Das Problem tritt wohl ab einer Plattengröße von 2,5 TB auf.

Ergänzend weise ich darauf hin, dass die Platte danach NICHT mehr XP-kompatibel ist.
1414 Kommentare| 143 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2015
Die "WD My Book Festplatte 3TB" wurde schnell geliefert und war wie gewohnt ordnungsgemäß verpackt.

Weil die "WD My Book Festplatte 3TB" vom Preis-Leistungsverhältnis optimal ist, habe ich mich dafür entschieden. Anzumerken wäre noch das ich schon im Besitz der gleichen Festplatte bin, welche ich vor drei Jahren kaufte. Meine erste Festplatte ist wirklich täglich rund um die Uhr im Betrieb. Die Benutzung der Festplatten besteht hauptsächlich darin Abbild-Dateien meiner Rechner zu sichern, aber auch Videos und Musik von DVDs auf den Rechner zu speichern, um die Originale die nicht gerade billig sind zu schonen. Das mitgelieferte automatische Backup wird von mir nicht benutzt, da ich die Backup's mit der Vollversion von "Acronis True Image" regelmäßig sichere.

Die mitgelieferten Programme sind für mich unnötig, da der Funktionsumfang zu bescheiden ist.

Die Festplatte ist einfach anzuschließen und fällt nie aus, sie macht noch nicht einmal Probleme, egal welcher Art. Wenn sie erst einmal erkannt wurde und das wird bei einer parallel betriebenen Platte zum wirklichen Problem, läuft sie einwandfrei. Wer sich mit seinem Betriebssystem nicht wirklich auskennt wird ohne Hilfe kaum in der Lage sein, eine zweite Platte zu betreiben!
Die mitgelieferten PDF-Beschreibungen sind ein Witz und kein bisschen hilfreich.

Hier eine kleine Anleitung, wie eine zweite Platte parallel betrieben wird:

1.Start, 2.Systemsteuerung, 3.System und Wartung und 4. zur Verwaltung navigieren, anschließend doppelt auf 5.Computerverwaltung und dann zur Speichernavigation auf Datenträgerverwaltung gehen. Abschließend noch auf das graue Teilfenster (Datenträger) rechte Maustaste und dieses auf "online" stellen.

Ein weiterer Minuspunkt ist das Nichtvorhandensein seines Ein/Aus-Schalters. Ich habe einen Steckdosenadapter in der Steckdose, mit dem ich dieses Problem gelöst habe.

Doch nun weiter zu den positiven Aspekten. So ist es dank USB 3.0 möglich, in einem super Tempo zu arbeiten. Weiterhin hat mich sehr positiv die Arbeitslautstärke der Festplatte überrascht, sie ist fast nicht hörbar.
Das die Festplatte tatsächlich bis 20 Sekunden braucht um wieder anzuspringen sollte sie etwas länger nicht benutzt worden sein, ist kein wirkliches Ärgernis, da es der Stromrechnung zugute kommt.
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am 4. September 2014
28.12.2015:
Leider muss ich das My Book um einen Stern auf nunmehr 2 Sterne abwerten. Hintergrund: Gerade ein Jahr alt, ist das My Book kaputtgegangen (Controller oder Platte beschädigt.)
Erschreckend, wenn man sich für wichtige Backups solche Platten kauft, die dann nichts taugen. - Ich habe zwar schon mehrere dieser Produkte seit Jahren im Betrieb, allerdings musste ich alle doppeln. Wie man sieht, war das sehr sinnvoll.
Ich kann daher nur jeden warnen: Kaufen Sie sich alles doppelt - man kann sich auf die Datenträger nicht verlassen, egal wie angeblich hochwertig die sind!

Eine Anmerkung zum Amazon-Service: Ganz hervorragend, wie mir auf meine Anfrage-Mail blitzschnell nicht nur geantwortet, sondern auch Ersatz geschaffen wurde. Dafür gibt es 6 Sterne.

