CM CM Hier klicken Jetzt informieren Xmas Shop 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Mehr dazu Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle MusicUnlimited BundesligaLive wint17

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
103
4,8 von 5 Sternen
Blind Rage
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,79 €


am 9. September 2014
Ich muss sagen ich war doch überrascht nach den beiden harten und moderneren Alben zuletzt, die mir nicht zu 100% gefielen, mit Blind Rage endlich wieder ein Album hören zu dürfen, dass den Spagat schafft mit zeitlosem sattem Sound, den gesamten typischen Accept-Trademarks und melodischen Hardrock-Perlen zu punkten. Neusänger Mark Tornillo scheint inzwischen voll angekommen zu sein, er versucht auch nicht mehr Udo Dirkschneider zu imitieren, sondern singt sein eigenes Ding in etwas tieferen angenehmeren Stimmlagen die ihm deutlich besser liegen als immer dieses gequälte, was der Scheibe sehr gut tut. Seine versoffen wirkende coole Stimme verleiht den Songs nun auch endlich ein eigenes Charisma, so dass man Udo Dirkschneider nun echt nicht mehr vermisst. Wolf Hoffmann zaubert viele gelungene prägnante Solos aus dem Ärmel, auch oft selbst komponierte an die Klassik erinnernde Melodien, die Rythmussektion spielt tight auf mit richtig coolen Riffs und Beats. Diese melancholische Stimmung ist nach wie vor häufig dabei, wenn auch nicht mehr so intensiv wie auf dem Vorgänger Stalingrad, mit den typischen tiefen Kosaken-Chören in den Refrains übertreibt man es sogar teilweise etwas.

Auf die Live-DVD/Blueray Live in Chile 2013 sollte man keinesfalls verzichten, da Sie ein schönes authentisches Konzert bietet mit jeweils u.a. 4 Songs von den letzten beiden Alben. Sound und auch Bildschnitt hätten etwas besser sein können, aber für den Aufpreis ist man damit bestens bedient.

Schon der Uptempo-Opener "Stampede"(4/5)(auch die 1.Single) haut voll rein und macht spass, auch wenn es nicht der beste Song des Albums ist. Die Midtempo-Rocker "Dying Breed"(4/5) und "Dark Side of my Heart"(5/5)(recht mainstreamiger Refrain, der Beginn erinnert an "Up to the Limit") können auf ganzer Linie überzeugen, das schleppende "Fall of the Empire"(5/5) kommt sehr eingängig und prägnant daher. Das furiose flotte "Trail of Tears"(4/5) könnte live so richtig zünden, der langsame eingängige Hardrock-Stampfer "Wanna be Free"(5/5) erinnert mich an die Objektion Overruled-Zeit und ist mit seiner simplen unwiderstehlichen Melodie und dem Mitgröhlrefrain durchaus auch Single-geeignet, vielleicht werden die Kosaken-Chöre etwas zu oft eingesetzt, hat aber auch ein exzellentes Solo - Grosser Song. Bei "200 Years"(3/5) gehts dann im flotten Midtempo etwas beliebiger weiter, besonders der komische Refrain kann nicht so ganz überzeugen. "Bloodbath Mastermind"(4/5) ist eine bedrohliche facettenreiche temporeiche Uptemponummer, die mich durchaus im gesamten fesselt. Das langsam stampfende hymnische "From the Ashes we rise"(5/5) reisst einen voll mit, hat einen Hammerrefrain, das ist ganz grosses Kino. Das halbballadeske lockere "The Curse"(3/5) ist nett, bringt Abwechslung hinein. Zum Abschluss schlägt noch einmal die durchschnittliche Uptempo-Nummer "Final Journey"(3/5) zu, die wohl mit dem klassischen Edvard Grieg Morgenstimmung-Zitaten aufgewertet werden soll, was dann auch das ist an was man sich am ehesten an dem Song erinnert.

