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Kundenrezensionen

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TOP 100 REZENSENTam 15. September 2012
Wer träumt nicht davon, mal auf eine sonnige Südseeinsel zu fahren ,die Exotik in sich reinzusaugen und dabei die normale Zivilisation, wie wir sie kennen, zu verlassen. Doch es kann schnell gefährlich werden, sich von den gewohnten Sicherheiten zu trennen. Manchmal sogar tötlich. Die Autorin hat genau das erlebt und ein bewegendes Buch darüber geschrieben.

Es begann eigentlich wie jeder Südseetraum: blaues Meer, Entspannung pur auf einem Katamaran. Bis dann dieser anfangs freundliche, aber doch irgendwie auch merkwürdige Einheimische dazu kam, und Stefan, den Freund von Heike Dorsch, zu einer Ziegen-Jagd einlud. Als dann der Einheimische zurückkam, ohne Stefan, aber mit der Ankündigung, dass dieser verletzt wäre, ahnte sie sofort, dass etwas Schlimmes passiert sein musste. Frau Dorsch schildert im Buch sehr gut das Entsetzen, die Ohnmacht, die sich ihrer bemächtigte, aber auch, dass ihre Überlebensinstinkte zum Glück immer noch intakt waren. Als der Jäger auch sie fesselte, konnte sie sich befreien und flüchten. Was dann folgte waren Tage zwischen Hoffnung und Bangen, ob ihr Freund noch am Leben ist. Bis dann eine Feuerstelle mit menschlichen Überresten gefunden wurde und ihre schlimme Ahnung zur traurigen Gewissheit wurde: ihr Freund war tot. Ihre Verzweiflung kann man sich vorstellen, aber doch war ihre Tortour noch nicht zu Ende, denn ein halbes Jahr später musste sie nochmals auf die Südseeinsel, den Ort ihres größten Albtraums fliegen, für eine Gegenüberstellung mit dem Mörder ihres Freundes.

