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Blumen für Polt: Roman Taschenbuch – Oktober 2001

4.2 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Der Nachtdienst von Gendarmerieinspektor Simon Polt gestaltet sich anders, als er es sich vorgestellt hatte. Zunächst nimmt ihn ein Verkehrsunfall mit Todesfolge in Anspruch, dann erreicht ihn die Nachricht vom Tode des geistig behinderten Willi, eines Außenseiters der Dorfgemeinschaft, der von einem Steilhang zu Tode gestürzt ist. Mit Willi hatte Polt so etwas wie eine Freundschaft verbunden, er mochte den friedfertigen freundlichen Menschen, den er vor ein paar Stunden noch lebend getroffen hatte und der ihm noch frisch gepflückte Wiesenblumen geschenkt hatte. Nun war Willi ausgerechnet an dem Lössabsturz zu Tode gekommen, vor dem er sich immer vorsehen wollte. Polt kann nicht so recht an einen Unfall glauben. Er hört sich um, dienstlich wie privat, stößt auf die Spur der rabaukenden und saufenden Frieb-Brüder und kommt einer Jugendbande auf die Schliche. Aber einen Mord will er zunächst noch niemandem zutrauen...

Auch in seinem zweiten Kriminalroman um Inspektor Simon Polt ist Alfred Komarek auf eindrucksvolle Weise die Beschreibung einer zerfallenden ehemals bäuerlich geprägten Welt gelungen, der Welt des Weinviertels an der Grenze zu Tschechien. "Kleine" Kriminalfälle des Alltags werden zum Gegenstand des Handlung, die durch ihre fast sinnlich wahrnehmbare Atmosphäre in Bann schlägt. Kauzige Figuren, eine unglaublich fein gewobene Liebesgeschichte, die sich auch durch den den zweiten Polt-Roman zieht, und die zurückhaltende, von tiefem Verständnis für die gewachsene dörfliche Gemeinschaft geprägte Ermittlungsarbeit Polts ergeben einen wunderschönen Roman ganz in der Tradition des großen Friedrich Glauser. --Ulrich Deurer -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Geboren 1945 in Bad Aussee, lebt und schreibt in Wien. Jurastudium in Wien. Er fing als Student zu schreiben an, weil er dringend Geld brauchte: Glossen und Reportagen für Zeitungen, bald aber auch Texte für das Radio. Hier versuchte Komarek schon in den 60er und 70er Jahren, die Möglichkeiten dieses jungen Mediums auszuschöpfen und auch das geschriebene Wort speziell für die Anforderungen des Hörfunks zu gestalten. Es folgten Sendungen auch im Bayerischen und im Hessischen Rundfunk: Features, Hörspiele, Essays, Feuilletons, Erzählungen und TV-Drehbücher. Nicht minder wichtig war und ist ihm die Tätigkeit für Magazine wie 'Geo', 'Globo', 'Abenteuer und Reisen', 'Kurier Freizeit' und 'Merian'. Alfred Komarek ist Autor zahlreicher Bücher, in denen er sich als literarischer Wegbegleiter durch österreichische und europäische Kulturlandschaften erweist, aber auch als Essayist und Erzähler.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"Blumen für Polt" (detebe 23295 - Erstausgabe 2000) ist nach "Polt muß weinen" (detebe 23129 - Erstausgabe 1998) das zweite Buch Alfred Komareks mit Gendarmerie-Inspektor Polt. Das erste Buch wurde mittlerweile für das Fernsehen verfilmt und Alfred Komarek hat für es 1999 den Glauserpreis erhalten. "Blumen für Polt" bewegt sich im gleichen Milieu im österreichischen Weinviertel. Diesmal kommt Willi - ein geistig Behinderter - an einem Steilhang zu Tode. Polt kann nicht so recht an einen Unfall glauben und beginnt bedächtig nach Spuren zu suchen. Dabei lernt man sukzessive die Sonnen- und Schattenseiten der Bewohner des Wiesbachtals kennen. Insbesonders eine Kinderbande, die ihren Phantasien frönt, und ein tödlicher Verkehrsunfall mit einigen Ungereimtheiten bringen ihn jedoch zur Lösung des Falles. Mit dabei - wie auch schon im ersten Fall mit Gendarmerie-Inspektor Polt - auch die von ihm verehrte Lehrerin Karin Walter und die Rockerbande - diesmal das Gesetz und seine Hüter unterstützend. Und mit dabei das von Komarek so geschätzte Weinviertel mit seinen dörflichen Idyllen, den verlassenen Kellergassen, den verfallenden Preßhäusern und verwachsenen Hohlwegen. Weiters mit dabei der Weingenuß bei jeder Gelegenheit - wie auch anders im Weinviertel. Alles in allem ein interessanter Kriminalroman, der in einer liebenswerten Gegend spielt.
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Format: Taschenbuch
Spektakulär ist es immer noch nicht, das Leben im Weinviertel. Zwei Jahre ist es her, dass Polt beim Fall des mittels Gärgas umgebrachten Weinbauern Hahn weinen musste. Still ist es, ruhig und beschaulich geht es zu in der Region, die hauptsächlich von Weinbauern bewohnt ist und dass mal ein kleiner Autounfall passiert, kann natürlich auch hier vorkommen; und dass dabei mindestens einer der Beteiligten vorher einen kleinen Schluck Wein verkostet hat, versteht sich fast von selbst, denn meistens ist bei dieser allgegenwärtigen Sauferei sowieso mindest ein Kiewara mit von der Partie.

