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Kundenrezensionen

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HALL OF FAMEam 13. Dezember 2002
Dieser Film hat nur eine Aufgabe, nämlich zu zeigen, wie Soldaten reagieren, nachdem sie unter feindlichen Beschuss geraten sind, und zwar so präzise wie möglich. Soldaten werden auf solche Situationen vorbereitet, aber der Film zeigt, was alles schief gehen kann, weil es nicht trainiert wurde, weil es nicht trainiert werden kann. Black Hawk Down hat keine heldenhaften renommierten Hauptdarsteller wie die meisten Kriegsfilme, da sie mit ihren staubigen Uniformen sowieso kaum auseinander zu halten wären. Auch vermeidet Regisseur Ridley Scott die üblichen strahlenden Gefechtsbilder. Ganz im Gegenteil, in der zweiten Hälfte des Films werden die Szenen kühl und kühler, die hoch gepriesenen US-Soldaten, die sich vorher für unbesiegbar gehalten haben, werden versprengt und können sich nicht länger auf ihren Kameraden verlassen. Wie es einmal im Film heißt, geht es um nichts weniger als um den "Mann neben dir". Der Wahlspruch der Elitetruppen lautet schließlich: "Keiner wird zurückgelassen". Dabei geraten sie in ein tödliches Dilemma: Je mehr die Soldaten versuchen, ihre Kameraden zu retten, desto mehr geraten sie selbst in Gefahr und werden zum Opfer. Ungerechtfertigt ist daher die Kritik, die dem Film gerade in Deutschland zuteil wurde, wonach des um die Verherrlichung eines Kampfeinsatzes in einem Land geht, in dem Amerikaner nichts zu suchen hätten. Trotz der Ankündigung im Vorspann, der Film würde auf wahren Begebenheiten beruhen, ist der politische Hintergrund im Grunde völlig unwichtig, der Ort der Handlung austauschbar. Vordergründig ist vielmehr die Darstellung von Mut und Verzweiflung in einer Situation, die nicht mehr beherrschbar ist. Mit aller Deutlichkeit zeigt Black Hawk Down, dass keiner von uns je hätte dort sein wollen, wo diese Soldaten waren. Nichts an dem Film ist überflüssig, es gibt keine erlösenden Nebenstränge in der Handlung, der angekündigte Realismus tritt in aller Reinheit zutage. Mit einem Zitat von Plato beginnt der Film: Nur die Toten haben das Ende des Kriegs gesehen - im Nachspann bleibt genügend Zeit, darüber nachzudenken.
1111 Kommentare| 164 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 21. Oktober 2016
Drehbuch des Films ist die die Schlacht um Mogadischu während des somalischen Bürgerkriegs im August 1993.
Nachdem dort aufgrund von kriegerischen Auseinandersetzungen seit den führen 90er Jahren eine schlimme Hungersnot mit verheerenden Folgen für die Zivilbevölkerung ausbrach (ca. 300 000 verhungerte Menschen) entschied die UN mit einer eigenen Mission dagegen etwas zu unternehmen und das humanitäre Problem wurde zunächst durch die Unterstützung der Streitkräfte der USA, Deutschland etc. mehr oder weniger gelöst.
Doch nachdem die zahlreichen Helfer abgezogen worden waren, riss ein Warlord namens Mohammed Aidid die Macht an sich und regierte einen Großteil des Landes mit Brutalität und Habgier, sodass für die ohnehin schon geschwächte Bevölkerung alles wieder schlimmer wurde.
Doch nun meinte der UN-Sicherheitsrat, dabei nicht tatenlos zusehen zu können und bat die USA um militärische Hilfe bei der Durchführung einer ernuten humanitären Mission. Zudem sollten einige ranghohe Gefolgsleute Aidids festgenommen werden. An der Mission nahmen von den US-streitkräften Einheiten der Army Rangers, Delta Force und Navy SEALs teil. Und obwohl Generalmajor Garrison dringend empfahl, sämtliche Fahrzeuge etc. mit Panzerung zu bekommen, wurde dem (aus welch unerklärlichem Grund auch immer...) nicht entsprochen.

