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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
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4,3 von 5 Sternen
Plattform: Xbox 360|Version: Standard|Ändern
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Infinity toppt in vielen Kleinigkeiten, und auch in einigen Komplettveränderungen seine Vorgänger noch.

Storyline und das Ende beeindrucken nachhaltig. Spielbarkeit wie gewohnt sehr gut. Steuerung und Bedienung des Controllers, sowie die Menüführung sind einfach und intuitiv, und somit auch einsteigerfreundlich für Videogame-Neulinge gehalten. Die mit der Zeit erworbenen Fähigkeiten sind sinnvoll und machen Spaß eingesetzt zu werden (verbrennen, Wind usw). Auch die im Laufe des Games immer größer werdende Waffenauswahl, läßt kaum Wünsche offen. Setting und Grafik lassen einen die Umwelt vergessen. Allein bei näherem hinsehen fallen einem teils, ein wenig grobe Texturen auf (das ist allerdings eine Klage auf sehr hohem Niveau). Der architektonische, wie auch der modische Stil orientiert sich am viktorianischem Zeitalter, und gibt ganz klar wie die Vorgänger dem "Steampunk" ein Statement.

Die Atmosphäre die hier eingefangen wird, ist zwar nicht mehr so beklemmend wie in Teil 1 + 2, da die Welt mit Gebäuden und allem drum und dran im Himmel schwebt, und nicht wie in der Vorgängerstadt Rapture unter Wasser. Neu sind auch die Gleitbahnen mit denen man sich von Ort zu Ort hangeln und gleiten kann. Insgesamt also ein offeneres und freieres Szenario.

Big Daddy und Little Sister (bekannte Figuren aus Teil 1+2) machen einem leider nicht mehr das Leben zur Hölle oder leisten ferngesteuert Beistand. Die Fähigkeiten technische Geräte und Lebewesen durch Telekinese zu beeinflussen blieb jedoch erhalten. Audiografen, die man an vielen Orten findet, lassen einen mehr von der doch zum Teil sehr komplexen Geschichte erfahren. Die männliche Hauptfigur, die zunächst auf der Suche nach einem Mädchen ist, welches vom Bösewicht dieser Story gefangen gehalten wird, beeindruckt mit Witz und Charakter.

Selbiges Mädchen wird sich Dir anschliessen, und als Partner gelegentlich Hilfe leisten. Dabei handelt sie vollkommen autark. Nicht Du mußt Sie vor Ihrem Tod retten bzw. sie gegen Feinde beschützen, sondern sie wird Dir gelegentlich mit Heiltänken und Munition unter die Arme greifen um Deinen drohenenden Exitus verhindern, und das nie zum falschen Zeitpunkt.

Die Grafik mit ihrer enormen Weitsicht und einer großen Liebe zum kreativem Detail, wie auch die gesamte Soundkulisse wissen nachhaltig zu überzeugen. Die Musikuntermalung unterstreicht die Gameinszenierung und läßt das Ganze zu einem außergewöhnlichem Erlebnis werden. Manchmal, insbesondere zu Anfang schlendert man nur so durch die Zentralstadt von Columbia herum, und bewundert die innovativen Steampunk-Designideen der Entwickler (z.B. Pferd mit Rädern, Jahrmarkt), und läßt sich von Lichtreflexionen und Wasserspiegelungen beeindrucken. Man kann sich zu Beginn des Games kaum an den ganzen Grafikdetails sattsehen.

Allein die Dialoge, oder das beobachten der charmanten Begleitprotagonistin wenn man einmal untätig die Zeit verstreichen läßt, bereitet großes Vergnügen und läßt das Bemühen der Spieleentwickler an einer vielschichtigen Charakterzeichnung erkennen. Solche Spiele sind selten geworden (besonders im Shootergenre).

Wer die beiden Vorgänger nicht gespielt hat, sollte sich überlegen diese zuzulegen, da sie zusammen günstig in der "Rapture-Edition" erhältlich sind. Teil 3 schließt zwar nicht direkt an Teil 2 an (wie es bei 1 und 2 war), es macht allerdings Sinn diese beiden vorher zu spielen, da es viele Anspielungen und Zusammenhänge zu den Vorgängern gibt und erklärt.

Noch nie hat mich ein Spielende so fasziniert. Dieses Game hallt nach und bringt einen zum nachdenken und philosophieren. Insgesamt eine superrunde Sache.

Absoluter Triple A-Titel, der jeden Cent wert ist. Für jeden Sammler Pflichtkauf! Europäische Pegi und deutsche USK Version sind identisch.