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Ich habe schon 3 WD externe Patten (3 TB- WD Elements) in meinem Regal zu stehen - die Teile enthalten jeweils Terabyte von Daten zur Sicherung.
Bisher hatte ich ohne zu zögern als erste Amtshandlung erstmal die WD-Software auf den Books runtergeschmissen und meine Daten dann direkt gespeichert.
Nach Kauf der akuellen Platte hier von WD wollte ich dann doch mal die schöne Welt des schönen Scheins ausprobieren und startete die mitgelieferte Software "Smart Ware". Die Katastrophe fing schon damit an, dass WD unfähig ist, Smart Ware von Smart Ware Pro zu unterscheiden. Da wird lustig durcheinandergewürfelt, sowohl was auf der OVP steht wie auch in der Bedienungsanleitung. Mal ist es SW mal SW pro. Der Clou: Das My Book ist - entgegen des Versprechens - gar nicht mit SM Pro ausgestattet - das muss man erstmal freischalten lassen, wofür man eine Mailadresse und Namen angeben muss.
Herzlichen Glückwunsch an die ungewünschten Datengrabber!

Okay, ich hatte die Smart Ware Pro dann also ausprobiert und das laufende Backup meines Systems schien sogar zu funktionieren. Wow, wie toll...
Was mich kurz auf dieses Erfolgserlebnis umtrieb, war die Frage, was denn nun eigentlich passiert, wenn meine Quellfestplatte (also die Platte, von der aus gesichert wird) kaputtgeht? Immerhin wird das Backup in einer speziellen Datei gespeichert, die WD-spezifisch ist und der Software Smart Ware entspricht. Also suchte ich Antwort, denn so "spezielle Fragen" aus dem wirklichen Leben beantwortet natürlich niemand, schon gar nicht der Anbieter. Ich versuchte es zuerst per Support bei WD - dazu musste ich mich - ja, wieder einmal - anmelden. Das war also schon die zweite Anmeldeprozedur.
Nach dem erfolgreichen Login, das äusserst kompliziert war, da die 20 Captchas jeweils nahezu unlesbar auch für Menschen waren, war ich endlich drin. Inzwischen war auch reichlich Zeit vergangen. Ich suchte nun in der "Wissensdatenbank", nachdem ich endlich herausgefunden hatte, wo man Informationen herbekommt. Da die sogenannte Wissendatenbank aber nichts hergab, versuchte ich eine Mal zu schreiben. Und jetzt wurde es richtig lustig: Immer wenn ich auf "Eine Frage stellen" klickte, wurde ich ausgeloggt und sollte mich auf einer gleich aussehenden Site erneut anmelden - nebenbei: die Site war diesmal etwas defekt. Komisch, nicht?
Nach dem irrwitzigen Login war ich an der gleichen Stelle wie vorher. Wieder versuchte ich "eine Frage zu stellen" und landete wo? Natürlich - im Off, also da biss sich die Katze in den Schwanz.
Nach diesem kafkaesken Erlebnis und ca. 2 Stunden Beschäftigungstherapie mit My Book, Smart Ware und other S*** about that,
sowie einem Login (Achtung, die dritte Anmeldeprozedur!) im "Forum" von WD, hatte ich die Schnauze gestrichen voll.
Warum bloß hatte ich diesmal nicht getan, was ich immer nach dem Kauf einer externen WD-Platte tat? Ich weiss es auch nicht, aber nun war die Zeit reif: Ich löschte den WD-Software-Dreck vom My Book und lud derweil Acronis True Image Premium runter.