Fazit:
Ein durch und durch gelungenes Accept-typisches Heavy Metal-Album mit deutlichen Hardrockeinflüssen, dass auf jeden Fall das beste der Neuzeit ist, sich aber auch vor den Klassikern der 80er nicht zu verstecken braucht. Wolf Hoffmann liefert brilliante prägnante Solos, die im Kopf hängen bleiben, Mark Tornillo überzeugt mich hier zum ersten mal zu 100%, die druckvolle Produktion ist fett und zeitgemäss, die Riffs, Melodien und Refrains sind allesamt auf höchstem musikalischem Niveau.
Ein rundum perfektes Album, das vor Hits geradezu strotzt - ich hätte nicht mehr gedacht dass mich Accept nochmal so überzeugen können!
33 Kommentare| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. Dezember 2016
Stalingrad war ein netter Versuch, aber das wäre fast schiefgegangen. Blind Rage hat alles was ein richtig klasse Album braucht. 11 richtig geile Songs, das is etwas was bleibt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. November 2014
Man hört es immer wieder, dass alter, gut gereifter Wein der Beste sei. Und auch im Musikbusiness scheint diese These bei einigen grossen Bands durchaus zuzutreffen. So rocken zum Beispiel AC/DC immer noch frisch und munter, bei Status Quo bemerkt man keine Alterserscheinungen, Metallica füllen nach wie vor grosse Hallen und Stadien, Iron Maiden begeistern weltweit jung und alt gleichermassen und Accept - ja, was machen eigentlich Accept?

Nachdem man in den 80ern zu den bedeutendsten Bands gehörte und als Flaggschiff des Teutonic Metal - also Heavy Metal in Reinkultur Made in Germany - galt, wurde es nach dem letzten grossen Wurf "Russian Roulette" und dem einen und anderen nachfolgenden Album (von dem keines mehr wirklich nennenswert hervorstach) ziemlich still um die Herren. Udo, der Mann mit der markanten Stimme, widmete sich seinem Soloprojekt und Accepts Aktivität wurde 1997 vorübergehend auf Standby gestellt.

Doch Anno 2010, also 13 Jahre nach der Auszeit und 14 Jahre nach dem letzten Album, meldet sich das Urgestein mit neuem Sänger und einem neuen Album zurück: "Blood of the Nations" schlägt ein wie eine Bombe und erobert im Nu die deutschen Charts. Mark Tornillo, der neue Sänger, erweist sich als totaler Glücksgriff, da er nicht lediglich in die gesanglichen Fusstapfen des legendären Udo tritt, sondern stimmlich sogar noch einen Ticken mehr Spektrum bietet. Das Comeback des Jahres wird mit einer Tour besiegelt, welche eindrücklich unterstreicht, wo Accept unbestreitbar hingehören: zu den Grössten des Heavy Metal.

Nach dem nicht minder erfolgreichen "Stalingrad", welches knapp zwei Jahre später auf demselben Niveau des Vorgängers anknüpft, erscheint mit "Blind Rage" in einem Zeitraum von vier Jahren das dritte Werk der Teutonen mit Mark Tornillo. Und das Teil fetzt nicht nur ohne Ende, es ist zugleich auch das ausgereifteste Album der bisherigen Comeback-Trilogie. Zwar bleibt "Teutonic Terror" aus "Blood of the Nations" der unanfechtbare Hit, doch "Blind Rage" setzt in Sachen Abwechslung, Ideenreichtum, Frische und Spielfreude noch einen Zacken zu.

Und genau hier erklärt sich, weshalb der Vergleich zum Wein bei einer Band wie Accept zutrifft: Die Musik ist in all den Jahren gereift. Die Herren sind perfekt eingespielt und tun - im Gegensatz zu vielen Modebands - genau das, was ihnen Freude macht und Fans in aller Welt beglückt. Sei es das Gitarrenduo Hoffmann / Frank, welches Riffs wie Asse aus dem Ärmel schüttelt, die Rhythmussektion Baltes / Schwarzmann, welche in jeder Lage den perfekten Teppich auslegt oder Sänger Tornillo, der hier alle Udo Nostalgiker zum verstummen bringen sollte - so schmeckt ein edler Tropfen, ehm, ich meine: so klingt schlichter und ehrlicher Heavy Metal, Punkt.

