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Bitter Moon

4.1 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Emmanuelle Seigner, Peter Coyote, Hugh Grant, Kristin Scott Thomas, Victor Banerjee
  • Künstler: Roman Polanski, Tonino Delli Colli
  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 22. Februar 2005
  • Produktionsjahr: 1992
  • Spieldauer: 133 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.1 von 5 Sternen 30 Kundenrezensionen
  • ASIN: B000766XPS
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 19.438 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Ein perverser Amerikaner im Rollstuhl an Bord eines Schiffes nach Istanbul: Mit seinen unflätigen Sprüchen zieht Oscar den verklemmten Nigel in seinen Bann, schildert ihm die abstrusen Sexpraktiken mit der hinreißenden Französin Mimi.
Nigels Frau Fiona muß hilflos mitansehen, wie ihr Mann verstrickt wird in ein teuflisches Spiel zwischen Oscar und Mimi. Die Französin ist ebenfalls an Bord und lockt den faszinierten Nigel in ihre Welt voller erotischer Abgründe.
Nigel und seine Frau wissen noch nicht, daß es die grenzenlose Liebe war, die Oscar und Mimi nach ihren Spielen der Lust in den tiefsten Haß geführt hat und Oscar schließlich zum Krüppel machte. Sie wissen noch nicht, daß die grenzenlose Liebe, die die beiden zu einem Alptraum-Paar zusammengeschweißt hat, jetzt ein neues Opfer verlangt...

Movieman.de

Das Erotikdrama um Machtverhältnisse innerhalb einer obsessiven sexuellen Beziehung ist mit enervierender und fesselnder Eindringlichkeit erzählt. Das erschreckende ist die überaus realistische Psychologisierung der Handlungen und Verhaltensweisen der Protagonisten. Wie sich aus Liebe abgrundtiefe, zerstörerische Abhängigkeiten entwickeln, wie aus sehnsuchtsvollen Blicken, demütigende werden, das ist brutales Emotionskino von höchster Güte. Und Regisseur Polanski, der ja wegen sexueller Straftaten gewisse Länder nicht mehr betreten darf, weiß, wovon er hier berichtet. Fazit: sehenswert

Moviemans Kommentar zur DVD: Gutes Bild, recht ordentlicher Stereo-Ton, essentielle Extras.

Bild: Bis auf sehr leichte Konturenschatten (00.53.23, dunkler Pullover) liefert die Disc eine sehr solide Schärfe. Bei den sensibel tarierten Kontrastwerten entwickelt die Optik eine sehr ordentliche plastische Tiefenwirkung, die auch dunkle Szenen mit guten Helligkeitsabstufungen abbildet (00.18.00, Hinterhof). Das Bild gibt sich sehr bewegungsstabil und weist nur minimale Mattscheibeneffekte auf.

Ton: In der deutschen Fassung liefert der Stereoton zuweilen eine leichte Brüchigkeit in der Musikabbildung (00.11.45). Die Stimmen können zuweilen leicht zischeln (01:28:25) und insgesamt wirkt der Sound gegenüber der englischen Fassung etwas gröber, was auch an einem leichten Höhenmanko liegt. Die Frontkulisse zeichnet eine solide Ambienz (00:35:35, Restaurant).

Extras: Der Trailer und ein kurzes Interview mit Frau Seigner, in dem sie über die Stärke der Romanfigur und deren Schwächen als Filmfigur ausläßt. --movieman.de

Alle Produktbeschreibungen

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD
Hatte den Film ohne große Erwartungen geschaut und gar nicht darauf geachtet, dass Roman Polanski der Regisseur ist....Dieser Film, der eigentlich romantisch anfängt, reißt ganz tiefe Gräben......Er stößt ab, zieht an, erzeugt Mitleid, aber auch Abscheu und mit zunehmender Dauer nur noch Sprachlosigkeit. Ich hatte schon gedacht, fast alles gesehen zu haben, aber dieser Film hat mich eines Besseren belehrt. Der Film bewahrheitet den Spruch: "Du sollst den Tag nicht vor dem Abend loben." Ich musste mir irgendwann ein Bier aufmachen. Subtile Leidenschaft bis zum absoluten Wahnsinn. Habe selten einen Film gesehen, der die wahre Liebe, aber auch deren Abgründe, Hass, Unersättlichkeit, seelische Macht und Gier auf solche Art und Weise schildert. Ganz großes Kino!!!
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Format: DVD Verifizierter Kauf
In Polanskis Film aus dem Jahre 1992 inszeniert der 33 Jahre ältere Polanski seine damals 26jährige Ehefrau als faszinierende >femme fatale< Mimi, die mit ihrem älteren Ehemann Oscar, dem im Rollstuhl sitzenden Peter Coyote, auf einer Schiffsreise auf einem Luxusdampfer ist, Hugh Grant als Nigel und Kristin Scott Thomas als Fiona sind ein eher unspektakuläres, fast fades Paar. Der aufdringliche, unsympathische Oscar drängt sich förmlich auf, seine ihm gegenüber kühle, gleichgültige Frau geht ihre eigene Wege, und Oscar schaftt es, Nigel für die Geschichte seiner Beziehung zu Mimi zu interessieren, und einen Großteil des Filmes macht aus, wie Oscar dem abgestoßenen, aber gleichzeitig sich nicht losreißen könnenden Nigel in seiner Kabine, die er mit Mimi nicht teilt, die Geschichte ihrer Beziehung, die in eine Ehe der ganz besonderen Art mündete, erzählt, was dann in Rückblenden die Faszination des Filmes für Nigel und uns ausmacht. Und grandios finde ich, dass fast gegen Ende der schrecklichen Beziehung die Eheschließung steht, während sie im Ideal-oder Normalfall in eine Scheidung mündet!