Ich arbeite nun mit Acronis und nutze die Möglichkeit, Daten live zu sichern, weil das meinem aktuellen Arbeitsstil sehr entgegenkommt. Nebenbei habe ich mit A. einen Mehrwert, da ich damit natürlich eine Menge andere Dinge machen kann (bspw. Klonen von Platten auf sehr komfortable Weise.)
Zwar hat Acronis auch eine eigene Dateiendung für das Backup, aber nicht nur, dass ich hier weiss, was ich tue und zudem sehr viele Wahlmöglichkeiten habe, was Bckup-Strategien angeht, die Sachen sind auch ausgezeichnet dokumentiert. Da bekomt man wirklich erstklassige Information und Hilfestellung, wenn man sich zwischen den Backup-Strategien nicht entscheiden kann. Das ist schon genial! Da weiss man voher, was man im Ernstfall für ein Risiko auszustehen hat. SO muss das sein!

FAZIT:

Nach einer aktuellen Enttäuschung (Platte ca. 1 Jahr alt und schon defekt.) kann ich vor diesen Platten nur warnen. Meine nächsten Platten werden keine WD mehr sein, Seagate sowieso nicht (auch hier eine böse Erfahrung). Schaue ich mir die Rezensionen an, scheint das WD-Zeug schick verpackter Billigschrott zu sein - dafür ist die Platte innerhalb eines Jahres deutlich teurer geworden.

Smart Ware mit der WD-Platte ist kompletter Müll.
Wer seine Daten sichern muss und auch ganz genau wissen will, ob die Daten danach auch rettbar sind - und vor allem wie, der sollte aufpassen, womit er umgeht und wo er die nötigen Informationen findet.

Smart Ware in der WD-Platte war für mich übelste Beschäftigungstherapie, die nichts brachte ausser Ärger, keine Informationen und sinnlose Logins auf diverse Server, was am Ende wahnsinnig viel Zeit fraß.

Wer sicher sein will, was seine Daten nach einem Backup machen, sollte sich mit ernsthaften Lösungen beschäftigen und jetzt schon an Rückholstrategien denken, bevor der GAU eingetreten ist und man zerrieben wird im Wahnsinn automatischer Informationsbereitstellungstools- und Server, die Support vorgaukeln, aber nichts weiter sind als Mühlen, um den User hinzuhalten.

Eine Abschalttaste fehlt.
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am 22. Juli 2016
Ich habe das My Book in der 4 TB Variante nun mehr als ein Jahr genutzt und war zunächst sehr zufrieden.
Verbaut war eine WD Green, die ordentliche Übertragungsraten bei nur geringen Emissionen brachte.
Nach etwa 14 Monaten ging dann ohne Vorwarnung nichts mehr. Crystal Disk Info meldete schwebende Sektoren, der Quick Test des WD eigenen tools schlug fehl.
Ich versuchte also die Daten schnellstmöglich zu sichern, was mir nur unter Linux und Einsatz von Wiederherstellungstools gelang.
Im Grunde rechtfertigt ein Ausfall einer HDD keine 1-Sternbewertung, da dies quer durch alle Hersteller immer mal vorkommen kann.
Merke: Man braucht immer ein Backup!

Der Grund, warum ich vor dem Produkt ausdrücklich warnen möchte ist, dass bei diesem Modell durch den eingebauten Controller automatisch alle Daten verschlüsselt werden. Die Daten können nur mithilfe dieses Gehäuses ausgelesen werden, ansonsten müsste die HDD formatiert werden.
Geht also der Controller kaputt sind alle Daten mit futsch. Durch die Zwangsverschlüsselung wird eine zweite Schwachstelle geschaffen, die die meisten Privatanwender meiner Meinung nach nicht benötigen.
Dazu kommt, dass man die Festplatte nicht mehr beschreiben kann, sofern man sie selbst z.B. über die Windows Datenträgerverwaltung formatiert.
Um die 4TB voll ansprechen zu können, muss hier das GPT Format eingesetzt werden, mit MBR stehen lediglich 2 TB zur Verfügung. Datenübertragungen brechen aber nach einigen Minuten ab (aufgrund der Verschlüsselung?).
Die Festplatte muss nach einiger Recherche mit dem hauseigenen tool "WD quick formatter" formatiert werden, damit sie richtig funktioniert.
Will man die Festplatte intern verbauen muss diese aufgrund der 4K-Emulierung im Gehäuse ohnehin zunächst formatiert werden.