"Blind Rage" bietet von rassigen Nummern (Stampede, Trail of Tears, Final Journey), über galoppierende Reisser (200 Years) und stampfende Hymnen (Dying Breed, From the Ashes we Rise) bis hin zu balladesken Klängen (Fall of the Empire, The Curse) wirklich die ganze Palette, die Accept in all den Jahren gross gemacht hat. Und auch wenn Alben wie "Restless and Wild", "Balls to the Wall" oder "Russian Roulette" unerreicht bleiben, so haben die Meister des Teutonic Metal nicht nur das beste Werk seit den erwähnten Klassikern abgeliefert, sondern damit auch ein ganz klares Zeichen gesetzt: Der traditionelle, klassische Heavy Metal hat noch lange nicht ausgedient. Nein, er lebt - und wie! Vielen Dank, werte Herren!
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2017
ACCEPT – Blind Rage, 2014 (ltd Edt Digipack)

BLOOD FOR THE NATION und STALINGRAD haben sich mir bis heute noch nicht erschlossen und so hoffte ich, dass das mit BLIND RAGE anders läuft, nämlich besser. Der Opener Stampede macht schon mal was her und schmeichelt mir eingangs mit etwas „Metal Heart Feeling“ und auch Dying Breed weiß zu begeistern, denn endlich sind wieder die typischen Accept-Chöre und Wolf Hoffmann's klassische Gitarrenmelodien vorhanden. Dark Side Of My Heart würde ich wohlwollend der BALLS TO THE WALL Ära zuordnen und im getragenen Fall Of The Empire erinnert mich Mark Tornillo's Gesang stark an seinen Namensvetter Mark Storace von Krokus. Die Doublebass Hymne Trail Of Tears haut ebenfalls richtig rein und Wanna Be Free schlägt dann gemächlichere Töne zum richtigen Zeitpunkt an und bringt viel Melodie mit. 200 Years, hat es Gott sei dank nicht gedauert bis mir BLIND RAGE geläufig wurde und könnte durchaus auf RUSSIAN ROULETTE stehen. Mit Bloodbath Mastermind empfiehlt sich abermals eine erfrischende Doublebass Hymne und From The Ashes We Rise bezieht seine Anziehungskraft aus stampfenden Rhythmus und kultigen Melodiebögen. Interessant und ungewöhnlich tönt The Curse aus den Boxen und doch klingt das eine oder andere so vertraut. Zum Abschluss gibt’s mit Final Journey nochmal ordentlich was auf die Nuss und da is' er dann auch wieder, der alte Hoffmann und seine Klassikeinlagen, endlich. Ich muss ehrlich gestehen, auch dieses Album hat mich lange (fast ein Jahr) hingehalten bis ich es für mich entdecken durfte, aber jetzt kann ich sagen dass es ein würdiges Accept Album geworden ist. Das beste seit dem Comeback mit Mark Tornillo auf jeden Fall und doch stört mich etwas, es fehlt die Spritzigkeit, das unverbrauchte und unverfälschte was die 80er Scheiben ausmachte fehlt mir auf den neuen Alben und das finde ich schade (-0,25 ST/6,66).

(bereits am 26.12.2015 geschrieben)

Punkte: 6,41 von 7,00 (-0,25 ST)
(5/6/7/7/6,25/7/7/7/7/7/7)
Sehr gut, herausragend

Auf Amazon: 4,58 von 5,00
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 25. September 2014
auch nach dem 30sten Durchlauf.

Für meine Ohren ein Album ohne Ausfall, auf dem mir wirklich JEDER Song zusagt. Selbst das vermeintlich etwas schwächere "Stampede" halte ich für eine absolute Vollgranate.

