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Kundenrezensionen

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am 4. April 2007
Wenn eine junge Band gleich zu Beginn ihrer Karriere ein absolutes Meisterwerk veröffentlicht, ist dies oftmals eher ein Fluch als ein Segen. Weil eben dieses eine Album immer als Maßstab genommen, und mit den nachfolgenden Veröffentlichungen verglichen wird. So wie im Falle von ENCHANT, die im Jahre 1993 mit ihrem Debüt "Blueprint of the world" eine der besten Prog-Rock-Scheiben aller Zeiten veröffentlichten. Zwar konnte die Band mit den folgenden Alben "Wounded" , "Break" , "Blink of an eye" oder "Juggling 9 and dropping 10" das musikalische Level stets am oberen Limit halten, erreichte aber leider nie mehr die magische Atmosphäre des Erstlings.
Und dies verwundert keineswegs...denn einen zeitlosen Klassiker wie "Blueprint of the world" komponiert man nur einmal im Leben. Schon der stimmungsgeladene Opener "The thirst" ist der perfekte Brückenschlag zwischen Tradition und Moderne, und zeigt dem Hörer aufs allerbeste, wie intensiv und vielseitig Rockmusik sein kann. Als Vergleiche muss man "alte Hasen" wie IQ , MARILLION , DREAM THEATER und selbstverständlich RUSH nennen, wobei ENCHANT zu jeder Sekunde eigenständig zu Werke gehen. Unfassbar geniale Wunderwerke wie "East of eden" , "Acquaintance" , "Catharsis" , "At death's door" und das kurze Instrumental "Mae dae" explodieren beinahe vor emotionalen Melodien, mitreißenden Harmonien und technisch höchst anspruchsvollen Ideen, ohne dabei in unüberschaubares Jazz-Gefrickel auszuarten. Im Gegenteil...den trotz der überragenden spielerischen Fähigkeiten der Musiker - wobei vor allem der Keyboarder und der Drummer jeden Song auf ein überirdisches Niveau hieven - steht auf "Blueprint of the world" ausschließlich der Song im Vordergrund. Wie ein facettenreiches Gemälde, zu dem jedes der fünf Bandmitglieder nach und nach einen Pinselstrich hinzufügt, um dabei ein Gesamtkunstwerk von unschätzbarem Wert zu schaffen. Wie ein Rembrandt, bei dem auf den ersten Blick viele versteckte Details verborgen bleiben, und dessen Genialität sich erst nach einiger Zeit offenbart.
Allein in den beiden Album-Highlights "Oasis" und "Enchanted" (sagenhaft!) steckt soviel Gefühl, Finesse, Rasanz und musikalisches Dreiecks-Denken, dass mir selbst noch nach 15 Jahren die Freudentränen in die Augen schießen. Selbst das Prädikat "Weltklasse" wäre hier eine bloße Untertreibung.
Letzter Pluspunkt von "Blueprint of the world" ist der tolle Sound, der über die komplette Spielzeit ohne großen High-Tech-Firlefanz auskommt. Die Songs wirken dadurch um einiges natürlicher, authentischer und einfach viel besser als so manch vergleichbare Produktion heutzutage. ENCHANT haben wirklich unglaubliches geschaffen. 5 Sterne für ein Meisterwerk !!!
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am 24. Juli 2002
ist dieses Debut von Enchant. Beim ersten Erscheinen dieser CD vor vielen Jahren war es so etwas wie Liebe auf den ersten Blick - oder besser auf's erste Hinhören. Viel Melodie, schöne Gitarrenlinien vergleichbar mit frühen Marillion (Steve Rothery hat ja auch einige Tracks produziert!) und sehr einprägsame Vocals. Prog-Rock von seiner besten Seite, nicht zu verfrickelt und mit klaren, aber eben nicht langweiligen Strukturen. Enchant hatten mit "Blueprint" auf Anhieb ein sehr eigenständiges Album produziert. Leider verflachte dieser "Enchant"-Stil mit der Zeit - ebenso wie übrigens bei Marillion - so daß für mein Empfinden diese Qualität von "Blueprint" nie mehr ganz erreicht wurde, ohne daß die nachfolgenden Alben schlecht wären. Umso erfreulicher, daß "Blueprint" nun sogar mit einer Bonus-Disc mit einigem unreleased-Material wieder zu haben ist. Hübsch aufgemacht ist der Reissue eigentlich Pflicht für jeden Prog-Fan - aber die haben diese CD schon seit Jahren im Schrank.
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am 1. Juni 2005
Aus meiner Sicht gleich das Wichtigste zuerst. Das Debut-Album der amerikanischen Band ist zugleich ihr Bestes. Liegt wahrscheinlich daran, dass es von Enchant das eingängigste Album ist. Hier hört man tolle Melodien und einen überzeugenden Gesang(vergleiche zu Marillion - Rothery von Marillion steuert bei Nighttime Sky ein tolles Gitarrensolo bei - sind definitiv erlaubt). Lieder wie Catharsis, Acquaintance, At Death's Door oder auch der oben genannte Song erzeugen auch beim x-ten hören eine Gänsehaut. Hier wird Neo-Prog vom Feinsten geboten, der sehr, sehr eingängig ist. Also Fans von Flower Kings, King Crimson oder auch Spock's Beard sollten auf alle Fälle vorher "ein Ohr" riskieren, da auf "Gefrickel" fast ganz verzichtet wird!!!!! Für mich ganz klar ein Klassiker des Genres.
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am 2. September 2014
Zur Musik an sich ist eigentlich schon alles gesagt - wer mit melodischem Prog etwas anfangen kann, findet hier eins der wohl besten (m.M. nach DAS beste) Prog-Rock-Alben überhaupt. Anspruchsvolles Songwriting gepaart mit technischer Perfektion und einem Ted Leonard, der noch sehr natürlich klingt; auf späteren Werken wurde der Gesang zwar (noch) anspruchsvoller, aber auch kantiger.

