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am 25. Juni 2017
Welch emotional packendes, lebensechtes und vor Leidenschaft brodelndes Liebes-Epos, welch wundervoller Film - und welch wundervolle Hauptdarstellerinnen, vor allem Adèle Exarchopoulos, die mich schwer beeindruckt hat. Ihre Natürlichkeit in jeder Szene ist unglaublich, da wirkt gar nichts auch nur eine Spur gekünstelt. Ihr Gesicht spricht Bände, jede Regung lässt sich deutlich ablesen, Worte sind meist gar nicht nötig. Man kann gar nicht anders als mit ihr zu fühlen, überschwängliche Freude und Glück ebenso wie tiefer Kummer und Verzweiflung - wer sich auf die Geschichte einlassen kann, den lässt die Darstellung nicht kalt.
Aber auch Léa Seydoux ist bemerkenswert. Unterstrichen wird das Ganze noch von häufigen Naheinstellungen, die hier ein wichtiges und gelungenes Stilmittel sind. Man vergisst irgendwann, dass es sich um einen Film handelt, eher kommt man sich so vor, als würde man wie durch ein Schlüsselloch auf das reale Leben anderer schauen.

Der verdiente Gewinner der Goldenen Palme von Cannes - großartig!
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am 10. Juli 2017
Dieser Film ist einer meiner absoluten Highlights! Ich kann ihn mir (trotz der Dauer) immer wieder und wieder ansehen. Noch nie hat mich ein Film und eine Geschichte so mitgenommen - ich habe teilweise Rotz und Wasser geheult weil ich so drinnen war im Film.
Die Leistung der Schauspielerinnen, die Bilder, die Musik, die Authentizität und dieses Gefühl was vermittelt wird, sind für mich persönlich mit nichts zu vergleichen - einfach einmalig!
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am 8. März 2017
Trotz der Länge des Films niemals langweilig. Sehr anspruchsvoll.
Einzelnen Szenen sehr intensiv.
Einfach ein Super film - weiter zu empfehlen.
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am 12. April 2016
Der film ist der hammer. Ausser der 2te teil, der macht mich bissen traurig.
P:S. Blau ist nicht Warm sondern kalt.^^ Ok dieses blau nicht so ganz kalt.

Carpe Diem
[...]
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am 13. Juli 2017
Ich stimme vielen Rezensenten zu, dass der Film zu langatmig ist, ich mag es eigentlich auch dynamischer und ereignisreicher. Der Film besteht fast nur aus Gesichtsnahaufnahmen und das ist eine Zumutung nicht nur für die Schauspielerinnen, sondern auch für den Zuschauer. Hinzukommt, dass die Hauptdarstellerin - sehr hübsch ohne Frage - etwas zu melancholisch ja manchmal fast dümmlich rüberkommt, oftmals sehr unnatürlich ihren Mund offenhält und daher mit der Zeit zu irritieren anfängt.
Die Geschichte an sich ist zu banal, dasselbe gilt auch für Dialoge. Ein Paar seichte Unterhaltungen über Sartre und Schiele machen die Sache nicht wirklich besser (sondern eher schlechter, weil sie pseudointellektuell wirken). Kurz gesagt man wird in dem Film vergebens nach Geistesreichtum und intellektueller Brillianz suchen, die waren entweder nicht vorgesehen oder konnten mangels derselben bei den Filmemachern nicht mitgegeben werden. Für mich war es schade, weil ich schon auch beim Drehbuch eine Erwartung habe, dass es nicht auch jeder Depp so hätte schreiben können. Ich lege auch keinen großen Wert auf Realismus, im realen Leben sind und reden die meisten Menschen langweilig, gerade deswegen gucke ich ja auch Kino um der Langweile des Alltags zu entkommen.
Die Erotikszenen sind schön, musste sie aber auch teilweise vorspulen, weil sie zum Inhalt nichts beitragen.
So wie ich verstehe, ging es dem Regisseur vor allen Dingen ums sich in den Gesichtern widerspiegelnde Gefühlsleben der Protagonisten. Mit dieser Aufgabe ist er nach meiner Meinung streckenweise ganz gut zurechtgekommen. Besonders gefallen haben mir die spannungs- und leidenschaftsgeladenen Szenen, in denen sich die Beziehung der beiden Frauen anbannt. In der Bar, auf der Bank und beim kleinen Picknick auf der Wiese - das waren gelungene Szenen mit einer sehr gekonnten und schönen Dramaturgie der Mimik. Der Rest war leider teilweise zu lang und überflüssig, obwohl diese Langatmigkeit anscheinend die kreative Methode des Regisseurs überhaupt ausmacht.
Was ich in dem Film sehr witzig fand, dass der lesefaule Junge, mit dem es Adel ganz am Anfang versucht hat, das Buch "Gefährliche Liebschaften" durchgelesen hat. Das Buch ist in Wahrheit todlangweilig, weil es zum größten Teil aus banalen Liebeserklärungen besteht, aber dieser Junge sollte es als einziges Buch in seinem Leben zu ende gelesen haben. Wenn man mich fragt - total unglaubwürdig!
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TOP 1000 REZENSENTam 9. März 2014
Kaum war bekanntgegeben, dass der Film BLAU IST EINE WARME FARBE die goldene Palme auf den Filmfestspielen zu Cannes 2013 gewonnen hat, wurde bereits spekuliert, dass es sich um eine politische Entscheidung der Jury handeln muss. Denn in diesem Film steht eine lesbische Liebesgeschichte im Vordergrund. Und kurz vor diesen Filmfestspielen gab es in Frankreich Massenproteste gegen die eingeführte Homoehe.
Doch für den Regisseur Abdel Kechiche stand Homosexualität nicht im Mittelpunkt. Ihm ging es vielmehr die Klassenunterschiede in Frankreich zu zeigen und dass nur die wenigsten Menschen aus der unteren Schichten trotz großartiger Arbeitsleistung weder Anerkennung noch Akzeptanz bei der französischen Elite finden. Diese Diskrepanz zeigt Kechiche anhand von zwei jungen Frauen, deren Geschichte er über einen Zeitraum von mehreren Jahren erzählt.