Über Göttergaben wie "From The Ashes We Rise", "Wanna Be Free", "Fall Of The Empire", "Dark Side Of My Heart", "Dying Breed",... muss ich dann wohl kaum noch Worte verlieren, oder? Abwechslungsreicher, hymnischer Metal in Perfektion. Natürlich mit viel "Ohohoho", Pathos und auch Schmalz, aber das war schon immer die Essenz von Accept. Wer's nicht mag, soll was anderes hören.

Die Vergleiche mit der Russian Roulette treffen durchaus ins Schwarze. Auch damals legten Accept mehr Wert auf ein stimmiges, melodisches Songwriting als auf pure Härte. Bis heute mein Lieblingsalbum der glorreichen Tage mit Dirkschneider... Jetzt hab ich endlich meine Fortsetzung... ;o)) GRANDIOS!

Nun, das kann jeder natürlich anders sehen, aber für mich ist die Blind Rage das beste Album der Tornillo-Ära, zudem besser als jedes U.D.O-Soloalbum, sogar ein bißchen besser als eine "Breaker" oder "Metal Heart" (dafür werde ich wohl Prügel kassieren...)

Kurz gesagt das beste Metal-Album seit der letzten Atlantean Kodex

10 von 10

ps. Hoffmann spielt noch immer die geschmackvollsten Soli überhaupt. Allein seine Gitarrenarbeit macht jeden Song zu einem Highlight.
11 Kommentar| 11 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2014
Feiertag, keine Postzustellung? Egal Amazon bietet ja Gott sei Dank die Autorip Funktion an. Also runtergeladen, angehört und schon schallt einem Stampede, der schon im Juni veröffentlichte Track, schnell und kompromisslos entgegen. So darf es weitergehen. Bei dem folgenden Song, Dying Breed, werde ich schlagartig zurück in die 80er katapultiert. Ein geiles Teil, das mich etwas an Monsterman auf der Russian Roulette Scheibe erinnert! Dark Side of my Heart, reisst mich nicht wirklich mit, für mich eher ein Lückenfüller, ohne grössere Highlights, aber solide. Fall of an Empire, langsam, stampfend, episch, Heaven is Hell (ebenfalls Russian Roulette) lässt grüssen. Bei Trail Of Tears gehts wieder rasant nach vorn, Accept wie man sie kennt und mag. Kompromisslos, schnörkellos vom ersten bis zum letzten Beat. Wanna Be Free, ein langsamer Rock Song, teilweise balladesk anmutend, mit interessanten gegenrhythmischen Funk Elementen im Solo, nimmt dann mal ein wenig den Wind aus den Segeln. Hätte meiner Meinung nach nicht sein müssen, aber ob man ruhigere Nummern mag ist halt Geschmacksache. Glücklicherweise rockts dann bei 200 Years wieder mehr. Obwohl das Stück auch mit leicht angezogener Handbremse daherkommt, packt einen der eingängige Refrain und man ist sofort dabei kopfwackelnd mitzusingen. Bloodbath Mastermind ist dann der Zeitpunkt wo wieder richtig aufs Pedal getreten wird, solide ohne grössere Höhepunkte, aber unverkennbar Accept. From Ashes we Rise entwickelt sich nach den ersten 30 Sekunden, einem langsamen intro, zu einer melodischen Heavy Rock Nummer mit Chor und ein wenig Pathos im Refrain. Ebenfalls langsam, und auch nicht wirklich Metal, aber guter Rock mit starker Anfang 80er Jahre Schlagseite, ist The Curse die meiner Meinung nach, zwar schwächste Nummer der Scheibe, aber immer noch saugut. Der letzte Track, Final Journey, zieht dann sämtliche Register im Accept Repertoire. Wolf Hofmann rockt im Solo mal wieder ein Klassik Stück sehr gelungen durch, diesmal ist es von Edvard Grieg, Morgenstimmung. Ein Hammerteil, bestes Stück des Releases.

