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am 23. Mai 2015
>>> ZUM FILM <<<
... so lautet der etwas holperige Titel von Philipp K. Dicks Romanvorlage, auf der Ridley Scotts BLADE RUNNER beruht. Wer den Roman kennt, weiß, dass der Film nur sehr wenig mit dem Romaninhalt zu tun hat. Doch so holperig der Romantitel ist, so wenig massentauglich ist der Film: Wenig Action, wenige Explosionen, viele Dialoge in einer anspruchsvollen Handlung. Wenn man dann noch berücksichtigt, dass BLADE RUNNER 1982 in die Kinos gekommen ist - in einer Zeit, in der große Weltraumopern im Stile von STAR WARS ein erstes, großes Hoch hatten - so verwundert es kaum, dass er damals an den Kinokassen Schiffbruch erlitten hat. Trotzdem hat er sich im Laufe der Jahrzehnte von einem großen Kassenflopp über einen Geheimtipp hin zu einem visionären Klassiker entwickelt, der seiner Zeit scheinbar weit voraus war.

Vergangenheit in den 80ern:
Kinovorstellung, in der die 70mm-Fassung gezeigt wurde. Meine erste Begegnung mit BLADE RUNNER. Das Licht geht aus... der einleitende Text läuft ab... dann die Eröffnungssequenz!!! Ich weiß wie damals, wie ich von der Kraft dieser ersten Momente förmlich in den Kinosessel gepresst wurde und den Rest des Films (vermutlich mit offenem Mund) staunend verfolgt habe.

Gegenwart:
Inzwischen ist viel Zeit vergangen und der Film hat mehrere Anpassungen erfahren: Auf den originalen Kino-Cut folgte der Director's Cut. Er wurde in mehreren VHS-Versionen veröffentlicht; dann in einer unterirdisch schlechten DVD-Fassung; dann als "Final Cut" in einer sehr guten DVD-Fassung und zuletzt wurde der "Final Cut" nochmals auf HD-DVD und auf BLU-RAY veröffentlicht.
Jeder der genannten Schnittversionen hat ihre Anhänger. Ich persönlich bevorzuge den "Final Cut", wenngleich ich jeden verstehe, der Harrison Fords bzw. Deckards Off-Kommentar aus der ursprünglichen Kinofassung vermisst. Dieser Kommentar war ursprünglich keine Idee von Ridley Scott. Er persönlich war damit nie glücklich und nutzte die Möglichkeit des "Director's Cut" dazu, den Kommentar ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zu verwenden.

Egal in welcher Fassung: Der Film hat über die Jahrzehnte nichts von seiner Faszination verloren. Im Gegenteil! Durch die ab dem "Director's Cut" eingefügte Einhorn-Szene ergaben sich plötzlich vollkommen neue Interpretationsmöglichkeiten hinsichtlich Deckards wahrer Identität.

***** SPOILER *****
Wer auf meine Meinung (und Ridley Scotts Intention) verzichten kann, sollte diesen Abschnitt überspringen: Sowohl das Einhorn als auch verschiedene Szenen, in denen in Deckards Augen eine Art Schimmer zu sehen ist, ist als deutlicher Hinweis darauf gedacht, dass Deckard selbst ein Replikant ist.
***** SPOILER ENDE *****

Inzwischen sind wir im Jahr 2015 und ich schaue mir "Blade Runner" noch immer 2-3 x im Jahr an. Verrückt? Mag sein, aber der Film ist für mich bis heute aufgrund der erzählten Geschichte mitsamt der perfekten Komposition aus Bildern, Farben, Sound(track) und Emotionen quasi DER perfekte Film. Er steht für sich alleine und hat eine tiefgründige, zutiefst menschliche Botschaft zu vermitteln. Ich kann nur hoffen, dass man von aktuell aufkommenden Sequel-Ideen wieder Abstand nimmt...

>>> ZUR BLU-RAY...
Sowohl Bild als auch Ton (gesehen auf einem 50 Zoll-Display und auf einer 2,7 Meter-Leinwand / gehört mit 7.1-Set) sind perfekt für einen Film, der 1982 entstanden ist. Der Schwarzwert ist sehr gut, die Schärfe auf einem hohen Niveau, wenngleich sie nicht mit aktuellen Produktionen mithalten kann. Unter Berücksichtigung des Produktionsjahres muss man schon mit der Lupe suchen und Fehler finden WOLLEN, um einen Anlass zur Kritik zu finden. Besser sah die Eröffnungssequenz vermutlich auch in der 80ern im Kino nicht aus ;-) Erst auf einer großen Leinwand ist zu erkennen, dass die Detailschärfe gegenüber aktuellen Produktionen doch zu wünschen übrig lässt.

