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am 12. November 2013
Nachdem der Verlag das Buch seit Jahren angekündigt und immer wieder verschoben hatte, habe ich mich sehr gefreut, daß es nun endlich erschienen ist. Seit wenigen Wochen schon bei kleinen Buchhändlern, auch via amazon Marketplace erhältlich, ist es seit heute auch bei amazon direkt zu bekommen.
Ich habe es bereits 'verschlungen', bin aber etwas ernüchtert.

Verlag Veloce Publishing, Autor Joe Sackey nach seinem Buch über den Lamborghini Miura, und natürlich das besprochene Objekt, die Ikone Ferrari 288 GTO, weckten hohe Erwartungen.

Zuerst die guten Seiten; Ich als alter Autobücher-Wurm habe es in der Vergangenheit sehr bedauert, daß keine hochwertig anmutenden Autobücher zu annehmbaren Preisen mehr erschienen sind. Paperback. Wenn Hardback, dann aber mit folierten Einbänden und sonstiges billig anmutendes Zeugs. Das ist hier anders und klassisch hochwertig. Leineneinband und ein anständiger Schutzumschlag.

Doch nun zum Inhalt. Als erstes fällt auf, daß das Buch sehr bilderlastig ist. Der Fototeil überwiegt bei weitem. Wenn man sich schon lange Jahre mit Ferrari beschäftigt hat, liest man eigentlich auch in dem dürftigen Textteil nichts Neues.
Es gibt viele Detailfotos, viele Fotos der damaligen Präsentation des Autos, aber irgendwie 'springt der Funke nicht über'. Man bekommt den Eindruck, der Enthusiasmus des Autors hat sich in Grenzen gehalten.

Es mag beeindruckend sein, daß der Autor Teile des originalen Ersatzteilkatalog abdruckt. Oder die Homologationspapiere. Oder sogar die Betriebsanleitung. Wissend, daß es dies zeitweise auf der Ferrari-Webseite zum kostenlosen Download gegeben hat, es daher schon auf der heimischen Festplatte liegt, und von Schlitzohren in der Vergangenheit für kleines Geld bei dem Auktionshaus mit den vier bunten Buchstaben vertickert wurde, hält sich die Begeisterung darüber aber ebenfalls in Grenzen.
Aus diesen Gründen hat der Hardcore-Ferrari-Literatursammler dies alles bereits seit Jahren.

Auch die Entstehungsgeschichte des Ferrari 288 GTO wird wenn überhaupt, nur äußerst dürftig irgendwo im Text gestreift. Als langjähriger, begeisterter Besitzer eines 70er-Jahre Ferrari 308 GTB enttäuscht mich das sehr. Denn es war doch dieses Auto, aus welchem sich der GTO entwickelt hat. 308 GTB, GTBi, GTB qv, Studie 308 GTB Millechiodi und daraus der 288 GTO.

Als wäre diese geschichtliche Vernachlässigung nicht genug; auch wie es weiter ging, finde ich nicht im Geringsten angemessen gewürdigt. Die Geschichte des GTO Evoluzione, aus dem sich letztlich der F40 entwickelt hat, wird ebenfalls, zwar in einem separaten Kapitel, aber auch eher stiefmütterlich abgehandelt. Hier hätte ich VIEL mehr erwartet.

Mein Fazit deshalb; Hochwertig anmutendes, überflüssiges Buch. Die Chance, ein neues Standardwerk zum Ferrari 288 GTO zu kreieren, wurde verschenkt. Die nach wie vor in meiner Auto - / bzw. Ferrari - Bibliothek herausragenden Bücher, welche dieses Modell behandeln, sind die folgenden, leider vergriffenen Werke:

' Ferrari F40 - Werner Schruf - Motorbuch Verlag ' ( antiquarisch gelegentlich sehr günstig erhältlich ).
Ja, es geht darin zwar im Schwerpunkt um den Ferrari F40. Angesichts der Rolle, die der 288 GTO gespielt hat, erfährt man über ihn viel mehr Interessantes als in dem hier besprochenen Werk.

