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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
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am 24. Januar 2003
Billy Wilder war ein großer Regisseur, ein witziger Plauderer und ein Erzähler interessanter Anekdoten. Das Buch hat aber trotzdem nur drei Sterne verdient, weil es lieblos gemacht ist.
Oft formuliert Hellmuth Karasek schlampig. Sein Feuilleton-Stil ist auf über 500 Seiten einfach ermüdend. Auch nerven die ständigen Wiederholungen bereits erzählter Anekdoten. Und Karasek betont Wilders Bedeutung über - von der braucht er den Leser einer Wilder-Biographie wohl kaum zu überzeugen.
Wer Billy Wilder in Fahrt erleben will, sollte warten bis der NDR die Reihe "How do you do it, Billy Wilder?" wiederholt. Dort fragen Karasek und Volker Schlöndorf den Regisseur - und der antwortet in seinem unverwechselbar schnodrigen Stil. In dieser Reihe steckt das Potential, das Karasek mit seinem Buch verschenkt hat.
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am 7. Juli 1999
Ein Buch voller Anekdoten und eine etwas andere Biographie. Der Lebenslauf Billy Wilders wird in gewisser Form schon dargestellt, doch stehen seine Erlebnisse und die Erfahrungen die er gemacht hat im Vordergrund. Über die Zwangsimigration von Frankreich in die USA, über seine ersten Filme, die Rückkehr nach Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg und die großen Hollywoodstars hat Wilder viel zu erzählen. Karasek versucht Billy Wilders Erzählungen möglichst lebendig klingen zu lassen, doch sein Schreibstil kommt ihm dabei ab und zu in die Quere und besonders sein eingestreutes Englisch stört an manchen Stellen. Besonders wenn er es nicht korrekt oder nicht erschöpfend interpretiert. Dennoch - Billy Wilder hat viel erlebt und er hat viel zu erzählen. Es macht einfach Spaß diesem Mann zu zuhören. Dieses Buch ist nicht nur den Cineasten und Fans von Wilders Filmen zu empfehlen, sondern auch allen denen, die sich für die Zeiten interessieren, in denen Wilder am aktivsten war. Sprich die 30er und 40er Jahren in den USA, die Wiederaufbauzeit in Deutschland und die große Hollywood-Ära und deren Stars. Tief eingeprägt haben sich mir Wilders Erfahrungen in den ehemaligen Konzentrationslagern und seine Versuche den deutschen Bürgern, Aufklärungsfilme über diese Verbrechen vor Augen zu führen. Dennoch behält Wilder immer seinen ganz eigenen Humor. Ein rundum unterhaltsames und stellenweise auch nachdenklich machendes Buch, wenn man die manchmal etwas gewollt lockere Schreibe außer acht läßt. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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am 7. Mai 2005
Normalerweise halte ich ja nicht viel von Hellmuth Karasek, aber "sein" Billy-Wilder-Buch ist ein Volltreffer -- vor allem deswegen, weil er hier Billy Wilder erzählen lässt, ohne allzu oft störend dazwischenzufunken. Und Wilder h a t nicht nur unglaublich viel zu erzählen -- er k a n n auch erzählen! Dieses Buch wurde aus Interviews zusammengestellt, als sein Protagonist schon über 80 Jahre alt war. Kein Wunder also, dass es über 500 Seiten dick ist -- und keine einzige Seite ist langweilig!
Schon der Mensch Billy Wilder konnte auf ein bewegtes Leben zurückblicken: 1906 im k.u.k.-Galizien geboren und dort und in Wien aufgewachsen, die wilden Zwanziger in Berlin, der unaufhaltsame Aufstieg der Nazis, die Emigration in Frankreich, nach dem Einmarsch der Nazis die gerade noch geglückte Flucht die USA, nach dem Krieg die ernüchternde Rückkehr nach Europa, das Leben in Hollywood -- allein, wie Wilder diese dürren Fakten lebendige Geschichte werden lässt, lohnt schon die Lektüre...
Und nun erst der Regisseur Billy Wilder, der in Berlin noch die Anfänge und Glanzzeiten der Ufa miterlebt und -geprägt hatte, der mit den Großen der Branche gut bekannt, oft befreundet war: Marlene Dietrich, Ernst Lubitsch, Charlie Chaplin, James Cagney, Alfred Hitchcock -- diese Liste ließe sich noch lange, lange fortsetzen. Und dann Wilders Filme, witzig und gescheit von Anfang an, pointiert bis zum Geht-nicht-mehr, mit Pointen sogar dort, wo andere Regisseure nie drauf gekommen wären, dass man da noch einen draufsetzen könnte; Wilder, der in den prüden 50er Jahren den Spieß umdrehte und die Zensur durch witzige Gesten auf die Schippe nahm (man denke etwa an Tony Curtis' sich aufrichtendes Bein bei seinem Tête-à-tête mit Marilyn Monroe in "Manche mögen's heiß")...