An 2K-Games nur eine Bitte. Macht weiter so, und versucht nicht durch neue überflüssige Innovationen diese Spieleserie kaputtzumachen, wie es bei Resident Evil, Final Fantasy, Medal of Honor u.s.w der Fall war!!!

P.S.

Freue mich über jedes Feedback, und jeden der sich die Zeit genommen hat, diese doch recht ausführliche Rezension zu lesen. Wenn ich damit keinen Erkenntnisgewinn bei Ihnen erzielen konnte, hoffe ich Sie doch zumindest gut unterhalten zu haben.

Bilder bzw. Screenshoots, zu dem hier von mir rezensierten Produkt, befinden sich bei den veröffentlichten Kundenbildern !

Ansonsten GOOD GAMING !!!
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am 10. April 2013
Bioshock 1 war für mich ein Meilenstein, nach dem 2 Teil war ich aber auch froh das die Entwickler ein neues Setting kreierten. Die Wolkenstadt Columbia, ist eigentlich wunderbar ist es doch das exakte Gegenteil zur Unterwasserstadt Rapture. Also grundsätzlich war ich extrem gespannt auf das Endprodukt.

Nun ich will versuchen mich kurz zufassen da die Rezi von B. R. Long-harzheim "scelestrus" zum größten Teil meine Erlebnisse mit dem Spiel wieder spiegeln. Ich möchte auch betonen das es ein gutes Spiel ist und die Kaufentscheidung nicht unbedingt negativ beeinflusst werden soll. Ich persönlich muss solch eine Reihe aber immer an den Vorgänger messen und dann bleiben mir nur 3 Sterne übrig um mMn fair zu bleiben.

Daher ist meine Rezi mehr hilfreich wenn man die alten Teile gespielt hat.

Folgende Änderungen tragen dazu bei:

Das Leveldesign wirkt von Anfang bis Ende durchdacht, einfallsreich und fantasyvoll aber auch schlauchig. Vielleicht geht es nicht allen so aber die Wolkenstadt hat mir mehr Freiheit suggeriert, es gibt keine Karte des aktuellen Levels wie bei den Vorgängern weil sie auch einfach nicht mehr nötig ist. Das bestätigt mir den schlauchigen Eindruck.

Das Nutzen für eigene Zwecke von feindlichen Wachbots, Überwachungskameras und Geschützen mittels hacken fehlt nun komplett. Schade, hat echt Spaß bereitet und das taktische Gameplay erweitert. Dafür gibt es nun überall im Spiel Zeitrisse womit es möglich ist Unterstützung in Form von Raketentürmen etc. zu holen. Für mich kein gleichwertiger Ersatz.

Das Waffensystem hat keine positiven Veränderungen ganz im Gegenteil. Man kann nicht mehr, genauso wie die Vigors bzw. Plasmide mittels Drehscheibe, alle Waffen mit sich tragen und auswählen sondern immer nur 2. Überall liegen Waffen rum (nicht positiv für die Atmosphäre) damit ich mich ständig entscheiden darf welche ich als nächstes mitnehme. Zudem fand ich es fantastisch das in den Teilen zuvor die Waffenupgrades optisch auch deutlich zu sehen waren. Ist bei Infinite überhaupt nicht mehr der Fall und büsst daher auch hier wieder an Atmosphäre ein.

Es gibt keine unterschiedlichen Munitionstypen mehr wie zum Beispiel "Ionischer Schrott", ebenfalls ein taktisches Element was gestrichen wurde.

Der Handyman und Elizabeth sind für mich das Pendant zu Big Daddy und den Little Sister aus den ersten Teilen. Leider hat mich das interagieren mit den zweit genannten um einiges mehr unterhalten und berührt. Die Kämpfe mit dem Handyman nerven da ich nicht den Eindruck hatte es gibt, bis auf sein Herz, taktische Schwachstellen. Den Big Daddy haben die Elektroplasmide und die unterschiedlichen Munitionstypen zugesetzt.

Wie bereits von B. R. Long-harzheim "scelestrus" in seiner Rezi beschrieben, sind die Kämpfe nicht mehr so persönlich (toll von dem User beschrieben). Hat man früher noch leichte Gänsehaut bekommen, da die verrückten Splicer auf der Suche nach dir verrücktes Zeug geschwafelt haben, fehlt mir jetzt keine ähnliche Situation ein. Die Kämpfe sind distanzierter daher nicht so einprägsam und atmosphärisch. Vigors/Plasmide haben dann keinen optischen Reiz für den Kampf und ich bin ein Gamer der auf Optik und Atmosphäre viel wert legt und dafür muss nicht immer eine tolle Grafik die Ursache sein.

