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Kommentar: Auflage: 4 22,0 x 14,6 x 2,4 cm, Gebundene Ausgabe WALDE + GRAF bei Metrolit, 16.08.2013. 264 Seiten GEBUNDENE AUSGABE: Buch sehr sauber und im gutem Zustand ISBN: 9783849300685 Versand und Kundenservice erfolgen durch Amazon
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Blutsbrüder: Ein Berliner Cliquenroman Gebundene Ausgabe – 16. August 2013

4.8 von 5 Sternen 23 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Ernst Haffner's book Blutsbrüder (Blood Brothers) stole the show from Rushdie and Coetzee at the Berlin literature festival ... and is expected to be one of the biggest talking points at the Frankfurt book fair ... " (The Guardian)

"Ein Buch wie ein Handkantenschlag. Hart, direkt und wahr." (Der Spiegel)

"[Haffner] moralisiert und polemisiert nicht nur, er erzählt nicht nur in stakkatohaftem Präsens von Jonny, Willi, Ulli und all den anderen, sondern er kennt sich auch richtig gut aus im Berlin seiner Zeit. Man könnte eine historische Stadttour einrichten zu all den Schauplätzen [...]. Wenn es sie noch gäbe. [...] Und deshalb liest man Haffners Buch mit jenem wohligen Schauder, mit dem man etwa einen wiederentdeckten Stummfilm betrachtet. Es schreit, aber in Schwarzweiß." (FAZ)

"Die Schilderung dieses Abenteuers wird kein Leser so rasch wieder vergessen." (Süddeutsche Zeitung)

"Ein beeindruckendes Buch" (ARD Morgenmagazin)

"Ich habe das Buch am Samstag gelesen und wollte amSonntag zwei Kriminalromane lesen. Das musste ich verschieben, denn nach SO EINEM BUCH kannst Du nicht weiterlesen, als wäre nichts passiert!" (Christian Koch, Hammett Krimibuchhandlung)

"Haffner erzählt mit schonungslosem Realismus ein Moment der Stadtgeschichte, das selten mit einer solchen Intensität dargestellt worden ist. [Er] macht diese Zeit lebendiger, begreifbarer als es ein Sachbuch je könnte." (Berliner Zeitung)

"Ein fesselndes Werk!" (Tip Berlin)

"Ein sensationelles Buch." (NZZ)

"Ein Moment der Stadtgeschichte, das selten mit einer solchen Intensität dargestellt worden ist." (Berliner Zeitung)

"Temporeich, voller Mutterwitz und Empathie." (Die Zeit) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Ernst Haffner arbeitete zwischen 1925 und 1933 als Journalist und Sozialarbeiter in Berlin. Mit der Machtergreifung der NSDAP verliert sich seine Spur. Sein 1932 unter dem Titel „Jugend auf der Landstraße Berlin“ erschienener und einziger Roman wurde von den Nazis verboten und öffentlich verbrannt. In Vergessenheit geraten, erschien das Buch nun 80 Jahre nach seiner Erstveröffentlichung ein zweites Mal: unter dem Titel „Blutsbrüder“.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Es ist hart, auf den Straßen Berlins zu überleben, wenn man keine Eltern mehr hat oder von zu Hause fortgelaufen ist, das mündige Alter von 21 noch nicht erreicht hat und Polizei und Fürsorgeanstalten einen jederzeit einzukassieren drohen. Es ist das Jahr 1932, in dem wir am Schicksal der Straßenclique “Blutsbrüder” teilhaben. Unter der Führung von Cliquenbulle Jonny schlägt sich die sechsköpfige Gruppe Tag für Tag durchs Leben, Essen und Alkohol finanzieren sie sich durch kleine Gelegenheitsdienste, Gaunereien und den Gang auf den Strich.

Wie tausend andere Straßenjungen werden auch Miglieder der “Blutsbrüder” vom ewigen Kreislauf aus Kriminalität und Armut mitgerissen, aber einige wenige sollen es schaffen, einen Ausweg aus ihrer Hoffnungs- und Perspektivlosigkeit zu finden.

Meine Meinung:

“Blutsbrüder” erschien erstmals 1932 unter dem Titel “Jugend auf der Landstraße Berlin”. Autor war der Journalist und Sozialarbeiter Ernst Haffner (geb. um 1900), über den man kaum etwas weiß und dessen Spur sich nach 1938 verliert. Sein Buch fiel ein Jahr nach Erscheinen der Bücherverbrennung durch die Nationalsozialisten zum Opfer. Erst 2013 brachte Verleger Peter Graf das Buch unter neuem Titel bei Metrolit heraus, nachdem es ihm von einem befreundeten Autoren ans Herz gelegt worden war.