Dieser Billy Wilder also plaudert aus dem proppenvollen Nähkästchen, erzählt über sein Leben und seine Filme, unterbricht die Geschichte seines nicht immer leichten Lebens immer wieder mit herrlichen Anekdoten etwa von den turbulenten Dreharbeiten seiner berühmtesten Filme, lästert über sakrosankte Hollywoodstars und was noch alles -- dieses Buch ist nicht nur eine Fundgrube für Cineasten! Dabei geht es hier nicht nur um Komisches; schließlich hat Wilder auch die dunklen Seiten der deutschen Geschichte erleben müssen.
Auch wenn Karaseks Schreibstil gelegentlich etwas penetrant komisch und geschwätzig daherkommt, so legt man "Billy Wilder" doch nicht aus der Hand.
Man will weiter zuhören, wenn dieser Ausnahme-Regisseur erzählt.
Am Rande noch ein Hinweis für cineastisch Interessierte: Die Filmographie im Anhang ist bestechend ausführlich und viel detaillierter als die einschlägigen Artikel auch in renommierten Filmlexika. Ein weiterer Grund, warum sich der Kauf dieses Buches lohnt.
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am 10. September 2014
Abgesehen davon, dass das gebrauchte Buch nicht in dem von mir bisher gewohnten sehr guten Zustand war, finde ich den Inhalt streckenweise zu überladen von Informationen über Leute und Sachen, die mich, da ich sie nicht kenne, nicht interessieren, obwohl ich eine 60 + bin!!!

In den Passagen, die nicht mit solchen Infos überladen waren, liest es sich ganz nett. Ich werde das Buch an Interessierte weitergeben, möchte es aber nicht zurück bekommen!
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am 19. Oktober 2006
Eigentlich hat mich die Thematik "Hollywood" oder "Billy Wilder" nicht besonders interessiert, bis mir dieses unterhaltsame Buch in die Haende fiel. Billy Wilder, ein weiterer Oesterreicher der es Kalifornien zu Ruhm und Ehre gebracht hat, ist ein hoch intelligenter, witziger Kopf dessen Anekdoten grossartig sind und das Business hinter den Hollywood Kulissen beleuchten. Was mir an dem Buch gefaellt ist die tatsache dass die grossen Starts hier als Menschen geschildert werden, mit allen ihren Macken, Staerken und Schwaechen. Wer haette schon gedacht dass Macho Humphrey Bogart ein solcher Angsthase war, dass er sich im Klo eingeschlossen hat als ees zu einer Meinungsverschiedenheit mit einem Rivalen kam? Solcherleich und viel Unterhaltsames mehr ueber Hollywood, nebst einigen weisen Einsichten zum Leben und Erfolg bietet dieses unterhaltsam und witzig geschriebene Buch.
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am 9. Februar 2006
Das Beste an Karaseks Billy Wilder Biographie ist Billy Wilder selbst. Seine witzigen und sarkastischen Anekdoten lesen sich einfach herrlich. Man bekommt einen tiefen und amüsanten Einblick hinter die Kulissen des alten Hollywood und lernt, wie Billy Wilder Geschichten filmisch erzählt hat. Leider hat das Buch einige Schwächen, weil Fakten nicht sauber recherchiert sind. So spielt beispielsweise der Beginn des Films "Das verflixte siebte Jahr" nicht, wie behauptet, in der "Grand Central Station" in New York, sondern sondern in der alten "Penn Station". Wenn von dem berühmten englischen Sportwagen "Aston Martin" erzählt wird, aber dauernd "Austin Martin" dasteht, zuckt jeder Fan klassischer Automobile schmerzverzerrt zusammen. Davon gibt es noch mehr und es sind nicht Erinnerungslücken in Wilders Erzählungen, sondern Fehler in der Recherche bzw. im Lektorat. Dennoch ist das Buch ein Muß für alle Billy Wilder Fans und es macht riesigen Spass. Deshalb 4 Sterne.
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am 10. Januar 2009
Eine fantastische Biografie - Hauptvorteil: aufgrund der zahllosen, oft extrem witzigen Anekdoten kann man das Buch vorwärts oder rückwärts lesen. Oder man schlägt es einfach irgendwo auf, fängt an und ist gefesselt.
Einziger Nachteil: Man weiss manchmal nicht sofort, ob Karasek selbst schreibt oder ob er Wilder zitiert - die Zitate hätten durch Kursivdruck o.ä. kenntlich gemacht werden sollen. Aber das rechtfertigt keine Abwertung...
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am 13. Dezember 2000
Das Buch entspricht der in z.B. BR und WDR ausgestrahlten Serie von Interviews mit Billy Wilder, Karasek hat jedoch einige Themen vertieft. Er lässt, und das ist das Beste daran, hauptsächlich Wilder selbst zu Wort kommen. Ein Kenner von Wilders Filmen wird feststellen, das den Filmen ein ebenso von Intelligenz und Esprit geprägtes Leben entspricht. Sehr empfehlenswert!
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am 27. April 2001
Zusammen mit dem Truffaut-Hitchcock-Interview das beste Filmbuch, das ich je gelesen habe. Das liegt vor allem an dem zündenden Witz von Wilder, den Karasek allerdings auch angemessen in Szene setzt. Ich werde mir nach der Lektüre gezielt noch einmal alles Wilder-Filme anschauen, vor allem Sunset Boulevard
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