Ich muss ebenso beipflichten das die Vigors, im Gegensatz zu den Plasmiden der ersten Teile, keinen großen Stellenwert mehr einnimmt. Sie sind hilfreich aber längst nicht so in das Spiel integriert wie früher der Fall.

Das Sky Rail System ist inovativ und macht Laune kommt aber zu selten zum Einsatz.
Auf dem Luftschiff hat das System durchaus seinen Reiz und kleinere Bereiche zwischendurch nutzen das Feature sehr gut. Im Großen und Ganzen kommt es aber für meinen Geschmack zu selten zur Geltung.

Fazit: Es fällt mir sichtlich schwer das Spiel genauer zu beschreiben und nicht nur Vergleiche aufzustellen, da es in meinen Augen ein Downgrade zu den alten Teilen darstellt. Bis auf ein gänzlich neues Level- und Gegnerdesign sowie den viel zu wenig zum Einsatz kommenden Sky Rail System fällt mir keine wirklich große Neuerung ein. Dafür aber viele ältere Elemente die mir fehlen oder nicht gleichwertig ersetzt wurden. Die Story ist klasse, durchaus spannend und überraschend aber für mich persönlich, trifft ganz sicher nur auf wenige Gamer zu, ist das Gameplay und die Atmosphäre zwischen den cutscenes und Dialogen entscheidend! Die Story ist für mich zweitrangig, damit will ich aber auf keinen Fall anders Denkende verurteilen.

Trotz allem habe ich das Spiel beendet und den Kauf nicht bereut. Es hat mir Spaß bereitet und der Spielumfang mit ca 15 h ist großartig für ein Shooter. Jedoch muss der Teil sich vor mir mit seinen älteren Brüdern messen und hat leider versagt.

Ich hoffe ihr könnt mir verzeihen das es mir wichtig war meine Meinung kund zu tun, in dem ich eine fette Lanze speziel für den 1 Teil breche und sich das in dieser Rezi wieder spiegelt.

Wertung: 3,5/5

PS: Nun muss ich feststellen das ich mich nicht kurz halten konnte. Sorry ;)
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am 23. Juni 2013
Kann das Spiel definitiv weiterempfehlen. Die Story ist spannend und vor allem gegen Ende sehr verblüffend. Das Gameplay ist trotz einiger Änderungen (Z.B. gibt es ein regenerierendes Schild, dafür keine tragbaren Medikits mehr. Außerdem trägt man nur noch zwei Waffen gleichzeitig und kann diese immer wieder auswechseln, z.B. bei erledigten Gegnern.) vom Gefühl her immernoch wie die Vorgänger: Man geht durch die verschiedenen ansprechend gestalteten Areale, Macht diverse Gegner fertig und sammelt alles auf was man finden kann (Eine Banane aus einem Mülleimer? Da schlag ich zu!).
Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, allerdings muss man sagen, dass der Wiederspielwert vielleicht nicht allzu hoch ist, da es keinen Multiplayer gibt. Trotzdem super Umsetzung, die die fünf Sterne wert ist!
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am 6. Dezember 2013
Im Dschungel der ganzen Shooter sticht Bioschock Infinite durch eine sehr gelungene Kampangne eindeutig heraus und feselt sowie beschäftigt einen relativ lange.

Die mesiten anderen Titeln vor allme Shooter sind nach relativ kurzer Spieldauer im Einzelspieler Modus durchgespielt. Die Story ist oft naja eine nebenerscheinung und das SPiel ist zu Ende wenn man gerade dran wäre tiefer einzutauchen (zeitmäßig). Nicht so Bioschock Infinite. Das Spiel hat mir sehr gut gefallen und hat mich sicher 20 Stunden Plus im Einzelspieler beschäftigt, vor allem wenn amn sich noch mehr die Gegend ansieht.

Ebenfalls gefallen hat mir persönlich die geradliniegen Levels. Das wirre herumlaufen um noch nach Gegenständen oder anderem zu suchen nervt mich zu oft. Freie Spielwelt schön und gut aber das ist nciht immer ein Vorteil. Hier bei Bioshock fand ich es sehr gut umgesetzt. So kann man Beispielsweise auch nirgends herunterfallen oder fragt sich wo es jetzt weitergeht oder warum komm ich da nicht rauf wäre da was?

Gesamt einfach gut. Gibt es Vergleichbare Titel?