“Blutsbrüder” ist eines dieser wenigen Bücher, die man inhaliert, in denen man lebt, nach deren Lektüre man das Gefühl hat, etwas wirklich “Wichtiges” gelesen zu haben.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch beschreibt - in einfachen und klaren Worten - das Leben in Deutschland vor der Machtergreifung 1933. Das tägliche Leben und der tägliche Kampf um Essen und einen Ort zum Schlafen von einem Dutzend junger Menschen um die 21, die alle auf den Straßen in Berlin leben. Es könnte Hans Fallada selbst sein, der dort schreibt, doch der Autor nennt sich Ernst Haffner, und man hat nach dem 2. Weltkrieg nichts mehr von ihm gehört. In jedem Kapitel werden ein paar andere Jungs in ihrem Tagesablauf verfolgt. Sie sind nur über ihre wechselnde Zugehörigkeit zu ihrer Clique "Die Blutsbrüder" verbunden. Das Buch trägt eine klare Gesellschaftskritik an der späten Volljährigkeit mit 21 und dem staatlichen Fürsorgesystem in sich. Es zeigt, dass Drogenmissbrauch und Anglizismen vielleicht älter sind als man vermuten möchte. Wer ein Buch aus dieser Zeit über diese Zeit leben möchte und sich nicht mit der Gatbsy-Society begnügen will sondern sich auch für die anderen Seite der Gesellschaft interessiert: Lesen. Danach weiter mit "Jeder stirbt für sich allein". Bemerkenswert ist die Schilderung des Prekariats mit deutlich mehr Verständnis und Würdigung als es moderne Autoren wie beispielsweise Pollock in Knockemstiff beabsichtigen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ein Buch, das möglichst viele Leser verdient. Es erzählt einige Monate aus dem Leben der Jungen-Clique "Blutsbrüder" im Berlin der frühen 30er. Das harte Leben der Jugendlichen zwischen der Angst vor Gefängnis und Jugendfürsorge, dem täglichen Kampf, um Essen und Obdach zu bekommen und den wenigen, wilden Freuden wird sachlich, aber doch packend geschildert. Ein Buch, das sich schnell und unkompliziert liest, aber nie flach oder sensationslüstern ist. Auch fährt es nicht die Mitleidstour, obwohl man tief mit den Burschen fühlt.

Mich erinnerte der Stil manchmal an Erich Kästner. Es gibt formale Übereinstimmungen, die kurze Zusammenfassungen am Kapitelanfang und das knappe Präsens. Auch dass der Erzähler immer wieder aus der Story heraustritt und im Stil einer Reportage Lebensumstände und Zeitgegebenheiten erläutert, erinnert mich an Stellen in Büchern von Kästner. Natürlich gibt es auch inhaltliche Übereinstimmungen, die Burschen bei Haffner könnten ältere Brüder der Kinder von Kästner sein. Und Haffner fällt auch kein moralisches Urteil, sondern erzählt sachlich und gibt damit seinen Figuren eine besondere Würde. Das sind keine bemitleidenswerte Kreaturen, sondern Menschen mit Talenten und Bedürfnissen, die sich entsprechend in den Umständen, in denen sie nunmal leben, verhalten.

Trotzdem gibt der Roman eine Idee davon, wie es zu dem Greuel ab 1933 kommen konnte. Und er macht deutlich, dass schon Kleinigkeiten darüber entscheiden können, ob ein Mensch ein geglücktes Leben hat oder nicht, ob er anständig durchs Leben geht oder in der Rückschau als unanständig oder noch schlimmer eingeschätzt wird.
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Von tm am 30. August 2013
Format: Gebundene Ausgabe
Was dieses Buch so besonders und herausragend macht ist die Authentizität - Handlung und Handelnde sind nicht rein fiktiv, sondern beispielhaft für real exisierende Vorbilder. Ernst Haffner hat das Buch 1932 geschrieben und damit genau in der Zeit in der es auch spielt - als authentischer und direkter Zeitzeuge.
In einer erstaunlichen Sprache erzählt er teils distanziert und nüchtern aber immer direkt und offen von einer Situation die wir uns heute kaum noch vorstellen können - um so wichtiger ist dieses Buch. Immer wenn man die Schilderungen vom Überlebenskampf der Kinder und jungen Erwachsenen kaum glauben kann und will, muss man sich vor Augen halten, dass es tatsächlich genau so war und der Autor dies aus erster Hand kennt und wiedergibt.
Wenn es auch keine klassische Krimihandlung gibt, so ist alleine der tägliche Kampf um ein einigermaßen würdevolles Überleben und die unterschiedlichen Wege die die Mitglieder der Clique dazu gehen so spannend, so eindrucksvoll, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann.
Wenn man überhaupt etwas kritisieren könnte, dann höchstens dass der Sozialarbeiter Haffner seine Kritik am System der "Fürsorge" manchmal ein wenig zu sehr thematisiert.
In jedem Fall ist dies ein ungeheuer wichtiges Buch um ein Stückchen deutscher Geschichte lebendig werden zu lassen, was man (auch) längst vergessen wollte, wenn es denn in dieser Deutlichkeit überhaupt bisher jemals so beschrieben wurde - unbedingt lesen!
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