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am 26. Oktober 2017
I considered the cover quotes but marketing brabble: it‘s all true.
The tale is blood throbbing. Disgusting. Repellent. Human horror. You‘ll need to accept this - or better not read.
If you do, the tale lures you into it’s own nightmare circling it’s very eye of the storm, no escape, without hope. For me, a very own blend of „heart of darkness“ and maybe „devil all the time“. Utterly excellent.
Don’t bargain for that hollywood end, no sir, no way!
I‘ll be impatiently waiting to read about the time before the last chapter!
Plus an extra star: As a native German speaker I considered English as less complex: how wrong have I been! The author proves me so wrong writing an enthralling style - I honestly thank you for this lesson!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. März 2016
Brutal, dreckig, abgefahren.
Ich war natürlich nicht dabei, aber so stelle ich mir den "wahren wilden Westen" vor.
Nix mit heiler Welt, wie in "Rauchende Colts" und Co.
Für Freunde von leichter Literatur: Finger weg, lest dieses Buch nicht !
Wer mit Blut und Dreck klarkommt: Zieht's euch rein ^^
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am 1. Oktober 2013
Dies ist meiner Ansicht nach eines der gewaltigsten Bücher des 20. Jahrhunderts. Es scheint, als hätten sich Büchner, Nietzsche und Melville an einen Tisch gesetzt, um einen Roman zu schreiben. In seiner Sprach-und Bildmächtigkeit wird dieser Text allenfalls von alttestamentarischen Schriften übertroffen ... wenn überhaupt.
Aber genauso, wie man niemandem empfehlen würde, sich Pasolinis "120 Tage von Sodom" anzusehen, obwohl es die eindringlichste und intensivste filmische Auseinandersetzung mit dem Faschismus ist, werde ich dieses Buch niemals verschenken. Der konsequente Nihilismus und die fast dokumetarisch wirkenden Gewaltdarstellungen, die diesem Werk inhärent sind, nur unterbrochen durch apokalyptische Naturbeschreibungen, sind bestimmt nicht für jeden geeignet bzw. verständlich.
Aber, wer dafür bereit ist, der lese ... unbedingt!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. November 2014
Düster und bedrückend, aber anscheinend realistisch und geeignet, die Mär von der "Guten alten Zeit" zu erschüttern. Die Handlung könnte spannender sein, doch das gezeichnete "Sittenbild" bringt einen ganz anderen Einblick in das Leben der Revolverhelden im "Wilden Westen".
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am 29. Dezember 2015
This article did not arrive. However, I contacted the seller who refunded me immediately without asking any questions. They are to be trusted.
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am 14. April 2008
"Blood Meridian. Or the Evening Redness in the West" ist ein spektakulaerer Roman ueber eine Episode waehrend der Geburtsstunde der USA und gleichzeitig auch ihr Suendenfall. Der Roman erzaehlt die Erlebnisse des Kid (ohne Namen), der im Alter von 14 von zu Hause ausreisst und sich ueber Umwege einer Gruppe von Skalpjaegern - der Glanton Gang - auf ihrem Weg nach Westen anschliesst. Das Land dazwischen ist noch immer in mexikanischem Besitz und von Indianern und Mexikanern mehrheitlich bevoelkert. Wie schon oefter bei McCarthy, so auch hier, entwickelt sich der Roman entlang dieses 'Reiseszenarios'.

Auf ihrem beschwerlichen Weg begegnen die Maenner, in unterschiedlicher und sich oftmals wechselnder Besetzung, unglaublichen Grausamkeiten, begangen entweder von amerikanischen Truppen an verschiedenen Indianerstaemmen, oder auch umgekehrt von Indianern, begangen an den marodierenden Truppen. Bisweilen sind auch unbeteiligte Siedler oder Mexikaner davon betroffen. Aber auch die Gruppe der Skalpjaeger selbst, unter der Fuehrung des uebermaechtigen, gewaltigen und grausamen Judge Holden ("(...) when he came back ten minutes later (...) the child was dead and the judge had scalped it") und des nicht minder verbrecherischen John Glanton (beides historische Personen), begehen regelmaessig grausame Gewaltexzesse zur Aneignung von Skalps, oder nur aus Ueberdruss, Trunkenheit oder Leichtsinn. Und The Kid ist immer inmitten des Geschehens.

"Blood Meridian" erzaehlt mit geradezu biblischer Maechtigkeit vom Existenzkampf aller gegen alle, von Geburt und Reinigung durch Gewalt. McCarthy scheut sich dabei auch nicht vor der extremen Charakterisierung der Akteure zurueck: "... they saw one day a pack of viciousloooking humans mounted on unshod indian ponies riding half drunk through the streets, bearded, barbarous, clad in the skins of animals (...) with weapons of every description, revolvers of enormous weight and bowieknives the size of claymores and short twobarreled rifles with bores you could stick your thumbs in and the trappings of their horses fashioned out of human skin and their bridles woven up from human hair and decorated with human teeth and the riders wearing scapulars or necklaces of dried and blackened human ears and the horses rawlooking and wild in the eye and their teeth bared like feral dogs and riding also in the company a number of halfnaked savages reeling in the saddle, dangerous, filthy, brutal, the whole like a visitation from some heathen land where they and others like them fed on human flesh."