Der Ton kann mit aktuellen Produktionen sicher nicht mithalten, jedoch wurde offensichtlich das Maximale aus dem zur Verfügung stehenden Quellmaterial geholt. Da der Film im Kino u.a. in der 70mm- / 6-Kanal-Stereo-Fassung lief, hat man für den gelungenen Sound offensichtlich auf diesen Soundmaster zurückgegriffen.

...UND DARÜBER HINAUS <<<
Wer dann noch immer Fragen haben sollte, dem kann ich nur das hervorragende Buch "Future Noir: The Making Of Blade Runner" von Paul M. Sammon empfehlen. Darin wird der Film Szene für Szene analysiert und auf wirklich JEDE nur denkbare Frage wird näher eingegangen. So erfährt man darin u.a., dass die Position der Figuren in der Schachpartie zwischen Tyrell und J.F. Sebastian nicht, wie manche Zuschauer vermuteten, einer historischen Partie aus dem 19. Jhd. entnommen wurde...

>>> FAZIT <<<
Action-Fans sollten einen großen Bogen um BLADE RUNNER machen. Freunde zutiefst philosophischer und melancholischer Geschichten, die auch auf mehreren Ebenen gut funktionieren, kommen um dieses Meisterwerk nicht herum.
33 Kommentare| 17 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 9. Mai 2017
Der Film ist ein Klassiker und hat nichts von seiner Brisants verloren. Ausserdem ist die Filmmusik zeitlos schön und schon allein für sich ein Grund den Film zu schauen.
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am 3. April 2003
Wir schreiben das Jahr 2019. Die Menschheit siedelt längst nicht mehr nur auf der Erde; wer es sich leisten kann, tritt die Passage zu den 'Outer (Space) Colonies' an. Die locken mit dem Versprechen auf ein neues Leben jenseits des einstmals blauen Planeten, in dem die Verrichtung unangenehmer oder gar gefährlicher Tätigkeiten den so genannten 'Replikanten' obliegt: äußerlich nicht von Menschen zu unterscheiden, werden die künstlichen Intelligenzen speziell für den außerirdischen Einsatz gefertigt. Los Angeles, der Ort der Handlung, ist dagegen ein zur Megalopolis gewucherter städtischer, tags wie nachts in Zwielicht liegender Albtraum, in dessen Stadtschluchten ohne Unterlass der Regen fällt.
Die Szenerie von Ridley Scotts SF-Film 'Blade Runner' transportiert die des klassischen 'film noir' in eine nicht allzu ferne Zukunft - und folgerichtig begegnet uns in der Figur des Rick Deckard auch der Prototyp des abgeklärten, chronisch unter Geldmangel leidenden Privatdetektivs, der in den Filmen von Hollywoods 'Schwarzer Serie' meist von Darstellern wie Humphrey Bogart und Robert Mitchum verkörpert wurde. Als vier Replikanten unter Einsatz von Gewalt die Flucht zur Erde gelingt, erhält Androidenjäger Rick Deckard (Harrison Ford) den Auftrag, die Arbeitssklaven unschädlich zu machen. Deckard hat den ersten der Arbeitssklaven bereits exekutiert, da erfährt die Handlung eine ungeahnte Wende: Deckard verliebt sich in Rachel (Sean Young), die Eldon Tyrell (Joseph Turkel), Chef der Roboterschmiede Tyrell Corporation, ihm als seine Nichte vorstellt. Als offenkundig wird, dass auch Rachel in Wahrheit eine Replikantin ist, ist Deckard gezwungen, sich mit seiner Rolle als 'Problembeseitiger' eingehender auseinanderzusetzen - und am Ende des Films stellt sich gar die Frage: Ist nicht vielleicht auch Deckard in mehr als nur einer Hinsicht ein 'Prototyp' ... ?