Zu Beginn der Mission lief alles nach Plan, man versuchte mit Bodentruppen und mit Blackhawk-Kampfhubschraubern sich dem Ziel, wo sich die Verdächtigen aufhalten sollten, zu nähern. Doch dann wurde der erste Hubschrauber von einer RPG-Rakete getroffen undm usste mitten im feindlichen Mogadischu landen. Für die Besatzung began ein schwieriger Kampf ums Überleben und die weiteren Einheiten hatten die heftige Aufgabe, sie möglichst unversehrt aus der Gefahrenzone zu bergen.

Es ist durch u.a. hervorragende Regierarbeit, technische Mittel und vermutlich zahlreicher Augenzeigenberichte gelungen, die gesamte Operation vom Beginn bis zum Ende anschaulich undm itreißend auf die Leinwand zu bringen! Man bekommt den ganzen Einsatz äußerst authentisch zu sehen, sei es Vorbereitung im Camp, Häuserkampf und Feuergefechte mit Aufständischen oder die Koordiantion sämtlicher Schritte im Lagezentrum durch den komandierenden Stab.
Es ist einmal mehr spürbar, wie fordernd und belastendsehr ein solcher Einsatz für jeden einzelnen Soldaten ist. Zudem legte der Regiesseur trotz teilweise sehr schlimmen Kampfszenen Wert darauf, die ganze Operation realitätsnah wirken zu lassen und man hatte auch nie den Eindruck, der Film werde als Prpaganda für die US-Außenpolitik genutzt.

Was mich beim Lesen einiger Rezensionen sehr verwundert bzw. erschüttert hat, ist die Tatsache, dass manche Leute offenbar bewusst getötete US-Soldaten verunglimpfen oder als leideschaftliche Mörder darstellen. Ziel dieser Mission war es nämlich, Mio. von Zivilsiten aus der Not zu helfen und gegen einen barbarischen Diktator vorzugehen. Soldaten, die sich mit Einsatz des eigenen Lebens diesen Zuständen entgegenstellen, sollten gerade Deutsche historisch bedingt repsektvoll behandeln.

Insgesamt glaube ich sogar, dass man in diesem Film im Vergleich zu anderen weiteren Kinohighlights (vgl. meine Rezensionen zu: Act of Valor, Captain Phillips, Tränen der Sonne) am meisten das Ausmaß eines verheerenden Bürgerkriegs und einer daraus resultierenden mitlit. Operation vor Augen geführt bekommt.
Für jeden, der sich für historische Themen und / oder die Arbeit von US-Spezialeinheiten interessiert, gehört dieser Film auf jeden Fall ins DVD-Regal dazu.

