Eins gleich vorweg: Diablo3 ist wesentlich besser als es von vielen hier bewertet wird.
Obwohl ich die CE direkt am Erscheinungsdatum per Post bekommen habe, habe ich mir mit der Installation und dieser Rezension Zeit gelassen. Es ist kein Geheimnis, dass in den ersten Wochen die Server gnadenlos überlastet sind und ein Spiel, selbst nach 11 Jahren Entwicklungsdauer, noch Fehler und Macken enthält, die gepacht werden müssen. Natürlich nervt das, aber die Feinabstimmung funktioniert eben erst, wenn wirklich viele Leute das Spiel auch spielen.
Die CE an sich ist super gelungen und in vielerlei Hinsicht sehr wertig gestaltet. Es macht Spass sich die Extras anzuschauen und das gute alte D2 gleich noch in einer lauffähigen Version mitzubekommen ist einfach nett.
Die Installation dauerte auch Wochen nach dem Release noch sehr lange und hat mich an die guten alten C64 Zeiten erinnert: Bitte warten, lese Daten! Und die Datasette läuft und läuft und läuft.... Erst einmal installiert geht dann alles sehr schnell und der Einstieg ins Battlenet gestaltet sich relativ problemlos. Da man bei den Charakteren nicht viel entscheiden muss, außer welche Klasse und welches Geschlecht man spielen möchte, funktioniert auch der Spielstart sehr schnell.
Das Spiel selbst erinnert soweit an D2, dass gleich eine gewisse Vertrautheit entsteht und die ersten Schritte und Aktionen immer sicherer werden. Gleichzeitig bietet es viel Neues, so dass es Spaß macht Diablo3, die Spielwelt und die Charaktere kennen zu lernen. Nun mag man sich darüber streiten, ob ich mir unbedingt meinen eigenen, ganz individuellen Charakter stricken muss, oder ob es okay ist, wenn das Spiel nach einem festen System die Attribute erhöht und ich lediglich bei der Ausrüstung und der Kombination der aktiven und passiven Fertigkeiten Hand anlegen darf. Da ich mich in D2 immer geärgert habe, wenn ich ein Super-Item gefunden hatte, es aber auf Grund meiner Attributgestaltung nicht nutzen konnte, verzichte ich gerne darauf hier Fehler machen zu können und spiele einfach weiter. Der Vorteil ist, dass ich jedes Item, das für meine Stufe und meine Klasse geeignet ist, nutzen kann. Da fehlt dem Charakter nicht mal eben die Stärke oder die Intelligenz.
Jeder Charakter hat seine Besonderheiten und die Anwendung der Charaktertypischen Attacken braucht ein, oder zwei besondere Energiearten - beim Barbaren Wut, beim Magier Mana, beim Dämonenjäger Disziplin und ... Hier sollte man gut darauf achten, dass die entsprechende Energie auch zur Verfügung steht. Der Barbar kann seine Wut selbst steigern, in dem er Gegner angreift und dann - mit genug Wut im Bauch - mächtige Spezialattacken durchführt. Beim Hexendoktor hat man ein gewisses Manareservoir, dass sich von alleine regeneriert, usw. usf. Von Gegnern umzingelt als Dämonenjäger keine Disziplin mehr zu haben, kann deutlich schief gehen.
Für alle Charaktere wichtig: die Lebensenergie. Wenn die auf Null sinkt, ist der Charakter tot. Mit Heiltränken (gibt es in verschiedenen Größen) kann man "nachtanken" - aber vorsicht! Heiltränke haben wie viele Spezialfähigkeiten eine "Abklingzeit" in der sie nicht erneut genutzt werden können. Also die D2-Spielweise, nur genug Tränke dabei zu haben, mitten drin zu stehen und ständig nachzutanken funktioniert nicht wirklich. Als Alternative gibt es Lebenskugeln, die die Lebensenergie schnell wieder auffrischen und auch mehrfach hinter einander genutzt werden können. Allerdings muss man dazu erst einmal einige Gegner töten und hoffen, dass mindestens einer eine Lebenskugel fallen lässt. Gerade bei Bossgegnern werden die Kugeln sehr rar. Positiv ist zu den Heiltränken anzumerken, dass es nicht mehr "nur" 4 oder 8 (oder ...) Slots im Gürtel gibt, sondern sehr viele Tränke einfach im Inventar gestapelt werden können. Eine Sorte der Heiltränke kann man dann mit dem Schnelltrinkknopf verbinden und hat damit für Notfälle das Heilpaket dabei.