Seit Marc Tornillo als Sänger eingestiegen ist, ist dies für mich das beste Album der Band. Dem Vergleich mit den ganz grossen Accept Klassikern der 80er Metal Heart und Restless and Wild kann Blind Rage zwar nicht standhalten, aber die Scheibe gehört für mich qualitativ in eine Reihe mit Objection Overruled, Russian Roulette und Balls to the Walls.

Wer Accept mag wird nicht enttäuscht sein, wer auf rocklastigen Metal steht auch nicht, und für Fans ist es sowieso ein Pflichtkauf.
0Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. September 2017
Die Produktion von Andy Sneap ist genau so wie man das erwartet - druckvoll kommen die Songs aus d. Boxen. Für eigentl. jeden Accept Fan ist hier was dabei.
"Blindwütig" würde aber eher zum Charakter d. *Blood Of The Nations* Albums passen. Insgesamt ist das meiste auf dem 3. Studiowerk hier mit d. Besetzung (Hoffmann,Baltes,Tornillo,Frank,Schwarzmann) gemäßigt. Flottere Songs wechseln mit herrlichen Stampfern ab. Rock'n'Roll ist einige Male angesagt, nicht selten begleitet mit d. klass. Gitarrensoli von W. Hoffmann. Auch die typ. Chöre sind vertreten. Frontmann Mark Tornillo kann auch weitestgehend überzeugen, klingt hier u. da sogar mal nach dem "GermanTank". Textinhalte - sind wir ehrlich - sind doch für d. meisten Metalheads zweitrangig od. egal und mir geht's da nicht anders. Wenn ein Song od. eine Band Scheiße ist - interessiert sich auch kein Aas für d. inhaltl. Botschaft.
Solche starken Mitgröhlschenkelklopfer wie z.B. *Dark Side Of My Heart*; *Fall Of The Empires*; * Wanna Be Free* od. *From The Ashes We Rise* findet man nat. nicht durchgehend auf dem Album, *Blind Rage* (vö.2014) ist aber ein sehr gutes Accept Album - allemal besser als d. Nachfolger *The Rise Of Chaos*.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 15. August 2014
War ''Blood of the Nations'' ein fulminantes Comeback Album und ''Stalingrad'' ein würdiger Nachfolger, so ist es Accept mit diesem Album vermutlich gelungen, bei den Fans der ersten Stunde (zu denen ich auch zähle), ein wahres Freudenfeuer zu entfachen. Natürlich klingt der Sound jetzt anders wie in den achtzigern, aber die Kompositionen und das Songwriting sind wieder absolut old school, genau so will ich Accept höhren. Andere Rezensenten haben natürlich auch, stilistische Ähnlichkeiten festgestellt, zur 80er Jahre Ära. Es wurde sehr oft die ''Russian Roulette'' erwähnt und vergleiche gezogen und genau so ist es, das unterschreib ich. Der Band ist es diesmal, mehr als gelungen, den klassichen Accept Sound mit einer modernen Produktion zu verbinden. Das Album läuft jetzt den dritten Durchlauf bei mir und ich krieg mich gar nicht mehr ein, das ich das noch erleben darf, ich sage einfach nur Danke.
0Kommentar| 30 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. August 2015
Im August 2014 erschien das 14. Studioalbum der deutschen Heavy Metal Band ACCEPT. "Blind Rage" wurde in der gleichen Besetzung eingespielt wie die beiden Vorgänger. Als da waren Mark Tornillo (Lead Vocals), Wolf Hoffmann (Lead Guitars), Herman Frank (Guitars), Peter Baltes (Bass Guitar, Vocals) und Stefan Schwarzmann (Drums). Produziert wurde das Album wieder von Andy Sneap (u.a. Hell und Megadeth). Alle Songs stammen von Mark Tornillo, Wolf Hoffmann und Peter Baltes.