FAZIT: Vorbehaltlose Kaufempfehlung!
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am 12. Dezember 2004
Nachdem ich Mogadishu selber kenne, komme ich an diversen Hollywood-"Verbesserungen" des Films nicht vorbei. Man hat zweifellos etwas nachgeholfen um die Story und die Kulissen ein wenig aufzustylen. Das tut der Handlung jedoch keinen Abbruch, und gibt trotzdem einen Eindruck davon, wie Mogadishu vor etwa zwölf Jahren noch aussah.
Gut fand ich, dass sich "die USA" hier nicht selbst als den ewigen Helden darstellten, sondern am Schluß indirekt gesagt wird wie später die Wirklichkeit tatsächlich aussah; nämlich dass der Einsatz von Anfang an bis zum endgültigen Abzug katastrophal daneben ging.
Historisch gesehen ist der Film belanglos, aber er behauptet ja auch nicht das Gegenteil. Er erzählt anhand eines einzelnen Beispiels einigermaßen authentisch nach, was sich in Somalia tatsächlich vielfach ereignete. Darüber hinaus ist es eine spannende Story, gut verfilmt und nachdenklich stimmend.
Es fallen dabei starke Parallelen zu Vietnam, und heutzutage zum Irak auf, wo sich wieder ein ähnliches Ende abzeichnet, nämlich dass die USA aufgrund von eigenen Fehleinschätzungen zuerst ihre Sympathie unter der Bevölkerung verspielen, danach die Kontrolle verlieren und sich am Ende nur noch selbst verteidigen können, bevor sie sich schließlich zurückziehen müssen.
Dennoch ist dies kein Anti-Kriegsfilm und auch keine antiamerikanische Propaganda, sondern der Zuschauer wird selbst zum nachdenken angeregt. Ich kann ihn daher gut weiterempfehlen, mit dem Vorbehalt dass man daraus keine pauschalen Rückschlüsse über "die Afrikaner" ziehen kann, genausowenig wie über "die Amerikaner".
"Machen sie nicht den Fehler, mich für primitiv zu halten, nur weil ich ohne fließendes Wasser aufgewachsen bin!" - Das beste Zitat aus dem Film.
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am 25. September 2002
Da die Features der DVD oben etwas zu kurz kommen, hier eine Angabe: Disk 1 enthält u.a. 3 Audiokommentare (Ridley Scott, J. Bruckheimer, Stab und Kriegsveteranen) sowie den Film in seiner vollständigen Fassung (kristallklarer Sound, sehr plastisches Bild). Das Set wird übrigens von Columbia vertrieben, während in Deutschland Senator Film die rechte Besitzt (kein Kommentar zu deren Praktiken). Die englische Sprachfassung wird durch Untertitel in Englisch, Holl. und Hindi ergänzt.
Disk 2 quillt nahezu über vor Extras: Eine 3 st. Doku über die Entstehung (vom Script zum Design, vom Dreh zur Musik usw.) Darüber hinaus gibt es ca. 20 min. Deleted Scenes (wie bei Gladiotor wahlweise mit Kommentar von Scott) sowie 8 weitere Features über Image, Marketing etc. (habe ich selbst noch nicht alles geschaft).
Abschließend noch ein Wort zum Film selbst: Nachdem die Kritik in Europa den Film ziemlich verrissen hatte, war ich mehr als positiv überrascht vom tatsächlichen Ergebnis. Zugegeben gibt es eine gewisse Dosis Pathos; diese fällt jedoch ggb. dem Doku-Stil des Film und seiner Schonungslosigkeit kaum ins Gewicht.
Ein aus handwerkl. Sicht fesselnder Film mit selbstständiger Aussage, die so ganz und gar nicht überschwänglich ist. Will sagen: Geschildert wird eine Tragödie des Krieges und deren Konsequenzen. Die Sinnhaftigkeit der Aktion sowie von Krieg allgemein wird dabei weder befürwortet noch negiert.
Insgsamt 4 von 5 für den Film; 5 von 5 für die UK-DVD.
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am 6. Februar 2003
Für mich ist "Black Hawk Down" in erster Linie weder ein Propagandastreifen noch Popcorn-Geballer. Auch bin ich nicht der Meinung, dass, wie auch schon oft geäußert, die Somalis pauschal verteufelt werden (ich erinnere nur an die Szene mit der jungen Frau und den Kindern). Was diese Soldaten (und natürlich auch die Somalis) an diesem Tag erlebt haben, war die Hölle. Und das bringt Ridley Scott in teilweise extremen Bildern auf die Leinwand. Das sind keine Hochglanzbilder, das sieht erschreckend echt aus, einige Szenen haben sich bei mir regelrecht eingebrannt, was bei mir selten der Fall ist. Natürlich mutet dieser "Keiner wird zurück gelassen"-Kodex etwas überzogen an, aber das haben sich die US Rangers eben zu ihrem festen Grundsatz gemacht, und außerdem: Was ist an so einem Grundsatz denn so schlecht? Was die "Helden" angeht, so sieht für mich vieles nicht nach Heldentum aus, sondern viel mehr nach dem Mut der Verzweiflung, resultierend aus der Tatsache, dass es plötzlich nicht mehr um militärische Ziele oder Siege ging, sondern nur noch um das nackte Überleben jedes einzelnen Soldaten. Und dass dabei jeder über seine Grenzen hinausgeht, ist für mich völlig klar, auch wenn ich kein Psychologe bin. Wer "Black Hawk Down" als einen Propaganda-Hetzstreifen verteufelt oder als Popcorn-Kino abtut, denkt meiner Meinung nach nicht weit genug.
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am 2. August 2002
Ridley Scott gehört mit Sicherheit zu den besten, vielleicht ist er sogar der beste noch aktive Regisseur. Schließlich hat er solche Klassiker der modernen Filmgeschichte wie Alien, Blade Runner, Thelma & Louise und zuletzt Gladiator geschaffen.
Auch mit "Black Hawk Down" ist ihm wieder ein äußerst eindringlicher Film gelungen, der diesmal sogar auf realen Ereignissen bassiert.
Während des US-Einsatzes in Somalia werden Dutzende von US-Elite-Soldaten (Rangers und Delta Force) zu einem Kommando-Einsatz abkommandiert, bei dem sie innerhalb von 30 Minuten hochrangige Mitarbeiter des herrschenden Warlords Aidid verhaften und evakuieren sollen. Doch dann werden 2 Blackhawk-Hubschrauber abgeschossen, und die Soldaten von Hunderten wütender und bewaffneter Somalis umzingelt. Bis zum nächsten Morgen müssen sie nun unter Verlusten ihre Stellungen halten und um ihr Leben kämpfen. Getreu ihrem Motto: "We leave no man behind".
Dabei wird der Film keinesfalls zu einem Army-Propaganda-Streifen, was nicht zuletzt an der hervorragenden Besetzung liegt. Stars aus der 20 Mio. $ Liga sucht man hier vergebens. Dennoch trifft man viele alte Bekannte und noch mehr junge Unbekannte. Mit von der Partie sind unter Anderem: Sam Sheppard, Ewan McGregor, Tom Sizemore, Josh Hartnett und der Fiesling aus "Der Patriot". Sie alle verleihen ihren Charakteren viel Authentizität und Ausstrahlung. Unbesiegbare und unverwundbare Kampfmaschinen sind in diesem Film nicht zu finden.
Die beeindruckende Bildsprache von Altmeister Scott trägt ein Übriges zum Gesamt-Eindruck des Filmes bei.
Zu erwähnen bleibt noch, dass der Film noch nicht eimal einen Starttermin für die deutschen Kinos hat, was ebenfalls für die Import-DVD spricht.
Eine Anschaffung ist damit sehr empfehlenswert.
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am 18. Juli 2006
Hier liegt nun endlich eine gute Umsetzung von dem Film Black Hawk Down vor. Beim Kauf war ich noch etwas unsicher weil diese DVD keinen DTS Ton hatte aber ich sollte mich glücklicher Weise irren. Beim Einlegen stellte ich fest was der normale 5.1 Ton für einen wumms hat und die Erde zum beben bringt selbst wenn man keine Home Cinema Anlage für den Preis von einem Gebrauchtwagen besitzt. Man fühlt sich noch dazu mit dem genialen Soundtrack von Hans Zimmer richtig in den Kampf auf den Straßen von Mogadishu hineinversetzt.