Es lohnt sich die verschiedenen Charakterklassen anzuspielen und so seine persönlichen Vorlieben zu entdecken. Nach guter alter D2 Manier habe ich mit dem Barbaren angefangen - Nahkämpfer, immer gut zum drauf hauen. Soweit die Theorie. Spielt sich gut, teilt ordentlich aus, bekommt aber spätestens beim ersten großen Übel seine Probleme, da er kaum über Fernkampftechniken verfügt - und die sind durchaus sinnvoll. Bei den Items sollte man einerseits auf Stärke setzen (erhöht den Schaden) aber auch gerade die Vitalität (Leben) nicht aus den Augen lasssen.
Als nächstes probierte ich den Magier aus und war begeistert. Solide Fernkampfzauber und mit der richtigen Ausrüstung auch im Nahkampf sehr gut. Nachdem mir ein großes Übel nach dem Anderen tot vor die Füsse rollte, war sogar Diablo selbst kein großes Problem. Mit einem guten Kampfstab und dem Desintegrationszauber sind auch die Höllenhorden zu besiegen. Beim Magier sind Intelligenz und Vitalität die Attribute, die man über Items erhöhen sollte. Intelligenz erhöht beim Magier den Schaden und gleichzeitig die Rüstungsklasse, so dass eine etwas schlechtere Rüstung mit einem deutlichen Intelligenzbonus durchaus die bessere Wahl sein kann.
Mit dem Dämonenjäger bin ich deutlich früher an die Grenzen meiner Spielfähigkeit oder der Charakterklasse gekommen. Mag daran liegen, dass ich es bevorzuge die Charaktertypische Waffe zu benutzen. Nun denn. Bei zu großen Gegnergruppen schiesst die Armbrust selbst mit "Schnellfeuer" zu langsam um mit allen aufzuräumen. Im direkten Nahkampf taugt der Dämonenjäger nicht allzu viel und gerade in den unteren Stufen sind die (von mir nicht getesteten) Tarnen, täuschen und verpi.... - Fähigkeiten noch nicht verfügbar.
Der Mönch ist der ultimative Nahkämpfer und mit ein bisschen Geduld findet man auch richtig gute Schlagringe, mit denen er dann sehr überzeugend aufräumt. Die ein oder andere Fähigkeit wirkt auch auf Entfernung und räumt gleich mit diversen Gegnern auf. Von daher immer hinein ins Getümmel - aber bitte mit Augenmass. Den unkaputtbar ist der Mönch nicht.
Bleibt schliesslich der Hexendoktor, den ich erst spät für mich entdeckt habe. Die Figur ist sehr schön animiert und so manche Effekte mit viel Freude am Detail umgesetzt. Der Hexendoktor hat super Fernkampffertigkeiten und kann sich z.B. Zombiehunde als Unterstützung beschwören, die ebenfalls gut aufräumen. Der Hexendoktor ist der einzige Charakter, bei dem ich auch in den unteren Stufen bereits Heiltränke verkaufen konnte, da ich zu viele davon eingesammelt hatte.
Im Laufe des Spiels lernt man verschiedene Figuren kennen, die für kurze Zeit die Story voranbringen und einem danach als Begleiter zur Verfügung stehen. Allerdings kann man wie in D2 immer nur einen Begleiter dabei haben. Diesen kann man mit einigen Dingen Ausrüsten (Schild, Ringe, Amulett, Waffe) und somit effektiver gestalten und sich im Laufe der Charakterentwicklung für einige Skills entscheiden. Ich habe meistens mit dem Templer gespielt und ihn komplett auf Heilskills gesetzt. Im Angriff sind die Begleiter häufig nicht sehr effektiv, lenken aber Gegner ab, dienen als kurzfristiger Kugelfang und können eben, wie der Templer, heilen. Das kann einem schon mal den Sieg in einem harten Kampf retten.
Insgesamt spielt sich Diablo3 super. Auch wenn etliche "echte" Rollenspielelemente fehlen, macht es Spaß den Charakter zu entwickeln und nach neuen, noch besseren Items zu suchen. Beim xten Charakter im xten Durchlauf wird die Story etwas nervig und zu geradlinig und gerade in den höheren Leveln langweilig. Dennoch schafft es dass Spiel mich immer wieder zum weiterspielen zu animieren und mit dem nächsten Charakter noch eine Stufe zu schaffen und noch eine,.... - Also Vorsicht: eine gewisse Suchtgefahr ist eingebaut.