Viele Grüße,
Carlos
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Als großer Fan der beiden Vorgänger (ja, auch des manchmal kritisierten zweiten Teils) war ich sehr gespannt auf Teil drei von Bioshock, obwohl man nicht so wirklich von Teil drei sprechen kann; darum auch der Titel "Bioshock Infinite" und nicht "Bioshock 3". War der Schauplatz der ersten beiden Spiele noch die Unterwasserstadt Rapture in den 1960er Jahren, wird der Ort nun in die entgegengesetzte Richtung verlegt, nämlich in die fliegende Stadt Columbia. Zudem geht es noch weiter zurück in der Zeit, nämlich ins Jahr 1912. Wobei das mit der genauen Zeitangabe in Bioshock Infinite so eine Sache ist, aber da will ich mal nicht zu viel verraten.

Man schlüpft in die Rolle von Booker DeWitt, über den zu Beginn nicht viel bekannt ist; außer, dass er Detektiv für die Pinkerton-Agentur ist und den Auftrag hat, ein geheimnisvolles Mädchen namens Elisabeth aus Columbia zu befreien. Columbia selbst ist unter der Führung des selbsternannten Propheten Comstock, und überhaupt merkt man nach der Ankunft dort oben schnell, dass da einiges im Argen zu liegen scheint. Auch hier will ich nicht ins Detail gehen, aber sei gesagt, dass Bioshock Infinite über eine sehr komplexe, originelle und mitreißende Story verfügt, bei der man allerdings auch Gefahr läuft, den Faden zu verlieren. Man wird regelrecht in eine Abwärtsspirale gesaugt, vom Beginn der scheinbar utopischen, heilen Welt Columbias bis in die tiefen, düsteren Abgründe jener Stadt und ihrer schauerlichen Geschichte.

Noch immer ist Bioshock kein permanent hektisches Spiel, bei dem es im Sekundentakt an allen Ecken und Enden kracht und rumst. Zum Glück sind wir hier ja nicht bei Call of Duty, welches nur auf Effekte, Grafik und Daueraction setzt, dabei aber über null Seele und Story verfügt. Nein, es wäre verkehrt, Bioshock überhaupt als richtigen Shooter zu bezeichnen. Natürlich spielt man die Figur aus der Ego-Perspektive heraus, und ja, es wird auch geballert, aber eben nicht so rasant. Man lässt sich Zeit beim Durchstöbern der Areale, deckt die Story Stück für Stück auf und muss auch schon mal gewisse Strecken wieder zurück laufen, es geht nicht nur schlauchartig vorwärts. Neu ist, dass man nur zwei Waffen gleichzeitig tragen kann, statt das ganze Arsenal mitzuschleppen. Diese lassen sich nach wie vor aufrüsten, und auch die berühmten "magischen" Kräfte gibt es noch. So kann man Gegner mit Feuerbomben bewerfen, ihnen einen Krähenschwarm auf den Hals hetzen, sie durch Gedankenkontrolle ihre eigenen Kameraden angreifen lassen und noch einiges mehr. Weggefallen sind hingegen das Hacken von Maschinen und die Fähigkeit, Medikits und Eve (hier sind es Salze, die das "Mana" auffüllen) mitzunehmen. Stattdessen verfügt die Spielfigur relativ schnell über einen Schild, der Treffer abfängt und sich von selbst auflädt. Gesundheit, Schild und Salzkapazität lassen sich mit Infusionen erweitern, die man an meist versteckten Orten im Spiel findet. Sobald man Elisabeth gefunden hat, begleitet sie einen die meiste Zeit über. Zum Glück ist sie dabei kein Klotz am Bein. Sie kann nicht verletzt werden, dafür kann sie aber Schlösser knacken und findet hin und wieder Geld, das sie einem überlässt. Außerdem versorgt sie Booker in kritischen Situationen schon mal mit Medikits oder Munition, und sie kann an bestimmten Stellen "Risse" öffnen, um beispielsweise verbündete Kampfroboter oder Ausrüstung herbeizuholen. Elisabeth ist zudem eine charismatische Figur, die man schnell ins Herz schließt. Ganz anders als zum Beispiel Ashley aus Resident Evil 4. Jeder, der das Spiel mal gespielt hat, weiß, wovon ich rede. Noch heute wache ich nachts manchmal schweißgebadet auf, weil mich ihre Schreie ("Leeeeooon! Heeeeelp!") verfolgen. Ashley hat bestimmt jeder mindestens einmal erschossen, weil sie einem so auf den Sack gegangen ist. Da war einem das Game Over dann auch egal. Gott sei Dank ist Elisabeth da ganz anders. Ich hatte ja schon Schlimmes befürchtet.