Diese Rezension bezieht sich daher auf die Besonderheiten der Vinylausgabe, in diesem Fall die limitierte blue vinyl Edition, die ich direkt über Insideout bezogen habe. Klanglich sollten sich aber keine Unterschiede zur "normalen" LP ergeben.

Und da wären wir gleich bei des Pudels Kern - dem Klang. DER KLANG! Meine Fresse. Das Original von 1993 (ich nenne u.a. noch die Dream Circle-Ausgabe ohne "Open Eyes" mein eigen... :-) ) hörte sich beileibe nicht übel an, der Loudness War war noch eine ferne Bedrohung; selbst die 1998er-Version war erstaunlicherweise genauso erträglich. Was hier aber geboten wird, ist schlicht fantastisch. Anscheinend wurde nicht einfach die digitale Version auf Vinyl gepresst, sondern noch einmal von Grund auf Hand angelegt. "Blueprint 2014" besitzt als LP eine Klarheit und Räumlichkeit, wie man sie heutzutage nur selten zu hören bekommt, wenn nicht Steven Wilson seine Finger im Spiel hat ;-); das Ganze bei her-vor-ra-gen-der Dynamik - wen's interessiert: DR 13(!) im Vergleich zu DR9 der CD-Version ("DR Database" googeln, da nach "Enchant" und "Blueprint" suchen), und das hört man auch. Vor allem der klarer ausdefinierte Bass und die noch präsenteren Drums fallen besonders auf.

Zu den Drums: in einer der Rezension wird der Mix mit "Garagensound" umschrieben. Ich finde, das wird der Sache nicht gerecht, ich bevorzuge "Jazzsound". :-) Soll heißen: die Drums sind für das Album damals eben so aufgenommen worden - Snare, Becken, Hi-hat, kurz: alles, was feingliedrig klingt, sind auffallend prominent, wodurch das Ganze sehr luftig wirkt. Laute double bass & Co.? Fehlanzeige. Wer auf "harten" Drumsound steht, ist hier ganz einfach falsch. Ich persönlich finde es sehr, sehr schade, dass Enchant sich danach von diesem sehr speziellen Sound verabschiedet haben, aber das ist wiederum Geschmackssache.

Davon abgesehen drängt sich auch niemand in den Vordergrund. Weder Vocals noch Gitarre überlagern den Rest, wie es sonst so oft passiert. Während des Gitarrensolos in "Enchanted" kann man z.B. ebenso gut auch dem Bass folgen, ohne die Ohren anstrengen zu müssen.

Zur Materialqualität: die beiden Platten sind schwer, 180g wirkt da schon beinahe untertrieben. Die Scheiben sind außerdem extrem sauber gepresst, sie rauschen kaum und beim Hören treten wenig bis gar keine Knackser auf. Nicht selbstverständlich und dafür umso erfreulicher.

Fazit: "A Blueprint of the World" ist seit seinem Erscheinen eines der Highlights meiner Musiksammlung, ein grandioses, zeitloses Werk. Die LP-Fassung aber hebt es noch einmal auf ein neues Level. Ein Ohrenschmaus, auf den es sich 20 Jahre zu warten gelohnt hat.