Mit 'Blade Runner', der im Deutschen ursprünglich einmal die Unterzeile 'Aufstand der Anti-Menschen' tragen sollte, gelang Regisseur Ridley Scott ('Alien', 'Gladiator') eine filmische negative Utopie, die in rund 20 Jahren, die seit der Entstehung des Filmes ins Land gegangen sind, nichts von ihrer visuellen und erzählerischen Kraft eingebüßt hat. 'Blade Runner' ist ein moderner Klassiker, der nicht nur dem Science Fiction-Film der 80er und 90er Jahre neue Impulse verlieh, sondern die gesamte Pop-Kultur nachhaltig beeinflusste.
Wurde 'Blade Runner' von Publikum und Kritik zwar wohlwollend, aber mit gehöriger Skepsis begrüßt, waren es in erster Linie Designer, die 'Blade Runner' mit offenen Armen empfingen: Vom Werbespot für Wodka ('Smirnoff'), der Anleihen bei der in Blade Runner präsentierten Informationstechnologie machte ('Zoom in - track out'), bis hin zur britischen Heavy Metal-Legende 'Iron Maiden', die LP-Cover und Bühnenbild ('Somewehre in Time') in deutlich erkennbarer Anlehnung an Scotts Film gestalteten - sie alle bedienten sich der Ästhetik von Scotts düsterer Zukunftsvision.
Zum Publikumsliebling entwickelte sich 'Blade Runner' erst, nachdem der Film längst wieder von der Leinwand verschwunden war. Erst in der Zweitverwertung, als so genannter 'sleeper; gelang 'Blade Runner' der Aufstieg in die erste Riege des SF-Films - an den Kinokassen war 'Blade Runner' zwar ein Achtungserfolg gewesen, hatte aber den Kampf um ein großes Publikum verloren. Gegen Produktionen von George Lucas und Steven Spielberg, die dem Zeitgeschmack mit großkalibriger Space Opera und leichter Fantasykost wie 'Das Imperium schlägt zurück', 'E.T.' und 'Jäger des verlorenen Schatzes' Rechnung trugen, war ein verstörender 'Blade Runner', der eher in der Tradition von Fritz Langs 'Metropolis' und Charlie Chaplins 'Moderne Zeiten' stand, chancenlos geblieben. In Insiderkreisen freilich wurde 'Blade Runner' schon bald als Geheimtipp gehandelt, und so ist es wohl nicht zuletzt einem treuen Fanpublikum zu danken, dass 'Blade Runner' gut zehn Jahre nach seiner Premiere erneut auf großer Leinwand zu bewundern war - und das in einer Fassung, die auch den Vorstellungen des Regisseurs noch etwas mehr entgegenkam als die ursprünglich im Kino gezeigte Fassung, die vom Filmstudio Warner Bros. mit einem versöhnlicheren Ende versehen worden war (das übrigens nicht verwendetes Bildmaterial aus Stanley Kubricks 'The Shining' nutzte) als der nun vorliegende Director's Cut, in dem sich 'Blade Runner' womöglich noch etwas bedrückender präsentiert.
Fazit: 'Blade Runner' ist ein Meilenstein des SF-Kinos - und das Thema, mit dem der Film sich befasst, heute so zeitgemäß wie eh und je, ja vielleicht mehr denn je. Tipp: Produktionen aus jüngerer Zeit, die sich einen Vergleich mit 'Blade Runner' gefallen lassen müssen, sind z.B. Chris Columbus' 'Der 200 Jahre Mann' (1999) und Spielbergs 'A.I.' (2001) - ob sie den Vergleich aushalten, ist eine Frage, auf die Filmfans ihre eigene Antwort finden müssen.
22 Kommentare| 42 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. Juli 2017
3 jahre nach dem ersten von Ridley Scott inszenierten Film der ALIEN-Reihe erschien vom gleichen Regisseur "Blade Runner", anfangs nicht beegeistert aufgenommen, inzwischen ein Werk mit Kult-Status, und das ist völlig berechtigt. Wegen der Komplexität des Themas, nämlich der Erschaffung von Replikanten oder auch Klonen, die die Drecksarbeit bei der Erschaffung neuen außerirdischen Lebensraums leisten, während die Erde in Regen, Dreck und gesellschaftlicher Aufösung versinkt, und einer Inszenierung, die den genialen ALIEN-Filmen in nichts nachsteht, hinterließ der von mir im Final Ciut erstmals gesehene Film einen mindestwens ebenso unvergesslichen Eindruck wie die ALIEN-Reihe.