Nicht nur bewegen sich seine Aktuere (insbes. die Indianer) im 'Grenzbereich' zwischen Mensch und Ungeheuer, ihre bestialischen Taten nehmen die Zuweisung im Grunde selbst vor: "Some by their beards were men but yet wore strange menstrual wounds between their legs an no man's parts for these had been cut away and hung dark and strange from out their grinning mouths. In their wigs of dried blood they lay gazing up with ape's eyes at brother sun now rising in the east." Oder auch: "(...) and one of the Delawares emerged from the smoke with a naked infant dangling in each hand and squatted at a ring of midden stones and swung them by the heels each in turn and bashed their heads against the stones so that the brains burst forth through the fontanel (...)".

So zieht sich letztlich eine einzige, breite und tiefrote Blutspur von Verbrechen, durch die gesamte Westpassage der Maenner; Verbrechen einerseits veruebt von den Maennern selbst, oder auch andererseits begangen an den Maennern: "They found the lost scouts hanging head downward (...). They were skewered through the cords of their heels with sharpened shuttles of green wood and they hung gray and naked above the dead ashes of the coals where they'd been roasted until their heads had charred and their brains bubbled in the skulls and steam sang from their noseholes. Their tongues were drawn out and held with sharpened sticks thrust through them and they had been docked of their ears and their torsos were sliced open with flints until the entrails hung down on their chests".

Exzesse an unvorstellbar grausamer Gewalt sind dabei ein kontinuierliches Phaenomen seit der Entdeckung Amerikas (siehe z.B. Tzvetan Todorov: "Die Eroberung Amerikas. Das Problem des Anderen", oder auch - mit durchaus polemischem Unterton und fragwuerdigen Schlussfolgerungen - Rosa Amelia Plumelle-Uribe: "Weisse Barbarei"). So ist diese Episode der Eroberung Amerikas ebenfalls keineswegs nur das Produkt McCarthy'scher Imagination, da das Wueten der Glanton Gang offenbar historisch belegt ist.

McCarthys staendig wiederkehrendem Kernthema, dem schicksalshaften Ausgeliefertsein des Menschen, der Unausweichlichkeit und der toedlichen Konsequenz des menschlichen Handelns, sowie die kriegerische und grausame Natur des Menschen ganz allgemein, begegnen wir auch wieder hier und dabei in seiner Reinform: Der Suendenfall der Gewalt als Grundausstattung des Menschen, Krieg als Existenzberechtigung, Gewalt als immerwaehrende Konstante im menschlichen Dasein. Von der Entdeckung Amerikas, ueber die Eroberung, Unterwerfung und Besiedelung des Kontinentes, bis in das Amerika von heute zieht sich eine einzige gewaltige Blutspur. Die Gewalt von heute wurde zur Zeit der Eroberung und Staatsgruendung gesaet. Die US-Entwicklungsgeschichte ist seit den ersten Tagen bis heute blutdurchtraenkt. So scheint die gesamte Geschichte der spaeteren USA ebenfalls schon vorweggenommen, (man koennte ironischerweise sagen ebenfalls die Rolle der US-Kirche zum Thema Gewalt: "The priest had baptized the wounded Americans and then stood back while they were shot through the head").

McCarthy beweist mit diesem Roman wieder einmal seine unerreichte Meisterschaft und seine Groesse als Erzaehler. Nicht umsonst wird er in einem Atemzug genannt mit den Allergroessten der US-amerikanischen Schriftsteller, wie Thomas Pynchon, Don DeLillo, und Philip Roth. Fuer einige ist er gar der bedeutendste US-Autor zusammen mit William Faulkner und Herman Melville. Und das scheint i.d.T. keine Uebertreibung zu sein. Es gibt kaum einen zeitgenoessischen Erzaehler dieses Formats. McCarthy ist einzigartig im authentischen, lebensechten und ueberwaeltigenden Erzaehlen von Landschaften, Situationen, Begebenheiten, Menschen etc. McCarthys Sprache hat dabei geradezu alttestamentarische Wucht. Die Darstellung der Gewalt ist dabei auch niemals Selbstzweck, sondern Ausdruck der puren menschlichen Natur. Dabei wird gleichzeitig die Handlung zwingend nach vorne getrieben, ohne sich zu verlieren oder banal zu werden. McCarthy ist ein begnadeter Erzaehler und grossartiger Schriftsteller. "Blood Meridian" gilt zu recht als einer der groessten US-amerikanischen Romane des 20. Jahrhunderts, neben Melvilles "Moby Dick".