P.S. wer keinen Plattenspieler hat, sollte trotzdem die Vinylausgabe kaufen: die CD liegt der LP als Bonus bei, und eine LP sieht im Regal einfach tausendmal besser aus. ;-)
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am 28. August 2014
Als Spätentdecker aufgrund des Einstiegs von Ted Leonard bei Spock's Beard hatte ich mir ein paar der späteren Alben der Amis zugelegt. Wirklich klasse, nur irgendwie hatte ich immer das Gefühl, es dudelt manchmal so vor sich hin. Nicht die Variationen, die ich mag, nicht so wahnsinnig viel Melodie. Aber man muss sich bei dieser Band wirklich "reinhören". Die Strukturen sind zum einen vertrackter, als man so denkt, aber auch dann wieder weniger zündend.
Nicht so bei diesem Album. Hier passte schon gleich beim Debut einfach alles. Die Stücke sind gut auskomponiert, die Variationen sind immer nachvollziehbar und werden im Gegensatz zu später nicht langweilig, die Melodien passen, auch bei aller häufig ungewöhnlichen Gesangslinie. Alle Musiker sind einfach fantastisch. Das Album bringt nicht einen einzigen Ausfall.
Einen Stern muss ich aber abziehen, da ich die Produktion im Gegensatz zu einer 5-Sterne Rezi hier so gar nicht gelungen finde. Ansätze stimmen,immer wieder finde ich die Gitarre zu sehr im Hintergrund und rumpelnd. Das ist aber nix gegen diesen grottenschlechten Drummix. Der Drummer selbst ist Extraklasse, aber die Mischung, und hier vor allem die viel zu laute und im Garagensound gemischt Snare, kann einem den Hörgenuss manchmal denn doch vermiesen. Hoffentlich macht sich noch einmal jemand an eine neue Abmischung - wie wäre es mit Steven Wilson??

Ich bin hochgespannt auf die neue Veröffentlichung in 3 Wochen. Vielleicht gibt es ja eine Renaissance des ersten Albums mit zeitgemäßer Abmischung...

Nachtrag: Jetzt, nach Hören der Bonus CD, muss ich nochmals feststellen, was für ein phantastischer Sänger Ted Leonard doch ist. Nur bei den letzten drei Stücken ist sein Gesang vorhanden - und sofort ist diese Magie da! Die ersten Stücke werden vom ersten Sänger der Band, als die sich noch Mae Dae nannten, bzw. dem Gitarristen gesungen. Besonders letzterer vergeigt die höheren Töne komplett. Grausig! Die Gitarren sind ähnlich abgemischt, der Bass viel besser zu hören, die Synthies moderner, aber manchmal arg im Hintergrund, ...die Drums, tja: nicht mehr ganz so furchtbar garagenmäßig abgemischt, aber - wie ich finde - immer noch ziemlich stümperhaft. Kurz ganz nett, aber nicht das Klangergebnis (-erlebnis?), das ich mir bei dieser genialen Platte wünschte.
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am 26. Februar 2013
Dream Theater konnten 1992 mit ihrem Jahrhundertwerk "Images And Words" (Classic) den Progressive Rock/Metal für härtere Hörerschichten so richtig salonfähig machen, was zur Folge hatte, dass Horden junger Bands aller Herren Länder nicht nur in deren Erfolgssporen treten wollten, sondern auch, dass jene im blinden Glauben, fortan schneller – höher – weiter – als die Konkurrenz fiedeln zu müssen, den eigentlichen Kern, nämlich einen gut funktionierenden Song zu kreieren, in vielen Fällen einfach übersahen. Doch da gab es ja die berüchtigten Ausnahmen.

Nur ein Jahr nach dem Durchbruch der New Yorker Prog-Kings wollten Enchant aus der, für den Thrash weit mehr bekannteren Bay Area zwar auch international Aufmerksamkeit auf sich ziehen, nur mit dem Unterschied, dass es das dazumal blutjunge Quintett vorzog, die musikalische Richtung zu den weniger komplexen Achtziger Neo-Prog-Rock Helden – im Speziellen zu den Engländern Marillion – künstlerisch aufzugreifen: vor emotionalen, weichen, ja fast schon poppigen Klängen hatte das Quintett keinerlei Berührungsängste. Die anfangs bescheidene Präsenz von Enchant wurde zwar von Album zu Album dank Inside Out dezimiert, zumal man im Vorprogramm von Dream Theater Mitte 1997 eine ausgedehnte Europatour mit zocken durfte. Der totale Durchbruch sollte allerdings nie gelingen.