Mancher ist vielleicht geneigt zu sagen, dass es eben risikovoll ist, die normale Zivilisation zu verlassen. Aber man kann Frau Dorsch und ihrem Freund nicht vorwerfen, die üblichen Sicherheitsvorkehrungen außer Acht gelassen zu haben. Die Insel war zwar mal eine Kannibalen-Insel aber das letzte bekannte Opfer stammt von 1924. Gleichwohl ist das Buch auch eine Mahnung an andere Liebhaber von exotischen Reisezielen, die Vorsicht dabei nicht ausser Acht zu lassen, und bei Dingen, die einem merkwürdig vorkommen, sofort Abstand zu halten.
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am 25. Januar 2013
Das Leben, so lernen manche von uns mit fortschreitendem Alter, zeichnet sich durch Polarität aus. Eine der denkbar krassesten Gegensätzlichkeiten musste die Autorin Heike Dorsch erleben: den Verlust Ihres geliebten, vor Leben sprühenden Partners inmitten des sprichwörtlichen Paradieses im Stillen Ozean, noch dazu durch ein abscheuliches Verbrechen. Nach Jahren des gemeinsamen Blauwassersegelns geschieht es einfach so, aus heiterem Himmel, ohne Vorwarnung, ohne Erklärung, ohne Sinn. Auch wenn dies in den letzten Jahren immer mehr Menschen tun, es gehört großer Mut, enorm viel Disziplin und große Überwindung dazu, ein solches Erlebnis zu verschriftlichen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Diesem Mut gebührt Respekt und mit entsprechender Hochachtung habe ich das Buch nach den 256 Seiten zugeklappt. Die folgenden Zeilen atmen diesen Geist: nicht will ich kritisieren oder zerpflücken, nur vorsichtig mitteilen, was mir daneben aufgefallen ist. Zunächst hat Frau Dorsch mit ihrem Partner etwas geschafft, von dem die meisten Menschen immer nur träumen, wenn sie solche Träume überhaupt wagen. (Gute) Jobs hingeschmissen, Katamaran gekauft, Welt umsegelt. So flapsig sich das anhört, so häufig hatte ich beim Lesen der Seiten 18 bis 199 den Eindruck, alles ist leicht; doch leicht weniger im Sinne von fröhlich, golden, sonnig, wasserblau, warm und windig - eher als ALLES ist einfach, Studieren, Job annehmen, Job wechseln, Job hinschmeißen, "was anderes" machen, wobei dann auch das "toll" ist. Ich weiß, es gibt solche Menschen und selbst im Angesicht von Tragödien sind sie letztlich wohl noch immer zu beneiden, denn sie stehen immer wieder auf, ihnen gelingt das Leben, sie können gar nicht anders. Es wird beim Lesen schnell deutlich, dass Frau Dorsch und ihr ehemaliger Partner dazu zählen. Nun liegt hier aber auch der konsequente (?) Punkt, dass die Ängste, Freudentaumel, Gefühlsachterbahnen, welche "normale" Leute (also die nicht unbedingt zu beneidenden) bei dem geschilderten Lebenswandel auf der Überholspur und erst recht bei einer Weltumseglung hätten, sich auf den Seiten 18- 199 definitiv nicht spiegeln. Der Erzählstil wirkt angenehm, plausibel, beschreibend wie ein ordentlicher Aufsatz; doch das Hören, Riechen, Schmecken, Sehen, das ganze Empfinden im Schiff, an Land, im Sturm, in der Sonne: ich habe es nicht gefunden. Vielleicht ist der ganze Vorspann auch nur Vorspann. Doch dann ist er wohl zu lang. Das eigentliche Buch mit seiner Wucht spielt auf den Seiten 12-17 und dann ab Seite 201 bis zum Schluss. Diese Passagen sind zutiefst beeindruckend, so entsetzlich das Beschriebene natürlich bleibt. Hier versteht man die Autorin in jedem Satz und hier lässt sie den Leser an sich heran. Echt und absolut authentisch. Sie erlebt die Dinge, die Verbrechensopfer häufig und fast übereinstimmend berichten, auch, dass es keinen Glauben daran gibt, dass irgendjemand wirklich versteht. Ich glaube, dass Frau Dorsch nicht allein ist. Sie wird einen guten weiteren Weg finden, auch das spürt der beeindruckte Leser am Ende des Buches. Es steht dort schon zwischen den Zeilen.
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am 20. April 2015
ein wunderbares buch. für segler und/oder reisebegeisterte eine herrliche lektüre, wenngleich das ende den traum von unendlich schöner natur doch auch eintrüben lässt. so ist das leben. nicht nur höhen bestimmen unser leben. ich möchte der autorin alles gute wünschen!
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am 19. November 2012
Für eine Erstautorin finde ich das Buch sehr beachtlich, auch wenn nicht immer ganz klar ist, ob es nun ein Reisebuch oder eine Hommage an den verstorbenen Partner sein soll. Durch die Situation von Heike Dorsch muss es allerdings auch beides sein. Somit überschattet der Tod von Stefan Ramin auch die gesamte Geschichte. Für Leser, die nur ein wenig leichte Kost eines südseeromantischen Abenteuers suchen, ist es definitiv der falsche Titel. Wer sich aber der Erkenntnis nicht entziehen will, dass auch die Erfüllung eines Lebenstraums bei tropischem Wetter und an Palmenstränden ganz schnell mit den Schattenseiten des Lebens kollidieren kann, der hat hier das richtige Buch gewählt.