Die Grafik ist für mich völlig ausreichend, der Sound schafft eine tolle Atmosphäre und die Soundeffekte sind sehr genial. Der Schwierigkeitsgrad ist an einigen Stellen sehr knackig und nach dem Sprung in einen neuen Akt oder einen neuen Schwierigkeitsgrad, rennt der Charakter - der gerade eben noch durch die Gegner gegangen ist, wie eine heisse Klinge durch Butter - einfach gegen eine Mauer und holt sich eine blutige Nase. Dann heisst es Strategie ändern, vorsichtiger werden, neue Ausrüstung suchen und weitermachen...
Anmerken möchte ich noch, dass ich nicht der tägliche Dauerspieler bin (geht weder beruflich noch privat), aber gerne mal für ein, zwei Stunden Diablo3 zocke und dabei sowohl in der Story, als auch in der Charakterentwicklung weiterkomme. Mit den entsprechenden Pausen dazwischen, macht auch die Wiederholung der Geschichte Spaß, da ich dabei gut abschalten kann und nicht soviel denken muss wie im Berufsalltag.
Von mir eine klare Spielempfehlung und 5 Sterne. Vielleicht sind es auch nur 4 (ja, es gibt auch was zu meckern an D3), aber ich möchte doch ein deutliches Zeichen, gegen die ganzen Pauschalmeckerer setzen. Vielleicht sollte der eine oder die andere auch mal darüber nachdenken, ob er/sie in den 11 Jahren seit D2 auch älter geworden ist, und sich Vorlieben, Spielgewohnheiten oder oder oder geändert haben, so dass D3 nicht ganz so die Erfüllung geworden ist.
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Diablo III - Collector's Edition
Plattform : Windows |
Alterseinstufung: USK ab 16 freigegeben
84,38 € 84,38€
Info zu diesem Artikel
- Fünf mächtige Charakterklassen zur Auswahl
- 3D-Grafik-Engine
- Interaktive Umgebungen
- Mehrspieler-Unterstützung
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Horizon Forbidden West (Collector's Edition) - [PlayStation 4 + 5]PlaystationPlayStation 5, PlayStation 4
Produktinformation
- Auslaufartikel (Produktion durch Hersteller eingestellt) : Nein
- Alterseinstufung : USK ab 16 freigegeben
- Sprache : Deutsch
- Handbuch : Deutsch
- Produktabmessungen : 29,8 x 25 x 9,8 cm; 2,49 Kilogramm
- Erscheinungstermin : 15. Mai 2012
- Untertitel: : Deutsch
- ASIN : B006CIA2W0
- Modellnummer : 5030917102738
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 58.744 in Games (Siehe Top 100 in Games)
- Nr. 6.530 in Spiele für PC
- Kundenrezensionen:
Produktbeschreibungen
Produktbeschreibung
Diablo III - Collector's Edition
Rechtliche Hinweise
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4 Sterne
Vom Prinzip ein würdiger Nachfolger
Zuerst einmal muss man vielen negativen Stimmen Recht geben:- Online-Verbindung für Offline-Modus ist Bockmist- am Releasetag um 0:00 lief erstmal gar nichts, etwa 20 Stunden danach gab's immer noch Probleme (trotz ersten Updates); am 2. Tag lief's dann.. warum nicht gleich so?- Auktionshaus für virtuelle Gegenstände gegen echtes Bares.. ohne mich!Was dann aber bleibt, ist ein doch sehr schönes, wenn auch optisch nicht abgrundtief düsteres, Hack'n Slay-RPG mit einem ebenso einfachen, als auch motivierenden Kampf- und Fertigkeitensystem, welches für mich ein vereinfachteres, aber dennoch umfangreicheres Diablo 2-System ist und ich deswegen als genial bezeichne. Es macht einfach Spaß, die per Zufall generierten Areale auch mehrmals zu durchlaufen, um schnell noch eine Erfahrungsstufe zu steigen oder neue Fähigkeiten oder Waffen in Aktion zu sehen.Ein toller Zeitvertreib ist es auch, die Schmiede aufzuwerten, um so durchschlagskräftige Waffen oder mächtige Rüstungsgegenstände zu fabrizieren.Begleitet wird das Ganze von tollen CGI-Sequenzen, professioneller Synchro und einer spannenden Geschichte.Habe soeben den Schlächter (Butcher) besiegt - bin ziemlich beeindruckt (die Gegner werden größer und fieser) und nenne diesen Teil bis hierher einen würdigen Nachfolger.Für den Online-Zwang ziehe ich einen Stern ab, das hätte nicht sein müssen.Hardwaretechnisch läuft auf meinem AMD FX4170 mit einer Radeon 6950 und 32GB RAM in höchster Detailstufe die meiste Zeit alles flüssig (50-60 FPS), nur bei manchen Gegnerhorden gibt es minimale Slowdowns.Fazit:Wer Action-RPGs mag oder Diablo sowieso gut findet oder schon immer wissen wollte, warum so ein Spiel süchtig machen kann, dem sei dieses Spiel empfohlen, vorausgesetzt, man(n/Frau) stört sich nicht am Online-Zwang (aber da kennt man ja durch Steam und Origin schon Schlimmeres ;)).Fans und Sammler sollten sich auf jeden Fall nach der Collector's Edition umsehen; die macht echt was her (siehe Kundenbilder): neben Interviews, Zeichnungen, Story-Erläuterungen und Zusätzen liegt auch der Soundtrack mit den Game-Musik-Titeln bei - lohnt sich (über das FSK-Logo auf der Box sehe ich jetzt mal ab, das sollte eigentlich nicht sein, zumindest nicht vorne :|) !