Filigrane Gitarrenmelodien, akzentuiert gespielte Drums, blumige, jedoch nie zu aufdringliche Keyboards, sowie eine enorm treibende Bass-Arbeit bilden das Fundament von Enchant, die 1989 als große Marillion/Kansas/Rush Fans musikalisch dementsprechend begabt das Baby aus der Taufe hoben, ehe 2004 sämtliche Aktivitäten auf Eis gelegt wurden. Man könnte gut die Hälfte der sieben Studio Fabelwerke ("Wounded" und "Blink Of An Eye" wären so geneigte Kandidaten!) des Fünfers raus picken, um sie im Klassikerhimmel zu würdigen, doch die so taufrischen, vor allem aber direkt aus dem Herzen kommenden Songs des Debüts "A Blueprint Of The World" gehören sicher zu den Sternstunden von Wunderstimme Ted Leonhard & Co., derer ich mich hier näher widmen will.

Für die Produktion konnten die Jungs Marillion Saitenkoryphäe Steve Rothery - er dürfte wohl die erste Wahl gewesen sein - rekrutieren. Allerdings war diese Entscheidung nicht der Weisheit letzter Schluss, markiert bedauerlicherweise das Zutun des Mister Rothery den einzigen, erwähnenswerten Schwachpunkt dieses Erstwerks: die Snaredrum tönt zu laut, während die Klampfen ruhig mehr Dominanz vertragen hätten. Sieht man über diesen kosmetischen Schönheitsfehler jedoch hinweg, kann man nur noch von prickelndem Genuss sprechen, der einem bei "A Blueprint In The World" durch Mark und Bein und sonst wo fährt. Ob nun das leichtflüssige, dezent zu den besagten Marillion lugende "The Thirst" gleich zu Beginn, das balladesk startende "Catharsis", das überwältigende, durch Mörder-Hooks versehene "Oasis", oder das verträumte "Acquaintance": die betörende Magie, die Enchant von der ersten bis zur letzten Minute auf "A.B.O.T.W." ausstrahlen, wurde hernach nur mehr selten erreicht. Kompositorisch abfallende Stücke sind ohnehin keine zu orten, doch die zwei Highlights neben "Oasis" weilen ausgerechnet am Ende dieser wundervollen Silberscheibe: zunächst der sensationelle Epik-Bombast-Reigen in Form von "Nighttime Sky", sowie der aufwühlende Signature-Song "Enchant". Hierfür gibt’s nur eine passende Rubrik, nämlich „wahre Gustostückerl, die man kennen sollte“.

Kopfkino für die Romantiker unter den Metalheads, das wie ein, an Ästhetik, Leuchtkraft und Schwung kaum zu übertreffender Klimt, dessen Erhabenheit sich nur mit Hingabe und tiefer Einwirkzeit ganzheitlich begreifen lässt, aus allen Poren funkelt. Was sollten wir wieder einmal daraus lernen? Man muss nicht immer proggen, was das Zeug hält. Die wahren Meister verpacken ihre Virtuosität ausschließlich in songdienlichen Arrangements. Alleine die ergreifende und Gänsehaut zeugende Stimme von Ted Leonhard (der im Übrigen noch den Gruppen Affector, Thought Chamber oder Xen sein Timbre verleiht) stünde dafür, doch darf man die restlichen Akteure, die gleichfalls einen Löwenanteil für dieses Masterpiece geleistet haben, nicht vergessen: den Herrschaften Doug Ott an der Sechssaitigen, Ed Platt am Tieftöner, Paul Craddick an den Drums und Mike "Benigmus" Geimer am Keyboard, wollen wir bitteschön nicht weniger unsere Ehre erweisen. Ach ja: nach dem 2012 die Reunion ausgerufen wurde, warten wir schon ganz heiß auf das Comebackalbum!
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TOP 1000 REZENSENTam 28. April 2014
"A Blueprint Of The World" ist das 1994 veröffentlichte Debut der Progressive-Rocker Enchant aus dem sonnigen Kalifornien.
Steve Rothery,der begnadete Gitarrist von Marillion hatte das Potential der Truppe um den Gitarristen Doug Ott erkannt und die Jungs nach Kräften unterstützt. Vielen Dank,Steve (nicht nur) dafür!
Auf einem Track greift er sogar selbst in die Saiten.
Zu Doug Ott gesellen sich Paul Craddick (phantastischer Drummer),Michael Geimer (Keys),Ed Platt (Baß) und Ted Leonard,dessen Stimme und Songschreiberqualitäten mittlerweile von Spock`s Beard genutzt werden.
Bis auf Ed Platt beteiligen sich alle Musiker an der Kompositionsarbeit.
An Debut-Alben haftet oftmals der Makel,daß das vorhandene Potential der Musiker zwar angedeutet,jedoch nicht voll ausgeschöpft wird,sei es aus Unerfahrenheit,Geldmangel für eine ordentliche Produktion,Zeitdruck oder anderen Problemen.
Dies ist hier definitiv nicht der Fall,es ist ein Hammer-Debut!
Die Qualität der Kompositionen ist großartig,und die Musiker begeistern einzeln für sich,wie auch in ihrem Zusammenspiel.
Man hat es hier mit packendem Prog-Rock zu tun,dem es weder an Energie,noch an Gefühl fehlt.
Da auf ABOTW die musikalischen Vorbilder der Band deutlicher herauszuhören sind,als auf den folgenden Enchant-Alben,fällt manchmal der Begriff Neo-Prog,aber bei derart rockiger,einnehmender Musik sind solche Feinheiten Nebensache.
Wer auf gitarrendominierten Prog-Rock mit Klasse etwas anfangen kann,könnte beim Antesten von Enchant einen absoluten Volltreffer landen.Auch Freunde von Spock`s Beard oder Jadis sollten mal ein Ohr riskieren.