Erzählt wird das Kennenlernen zwischen dem vielleicht 15 Jahre älteren reichen Erbe und erfolglosem amerikanischen Schriftsteller, der in seiner Traumstadt Parisschreibt und im Bus die versonnene, kindlich unschuldig wirkende wunderschöne Mimi kennenlernt, ihr aus der Patsche hilft, später die Buslinie belagert, bis nach Vorbeifahren eines Busses ohne Mimi sein Blick auf ein Restaurant auf der gegenüberliegenden Straßenseite fällt, wo sein Traum kellnert, angeblich sei sie auch Tänzerin.
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Format: DVD
... ist Roman Polanski mit seinem fast kammerspielartig intensiven Erotikdrama "Bitter Moon" gelungen. Die beiden Hauptfiguren (brillant verkörpert von Peter Coyote und Emanuelle Seigner) schaffen es nicht, eine Athmosphäre von echtem Vertrauen in ihrer Beziehung zu schaffen und gleiten mehr und mehr in Bereiche ab, in denen es Oscar darum geht, seiner Partnerin weh zu tun und ihr so zu zeigen, dass er sie nicht braucht, wohl weil er sich nicht eingestehen kann, dass er Angst hat, sie zu verlieren. Diese Haltung kippt, als Oscar einen Unfall hat und auf die Pflege seiner Partnerin angewiesen ist, die die neue Situation nutzt, um sich an ihm zu rächen und nun ihn zu demütigen ... auf einer Schiffsreise gerät ein junges, erotisch eher unbelecktes Paar in den Bann der beiden und so nimmt was kommen muss seinen Lauf ... diese Rahmenhandlung bietet zwar einen Knalleffekt, dient aber eigentlich nur als Anlass, die ganze erotische, leidenschaftliche und letztlich tragische Geschichte des von Coyote und Seigner mit viel Hingabe verkörperten Paares in teilweise heftigen Bildern so zu erzählen, dass man ständig zwischen Faszination, abgestoßen sein und Mitgefühl hin und her schwankt. Langweilig wird das zu keinem Zeitpunkt ...
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Format: Amazon Video
Was Schminke, Frisur und Beleuchtung aus einer zunächst sehr attraktiven und verführerischen Emmanuelle Seigner machen können, ist fantastisch. Aber auch die schauspielerische Leistung dieser Frau, die in ihrer Rolle zunehmend eine Opferrolle einnimmt, ist bemerkenswert, denn mit ihrer Wandlung ändert sie auch ihre Körperhaltung und ihre Mimik, um später wieder zu der schönen Frau zu werden, die der Zuschauer zu Beginn des Films kennen gelernt hat. Statt am erniedrigenden Verhalten ihres Lebensgefährten kaputt zu gehen, dreht sie den Spieß um und sogar Hugh Grant muss eine Niederlage einstecken, die aber nicht verraten werden soll, denn der Film lebt von Spannung und unerwarteten Wendungen. Punktabzug gibt es für einige Längen und Auskosten von erotischen Spielchen, die irgendwann ziemlich lächerlich wirken, auch wenn dies sicher beabsichtigt ist, um die schleichende Banalität in der Beziehung zweier Menschen darzustellen. Hierbei stellt sich ein wenig ein Trauminselgefühl ein, denn wer täglich Sonnenschein und Schönheit um sich herum hat, dem wird irgendwann langweilig. Er sehnt sich nach Abwechslung und genau an diesem Punkt ist das anfangs leidenschaftliche Paar angelangt. Sie vergaßen, den Alltag zu leben. Statt dessen mussten sie sich immer neue Kicks ausdenken, um ihrer Langeweile zu entfliehen bis keine Steigerung mehr möglich war. Auch wenn man das Verhalten des Peter Coyote ein wenig verstehen kann, denn wer zeigt bei so viel Unterwürfigkeit und Geheule des Partners nicht irgendwann seine schlechtere Charakterseite, so freut es dann doch, dass die weibliche Rolle, verkörpert durch Emmanuelle Seigner, siegt. Die düstere Seite in Polanskis Filmen muss sicherlich immer vor dessen Background betrachtet und verstanden werden, denn seine eigenen Erfahrungen im Leben waren oft mehr als grausam.
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