Anfänglich ist die Welt der 15-jährigen Adele (Adele Exarchopoulos), die noch zur Schule geht, noch in Ordnung. Sie lernt einen sehr netten Jungen kennen und beginnt eine Beziehung mit ihm. Doch wohl fühlt sie sich nicht in dieser Beziehung und wird diese beenden. Zufällig begegnet ihr eine junge Frau mit blau gefärbten Haaren. Diese Frau geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Sie träumt sogar von ihr. Mit der Zeit begreift sie, was mit ihr los ist und muss sich eingestehen, homosexuell zu sein, was ihr zunächst sichtbar schwer fällt.
Es sind ein paar Jahre vergangen. Zufällig trifft Adele die junge Frau (Lea Seydoux), die Emma heißt und Kunst studiert, in einer Bar wieder und beide kommen ins Gespräch. Adele und Emma werden sich wiedersehen, verlieben sich ineinander und beginnen eine Beziehung.

Die Liebesbeziehung ist nur der Aufhänger für die auszuübende Gesellschaftskritik. So bekommt man nur sehr wenig vom Alltag dieser Beziehung zu sehen. Mehrere erotische Szenen, das gegenseitige Vorstellen bei den Eltern, ein Bild das Emma von Adele zeichnet und eine Party die Emma veranstaltet. Doch das Wenige macht den Unterschied der beiden Frauen deutlich, denn diese Szenen werden sehr ausführlich gezeigt. Emma stammt aus dem Künstlermilieu, Adele aus dem Arbeitermilieu. Hier werden zum Abendessen Austern gereicht, dort Spaghetti Bolognese. Als Adele Emma erzählt, dass sie einmal Kinder unterrichten möchte, bekommt sie nur ein müdes Lächeln als Antwort. Denn Emma möchte einmal eine erfolgreiche Künstlerin werden und nur Erfolg zählt für sie.

Kechiche erzählt die Geschichte mit einfachen, aber ausdrucksstarken Bildern. Ihm ging es auch darum die Gefühle beider Frauen dem Zuschauer deutlich zu vermitteln. So werden während aller Dialoge immer nur die Gesichter zu sehen sein, was gewöhnungsbedürftig ist. Und manchmal schwenkt die Kamera sehr schnell von einem Gesicht zum anderen.

Auch sind Kleinigkeiten zu beachten. Spaghetti Bolognese zum Beispiel, dieses so einfache Gericht, ist der Renner auf Emma’s Party. Ein leidenschaftlicheres Spaghetti Essen hat es bis dato in der Filmwelt noch nicht gegeben. Und das, obwohl Spaghetti eigentlich ein Essen der armen Leute ist.

Drastisch zeigt Abdel Kechiche den Gesellschaftsunterschied zwischen beiden Frauen auf. Er weiß, worüber er spricht. Denn als Kind tunesischer Einwanderer musste er sich auch nach oben arbeiten und Anerkennung finden. So prangert er die sogenannte französische Elite an, die kein Auge dafür hat, wie hart das Leben unter ihnen ist und diese Menschen dafür keine Belohnung erhalten, im Gegenteil. Das erfährt auch Adele.

Wieder sind ein paar Jahre vergangen. Beide Frauen leben mittlerweile zusammen. Emma hat ihr Kunststudium beendet und bereitet ihre Karriere vor. Sie möchte schnellen Erfolg. Für Adele, die jetzt eine Ausbildung zu einer Pädagogin macht, ist nicht mehr viel Platz vorhanden. Adele ist im Wesentlichen nur noch Modell für Aktbilder und Emma’s Haushälterin. Denn für die Drecksarbeit ist sich Emma zu schade.