Daß bei der Produktion keine unbegrenzten Geldmittel zur Verfügung standen,hört man schon;schlecht klingt es aber sicher nicht.
Zur ersten CD-Serie des Albums kann ich leider nichts sagen,da ich sie schlicht nicht gehört habe.Das Mastering wurde aber von Eddy Schreyer durchgeführt,was hoffen läßt.Auch zu den Dynamikwerten dieser Auflage kann ich nichts schreiben,da sich die Angaben in der Data-Base hier deutlichst widersprechen.
Die Neuauflage von InsideOut punktet mit einem Bonustrack ("Enchanted" instrumental) und einer ganzen Bonus-CD mit Rohfassungen der Tracks.
Außerdem wurde ein Remastering durchgeführt.Peter van`t Riet,der für Zurückhaltung im Hochtonbereich bekannt ist,hat hier eine ansprechende Arbeit abgeliefert;allerdings sind die Dynamikwerte mittelmäßig,die Aussteuerung recht hoch.
Ein Vergleich mit der alten Auflage ist mir zwar nicht möglich,aber da diese Neuauflage recht OK klingt und mit massig Bonusmaterial aufwartet,dürfte sie wohl der "Best-Buy" sein.
Aber unabhängig davon,welche Auflage nun empfehlenswert ist:
"A Blueprint Of The World" gehört für mich in jede gute Prog-Rock-Sammlung.
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am 3. März 2016
Super Scheibe. Und dann noch die 2the Disk. Die haut einen wirklich von Hocker. Disk 1 ist einfach nur normale ENCHANT Musik. Aber die 2the Scheibe ist sowas von gut, da kann man eigentlich nur noch zuhören und geniessen. Das ich diese CD noch bekommen habe ist einfach nur sensationell.
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am 6. Dezember 1999
Nie hat mich eine Band so überzeugt wie Enchant. Ihr Debüt-Album "A blueprint of the world" kann sich zwar sicher an Komplexität nicht mit den Werken von bands wie Dream Theater messen, aber ihre Musik hat etwas, was man bei anderen Prog-Bands häufig vergeblich sucht: Seele. Ich will nciht sagen, das DT sellenlos schreiben würden, aber diese Platte wirkt, als hätten sich die Musiker die Stücke aus dem Herzen geschnitten. Dabei findet sich eine ansehnliche Mischung von Songs: von traurig/schönen Balladen wie Nighttime Sky bis hin zu harten Rockstücken wie Oasis wird die ganze Bandbreite abgedeckt. Einziger Schwachpunkt ist die ausgesprochen flache Produktion, die diese Platte sehr blass klingen lässt. Einfach kaufen ! (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 19. August 2009
Eins vorweg: Ich bin nun seit dem ersten Erscheinen dieser Platte absoluter Enchant-Fan und finde, dass sie zu den genialsten Bands gehört, die auf dieser Erde existieren. Im Gegensatz zu vorigen Rezensionen finde ich, dass sich Enchant im Laufe der Jahre weiterentwickelt haben, die letzten Platten sind durchweg einfach genial, bis hin zum Höhepunkt, dem Livealbum, wo sie eindrucksvoll beweisen, welche Ausnahmemusiker sie sind. Tipp: Hört/sieht euch mal auf Youtube an, wie Ted Leonard die amerikanische Nationalhymne bei einem Baseball-Spiel singt - Hammer!
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