"Blind Rage" ist etwas melodischer ausgefallen, als die beiden Vorgänger "Blood Of The Nations" (2010) und "Stalingrad" (2012). Es erinnert etwas an die "Russian Roulette" (1986), wobei die Betonung auf "etwas" liegt.
Mit `Stampede` geht es gleich richtig heavy zur Sache, flotter Song und guter Opener. `Dying breed` punktet mit geilen Riffs und dem typischen Accept-Chorgesang. `Dark side of my heart` könnte auch von "Metal Heart" oder "Russian Roulette" stammen. Der Refrain ist recht eingängig. Bei `Fall of the empire` wird auf die Bremse getreten, sehr episch und wieder mit Chorgesang. Überhaupt fällt es auf, dass die Titel nicht mehr ganz so schnell sind wie z.B. auf "Blood Of The Nations". Ich habe damit kein Problem. Auch `Wanna be free` geht in die melodische Richtung. `Trial of tears` ist aber wieder ein schneller Headbanger. Mark Tornillo ist ein Glücksfall. Er hört sich leicht nach Udo Dirkschneider an, hat aber trotzdem seinen eigenen Stil. Tornillo ist endgültig in der Band angekommen. `From the ashes we rise` ist auch wieder typisch Accept, wie sie Mitte der 1980er waren. Ich muss nicht extra erwähnen, dass Wolf Hoffmann wieder sehr gute Soli spielt. Zum Abschluss wird bei `Final journey` wieder mächtig Gas gegeben und Wolf spielt eine Melodie an von Grieg. Der Bonustitel `Thrown to the wolves` ist eine nette Zugabe.

"Blind Rage" erreiche Platz 1 in den deutschen Charts und Platz 35 in den U.S.A., ihre höchsten Platzierungen in den beiden Ländern. Der etwas melodischere Sound steht der Gruppe gut, es ist nicht mehr so brutal hart wie bei "Blood of...". Unter dem Strich sind damit (knappe) 5 Sterne verdient. Accept sind weiter in Höchstform!
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. September 2014
Ich gehöre zu der Generation, die Accept erst im Zuge von "Blood Of The Nations" entdeckt hat (damals als Vorband einer australischen Band, die auch mit AC anfängt :-), und was soll ich sagen: Blood Of The Nations war der Hammer, Stalingrad war okay und Blind Rage spielt für mich in einer Liga mit Blood Of The Nations.
Soundmäßig hat sich meines Erachtens in den letzten 4 Jahren bei Accept nichts verändert (und das ist auch gut so!), der Songaufbau der Songs ist gigantisch und Texte sind mir eigentlich egal :D
Zwar fehlen auf Blind Rage die ganz großen Ohrwürmer, dennoch ist dieses Album für mich das beste Metalalbum des Jahres 2014, das steht definitiv schon fest!
Mit Mark Tornillo hat Accept den aktuell besten Sänger des Heavy Metal, das Drumming von Stefan Schwarzmann ist episch (aber nicht so lahm und langweilig wie etwa bei Manowar) und Wolf Hoffmanns Gitarrensolos und -melodien sind wie immer zum reinlegen. Zwar finde ich die vielen "Ohohoh"s über das gesamte Album teilweise etwas übertrieben, in die einzelnen Songs fügen sie sich aber gut ein und gehören zu Accept, wie ich sie kenne, einfach dazu.
Der Opener, "Stampede", ist meiner Meinung nach einer der schwächsten Songs des Albums, schade. Danach folgen allerdings drei absolut gelungene Songs, vor allem "Fall Of The Empire" und das gemächliche "Dark Side Of My Heart" haben mich überzeugt und zur 5-Sterne-Bewertung beigetragen. Weitere Highlights sind für mich "200 Years" und "The Curse", tolle Vocals, tolle Gitarren.

Alles in allem kann ich nur sagen: Absolute Kaufempfehlung, das Album läuft bei mir seit Tagen rauf und runter!
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen


Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken