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The Book Thief (Englisch) Taschenbuch – 1. Januar 2008

4.5 von 5 Sternen 144 Kundenrezensionen

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The Book Thief by Marcus Zusak was the best-selling debut literary novel of the year 2007, selling over 400,000 copies. The author is a prize-winning writer of children's books, and this, his first novel for adults, proved to be a triumphant success. The book is extraordinary on many levels: moving, yet restrained, angry yet balanced -- and written with the kind of elegance found all too rarely in fiction these days. The book's narrator is nothing less than Death itself, regaling us with a remarkable tale of book burnings, treachery and theft. The book never forgets the primary purpose of compelling the reader's attention, yet which nevertheless is able to impart a cogent message about the importance of words, particularly in those societies which regard the word as dangerous (the book is set during the Nazi regime, but this message is all too relevant in many places in the world today).

Nine-year-old Liesel lives with her foster family on Himmel Street during the dark days of the Third Reich. Her Communist parents have been transported to a concentration camp, and during the funeral for her brother, she manages to steal a macabre book: it is, in fact, a gravediggers’ instruction manual. This is the first of many books which will pass through her hands as the carnage of the Second World War begins to hungrily claim lives. Both Liesel and her fellow inhabitants of Himmel Street will find themselves changed by both words on the printed page and the horrendous events happening around them.

Despite its grim narrator, The Book Thief is, in fact, a life-affirming book, celebrating the power of words and their ability to provide sustenance to the soul. Interestingly, the Second World War setting of the novel does not limit its relevance: in the 20th century, totalitarian censorship throughout the world is as keen as ever at suppressing books (notably in countries where the suppression of human beings is also par for the course) and that other assault on words represented by the increasing dumbing-down of Western society as cheap celebrity replaces the appeal of books for many people, ensures that the message of Marcus Zusak’s book could not be more timely. It is, in fact, required reading -- or should be in any civilised country. --Barry Forshaw

Pressestimmen

"Extraordinary, resonant and relevant, beautiful and angry." (Lisa Hilton Sunday Telegraph)

"...a beautifully balanced piece of storytelling...Unsettling, thought-provoking, life affirming, triumphant and tragic, this is a novel of breathtaking scope, masterfully told. It is an important piece of work, but also a wonderful page-turner." (Guardian)

"A moving work which will make many eyes brim." (Marianne Brace Independent on Sunday)

"This is a weighty novel worthy of universal acclaim. A sense of dread prevades this beautifully written novel. As The Book Thief draws to a close, Death says: "There's a multitude of stories that i allow to distract me as I work." The story of the Book Thief, who tried to change the world in her own small way, proves one formidable and inspiring distraction." (Lianne Kolirin The Daily Express)

"Brilliant and hugely ambitious ... the kind of book that could be life-changing" (New York Times Book Review)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von S. Giel am 28. Oktober 2007
Format: Taschenbuch
Schon das Buchcover hat es mir angetan: Ein Mädchen, das mit dem Tod tanzt. Ganz selbstverständlich, keine Dramatik, nichts überflüssiges. Kind und Vergänglichkeit geben sich die Hand. Dass die Geschichte vom Tod erzählt wird, fand ich originell und mutig, schließlich war dieses Buch, so schien es mir, vorwiegend für Kinder/Jugendliche konzipiert. Einer der ersten Sätze im Buch lautet: "You are going to die". So aus dem Kontext gerissen, könnte man nun meinen, dies solle bedrohlich wirken. Ganz und gar nicht. Markus Zusak schafft es den Tod als natürliche Konsequenz darzustellen, er präsentiert ihn nicht als Feind sondern als Bestandteil des Lebens und macht ihre gegenseitige Wechselwirkung sichtbar. Der Tod als genauer und teilweise zynischer Beobachter der Menschen erzählt uns die Geschichte von Liesel Meminger, einem Mädchen, deren Eltern, angeblich kommunistischer Gesinnung, Opfer des Nationalsozialismus wurden. Die Vielschichtigkeit dieses Buches ist besonders hervorzuheben:
Geschichtlicher "Hintergrund" (das wort Hinter scheint mir irgendiwe unangebracht, da er einen Großteil des Außen- und Innenlebens der Protagonisten bestimmt)ist Deutschland von 1938- 1943, also die Blütezeit des Naziregimes. Der Autor vermeidet jedoch eine zeigefingerhafte Verurteilung, tut sich nicht als großer Richter hervor, sondern schildert all diese bedrückenden, menschenfeindlichen Ereignisse ohne jede Dramatik, bewahrt Objektivität. Er überlässt es also seinen Protagonisten und uns, den Lesern, zu fühlen, zu beurteilen.
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Von G. J. Matthia TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 12. November 2009
Format: Taschenbuch
Let's go, Saukerl! ' What do you bet, you little Saumensch? ' She schmunzelled. ' They returned to Frau Diller's, Heil Hitlered and waited. - Dieses Buch sollte man, wenn man es denn vermag, unbedingt auf Englisch lesen. Der Sprachwitz, der durch die bajuwarischen Brocken entsteht, geht unweigerlich verloren, wenn eine Übersetzung ins Deutsche vorliegt. Und die Sprache, die Markus Zusak entwickelt, ist ganz hervorragend geeignet, den Leser nicht mehr von der Angel zu lassen, hat er erst einmal angebissen.