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Spitzenrezensionen
Spitzenrezensionen aus Deutschland
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Rezension aus Deutschland vom 22. Oktober 2012
Plattform: PCEdition: Collector's EditionVerifizierter Kauf
Rezension aus Deutschland vom 15. Mai 2012
Plattform: PCEdition: Collector's EditionVerifizierter Kauf
Soooo....nachdem ich nun endlich und nach langem Wartens gestern meine Collectors Edition in den Händen hielt, kann ich nur sagen: geiles Teil!!!!
Allein der feste Pappschuber, der nach oben hin aufgeht und mit Plastik ausgekleidet ist, war sein Geld wert. Doch sein Inneres ist noch vieeeel wertvoller.
Das erste, was man sieht, ist das gewaltige Artbook mit Zeichnungen und Konzeptgrafiken. Hochwertiger Hardcover-Druck und festes Papier sorgen dafür, das man sofort das Gefühl hat, ein sehr hochwertiges Produkt in den Händen zu halten. Was es bei aller Wahrscheinlichkeit auch ist.
Danach kann man sich entscheiden. Holt man erst die Box mit Diablo's Schädel und dem Seelenstein-USB-Stick heraus oder die DVDs mit Spiel und "Hinter den Kulissen". Also, der Schädel selber ist kleiner als auf dem Foto zu sehen ist, aber trotzdem ein Blickfang und vor allem sehr gut verarbeitet. In der Schädelbasis ist ein Magnet befestigt, der den eingelassenen USB-Stick (der bei einer PC-Verbindung übrigends rot leuchtet) fest an seinem Platz hält. Auf dem Stick sind wie versprochen "Diablo 2" und "Diablo 2: Lord of Destruction" enthalten, die man direkt vom Stick installieren kann. Aktivierungscodes sind auf einer der Karten in der Box.
Zur "Hinter den Kulissen"-DVD kann ich wenig sagen, hab sie noch nicht angeguckt, werde es aber als Nachtest nachreichen.
Den Soundtrack, gehüllt in einen hochwertigen Schuber mit Booklet, hört sich auf meiner Panasonic-5.1 Anlage sehr gut an. Epische Höhen, jede Menge basslastiger Tiefen (kann auch an meiner Anlage liegen^^) geben dem Hörer ein wahrhaft episches Hintergrundgeräusch beim Metzeln der finsteren Dämonen.
Die beigelegten Probierversionen für Diablo 3 (was etwa der Beta entspricht) und von World of Warcraft sind gut zum verschenken geeignet.
Nachdem ich dann die Spiel-DVD aus ihrer Hülle befreit hatte, widmete ich mich erst der Bedienungsanleitung, auch wenn diese den Namen nicht mehr wirklich verdient hat. Die ersten paar Seiten bestehen aus Sicherheitshinweisen und dem üblichen "Was ist, wenn das Spiel nicht läuft"-Gesülze. Also, Treiberproblembehebung und einigen Support-Nummern.
Den Hauptteil des Buches beherrschen die fünf Klassen mit einer jeweiligen Kurzgeschichte, die auf 2 Seiten zu finden ist.
Zum Spiel: nachdem dann gestern bis etwa 1 Uhr nachts kein Login möglich war (für mich jedenfalls nicht), habe ich mich dann doch durch die Reihen der Untoten und Dämonen gemetzelt und habe Akt 1 beendet. Zur bisherigen Erfahrung sei soviel gesagt: Das Spiel läuft auf meinem System (Intel Q8300 á 2.5 GHZ, 4 GB RAM, Sapphire 6850, Win7Prof x32) stabil und flüssig. FPS-Einbrüche habe ich keine nennenswerten verzeichnen können (Abweichungen von 2 bis 3 FPS sind normal).