Wenn Adele am Ende eine Vernissage besucht, auf der Emma ihre Bilder ausstellt, dann wird sie zwar freundlich empfangen, mehr auch nicht. Nur eine gebildete Frau mit sehr guten Manieren zu sein, reicht nicht, um Platz an der Seite der Elite zu finden. Für diese Menschen ist Adele nur eine Lehrerin. Doch sie ist eine Lehrerin, die Kindern Lesen und Schreiben beibringt. Ein erster Schritt und eine wichtige Voraussetzung für die Kinder, um etwas aus ihrem Leben zu machen. Doch dieser so wichtige Beruf findet bei der Elite keine Anerkennung. Diese Elite hat längst vergessen, dass auch sie mal eine solche Lehrerin benötigten, um das Lesen und Schreiben zu erlernen.

BLAU IST EINE WARME FARBE hat völlig zurecht die goldene Palme gewonnen, mit der zum ersten Male nicht nur der Regisseur, sondern auch die beiden Hauptdarstellerinnen ausgezeichnet wurden. Adele Exarchopoulos und Lea Seydoux überzeugen mit einer unglaublichen Performance. Bereits in den ersten beiden Stunden begeistern beide Schauspielerinnen. Doch in der letzten Stunde, in der die Beziehung in eine schwere Krise gekommen ist und beide einen minutenlangen Streit haben, ist ganz großes Kino. Wie sie in der Lage sind, Gefühle, wie Wut, Frust und Enttäuschung sehr authentisch zu zeigen, ist absolute Weltklasse.

BLAU IST EINE WARME FARBE ist mehr als nur eine einfache Liebesgeschichte. Es ist ein Film mit sehr viel Tiefgang, der die Eitelkeit der französischen Elite offenlegt. Chapeau Monsieur Kechiche!
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am 3. Februar 2016
Vor dem Film habe ich mir bereits die Graphic Novel bestellt, auf der dieser Film basiert. Ich möchte daher auch nicht filmerische und schauspielerischen Leistungen herab setzen - bevorzuge ich aber doch die Graphic Novel.

Da hier bereits genügen zur Story des Film erzählt wurde, hier meine schlichte, subjektive Meinung:
Ja, es wird viel geredet und es sind viele "langatmige" Szenen vorhanden, die aber wohl die Stimmung transportieren - so sehr es mich vielleicht auch zwei, drei Mal gestört hat. Dass dem einen oder anderen die Details in Sexszenen fehlt, kann ich wiederum nicht nachvollziehen - schließlich ist dies meines wissens kein Aufklärungsfilm und auch kein schlichter Porno. Auch hier war der Film in meinen Augen schon fast etwas zu langatmig, aber dafür blieb das dumpfe Gefühl, welches so mancher Hollywoodfilm in seinen kurzen, achso erotischen Szenen darstellt wenigsten fern. Ich kann leider nicht sagen, ob der Film in meinen Augen besser wäre, hätte man sich vollständig an der Graphic Novel orientiert. Aber so oder so, gibt es auch im Liebesleben nicht immer ein Happy End - das hätte das Ganze auch wiederum unglaubwürdig gemacht. Allerdings muss man zugeben, dass vermutlich viele bereits einmal im Leben mit einer unglücklichen Großen Liebe ihre Erfahrungen gemacht haben. In meinen Augen sollte man diesen Film als eine Sichtweise verstehen, wie sich Liebe und Leben entwickeln können - aber nicht müssen. Das Leben ist nicht Perfekt und man macht Fehler. Die Große Liebe kann man finden, aber sie muss nicht ewig halten und kommt meist nicht einfach so wieder zurück. Was danach kommt ... wer weiß.
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am 4. Januar 2015
Für meinen Geschmack zu viel Sex-Praktiken, die den Film nicht bereichert haben. Die Aussage des Films hat sich durch die Szenen nicht geändert.
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am 16. November 2014
Charaktere müssen Zeit bekommen, um cineastisch gut entwickelt zu werden, ok.
Dieser Film vergisst dabei, das der Zuschauer auch gut unterhalten werden muss.
Hab' die bluray verschenkt, schade um's Geld...
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am 25. Mai 2015
Wer hohe Erwartung in diesem Film setzt wird enttäuscht. Einzig was etwas prickeln lässt waren bestimmte Szenen. Aber dafür muss frau keine 2 1/2 Std. sich das rein ziehen, Dafür gibt bessere Filme. Wie "Küssmich".

Spart euch das Geld. Lieber den Film ausleihen, anschauen, "aha aha" sagen und zurück geben ;O)
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