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Biokrieg: Roman Taschenbuch – 8. Februar 2011
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Paolo Bacigalupi
(Autor)
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Seitenzahl der Print-Ausgabe608 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberHeyne Verlag
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Erscheinungstermin8. Februar 2011
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Abmessungen11.8 x 4.4 x 18.8 cm
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ISBN-109783453527577
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ISBN-13978-3453527577
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Produktinformation
- ASIN : 3453527577
- Herausgeber : Heyne Verlag; Deutsche Erstausgabe Edition (8. Februar 2011)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 608 Seiten
- ISBN-10 : 9783453527577
- ISBN-13 : 978-3453527577
- Originaltitel : The Windup Girl
- Abmessungen : 11.8 x 4.4 x 18.8 cm
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Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 475,728 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 19,790 in Science-Fiction-Romane
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Produktbeschreibungen
textico.de
Es ist immer wieder erstaunlich: da denkt man, es gibt keine neuen Autoren in der SF am Horizont und dann kommen Leute wie Joe Shepherd (Crossover) oder David Marusek und liefern Erstlingswerke ab, die einen als erfahrenen SF-Leser ehrfürchtig-sprachlos zurück lassen. Auch Paolo Bacigalupi kam quasi aus dem Nichts, wenn man nicht gerade regelmäßig die Year's Best Science Fiction Annual Collection liest, in der seine Kurzgeschichten erschienen sind, die im englischen Original als Pump Six and Other Stories und zu einem Großteil auf deutsch in dem Storyband aus dem Gokonda-Verlag als Der Spieler vorliegen.
Mit Biokrieg hat Bacigalupi alles richtig gemacht: mit dem AgriGen-Scout Anderson Lake ein starker Charakter, mit Thailand ein exotischer Handlungsort, der ins Detail stimmig ist (was an Ian MacDonalds River of Gods im Bezug auf Indien erinnert) und ein Szenario, das so real ist, dass es unwirklich erscheint. Science Fiction für eine Generation, die sich angesichts aussterber Arten, versieger Rohstoffe und Umweltverschmutzung Gedanken über die Zukunft unseres Planeten und unserer Art Gedanken macht. --Wolfgang Treß/textico.de
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Das Buch versteht es, eine Atmosphäre der finsteren Zukunft zu vermitteln. Der Schauplatz ist Exotisch, die Figuren stammen aber teilweise noch aus der heilen Welt, als es Strom, kaltes Wasser und Sicherheit gab. Da ist der Konzern-Angestellte aus dem Westen, der insgeheim die Genbank Thailands sucht, da deren Inhalt dringend benötigt wird, um die Aussaat eine weitere Generation vor Seuchen zu schützen, der aber von den anderen als ausländischer Teufel betrachtet wird. Da ist die Japanerin, die Geklont wurde, um die niedrige Geburtenrate in Japan auszugleichen, in Thailand jedoch als seelenloser Dämon getrachtet wird. Da ist der korrupte Chinese, einst ein reicher Mann bis seine Familie von religiösen Fanatikern massakriert wurde und der nun versucht, in Thailand zu überleben...
Gruselig. Exotisch. Lesenswert. Vieles davon könnte einmal wirklich geschehen.
Mit "Biokrieg" hat Bacigalupi einen herausragenden Zukunfts-Roman geschaffen. Es dauert zwar etwas, bis sich der Leser an die vom Autor erfunden Begriffe betreffend Krankheiten der Zukunft, (fiktiver) historischer Ereignisse und genmanipulierter Schöpfungen sowie die häufige Verwendung von Thai-Begriffen gewöhnt hat, danach wird man aber mit einer ungemein spannenden und vor allem auch schlüssigen Dystopie belohnt. Bacigalupi schafft es, die bedrückend-düstere Endzeitstimmung greifbar zu machen. Sein Bild der Zukunft ist phantasievoll aber wohl durchdacht und überzeugt auch die packende und an Wendungen reiche Handlung. Gut gelungen ist Bacigalupi auch die vielschichtige Schilderung des Lebens im Bangkok der Zukunft, welches er in all seinen Facetten und voller Dramatik an Hand unterschiedlichster Hauptprotagonisten darstellt, die er detailiert zu charakterisieren versteht. Bacigalupis Antwort auf die Frage, wohin grenzenlose Profitgier führen kann, ist jedenfalls eine der gelungensten dystopischen Romane der jüngeren Vergangenheit.
Die Figuren wissen nicht viel von den Geschehnissen rundherum (ist ja auch realistisch so), allerdings erfährt auch der Leser nicht viel mehr, als die Proragonisten wissen, man muss sich also einiges selbst zusammenreimen.
Das gefiel mir in diesem Fall nicht gut, da ich einige Dinge ohne nähere Erklärung des Autors als unrealistisch empfand.
Die Geschichte an sich ist aber interessant und lesenswert.
Aber was mag die visionäre Kraft eines Romans ausrichten, wenn die Geschichte nicht lesbar und spannend erzählt wird? Bacigalupi schafft wunderbar glaubhafte Figuren, die viel Tiefe und Schmerz mitbringen und schickt sie auf eine schaurig schöne Reise. Biokrieg kommt nicht so abgehoben fern und intellektuell wie „Die Abschaffung der Arten“ daher und ist mehr Abenteuerroman als „1984“. Ich würde es – wie gesagt – mit Gibsons frühen Cyberspace Romanen vergleichen, obwohl Bacigalupi Stil etwas "gewöhnlicher" ist.