Nach Meldung des Schadens hat Western Digital die Festplatte übrigens binnen 3 Werktagen mit UPS ausgetauscht, für die Rücksendung der defekten Platte hat man dann 30 Tage Zeit. Einzig die Versandkosten muss man übernehmen.
Hier muss ich den Service ausdrücklich loben.
Nicht zu loben ist hingegen, dass die Austauschplatte nur noch 3 Monate Restgarantie bietet und die eigentliche Gewährleistung von 2 Jahren damit verkürzt wird.

Wer die Verschlüsselung nicht benötigt greift besser zum Schwesternmodell WD Elements Desktop.
Hier handelt es sich um eine unverschlüsselte Version, allerdings auch mit 4K-Emulierung.
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am 5. Juni 2014
Habe mir die 2TB-Version als externe Festplatte für die XBOX One gekauft (seit dem Juni 2014-Update möglich), da ich einige Berichte gelesen hatte, wonach eine schnelle externe Platte kürzere Ladezeiten in Spielen bedingt, als die interne. SSDs sollen gar nicht mehr so viel bringen, sodass ich die Preis-Leistung hier gegeben gesehen habe. Nach eingem Testen kann ich nur sagen, dass es eine top Anschaffung war... Ladezeiten zum Beispiel von Forza 5 verkürzen sich um bis zu 15 Sekunden, durchschnittlich etwa 10. Für mich sehr lohnende Anschaffung. Sobald die XBOX aus ist, geht die Platte einige Minuten später in den Energiesparmodus, sodass nicht unnötig Strom verbraucht oder die Festplatte verschlissen wird. Zu hören ist sie fast nicht, nur wenn man sich ganz nah davorstellt.

Sehr zu empfehlen für diesen Zweck!
2525 Kommentare| 125 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. November 2015
Ich wollte das Gerät als NAS an meiner FRITZBOX 6360 benutzen. Egal wie ich sie formatierte, es wurden nur 196MB (MEGA nicht GIGA oder gar TERA) erkannt. Also zurück, schade eigentlich...

Das USB-Kabel ist leider auch ziemlich kurz geraten.
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66 Kommentare| 27 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. August 2016
Ich habe etliche Festplatten dieser Kollektion, angefangen mit 1TB bis zur 8TB. Kontinuierlich werden die Speicherkapazitäten größer und die Festplatten günstiger. Dass man da aber unbedingt am Netzteil sparen muss? Alle Vorgänger hatten ein solides Netzteil, welches leider keinen Ein-/Ausschalter besitzt. Das ist schade, so muss man sich selbst mit Steckdosenleisten behelfen, die zwar praktisch sind und den StandBy-Stromverbrauch unterbinden; leider lassen sich damit auch nur immer alle Verbraucher auf einmal abschalten. Da ich mehrere Festplatten an der Leiste habe, kann ich die nicht einfach auseinander halten und somit laufen immer alle, wenn ich eine benötige. Diese 8TB-Platte kommt nun mit einem "Weltstecker", den man erst mal zusammen bauen muss, um das passende Teil für die Euronorm anzustecken. Das ist gar nicht so einfach, wenn da nämlich etwas klemmt weiss man nicht ob man es gewaltsam einrasten muss oder etwas verkehrt macht. Als das Problem gelöst war, stellte ich fest dass die Platte keinen Strom hat. Ich konnte mit einem Netzteil der anderen Platten sehen, dass wirklich nur das Netzteil defekt war, so musste ich alles wieder einpacken und zurücksenden. Die Ersatzplatte kam, und nun läuft alles. Mich ärgert es einfach, dass ein teures Markenprodukt, dem man seine Daten anvertraut, solche Billigkomponenten enthalten. Das macht mein Vertrauen in die "inneren Werte"/Komponenten nicht größer. Ich hoffe, dass sie wenigstens bis zum nächsten TB-Verdopplungszyklus hält.
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