Die deutsche Synchro ist ganz hervorragend, auch die musikalische Untermalung ist durchweg erstklassig. Die Grafik ist gut, aber nicht überragend. Zudem muss man den leichten Comiclook von Bioshock halt mögen. Eine Spielzeit von ungefähr 15 Stunden ist durchaus in Ordnung für das Genre. Warum "nur" vier Sterne? Nun, trotz aller Begeisterung kommt Bioshock Infinite nicht an den ersten Teil heran. Es scheint außerdem so, als haben die Entwickler sich selbst übertreffen wollen und von allem (abgefahrene Charaktere, außergewöhnliche Schauplätze etc.) möglichst viel ins Spiel gequetscht, obwohl ein Hauch weniger von alldem vielleicht besser gewesen wäre. Das ist aber Meckerei auf hohem Niveau, Bioshock Infinite ist nichtsdestotrotz das Spielehighlight des ersten Jahresquartals.
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am 8. April 2013
Bevor mich alle Fanboys kreuzigen. Ich liebe Bioshock, Dead Space und KotOR.

Und genau das was bei all den Fortsetzungen all dieser Kultklassiker falsch gelaufen ist, ist auch hier falsch gelaufen.
Eine Idee wird genommen und so gestreamlined, dass nur noch wenig von dem übrig bleibt, was wir an der Serie liebten.
Zugegeben das Ende der Story ist fantastisch. In ihrer Komplexität und Einfallsreichtum übertrifft sie die von Bioshock
vielleicht sogar. Das Problem ist ganz einfach während man spielt beschleicht einen der Wunsch, dass es bitte bitte endlich
bald vorbei sein soll. Ehrlich, ich hab gedacht wann ist es endlich aus ich will das Ende sehen. Und das meine ich nicht positiv.

Warum? Der Zweihand Shooter der in den engen Räumen Raptures funktionierte ist einfach relativ sinnlos in den Weiten
Columbias. Ich habe kaum Vigors (equivalent der Plasmide in Bioshock) benutzt. Es ist halt ganz einfach weder notwendig,
noch effektiv in den Weiten der Wolkenstadt. Sniper, Karabiner und Pistole sind effektiver, was unser heiss geliebtes Bioshock,
(neben der Tatsache, dass das Aufrüsten von Waffen wirklich ultraegal ist) zum schnöden FPS macht. Wer Bioshock liebte,
liebte es eben dafür, dass es anders war als Doom oder Resistance. Wir bzw. ich wollten
einen Rollenspielshooter. Zwar ist er noch ansatzweise da, aber die Rollenspiel/Actionadventure-Elemente sind nur noch der Wurmfortsatz dieses Schooters. Irgendwann
einmal nützlich doch heutzutage entbehrlich.

In Rapture waren Kämpfe persönlich (man konnte das weiße in den Augen des Gegners sehen). In Columbia sind sie so entrückt,
dass man Icons braucht um die Gefahr welche von einem Gegner ausgeht überhaupt noch wahrzunehmen. Es fehlt der klare Sinn für
wer mich gerade bedroht bzw. dass ich in Gefahr bin.

Wo Andrew Ryan einen ständigen Antagonisten bot der uns verfolgte und uns hoffen ließ ihm endlich eine Kugel zu verpassen
nur um am Ende zu erkennen, dass unser Wunsch dies zu tun nicht wirklich der unsere war, ist Zachary Hale Comstock ein Gegner
der mir zu mindestens den Großteil des Spiels über vollkommen egal war. Klar er ist Rassist und ein genereller Idiot aber mein Feldzug
gegen ihn war nie persönlicher sondern eher intellektueller Natur. Hier verspielt das Game viele Möglichkeiten das Ende noch krasser zu machen.

Elizabeth erst so von der Presse hoch gelobt als liebevoller Sidekick verkommt zur Ammo- und Monetenspender sowie zur lebenden Vitachamber. Am
Ende sogar zur Unsympatin (Ich gehe mal nicht weiter drauf ein um ned zu viel zu spoilern).

Wo sind die Hackgames????? Diese machten es möglich Bioshock so zu spielen wie man wollte. Stealth, Fallen oder reines ballern:
Es lag in den Händen des Spielers wie er bestimmte Situationen lösen wollte. Was davon Übrig bleibt ist, dass ich entscheiden kann
was Elizabeth heranzappt. Das ist nicht wirklich Freiheit. Environmental Kills sind auch nur ab und zu da (erneut heranzappbar)
damit man sagen kann, dass eines der Elemente welches Bioshock so einmalig machte noch da ist.