Nachdem ich mit Barbar, Demon Hunter und Wizard den ersten Akt beendet hatte, kann ich nur sagen: das Spiel rockt. Man hat nicht das Gefühl, irgendwie immer dasselbe zu machen. Das liegt vor allem an dem Zufallsgenerator, der doch sehr zuverlässig immer neue Events generiert.
Kleines Beispiel: Man sucht nach König Leorics Krone in den Krypten und als man aus der vorletzten herausskommt (die Krone ist immer in einer andere Krypta), spawnt plötzlich eine große Gruppe Untoter mit einem Boss. Kurzer Schockmoment, dann wurde gemetzelt. =)
Besagter Boss lässt dann auch zufallsgenerierte Gegenstände fallen.
Zu den Klassen. Als Barbar sich in den Nahkampf zu stürzen, macht ja noch einigermaßen Sinn, aber als Demon Hunter sollte man das tunlichst vermeiden. Fallen stellen, Fernkampfangriffe einsetzen, weggehen, Fallen stellen, angreifen... als Wizard kann man in die Offensive gehen und auch mal in eine Gruppe Dämonen geraten. Ein Druck auf "Einfrieren" und der wilde Mob ist ein Haufen Eiswürfel. Bei jeder Klasse muss man andere Taktiken einsetzen und das verleiht der Klickorgie doch ein gewisses Maß an spielerischer Tiefe.
So, das soll es erstmal als erster Eindruck gewesen sein, nach dem Durchspielen kommt der Nachbericht des restlichen Spiels und den Co-Op-Modus.
PS: Ich weiß gar nicht, warum sich so viele über den Onlinezwang aufregen...der Rechner ist eh immer 24/7 mit dem Netz verbunden, also wo soll das Problem liegen?
Nachtrag nach Normal, Alptraum und Hölle(Barbar Lvl. 52)
So, nachdem ich mich dann im Solospiel und im Co-Op-Modus bereits zum dritten Mal durch die Reihen der Höllendiener geschnetzelt habe, kann ich auch etwas mehr dazu sagen.
Meine Klassenwahl ist dem Co-Op-Spiel geschuldet, da wir unbedingt einen Tank brauchten und unser normaler Tank-Spieler lieber Mönch zocken wollte, hab ich diesen Part übernommen (habe auch DH und Mage gespielt, aber Barbar am weitesten) und ich muss sagen: das Teil rockt!
Das Gameplay ist sehr einfach. Fähigkeit belegen, mit den Tasten 1-4 einsetzen oder mit den Maustasten. Getötete Feinde lassen Gold und Gegenstände fallen oder auch mal nichts und sterben spektakulär, wenn sie einen kritischen Angriff als Todesurteil auf die Mütze bekommen. Schön hierbei ist, dass die Feinde zwar häufig alle dasselbe fallen lassen (vor allem auf Normal, das soll wohl den Geldbeutel füllen), aber spätestens auf Alptraum kommen die richtig geilen Gimmicks. Zum Beispiel hat König Leoric einen Speer mit 82 Punkten Schaden, Blitzschaden (10-20), 55 Stärke und 10 Lebenspunkten pro Sekunde hinterlassen. Den benutze ich jetzt noch. Hier macht der Zufallsgenerator einen richtig guten Eindruck, auch wenn sich manche Leute als Mönch darüber ärgern, dass sie nur Sachen für Hexendoktor oder Dämonenjäger bekommen.
Storytechnisch ist das Spiel an einigen wenigen Stellen vorhersehbar (Ende Akt III, will aber nicht spoilern), aber hier ist die Story auch mehr Beiwerk als sonst irgendwas. Den Hauptteil des Spiels verbringt man damit, sich von Gruppe zu Gruppe zu hangeln und so viele Items wie möglich aufzulesen, anzulegen oder wiederzuverwerten. In jedem Kapitel jedes Aktes gibt es einen Zwischenboss, der auch wieder gute Sachen da lässt und den Endboss, der dann die besseren Sachen da lässt, teilweise sogar die legendären Sachen.
Zur Taktik lässt sich soviel sagen: als Barbar ist man meist im dichtesten Getümmel, verteilt Schläge nach allen Seiten und lässt gewaltigen Flächenschaden zurück wie das "Seismische Schmettern" oder verstärktes "Erdbeben". Hierbei sollte man entweder auf gute Schadensreduktion, möglichst viel Lebensregeneration oder verdammt viele Lebenspunkte achten, sonst wird das ab "Alptraum" nichts.