Das Bild selber ist ziemlich in Ordnung und sogar ein klein wenig besser als bei der britischen DVD auch wenn der Unterschied so gering ist das ich mich vielleicht auch täuschen könnte. Die Bitrate für das Bild, also ohne die Tonspuren mitzurechnen, beträgt 4,5 MBit was ein relativ geringer Wert ist der sich irgendwo im unterem Durchschnitt befindet. Aber dennoch waren die Aufnahmen soweit in Ordnung und teilweise besser als bei aktuellen Filmen.

Falls jemand den Black Hawk Down auf einem riesigem Flachfernseher oder Beamer genießen will, wird der Jenige möglicher weiser mehr Mängel am Bild feststellen als ein Zuschauer auf seinem vergleichsweise kleinem Röhrengerät. Dann kann ich ihm nur die englische Superbit DVD von dem Film nahe legen welche es auch hier bei Amazon zu bestellen gibt, die zwar kein Bonusmaterial beinhaltet aber dafür eine viel höhere Bitrate hat und damit den Platz der gesamten DVD beansprucht, dafür aber bestmögliche Bildqualität liefert. Sobald sich Jemand letztendlich für die 3er DVD Edition entscheidet wird mit Dieser seine Freude haben und allein das Bonusmaterial kann schon einige Abende füllen, immerhin wurde hier noch mehr mit draufgepackt wie bei der neuen Titanic DVD.

Auf der Film DVD selber sind 3 verschiedene Audiokommentare enthalten sowie noch einige Texttafeln von der Besetzung und Crewmitgliedern.

Dann auf der einen Bonus DVD befindet sich das Making of welches in 6 Dokumentationen aufgeteilt ist. Das wären der Reihenfolge nach: After Action Report 24:55 Min / Battlefield Morocco 29:57 Min / Crash Course 29:52 Min / Digital Warriors 23:05 Min / Getting It Right 23:18 Min / Hymn To The Fallen 17:53 Min - Natürlich gibt es zu den Doku's über die Entstehung auch eine Play All Funktion sonst wäre das kein anständiges Making of.

Dann befinden sich noch einige Fotogalerien auf der DVD sowie... ein Kurzfilm von Jerry Bruckheimer mit 5:23 Min. / Storybords mit einbeendbarem Audiokommentar 14:42 Min / Title Design and Exploration, ebenfalls mit einbeendbarem Audiokommentar 3:33 Min. Zu guter letzt noch 8 gelöschte / Alternative Szenen die einzeln angewählt und abgespielt werden können und eine Gesamtlaufzeit von etwas über 15 Minuten haben.

Auf der letzten DVD befindet sich noch die interessante Reportage: The History Channel Presents: The True Story Of Black Hawk Down mit einer Länge von 92:25 Min. Dort erfährt man viele Informationen über die gesamte Krise in dem Land und die Geschichte des abgestützten Black Hawk Down. Im Gegensatz zu dem Vietnam Krieg in dem 2. Weltkrieg ist dieser Konflikt noch nicht so lange her aber dennoch dem Einzelnem mittlerweile entfallen und in Vergessenheit geraten. Daher ist diese Reportage genau das richtige um diesen Krieg nachzuvollziehen und sich wieder zu erinnern.
Anschließend gibt es noch auf dieser DVD das Special: Frontline: Airbrush in Mogadishu mit 55:02 Min die ebenfalls interessant ist, außerdem befinden sich hier auch noch Untermenüs mit Textaffen, Kurzfilmen und Kinotrailer.

Allerdings ist diese Auflage erst sehr spät zu uns nach Deutschland gekommen obwohl in anderen Ländern wie den USA, Großbritannien, Frankreich den Benelux Staaten, Skandinavien, Korea, Japan und Australien der Film als 3er DVD bereits schon vor Jahren erschienen ist und nebenbei noch teilweise als Superbit Version. In Korea gibt es noch eine Auflage die neben den 3 DVDs noch den Soundtrack enthält. Columbia ist bekannt dafür das deren DVDs zu den teuersten von allen gehören und man nur selten eine normale 2er DVD Edition unter 12 Euro bekommt, die aber dafür gegenüber anderen Anbietern das meiste Bonusmaterial beinhalten. Von den erfolgreichsten Filmen bringt dieses Filmstudio sogar eine 3er DVD heraus. Allerdings nicht in diesem Fall da hier zu Lande dieser Film von Universal verlegt wurde, die leider nur eine simple Standartausführung zum Ärger der Käufer herausgebracht haben, zu dem wie schon bereits gesagt der Film noch als Superbit Version veröffentlicht wurde, nur eben nicht bei uns obwohl sich hier der größte Absatzmarkt in Europa befindet zumal Deutsche DVDs auch in Österreich und im deutschsprachigem Raum der Schweiz verkauft werden. Offenbar genügt das jedoch nicht oder wir werden nicht als privilegiert genug angesehen da wir mit einigen weiteren DVD Erscheinungen gegenüber anderen Ländern in der Vergangenheit ebenfalls benachteiligt wurden.