Trotzdem kann ich nur zwei Sterne für die Kindle-Ausgabe vergeben. Der Piper-Verlag hätte sich ruhig etwas Mühe bei der Bearbeitung für die elektronische Veröffentlichung geben können. Dass eine gedruckte Ausgabe farbige Bilder in einem Block zusammenfasst, ist produktionstechnischen Erfordernissen geschuldet. Bei einem Ebook ist das aber absolut sinnlos. Grafiken müssen für die Ebook-Ausgabe so bearbeitet werden, dass man sie auf einem Kindle auch erkennen kann. Das war es dem Verlag aber offenbar nicht wert, was ihn aber nicht daran hindert, 16 Euro für eine minderwertige Ausgabe zu verlangen.
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Blauwasserleben – hört sich sehr nach Urlaub an – eigentlich aber nur im positiven Sinne – was aber hier im Buch und im wahren Leben positiv begann, endet in einem Albtraum. Es sollte eine Weltumseglung werden, die Heike und Stefan geplant hatten – dafür alles aufgegeben hatten …

Die gemeinsame Zeit auf dem Wasser und Land begann friedlich und wundervoll – endete aber mysteriös und im Tod …

Das Buch:
========

erzählt die Geschichte von Heike und Stefan, zwei jungen Menschen, die sich vorgenommen hatten, die Welt zu umsegeln, alles aufgaben und alles Geld zusammenkratzten, um diesen Schritt zu wagen – ihren Traum zu verwirklichen …

Traum und Albtraum liegen in Buch und Wirklichkeit nah beieinander.

Das Buch beginnt mit einführenden Erklärungen, warum Heike Dorsch das Buch geschrieben hat und es folgen 20 Kapitel von den Reisevorbereitungen über die noch guten Zeiten bis zum mysteriösen Albtraum und der Zeit zurück in Deutschland …

Mit dem Dank endet die Geschichte von Heike und Stefan …

Vor dem ersten Kapitel sehen wir eine ganzseitige Karte des Atlantischen Ozeans und des umliegenden Festlandes mit der Route. Das erste Kapitel erzählt von den ersten Minuten und Stunden, als Heike bemerkte, dass Stefan nicht auf dem Boot ist. Das nächste Kapitel erzählt dann, wie sich die beiden kennen lernten. Die Geschichte beginnt …

Lebendige authentische Schilderungen und Darstellung ihrer eigenen Gedanken machen dieses Buch zu einem ganz persönlichen – einem tiefsinnigen und zu Herzen gehenden. Diese Geschichte hallt noch lange nach …

Die Art und Weise, wie die Autorin ihre Geschichte an den Leser weiter gibt, ist herzlich, aber dennoch schon ein wenig auf Abstand, wobei man sich dennoch gut vorstellen kann, wie es zu dem jeweilig beschriebenen Zeitpunkt in ihr aussah.

Mir hat die Lektüre sehr viel gegeben, zum einen aus der Sicht, aus der ich sehr gut die Gefühle und Beweggründe nachvollziehen konnte, warum man eine Weltumseglung anstrebt, aber auch die besondere Beziehung von Heike und Stefan wird dargestellt, das Unglück sowieso und die Zeit danach für die Zurückgebliebenen – allein nach Deutschland zurück zukommen – nicht zu wissen, was mit dem Partner passiert ist – der Kampf mit den Behörden usw.

Alles in allem eine Geschichte, die anrührt, die ich Lesern ans Herz lege, die sich für solche Art von Geschichten interessieren – extrem lesenswert !!!

Das Buch enthält auch einen mehrseitigen farbigen Bildteil.
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am 20. August 2015
Ich habe dieses Buch einfach verschlungen. Es ist wunderbar und einfach verständlich zu lesen. Ich träume seitdem immer wieder davon, von all den Erlebnissen die das Buch schildert und habe mir auch jetzt den Film bestellt. (Ich weiß der wird nicht ansatzweise so gut sein wie das Buch)