Höchst bedauerlich wenn dabei ein Mensch ums Leben kommt. Aber der Riedl Rudi, der hier unter die Räder kam, ist im ganzen Ort bekannt dafür, sich schon mal absichtlich vor ein Auto fallen zu lassen, um dann Schmerzensgeld kassieren zu können.

Am selben Abend wird aber noch ein weiterer Todesfall vermeldet. Willi, ein geistig Behinderter und vor allem Polts Freund, war über einen Lößabbruch gestürzt. Und weil ihm das äußerst seltsam vor kommt hört Gendarmerie-Inspektor Simon Polt nicht auf Fragen zu stellen und setzt sogar seine frisch geknüpfte Liebesbeziehung zu seiner Pädagogin aufs Spiel ...

Was Komarek hier erzählt, ist eigentlich eine ganz alltägliche Geschichte. Ein Autounfall, ein Sturz; traurig zwar, aber nichts, was auf andere Motive würde schließen lassen. Es braucht schon einen Simon Polt, um unter die Oberfläche zu kommen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Gendarmerie-Inspektor Polt ermittelt in seiner üblichen bedächtigen Manier - vielleicht geschärft durch ab und zu ein paar Gläschen Wein. Letztendlich lichtet sich das Dunkel und es verbleibt ein wenig Mitgefühl für den Täter .... Für Leser, die keine actionreichen und reisserischen Krimis bevorzugen, sondern jene mit feinem, psychologischem und menschlichem Tiefgang sehr zu empfehlen! Ich jedenfalls habe Polt lieben gelernt!
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Format: Gebundene Ausgabe
Alfred Komarek beschreibt in seinem Roman „Blumen für Polt“ den geistig behinderten Willi ohne medizinische Diagnosen – er wird hauptsächlich aufgrund seines Ausdrucks und seines Wirkens auf die im Roman dargestellte Landbevölkerung beschrieben. In Willi’s Anamnesebogen – würde er Klient in einer Einrichtung für geistig behinderte Menschen sein – lautete der Begriff unter dem Punkt „Diagnose“, wohl „Oligophrenie“.
Im fiktiven Wiesbachtal, haben die Menschen – im landläufigen Milieu – durchaus übliche Begriffe für den behinderten Willi. So bezeichnen sie ihn als seelenloses Wesen, Idioten, oder Lebensunwürdigen – er stört das pseudoidyllische Bild der Gegend. Vom Besitzer der Riede „toter Hengst“, in der er sich so gerne aufhält und wo sich seine Lieblingsplätze zum Träumen befinden, wird er so recht und schlecht gemieden, von den Kindern des Ortes, denen er einen wichtigen, weil geheimen Treffpunkt – die Höhle im Lößabsturz unterhalb der Riede - aufgrund seiner Anwesenheit, streitig macht, wird er verlacht und verspottet. Gegen Ende des Romans stellt sich heraus, dass ihn sogar der eigene Vater für einen Kretin, mit verblödetem, unerträglichem Grinsen hält – er ist es auch, der ihn tötet. Willi’s Tod, wird als eine Verkettung unglücklicher Umstände beschrieben: Vom Weingartenbesitzer erschreckt, stolpert er über die absichtlich ausgesteckten Beine der ihn veralbernden Kinder – er stürzt den Lößabsturz hinunter – und überlebt! Sein Vater, der ihn schon nach der Geburt verstoßen hat, findet – und tötet – ihn!
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