Wir schreiben das Jahr 2019, der ehemalige Blade Runner (Replikanten-Jäger) Rick Deckard (Harrison Ford) wird von einem mir zwielichtig erschinenden, andauernd Origami faltenden Mitarbeiter zum Chef der Behörde der Blade Runner gerufen und gezwungen, seinen Job wieder aufzunehmen. 6 Replikanten seien mit einemm gekaperten Raumschiff auf der Erde gelandet.
Einen habn wir schon gesehen, einen Arbeiter, der sich einer Art Turing-Test unterziehen muss, wodurch man Replikanten (und auch künstliche Intelligenzen) von normalen Menschen unterscheiden könne.
Und so macht sich Deckard auf die Suche in einem Moloch von Los Angelos, im Dauerregen, Dauerdunkelheit, in Übersichtsaufnahmen sehen wir einen Komplex von gigantischen gebäuden, fast nur an den hell erleuchteten Fenstern zu sehen, in den Straße Müll, Bettler und in Gebäuden Opiumhöhlen, Clubs, eine Menschheit kurz vor dem Untergang.
Die Replikanten sind keine einfachen Klone, manchen hat man eine Erinnerung an eine menschliche Vergangenheit implantiert, aber aus Angst, dass sie ihren Schöppfern überlegen werden könnten. ihre Lebensdauer auf 4 Jahre programmiert.
Mindestens eine Replikantin gibt es auch auf der Erde,die bildschöne Rachael (Sean Young), die Deckard nach über 100 Gragen auch als Replikantin entlarven kann, die aber im Gegensatz zu anderen das nicht weiß.
Im weiteren verlauf sehen wir Deckard im Kampf mit den Replikanten, in einer fabrik, in der Tiere hergestellt werden wie z.B. eine Schlange, mit der eine Tänzerin in einem Club auftritt, und wir sehen vor allen Dingen den weißblonden Replikanten Roy Batty (Rutger Hauer mit einer Darbietung, die m.E. Harrison die Show stiehlt. Dieser sucht seinen "Vater" auf, den Chef der Firma Tyrell, und fordert von ihm mehr Lebenszeit.
Am Ende gibt es einen Showdown auf dem Dach eines Gebäudes zwischen Roy und Rick,, und der Verlauf lässt uns fragen, wer menschlicher ist.

Unterlegt durch die großartige Musik von VANGELIS hat Ridley Scott nach dem Roman "Träumen Androiden von elektrischen Schafen?" des Autors Philip K. Dick eine düstere Zukunftsvision inszeniert, der amn in vielen Punkten auch heute noch ihr Alter nicht ansieht.
Das menschliche Leben beginnt mit Verschmelzung der Eizelle mit dem Spermium, die entstandene Zelle ist omnipotent (alleskönnend), in ihr steckt die Ind formation, die nötig ist, dass aus ihr sämtliche Zell- unf Gebeartenn des Körpers entstehen. Und es ist gar nicht abwegig, dass dqa Eingriffe stattfinden können, bei manchen Leukämien werden aus dem Blut der Erkrankten pluripotene )Vieles könnende) Stammzellen gewonnen, dann duch Radio-Cemotherapie das Knochenmark völlig zerstört, und die dann reinjizierten pluripotenten Zellen bauen wieder ein Knochenmark auf, welche alle dort gebildeten zellarten wieder produzieren. Und denken wir noch an das Klonschaf Dolly, so erscheint das im Film gezeigte nicht als unwissenschaftliche Spinnerei.
Das Schaffen von Replikanten, die man m.E. als Menschen bezeichnen muss (genau wie die Produkte künstlicher Befruchtung außerhalb des Körpers), wirft erhebliche moralische Fragen auf, insbesondere die Frage, ob man bei diesen denkenden und fühlenden Wesen die Lebenszeit brutal auf 4 Jahre terminieren darf. hat en solches Wesen, das davon weiß, nicht das Recht alles zu tun, um sein Leben zu verlängern, sich gegen seinen Schöpfer zu wenden?

Nach "2001" und "Alien" ist "Blade Runner" ein weitere Meilenstein des Science-Fiction-Genres, beeindruckend inszeniert, mit stimmungsvoller Musik unterlegt und vor allen Dingen von Rutger Hauer großartig gespielt.