Zum Abschluss möchte ich sagen das Spiel hält nicht was die Vorgänger spielerisch versprachen. Die Story jedoch mal abgesehen von
gewissen Mängeln in Charakterentwicklung ist jedoch mutig und gegen Ende das Einzige was dieses Spiel auch nur annähernd
spielenswert macht.

Die Spieleindustrie braucht solche mutige erzählerische Kraftakte, sollte jedoch darüber nicht vergessen, dass man auch individuelles und nicht
gestreamlintes Gameplay benötigt. Denn wir wollen keine Filme spielen sondern Spiele erleben.
77 Kommentare| 37 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 16. April 2015
Vorweg gesagt Bioshock Infinite ist ein sehr gelungenes Spiel mit fazinierender Welt und skurrilen Charakteren.
Gamplay und Handlung bereiten einem viele Stunden Spielspaß!
ABER es ist kein wirkliches Bioshock mehr!
Die Kräfte sind lange nicht so wirkungsvoll und notwendig wie die vorherigen Plasmide.
Und auch das Spielgefühl ist ein ganz anderes da man nicht paranoid durch eine beklemmende Unterwasserstadt läuft und hinter jeder Ecke einen wahnsinnigen Splicer erwartet.
Stattdessen geht man in Infinite wesentlich entspannter durch das Spiel und weis mit Elizabeth sogar noch jeder Zeit Hilfe an seiner Seite.
Das DLC "Burial at sea" hat mich hingegen voll und ganz überzeugt!
Letzen Endes ist Infinte ein gutes Spiel jedoch steht Columbia im Schatten der meiner Meinung nach atmosphärischsten Spielewelt überhaupt: Rapture!
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am 2. Januar 2014
Bioshock war bei mir damals der Kaufgrund für die 360, und Teil 2 habe ich seinerzeit vorbestellt.
Da mich Schon in Teil 2 die Story nicht so ganz überzeugt hat, habe ich von Infinite erstmal die Finger gelassen, da mir der Gedanke - auf Rapture zu verzichten - und somit das tolle Feeling sich alleine durch eine sterbende Unterwasserstadt zu kämpfen, zu verlieren nicht zugesagt hat. Da der preis nun aber die 20 Euro unterschritten hat, wollt ich mir das Ganze doch mal geben.
Anfangs war ich echt enttäuscht. Der Einstieg dauert, Cutscenes skippen ist nicht und alles ist belebt, hell, "blumig" möchte ich fast schon sagen.
Nach 1-2 Stunden dann aber endlich ein Anstieg in der Spaßkurve. Stück für Stück wird es auch hoch über den Wolken düster und immer wieder leben alte Bioshock-Gefühle auf.
Allerdings finde ich, die Serie hat - bis auf die abgedrehte Location - Ihre Einzigartigkeit aufgegeben. Die Steuerung erinnert mich an Call Of Duty, der allgemeine technische Ablauf an Gears Of War und manchmal musste ich sogar an Spiele wie Unreal Tournament denken, denn viele Kampfschauplätze wirken ziemlich Arenamäßig, was auch an den anwählbaren, vorplatzierten Medikits und Waffen liegt.
Ums recht Actionlastige Shootergeschehen herum wird die Luft auch schnell dünn. Die Plasmide, bzw jetzt Vigor-Kräfte sind ganz okay und eben Serientypisch, aber das wars fast. Keine herstellbaren Gegenstände, geschweige denn verschiedene Munitionsarten. Fast nur unkreative Aufrüstmöglichkeiten für die Kräfte und Waffen.
Keine Schlösser zum selber knacken, nichts zum hacken, kein Adam, keine little Sisters.
Dafür Verkaufsautomaten an allen Ecken und Enden, eine Wärung für alles, fixe Preise. Alles an Upgrades jeder Form geht über Geld an Automaten.
Abseits der Wege gibt es kaum was zu entdecken, das war in Teil 1 doch noch etwas mehr. Auch nicht so schön fand ich, das man nicht in erledigte Gebiete zurück kann. Bei den Vörgängern ging das weitestgehend noch, wodurch man vergessene/übersehene Items später noch erreichen konnte.
Ein netter Lichtblick ist die Story um Booker und Elizabeth. Das ganze finde ich am Ende zwar etwas konfus, aber der Verlauf macht doch Spaß und Elizabeth ist außerdem eine durchaus nützliche Begleiterin die nicht nervt.
Die Action stimmt jedenfalls, alles geht ordentlich zackig voran und das ein oder andere mal hat es mich dann doch erwischt, weil ich die Übersicht verloren habe. Wie schon immer hat auch in Teil 3 der Tod keine wirklichen Kosequenzen und es gibt auch fast nie Zeidruck. Das finde ich, gerade weil Bioshock nun aber auf das Wesentliche eines Shooters eingedampft wurde etwas schade, denn so entsteht keine großartige Motivation sich viel Mühe zu geben. Das ist zwar wie gesagt nichts neues, aber in den Vorgängern war das Shootererlebnis halt meiner Meinung nach auch nicht so extrem primär im Vordergrund.
Ach ja, was mich aber wirklich richtig genervt hat war diese neblige Optik in eigentlich nahezu allen Innenbereichen. Also dieses meist ins blaue oder rosane abdriftende, unscharfe Bild war nun gar nicht mein Ding. Klar - es soll so sein, aber ich musste unweigerlich an den "Nebelwerfer" N64 denken ;-)
Unterm Strich steht für mich also ein actionreicher, spaßiger Shooter, den man durchaus als ein Bioshock bezeichnen darf, denn der eigenwillige Charme ist noch spürbar, nur die Einzigartigkeit an sich ist etwas unter gegangen. Da hat Gears Of War in Teil 3 seinen Stil deutlich besser erhalten.
Also - wer noch nicht hat soll ruhigen Gewissens kaufen - besonders zu dem Preis
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am 20. Januar 2014
Ich muss vorab zugeben, dass ich die beiden Vorgängerteile noch nicht gespielt habe, was ich nun aber so schnell wie möglich nachholen werde! Bioshock Infinite ist für mich ein perfektes Game! Das fängt schon zu Beginn der Story an, die für mich zu den besten Videospielstorys aller Zeiten zählt. Ich habe schon lange kein Spiel mehr gespielt das sich im wahrsten Sinne des Wortes "so echt" anfühlt: Man fühlt und leidet mit dem Hauptcharakter, plötzliche Änderungen in der Welt treten überraschend auf. Die Wolkenstadt Columbia ist den Grafikern ausgezeichnet gelungen, ein Augenschmaus. Dieses Gefühl zu wissen, dass man sich tausende von Metern über dem Erdboden in einer Stadt befindet, die auf den Wolken schwebt raubt einem von erster Sekunde an den Atem.