Sowie 'Ferrari GTO - Jürgen Lewandowski - Südwest Verlag, Art and Car Edition ( sehr selten und meistens teuer ).
Ich werde das Buch behalten, weil ich sammle eben alles, was zu dem Thema zu haben ist. Aber ich hatte mir sehr viel mehr davon versprochen.
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TOP 1000 REZENSENTam 28. November 2013
Lange musste man auf diesen Band über den Ferrari 288 GTO warten. Der Ferrari, der das Kürzel vom legendären 250 GTO aufgenommen hatte und sich als Vorstufe zum F40 und als Antwort Ferraris auf die Herausforderung des Gruppe-B-Réglements verstand, ist zuvor nur in bereits vergriffenen Büchern einzeln gewürdigt worden. Das Buch aus dem Veloce-Verlag ist edel aufgemacht, hervorragend verarbeitet und vor allem erstklassig illustriert. Über 200 Farbfotos zeigen den 288 GTO sowohl in der Totalen als auch im technischen Detail und in eindrucksvollen Fahrsequenzen. Die Aufnahmen sind zum überwiegenden Teil von brillanter Wiedergabequalität und Bildschärfe. Der Band lebt von dieser fotografischen Ausstattung und auch von der vollständigen Reproduktion mehrerer Werkspublikationen, wie der "Production Specification", den Homologationspapieren, der Bedienungsanleitung und dem Teileverzeichnis. Dazu kommen eine Auflistung der Chassis-Nummern, sechs eher knapp gehaltene Eigentümer-Erfahrungen sowie beeindruckende Großaufnahmen von dem 288-GTO-Treffen in Monterey im August 2009.

Sehr dürftig sind allerdings die Texte. Das Kapitel über den Urahn 250 GTO besteht aus fünf kurzen Absätzen über zwei Seiten und enthält nicht ein einziges Foto des 250 GTO. Drei Spalten widmen sich dem Gruppe-B-Réglement, und die Beschreibung des 288 GTO unter dem Titel "Conception and Design" besteht aus 12 Absätzen mit einem Textumfang, der mühelos auf eine Seite passen würde. Schlichtweg grotesk ist das Kapitel "The Press" - es zeigt 21 Titelseiten verschiedener Autozeitschriften, die über den GTO berichteten; indes ist nicht ein einziger dieser Berichte wiedergegeben! Von einer echten Autorenleistung kann hier nicht gesprochen werden, vielmehr hat Joey Sackey lediglich interessantes und optisch attraktives Material beschafft und zu einem schön aufgemachten Buch zusammengefügt.
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am 26. Dezember 2013
Ich fürchte, das lange Warten auf das Buch hat bei einigen die Erwartungen ins Unermessliche getrieben.
Das Buch ist in meinen Augen sehr gelungen!

Ich habe viele Ferrari Bücher, einige GTO Bücher und auch das art&car Buch von Jürgen Lewandowski
und letzteres ist ein Meisterstück, welches ich nicht missen möchte.

Joe Sackeys Buch möchte ich ebenfalls nicht missen,
weil es neben vielen, für mich, neuen Bildern auch viele Bilder von 288 GTOs im hier und jetzt zeigt,
viele Details und eine schöne Zusammenfassung von Magazinen, VINs, etc.

Es ist anders als das Lewandowski Buch, in einigen Bereichen nicht so tief
und hat weniger Text, ist nicht ganz so technich aber es ist frisch, kurzweilig und
man hält 272 Seiten in Händen die sich um ein einziges Modell drehen
und das ist deutlich mehr, als andere Ferrari Bücher, die sich auf weniger Seiten
mit fast allen Modellen befassen.

Kurz um, eine klare Kaufemfehlung! Diese Buch sollte in keiner Sammlung fehlen!
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