Die Faszination ist geweckt.
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am 25. Mai 2015
So tragisch die Geschichte auch ist und die Autorin ein wirklich hartes Schicksal getroffen hat - sie ist sehr, sehr langatmig und langweilig geschrieben. Es wird seitenweise beschrieben wo ihre Taucherausrüstung im Boot lag dass die Ihres Freundes daneben lag und dann hat sie beides hochgetragen und dann sind sie tauchen gegangen. Ich hatte mir das ganze Buch einfach spannender vorgestellt, auch hätte ich gerne mehr erfahren wieviel finanzielle Rücklagen man für die Weltumseglung braucht und ob ein paar Jahre double income no Kids und ein paar Chartergäste an Bord wirklich reichen um mit einem Boot auszusteigen und jahrelang zu segeln. Alles in allem hatte ich mich anfangs auf einen spannenden Tatsachenbericht gefreut, war dann aber schnell enttäuscht.
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am 21. Februar 2016
Die reale Geschichte ist sehr anschaulich und wirklichkeitsnah geschrieben.
Ich konnte mir alles beschriebene sehr gut vorstellen und auch mitfühlen.
Ich habe riesen Respekt vor diesem Leben, welches ich mir nicht trauen würde und empfinde großes Mitgefühl für das tragische Ende.
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am 12. Mai 2016
Es hatte zunächst ein paar Seiten gedauert, dann entwickelt sich die tragisch endende Story um das Aussteigerleben des Paares Heike und Stefan und zieht einen in den Bann, so dass man das Buch gar nicht mehr weglegen mag. Toll erzählt Heike Dorsch von ihren vielen Erlebnissen unterwegs und nimmt einen als Leser mit auf der Reise, so lebendig ist sie erzählt. Man bekommt richtig Lust, selbst mal auf einen Kat mit zu segeln. Es geht wie in der einen oder anderen Rezension beschrieben nicht zum großen Teil um das mysteriöse Ende Stefans, auch wenn Heike Dorsch detailliert am Ende des Buches alle möglichen Gedanken und Details einfließen lässt. Ich nehme an es ist auch bewusst so gewollt, dass die Interpretationen beider Seiten um Stefans Ende nicht ganz schlüssig sind und wir vermutlich nie die volle Wahrheit erfahren werden. Und allen, die hier sich hier um die Sorglosigkeit scheren, die beiden hatten eine tolle Zeit und es gibt noch viel mehr Leute, die auch wenigstens zeitweise mal das machen, was sie unter "ihren Traum verwirklichen" ernsthaft verstehen. Das die graue Masse ein ödes Arbeitsleben nur bestreitet, wo nicht viel aufregendes passiert, sollte nicht dazu führen, den anderen das zu neiden. Dass es so endete, war beim besten Willen keine Folge irgendwelcher Blauäuigkeit, war meiner Ansicht nach einfach Pech. Und ja, so ein Leben kostet Geld und die beiden hätten das nicht alles vorher ersparen können. Später im Buch geht es jedoch hervor, dass Stefan wohl nicht unvermögend war. So what? Das ist doch kein Makel, auch wenn viele dies sich nicht mal leisten können, auch nur 3 Wochen "mit zu segeln". Im Buch konnte man dabei sein und das IST EIN ERLEBNIS!
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am 3. Februar 2013
Das Buch von Heike Dorsch liest sich leicht und schnell. Es beschreibt die Weltumsegelung und deren Vorbereitungen und ein wenig die Partnerschaft mit Stefan und weckt das Verlangen nach tiefgehenderen Ausführungen über die Vorbereitungen, die Tour und Stefans Person. Ich hatte beim Lesen das Gefühl, dass alles nur "angerissen" wurde. Gut, wahrscheinlich hat Heike Stoff, um mehrere tausend Seiten zu füllen...
Dennoch ein sehr bewegendes Buch, bekommt man doch einen Eindruck über die "Reise" und Lebensweise der Beiden. Und nun hat man sich gerade im Blauwasserleben verloren, der Funke dieses paradiesischen Lebens ist übergesprungen, da geschieht dieser unglaubliche Mord. Die letzten Seiten des Buches haben mich tief bewegt. Sehr empfehlenswert!
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