Mit "Speer der Urahnen" kann man fliehende Gegner zu sich heranziehen und sie vermöbeln oder holt eine ganze Gruppe zu sich heran und gibt ihnen richtig Saures.
Als Mönch ist man ähnlich wie der Barbar mittendrin zu finden, wobei hier mehr auf Schaden und Heilung gesetzt wird und man wirklich sehr wenig Lebenspunkte besitzt.
Als Dämonenjäger hält man sich aus dem Getümmel raus und heizt den Horden mit seiner Armbrust ein. Oder auch zwei, wenn es zwei Handarmbrüste sind. Mit "Schnellfeuer" können direkt ganze Gruppen an Feinden mit Pfeilen gespickt werden, wohingegen der "Elementarpfeil" auf einzelne Feinde wirkt. Als Fallensteller und Taktiker kann man sich mit "Salto" in eine Gruppe reinbringen, eine Falle legen und wieder herausspringen, bevor man einen Schadenspunkt erhalten hat.
Der Hexendoktor hält sich weitestgehend aus den Nahkämpfen raus und schickt lieber seine Bestien und Zombies los, die das blutige Handwerk für ihn erledigen. Mit seinem Pusterohr und möglichen Dolchen und Mojos (Puppen oder ähnliches) kann er in den Kampf eingreifen und verteilt da doch überraschend viel Schaden.
Der Mönch ist ein Allrounder. Kann heilen, Schaden austeilen und mal eben eine ganze Gegnergruppe im Alleingang ausschalten. Hierbei helfen ihm Mantras, die sogar die ganze Gruppe während des Kampfes heilen und vollständig regenerieren können oder Schaden erhöhen oder Rüstung oder oder oder...
Der Zauberer ist hier wie der Dämonenjäger abseits vom Getümmel und heizt den Höllenviechern mit kräftigen Zaubern wie "Arkaner Ball" oder "Desintegrator" richtig ein, ist aber im Nahkampf fast völlig schutzlos, was seine "Diamantpanzerung" oder "Blitzwall" fast sofort wieder ausgleicht.
Zu den Ingame-Sachen der CE lässt sich soviel sagen: die Engelsflügel schinden Eindruck bei anderen Spielern, sehen schön aus (am Barbaren etwas klein), sind von Anfang an im Inventar und abgesehen vom Design ziemlich nutzlos. Kein Schaden, keine Skills, kein nix. Sind aber sehr schön anzuschauen.
Die beiden Färbemittel "Abgefüllte Wolke" oder "Abgefüllter Rauch" färben die Rüstung entweder grau oder weiß, was zumindest sehr schön aussieht. Das Banner hat auch was nettes an sich, entpuppt es sich doch als Diablo-Symbol mit den drei Kratzern ohne Schriftzug.
Zum Fetischschamenen (der wohl zum Hexendoktor gehört) kann ich nicht viel sagen, spiele keine WoW.
So. Das war das und ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
So long and thank you for the fish. =)
Allein der feste Pappschuber, der nach oben hin aufgeht und mit Plastik ausgekleidet ist, war sein Geld wert. Doch sein Inneres ist noch vieeeel wertvoller.
Das erste, was man sieht, ist das gewaltige Artbook mit Zeichnungen und Konzeptgrafiken. Hochwertiger Hardcover-Druck und festes Papier sorgen dafür, das man sofort das Gefühl hat, ein sehr hochwertiges Produkt in den Händen zu halten. Was es bei aller Wahrscheinlichkeit auch ist.
Danach kann man sich entscheiden. Holt man erst die Box mit Diablo's Schädel und dem Seelenstein-USB-Stick heraus oder die DVDs mit Spiel und "Hinter den Kulissen". Also, der Schädel selber ist kleiner als auf dem Foto zu sehen ist, aber trotzdem ein Blickfang und vor allem sehr gut verarbeitet. In der Schädelbasis ist ein Magnet befestigt, der den eingelassenen USB-Stick (der bei einer PC-Verbindung übrigends rot leuchtet) fest an seinem Platz hält. Auf dem Stick sind wie versprochen "Diablo 2" und "Diablo 2: Lord of Destruction" enthalten, die man direkt vom Stick installieren kann. Aktivierungscodes sind auf einer der Karten in der Box.
Zur "Hinter den Kulissen"-DVD kann ich wenig sagen, hab sie noch nicht angeguckt, werde es aber als Nachtest nachreichen.