"Blood Meridian. Or the Evening Redness in the West" ist ein wahrhaft gewaltiges, unglaubliches aber auch verstoerendes, vielleicht sogar irritierendes Buch. Ganz klare Leseempfehlung und 5 Sterne fuer Cormac McCarthys grossartige Erzaehlung.
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am 30. August 1999
Ein Freischärlertrupp, der mordend, raubend, vergewaltigend durch den amerikanischen Westen des 19ten Jahrhunderts zieht, bildet zwar das lebende Zentrum dieses Romanes, doch sein eigentlicher Protagonist ist jene Natur, durch die die Mordbrenner ziehen. Diese Natur ist mythisch-groß und allmächtig, ein einziger dunkler und opaker Block, vor dem Individuen kaum kenntlich werden - kaum einer der Freischärler tritt namentlich hervor, ihre Konturen verschwimmen immerfort vor dem Hintergrund einer übermächtigen Landmasse. Diese Natur widersteht jeder modernen Rationalisierung und damit auch dem Ansinnen der Menschen, aus ihr herauszutreten und so endlich den Homo Sapiens zum eigentlichen Hauptdarsteller des Weltentheaters zu machen. Nie entsteht Ordnung, in jedem nächsten Augenblick droht den Kreaturen die Annulierung, die Auslöschung durch eine Natur, die das völlige - namentlich böse und zerstörerische - Gegenstück zu jener domestizierten Idylle ist, zu der die moderne Welt (Rousseau, Henry David Thoreau) sie hat machen wollen. Offensichtlich greift McCarthy zurück auf antike Ideen etwa eines Heraklit von Ephesus, der für Individualität gar keinen Begriff besaß und an dessen Statt nur die unspaltbare, dabei ewig sich fortbewegende, in grausamen Schlägen sich gegen ihre eigenen Hervorbringungen wendende Natur selber als Subjekt allen Geschehens dachte. In der Moderne wurde dieses Denken aufgegriffen und fortgesetzt von Nietzsche oder Heidegger, die so einer zivilisatorisch scheints verschütteten Urkraft des "Seins" auf die Spur kommen wollten. Doch gelang es ihnen selten, diese Kraft so zu beschwören, wie es McCarthy vermag mit seiner tief schwarzen Moritat aus dem amerikanischen Westen des 19ten Jahrhunderts. Dieses Buch überwältigt seine Leser. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 25. Mai 1999
While this book contains some of the most powerful writing of the 20th century, the book isn't for everyone. I've steered several of my 'frail' friends away from it, not everyone should be exposed to some of the scenes in here. But for those with the nerve to read it, this is as good as it gets. One of my 2 favorite books of all time (the other being 'Blood Sport' by Robert F. Jones). I won't try to add much to the details and descriptions other reviewers have listed here, but I will point you to the source material. Look for 'My Confession:Memoirs of a Rogue' by Samuel Chamberlain. Until I read 'My Confession', I didn't think there could be anything like 'Blood Meridian' anywhere in literature. There's no comparing the writing, McCarthy is simply the master in top form when he wrote Blood Meridian. On the other hand, Chamberlain lived thru the actual events described in both books, and adds some true to life details that fans of McCarthy's work may want to sift thru. I was shocked to find that The Judge is not a fictional character. In fact, McCarthy didn't take many liberties describing him. How could such a beast have escaped the scrutiny of history? Where did he go, what became of him? Is he still out there, drawing artifacts and then tossing both the drawing and artifact into the flames, dancing the fandango or playing the violin, roasting innocent passersby over a small fire?
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am 28. August 1998
Cormac McCarthy is our most talented fiction writer and this is his best work. From his initial effort, The Orchard Keeper, which justifiably won the Faulkner Award, through his Border Trilogy (also justifiable honored with the National Book Award), McCarthy has practiced his craft with literary genius and a painful, searing perspective of the American soul. We have a violent past, the product of a violent streak in our character, and McCarthy explodes that violence on the landscape of the Mexican-U.S. border of the 1850's. The reader delves into the lower reaches of human desolation, hoping to eventually see the light reaching back towards the surface but always turning into a chamber that leads further down into renewed horror and degeneracy, each level a new incarnation of this Western Inferno. The fact that McCarthy can evoke beauty and nuance even amidst this unrestrained human carnage is supreme testament to his skills as an artist. This read is a challenge to the willing - as any approach to great art must be. However, it is well worth the effort with its reward of fantastic panoramas of man's descent into a chaotic state, evil outside the metering bounds of civilization, horrifying in its stark portrayal of the dark side of our national character.
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am 18. April 1997
I just finished this novel for a college class and it was wonderful. While I was reading it, I kept saying to myself, "I hate this, I hate this" because so much of the novel presented horrible, grotesque events, but as I was reading the last ten pages, I found myself wanting to cry and wondering why on earth I was so affected. I was sorry the experience was over. The lyric quality that McCarthy writes with is totally engaging. I was struck by what this novel had to say on the human condition, about what part we play in our own destinies, and what the end result of evolution might be. Things in this novel happen for no reason whatsoever but this too is a theme. Humans look always for patterns in their existence, but sometimes there aren't any to be found
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