Doc Halliday
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am 30. Oktober 2016
Endlich habe ich meine geliebte "internationale" Kinofassung mit den Off-Kommentaren und dem Happy-End wieder! Auf Deutsch!
Jahre ist es her, seit ich mir die andere Version, diese Directors cut-Version kaufen musste, um Blade-Runner überhaupt auf DVD zu bekommen. Diese Fassung fand ich schon immer schlecht. Sie hatte genauso wenig mit dem Buch von Philip K. Dick (do androids dream of electric sheep?) zu tun wie "meine" geliebte internationale Kinofassung, aber die Directors-cut-Version war nur tiefschwarz und für mich sehr lieblos und ohne echten roten Faden.
Allein die Kinofassung mit den Off-Kommentaren ist den Kauf dieser (seit 2007) in die Jahre gekommenen Blechbox-Ausgabe mehr als wert. Aber: lest erst mal das Buch!!!
Gruß, kittifaz
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am 2. Dezember 2014
Wer den Director`s Cut kennt wird hier nur einige neue Szenen bekommen. Das Bildmaterial ist durchweg super. Einige Szenen im Film habe ich jedoch als "normale"-Qualität wie auf der DVD empfunden. Aaaaber... alleine die Bonus-Blu-Ray ist hier schon mehr als nur eine Kaufempfehlung. Geballte Informationen zur Entstehung bis zur Fertigstellung von Blade Runner. Alleine die Entstehung des Filmes könnte man schon verfilmen. Es scheint da schon fast ein Wunder, dass es diesen heute existierenden Kult-Film überhaupt gibt. Eine klare Kaufempfehlung!
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am 14. März 2017
Dieser Film ist für mich ein absoluter Meilenstein der gesamten Filmgeschichte.
Allein schon durch die perfekte von Großmeister Ridley Scott erschaffene Atmosphäre. Das Zusammenspiel von Bild und Ton lässt einen einfach mehrmals Gänsehaut schon Gänsehaut aufkommen. Krone setzt dem dann noch das unglaublich tiefgründige, gesellschaftskritische Gesamtbild des Films auf und dazu der legendäre Monolog vom Tannhäuser Tor, den Rutger Hauer sich mal eben so improvisiert hatte. Das ist wahre Science-Fiction.
Alles in allem ein absolutes Must-see.
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am 20. April 2017
Der Film ist sicher nicht jedermann Geschmack, für mich jedenfalls ein Meisterwerk. 2017 kommt die Fortsetzung, daher habe ich mir diese Steelbook gekauft, weil ich mir ganz sicher auch die Fortsetzung kaufen werde. Leider fehlt die Doku zur Entstehung des Films auf dieser BluRay, das war die großen Enttäuschung, da diese auf der DVD noch vorhanden war. Dies ist man von Ridley Scott nicht gewohnt. Daher nur drei Sterne.
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am 21. August 2017
Ich hatte die Blue-Ray zusammen mit 2001: Odyssee im Weltraum gekauft. Beide waren in Plastik-Folie einegschweißt und hatten auf mich den Eindruck gemacht, dass sie fabrikneu sind,. Beim Abspielen von Blade Runner in meinem Samsung Player hat mich verwundert, dass das übliche Menü zur Auswahl der Sprache und der Szenen nicht erschien. Stattdessen lief nach einigen lautstarken Leseversuchen der Film direkt los. Die Filmqualität war in Ordnung. Nach ca. 1:18h war es mit dem Spaß vorbei. Der Film blieb hängen und nur durch Drücken der Vorlauftaste ging es weiter. Schon beim nächsten Kapitel, das gleiche Problem. Ich reklamierte die Blue-Ray und sende sie gegen Erstattung zurück. Bei näherer Betrachtung der Blue-Rays habe ich den Eindruck, dass es sich um billige Nachpressungen handelt. So etwas habe ich bei Amazon nicht vermutet und bin ziemlich enttäuscht.
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am 27. August 2008
Beim ersten Mal Ansehen des Films vor ca. 10 Jahren habe ich nicht so recht verstanden, was hier die zentrale Botschaft sein soll. Aber - schaut euch um, wir sind nicht mehr weit entfernt von einem Zukunfts-Szenario a la Blade Runner. Umweltzerstörung, Asia-tisierung, Werteverfall und technologischer Fortschritt, wo ist noch der Sinn ... Inzwischen sehe ich mir den Film wieder und wieder an. Unglaublich, was Ridley Scott da vor inzwischen 26 Jahren für eine Vision auf Film gebannt hat. Der Final Cut bringt nun die Version, die Scott eigentlich immer so schon haben wollte und mit einem Optimum an Bild- und Tonqualität. Ansehen, Staunen und Nachdenken!
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