Den Soundtrack, gehüllt in einen hochwertigen Schuber mit Booklet, hört sich auf meiner Panasonic-5.1 Anlage sehr gut an. Epische Höhen, jede Menge basslastiger Tiefen (kann auch an meiner Anlage liegen^^) geben dem Hörer ein wahrhaft episches Hintergrundgeräusch beim Metzeln der finsteren Dämonen.
Die beigelegten Probierversionen für Diablo 3 (was etwa der Beta entspricht) und von World of Warcraft sind gut zum verschenken geeignet.
Nachdem ich dann die Spiel-DVD aus ihrer Hülle befreit hatte, widmete ich mich erst der Bedienungsanleitung, auch wenn diese den Namen nicht mehr wirklich verdient hat. Die ersten paar Seiten bestehen aus Sicherheitshinweisen und dem üblichen "Was ist, wenn das Spiel nicht läuft"-Gesülze. Also, Treiberproblembehebung und einigen Support-Nummern.
Den Hauptteil des Buches beherrschen die fünf Klassen mit einer jeweiligen Kurzgeschichte, die auf 2 Seiten zu finden ist.
Zum Spiel: nachdem dann gestern bis etwa 1 Uhr nachts kein Login möglich war (für mich jedenfalls nicht), habe ich mich dann doch durch die Reihen der Untoten und Dämonen gemetzelt und habe Akt 1 beendet. Zur bisherigen Erfahrung sei soviel gesagt: Das Spiel läuft auf meinem System (Intel Q8300 á 2.5 GHZ, 4 GB RAM, Sapphire 6850, Win7Prof x32) stabil und flüssig. FPS-Einbrüche habe ich keine nennenswerten verzeichnen können (Abweichungen von 2 bis 3 FPS sind normal).
Nachdem ich mit Barbar, Demon Hunter und Wizard den ersten Akt beendet hatte, kann ich nur sagen: das Spiel rockt. Man hat nicht das Gefühl, irgendwie immer dasselbe zu machen. Das liegt vor allem an dem Zufallsgenerator, der doch sehr zuverlässig immer neue Events generiert.
Kleines Beispiel: Man sucht nach König Leorics Krone in den Krypten und als man aus der vorletzten herausskommt (die Krone ist immer in einer andere Krypta), spawnt plötzlich eine große Gruppe Untoter mit einem Boss. Kurzer Schockmoment, dann wurde gemetzelt. =)
Besagter Boss lässt dann auch zufallsgenerierte Gegenstände fallen.
Zu den Klassen. Als Barbar sich in den Nahkampf zu stürzen, macht ja noch einigermaßen Sinn, aber als Demon Hunter sollte man das tunlichst vermeiden. Fallen stellen, Fernkampfangriffe einsetzen, weggehen, Fallen stellen, angreifen... als Wizard kann man in die Offensive gehen und auch mal in eine Gruppe Dämonen geraten. Ein Druck auf "Einfrieren" und der wilde Mob ist ein Haufen Eiswürfel. Bei jeder Klasse muss man andere Taktiken einsetzen und das verleiht der Klickorgie doch ein gewisses Maß an spielerischer Tiefe.
So, das soll es erstmal als erster Eindruck gewesen sein, nach dem Durchspielen kommt der Nachbericht des restlichen Spiels und den Co-Op-Modus.
PS: Ich weiß gar nicht, warum sich so viele über den Onlinezwang aufregen...der Rechner ist eh immer 24/7 mit dem Netz verbunden, also wo soll das Problem liegen?
Nachtrag nach Normal, Alptraum und Hölle(Barbar Lvl. 52)
So, nachdem ich mich dann im Solospiel und im Co-Op-Modus bereits zum dritten Mal durch die Reihen der Höllendiener geschnetzelt habe, kann ich auch etwas mehr dazu sagen.
Meine Klassenwahl ist dem Co-Op-Spiel geschuldet, da wir unbedingt einen Tank brauchten und unser normaler Tank-Spieler lieber Mönch zocken wollte, hab ich diesen Part übernommen (habe auch DH und Mage gespielt, aber Barbar am weitesten) und ich muss sagen: das Teil rockt!
Das Gameplay ist sehr einfach. Fähigkeit belegen, mit den Tasten 1-4 einsetzen oder mit den Maustasten. Getötete Feinde lassen Gold und Gegenstände fallen oder auch mal nichts und sterben spektakulär, wenn sie einen kritischen Angriff als Todesurteil auf die Mütze bekommen. Schön hierbei ist, dass die Feinde zwar häufig alle dasselbe fallen lassen (vor allem auf Normal, das soll wohl den Geldbeutel füllen), aber spätestens auf Alptraum kommen die richtig geilen Gimmicks. Zum Beispiel hat König Leoric einen Speer mit 82 Punkten Schaden, Blitzschaden (10-20), 55 Stärke und 10 Lebenspunkten pro Sekunde hinterlassen. Den benutze ich jetzt noch. Hier macht der Zufallsgenerator einen richtig guten Eindruck, auch wenn sich manche Leute als Mönch darüber ärgern, dass sie nur Sachen für Hexendoktor oder Dämonenjäger bekommen.