Was das Gameplay angeht so kann man sagen dass man nicht viel besser machen kann. Die Ego-Shooter Sich ist Klasse, die Waffen sehr abwechslungsreich und die verschiedenen Kräfte richtig toll umgesetzt.

Für alle, die ein tolles und vor allem sehr unterhaltsames und spannendes Game suchen, kann ich hier eine 100% Kaufempfehlung geben!! Das Spiel ist voller Action, Emotion, Spannung und wird garantiert nicht langweilig.
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am 26. März 2013
Nachdem man mit Bioshock 2 unter 'fremder' Regie einen kleinen Durchhänger hatte, kehrt Bioshock Infinite nun zu Irrational Games, den Machern von Bioshock 1, zurück. Doch knüpft man mit dieser Rückkehr an alte Tugenden an? Oder bezaubert man mit Neuem?

Präsentation
Die Grafik ist auf den Konsolen klar etwas schwächer, das äußert sich primär an leichtem Kantenflimmern (zumindest manchmal) und schlechteren Texturen. Ansonsten bietet Bioshock Infinite alles, was das Herz begehrt. Der erste 'Flug' über Columbia alleine ist ein wunderschöner Anblick und jede weitere Szenerie die man in der 12-15 Stunden langen Kampagne betritt, ist schön anzusehen. Der Sound steht der wunderschönen Optik in nichts nach: die Musik ist Bioshock-Typisch der jeweiligen Zeit entsprechend, Waffen - und Gabensounds klingen absolut stimmig. Die deutsche Synchronisation ist sehr gelungen und stimmig, weder klingen die Sprecher gelangweilt, noch betonen sie manche Sätze falsch und auch die vielen Nebendialoge, die man in Columbia belauschen kann, klingen super und erzeugen eine tolle Atmosphäre. Englische Synchronisation ist ebenfalls enthalten, wem das dennoch nicht zusagt.

Story
Ohne zuviel zu verraten sei gesagt, dass die Story Klasse ist. Man selbst spielt Booker DeWitt, dessen Hinter- und Beweggründe lange ein Geheimnis bleiben und sich erst langsam lüften. Bioshock Infinite hat keineswegs den Vorteil eines Bioshock: inzwischen rechnet man direkt mit einem Twist. Selbiger kommt auch, jedoch darf man soviel sagen: vorbereitet ist man darauf nicht und auch nicht alles wird auf einem Silbertablett serviert und beantwortet. Das bietet zum einen Raum um sich selbst eine Meinung zu bilden und darüber nachzudenken, als auch eine Motivation, noch einen Durchlauf zu starten. Insgesamt ist die Handlung gepaart mit der Atmosphäre einfach meisterlich.