Zusammenfassend kann ich nur sagen das ich ohne Bedenken dieser DVD Edition die Bestnote geben kann, hätte sich Universal früher entschlossen wie in den oben genannten Ländern eine 3er DVD herauszubringen, wäre der sicher in meine DVD Sammlung gewandert und hätte somit genau wie viele andere Fans auf einen Import verzichtet. Dafür besitzt Black Hawk Down in Deutschland eine schicke Hülle aus Metal zu einen vergleichsweise günstigen Preis. Hilfreich wäre noch wenn man hier bei Amazon die Rückseite von der Hülle ansehen könnte damit jeder selber nachlesen könnte welche Extras mit enthalten sind. Diese Ausgabe sollte auch für andere Filme ein Beispiel sein.
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HALL OF FAMEam 19. März 2003
Dieser Film hat nur eine Aufgabe, nämlich zu zeigen, wie Soldaten reagieren, nachdem sie unter feindlichen Beschuss geraten sind, und zwar so präzise wie möglich. Soldaten werden auf solche Situationen vorbereitet, aber der Film zeigt, was alles schief gehen kann, weil es nicht trainiert wurde, weil es nicht trainiert werden kann. Black Hawk Down hat keine heldenhaften renommierten Hauptdarsteller wie die meisten Kriegsfilme, da sie mit ihren staubigen Uniformen sowieso kaum auseinander zu halten wären. Auch vermeidet Regisseur Ridley Scott die üblichen strahlenden Gefechtsbilder. Ganz im Gegenteil, in der zweiten Hälfte des Films werden die Szenen kühl und kühler, die hoch gepriesenen US-Soldaten, die sich vorher für unbesiegbar gehalten haben, werden versprengt und können sich nicht länger auf ihren Kameraden verlassen. Wie es einmal im Film heißt, geht es um nichts weniger als um den "Mann neben dir". Der Wahlspruch der Elitetruppen lautet schließlich: "Keiner wird zurückgelassen". Dabei geraten sie in ein tödliches Dilemma: Je mehr die Soldaten versuchen, ihre Kameraden zu retten, desto mehr geraten sie selbst in Gefahr und werden zum Opfer. Ungerechtfertigt ist daher die Kritik, die dem Film gerade in Deutschland zuteil wurde, wonach des um die Verherrlichung eines Kampfeinsatzes in einem Land geht, in dem Amerikaner nichts zu suchen hätten. Trotz der Ankündigung im Vorspann, der Film würde auf wahren Begebenheiten beruhen, ist der politische Hintergrund im Grunde völlig unwichtig, der Ort der Handlung austauschbar. Vordergründig ist vielmehr die Darstellung von Mut und Verzweiflung in einer Situation, die nicht mehr beherrschbar ist. Mit aller Deutlichkeit zeigt Black Hawk Down, dass keiner von uns je hätte dort sein wollen, wo diese Soldaten waren. Nichts an dem Film ist überflüssig, es gibt keine erlösenden Nebenstränge in der Handlung, der angekündigte Realismus tritt in aller Reinheit zutage. Mit einem Zitat von Plato beginnt der Film: Nur die Toten haben das Ende des Kriegs gesehen - im Nachspann bleibt genügend Zeit, darüber nachzudenken.
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am 20. Januar 2005
Die Handlung des Films ist ohne Belang.
Wichtig ist, dass hier "asymetrischer Krieg" so dargestellt wird, wie er wirklich ist. Oberbefehlshaber, die die Lage vor Ort falsch einschätzen. Soldaten, die die Suppe auslöffeln müssen, verheizt werden und - auch das ist eben Krieg - sinnlos getötet werden und sinnlos töten. Ein fanatischer Mob gegen eine arrogante Weltmacht. Einfache Soldaten, die jung und nichtsahnend in die Hölle gehen. Schockierend plastisch dargestellt, wie der asymetrische Krieg des 21. Jahrhunderts tatsächlich geführt wird in einem Zeitalter, in welchem in den Nachrichten "chirurgische Eingriffe" per Laserbomben gezeigt und tote Zivilisten als Kollateralschäden verharmlost werden. Wer bei diesem Film abschaltet lebt in einer Traumwelt, verkennt die Realität und unterstützt die allgegenwärtige Zensur des Pentagon. Dieser Film ist abscheulich und informativ zugleich. Nichts für Zartbeseitete, da dies die Wahrheit ist.
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am 28. August 2006
Das ist ja mal wieder eine sehr merkwürdige Art der Vermarktung. Hier wird mal wieder mit 180 Minuten unveröffentlichtem Material geworben, dass angeblich völlig neu ist. Stimmt aber so nicht. Das EINZIG neue, dass dieses Set beinhaltet ist die Dokumentation und eventuell noch einen zusätzlichen Audiokommentar, und schon hat man die Zeit von 180 Minuten zusammen. Hier wird der Eindruck erweckt, dass jeder, der das 2er DVD Set besitzt, nochmal unbedingt zuschlagen müsste, da dieses Set nun neben ner schönen Aufmachung noch 1 Zusatz-DVD enthält. Ungeachtet der Genialität des Films, ist diese Box nur Geldmacherei, denn 80% ihres Inhaltes gibt es schon. Wenn dieses Set mal wenigstens eine ungeschnittene Fassung des Films enthalten würde, dann gäbe es einen trifftigen Kaufgrund. Aber Altes einfach nur neu verkleiden, dafür bracht man keine 20€ mehr auszugeben. Für alle, die den Film noch nicht besitzen, SCHLAGT ZU!, für alle anderen, die das 2er Box-Set schon besitzen, lohnt es sich eigentlich nicht sonderlich... und deshalb nur 2 Sterne. Sorry!
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