Storytechnisch ist das Spiel an einigen wenigen Stellen vorhersehbar (Ende Akt III, will aber nicht spoilern), aber hier ist die Story auch mehr Beiwerk als sonst irgendwas. Den Hauptteil des Spiels verbringt man damit, sich von Gruppe zu Gruppe zu hangeln und so viele Items wie möglich aufzulesen, anzulegen oder wiederzuverwerten. In jedem Kapitel jedes Aktes gibt es einen Zwischenboss, der auch wieder gute Sachen da lässt und den Endboss, der dann die besseren Sachen da lässt, teilweise sogar die legendären Sachen.
Zur Taktik lässt sich soviel sagen: als Barbar ist man meist im dichtesten Getümmel, verteilt Schläge nach allen Seiten und lässt gewaltigen Flächenschaden zurück wie das "Seismische Schmettern" oder verstärktes "Erdbeben". Hierbei sollte man entweder auf gute Schadensreduktion, möglichst viel Lebensregeneration oder verdammt viele Lebenspunkte achten, sonst wird das ab "Alptraum" nichts.
Mit "Speer der Urahnen" kann man fliehende Gegner zu sich heranziehen und sie vermöbeln oder holt eine ganze Gruppe zu sich heran und gibt ihnen richtig Saures.
Als Mönch ist man ähnlich wie der Barbar mittendrin zu finden, wobei hier mehr auf Schaden und Heilung gesetzt wird und man wirklich sehr wenig Lebenspunkte besitzt.
Als Dämonenjäger hält man sich aus dem Getümmel raus und heizt den Horden mit seiner Armbrust ein. Oder auch zwei, wenn es zwei Handarmbrüste sind. Mit "Schnellfeuer" können direkt ganze Gruppen an Feinden mit Pfeilen gespickt werden, wohingegen der "Elementarpfeil" auf einzelne Feinde wirkt. Als Fallensteller und Taktiker kann man sich mit "Salto" in eine Gruppe reinbringen, eine Falle legen und wieder herausspringen, bevor man einen Schadenspunkt erhalten hat.
Der Hexendoktor hält sich weitestgehend aus den Nahkämpfen raus und schickt lieber seine Bestien und Zombies los, die das blutige Handwerk für ihn erledigen. Mit seinem Pusterohr und möglichen Dolchen und Mojos (Puppen oder ähnliches) kann er in den Kampf eingreifen und verteilt da doch überraschend viel Schaden.
Der Mönch ist ein Allrounder. Kann heilen, Schaden austeilen und mal eben eine ganze Gegnergruppe im Alleingang ausschalten. Hierbei helfen ihm Mantras, die sogar die ganze Gruppe während des Kampfes heilen und vollständig regenerieren können oder Schaden erhöhen oder Rüstung oder oder oder...
Der Zauberer ist hier wie der Dämonenjäger abseits vom Getümmel und heizt den Höllenviechern mit kräftigen Zaubern wie "Arkaner Ball" oder "Desintegrator" richtig ein, ist aber im Nahkampf fast völlig schutzlos, was seine "Diamantpanzerung" oder "Blitzwall" fast sofort wieder ausgleicht.
Zu den Ingame-Sachen der CE lässt sich soviel sagen: die Engelsflügel schinden Eindruck bei anderen Spielern, sehen schön aus (am Barbaren etwas klein), sind von Anfang an im Inventar und abgesehen vom Design ziemlich nutzlos. Kein Schaden, keine Skills, kein nix. Sind aber sehr schön anzuschauen.
Die beiden Färbemittel "Abgefüllte Wolke" oder "Abgefüllter Rauch" färben die Rüstung entweder grau oder weiß, was zumindest sehr schön aussieht. Das Banner hat auch was nettes an sich, entpuppt es sich doch als Diablo-Symbol mit den drei Kratzern ohne Schriftzug.
Zum Fetischschamenen (der wohl zum Hexendoktor gehört) kann ich nicht viel sagen, spiele keine WoW.
So. Das war das und ich hoffe, ich konnte weiterhelfen.
So long and thank you for the fish. =)
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