Gameplay
Nun, ein Bioshock hatte noch nie die beste 'Shootermechanik' sondern hatte stets von Handlung und Atmosphäre der Welt gelebt. So ist es auch in Infinite. Die Steuerung ist manchmal etwas schwammiger und hektischer, als bei so manch anderem Vertreter des Genres, allerdings bewegt man sich dennoch auf einem hohen Niveau. Der typische Kampf mit Waffe und 'Gabe'(wie die 'Plasmide' Columbias nun heißen) erfolgt über beide Schultertasten. Neu ist allerdings: während man von den Gaben weiterhin alle besitzen, mit sich herumtragen und sie auswählen kann, trägt man nur noch zwei Waffen mit sich herum. Selbige lassen sich via Schultertaste schnell durchschalten (wie die Gaben auch), allerdings muss man stets neue Waffen aufsammeln/finden, wenn man eine andere will. Das klingt zunächst lästig, allerdings findet man die Waffen derlei häufig, dass es kaum ins Gewicht fällt. Munition für Waffentypen behält man glücklicherweise, unabhängig vom Besitz der Waffe.
Neu hinzu kommen letztlich zwei Features: der Greifhaken, der sowohl als Waffe für den Nahkampf, als auch als Fortbewegungsmittel auf den Schienen der bahn Columbias dient. Letzteres klingt zunächst lästig, allerdings macht das Fahren auf den Schienen, als auch Luftangriffe beim Absprung von selbiger, unglaublichen Spaß.
Das zweite, neue Feature ist Elizabeth. Selbige hat die Gabe, Risse zu öffnen. Selbige werden einem angezeigt und können durch gedrückt halten der Aktionstaste von ihr geöffnet werden. Letztlich kann das alles bedeuten: alte Munitionsstände, MG-Türme, Verankerungen für den Haken oder Medipaks werden durch einen Riss in das Hier und Jetzt gezogen und können benutzt werden, darunter fallen auch Deckungsgegenstände wie Mauerstücke etc. Das ist ein nettes, manchmal zu starkes Feature, allerdings kann man auf den höheren Schwierigkeitsgraden ganz schön dankbar dafür sein. Schwierigkeitsgrade gibt es vier, wovon einer beim durchspielen freigeschaltet wird.
In ebenso klassischer Bioshock-manier lassen sich Waffen aufrüsten, diesmal etwas genauer (Munitionskapazität, Waffenschaden etc) zudem kann man auch die 'Gaben' aufrüsten (bessere Effekte) und bei sich selbst mehr Lebenskraft, Salz (quasi 'Mana') oder den Schild aufrüsten.

Welt
Die Welt von Bioshock Infinite mag ich an der Stelle nochmals hervorheben, denn sie ist fantastisch geworden. Irrational Games hat es ausgezeichnet geschafft, eine neue Welt zu erschaffen, einem neuen Dystopia Leben einzuhauchen. Columbia ist nicht nur einfach Rapture in der Luft, es ist ein komplett neues, nicht minder atmosphärisches Szenario. Anstelle von Verfall und Drogensucht hat man eine heile Welt, deren Abgründe sich aber still, heimlich und versteckt vor einem auftun. Das kann man an der Stelle einfach nur loben und bewundern. Besonders schön ist das dadurch, dass sich das Spiel anfangs 'viel' Zeit lässt, um einen in diese Welt zu entführen, bevor überhaupt erst Feuergefechte losgehen.

Fazit
Bioshock ist momentan der Shooter schlechthin. Wer Teil 1 geliebt hat, kommt an dem Teil nicht vorbei. Irrational Games hat ein Meisterwerk geschaffen, welches mit Entscheidungen, moralischen Fragen, Atmosphäre, einer dichten Story und einer lebendigen Welt aufwartet. Dabei ist das Spiel nie vorhersehbar oder monoton und weiß über die gesamte Dauer von 12-15 Stunden zu unterhalten und überzeugen. Kritikpunkte findet man zweifelsohne in der Optik und dem nunmal hinter Far Cry oder Crysis stehendem Gameplay. Doch wer Bioshock kennt und kauft, tut es primär wegen anderen Dingen. 10 von 10 Sternen, absolute Kaufempfehlung.
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