Wir begleiten in The Book Thief Liesel Meminger durch fünf Jahre ihres Lebens im Hitlerdeutschland. Sie ist neun Jahre alt, als sie einer Pflegefamilie übergeben wird, die in der Himmelstraße in Molching wohnt, einem Vorort von München.
Der Tod selbst erzählt uns ihre Geschichte, auf eine Art und Weise, die mir in der Literatur noch nicht begegnet ist. Er ist nicht der grausame Sensenmann, sondern er tut einfach nur seine Arbeit, und die fällt ihm oft genug nicht leicht. Er weiß jedoch, dass alles Meckern oder Aufbegehren vergeblich wäre, also verrichtet er seinen Dienst so human - ist das Wort angebracht? - wie möglich.
Die Zeit, in der die Markus Zusak die Erzählung angesiedelt, ist alles andere als human. Manchem ist der Tod ein willkommener Besucher, mancher sucht ihn gar bewusst, weil das Leben unerträglich geworden ist. Viele holt der Tod auch ungefragt, weil The Führer nun einmal seine Wege geht.
Liesels kindliche, aber keineswegs kindische Perspektive auf das Leben wirkt von der ersten bis zur letzten Seite des Romans glaubhaft, es gelingt dem Autor, sich und den Leser in dieses Mädchen hineinzuversetzen. Das Kleinstadtleben unter den Nazis verändert sich langsam, jedoch unaufhaltsam.
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Von dieleseratz TOP 1000 REZENSENT am 5. Oktober 2011
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Schon vor längerem gekauft, kam ich jetzt endlich dazu, dieses hochgelobte Buch zu lesen - und wurde gnadenlos enttäuscht.
Ein Jugendbuch über die Nazizeit, geschrieben von einem Nicht-Betroffenen, ist eine sehr schwierige Gradwanderung und gelingt nur sehr selten.
Der Beginn, vor allem die Erzählweise durch den Tod ist auch originell. Aber das Buch hat gewaltige Längen, nichts geht vorwärts. Die Schilderung des Dorflebens, des Familienlebens, der Protagonisten kann überhaupt nicht überzeugen, der inflationäre Gebrauch von "Saumensch, Saukerl, Scheisse" schon gar nicht.
Die Guten sind einfach gut, die Bösen einfach böse. So einfach war das damals!
Dazu wurden viele deutsche Wörter in der ORiginalfassung falsch verwendet (z.B. "Watschn" für "a good hiding") - auch das ist ärgerlich, wenn der Autor schon explizit versuchte, authentisch zu sein und Deutsch einzubauen.
Sicherlich ein lobenswerter Versuch, der heutigen Jugend das Dritte Reich näher zu bringen - und wie ich den Rezensionen entnehme, finden gerade junge Leser "The Book Thief" gut. Und für diese lobenswerte Intention gebe ich zwei Sterne - aber ich empfehle auf jeden Fall die folgenden Bücher, die absolut authentisch sind und mitfiebern und mitleiden lassen und die Grausamkeit und Brutalität, den Tag-zu-Tag-Wahnsinn der Nazizeit schonungslos aufzeigen:
- Das Tagebuch der Anne Frank
- Hitlerjunge Salomon
- Neger Neger Schornsteinfeger
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