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Bindungstheorie und Psychoanalyse. Gebundene Ausgabe – 1. Dezember 2009


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Anfang der 60er-Jahre interviewte der Psychologe John Bowlby 44 kriminelle Jugendliche, die wegen Diebstahls oder Raubdelikten inhaftiert waren. Er befragte die Jugendlichen, woran sie glauben, welche Ziele sie in ihrem Leben verfolgen und wie sie ihr Verhältnis zu den eigenen Eltern, insbesondere zur eigenen Mutter, beschreiben würden. Bei der Auswertung der Interviews kam Bowlby zu folgender Erkenntnis: Allen Jugendlichen hatte es an elterlicher Zuneigung gefehlt, und das Verhältnis zu ihrer Mutter beschrieben sie als "unsicher" oder "gestört". Aus dieser Erkenntnis machte Bowlby flugs eine Theorie, die fortan den Namen "Bindungstheorie" tragen sollte und mit der Bowlby führende Psychoanalytiker der damaligen Zeit gegen sich aufbrachte.

In Bindungstheorie und Psychoanalyse versucht Peter Fonagy, das Gemeinsame der beiden Ansätze herauszustellen. Das klingt vernünftig, denn viele Differenzen zwischen den beiden Theorien muten akademisch an. Bindungstheoretiker etwa begreifen die "Bindung" als primären Trieb. Sie sind überzeugt davon, dass Kleinkinder wegen ihres angeborenen Bedürfnisses nach Nähe ein genuines Interesse daran haben, soziale Beziehungen aufzubauen. Psychoanalytiker hingegen halten das "Bindungsstreben" eines Kleinkindes nur für einen "sekundären Trieb", ein Nebenprodukt des primären Bedürfnisses nach Nahrung und Flüssigkeit.

Peter Fonagy macht sich nicht zum Fürsprecher einer der beiden Seiten. Sowohl mit dem ethologisch-mechanistischen Vokabular der Bindungstheorie (Verhaltenssystem, sichere Basis, Affektregulation) als auch mit dem sperrig-abstrakten Vokabular der Psychoanalyse (Ich-Objektbeziehung, Symbolfunktion, Triebbefriedigung) jongliert er souverän. Dadurch und dank seines trockenen Humors wird das merkwürdig Überzogene dieses "Schulenstreits" offenbar.

Der Kompromissvorschlag des Autors: Zwar sei eine stabile soziale Bindung in den ersten Lebensjahren wichtig, die Entwicklung eines Kindes hänge allerdings nicht nur von diesem einen Faktor ab. Diese moderate Position untermauert er mit einer Vielzahl empirischer Befunde. Die Forschung wisse heute, so Fonagy, dass Kinder mit stabiler frühkindlicher Mutterbindung über ein besonders differenziertes Selbstbild verfügen, sich als selbstbewusst wahrnehmen und sich gut in andere Personen einfühlen können. Gleichzeitig gebe es aber keine überzeugenden Beweise dafür, dass sich bei einer instabilen Mutter-Kind-Bindung in den ersten Lebensjahren eine spätere psychische Auffälligkeit zuverlässig vorhersagen lasse.

Also viel Lärm um nichts? Nicht ganz, denn der Grund für den Zwist zwischen Bindungstheorie und Psychoanalyse liegt tiefer. Er ist nicht in den Inhalten der beiden Theorien zu suchen, sondern erklärt sich aus dem unterschiedlichen methodischen Vorgehen. Schließlich ist die Bindungstheorie empirisch ausgerichtet und an direkter Beobachtung orientiert, während die Psychoanalyse hermeneutisch vorgeht und auf Fallbeispielen gründet. Für Peter Fonagy ist der Streit zwischen Bindungstheoretikern und Psychoanalytikern in letzter Konsequenz also ein Ringen um die "richtige" Methode der Erkenntnisgewinnung. --Nikolas Westerhoff

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