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Bildnis eines Unsichtbaren: Roman Taschenbuch – 1. Dezember 2004

4.6 von 5 Sternen 9 Kundenrezensionen

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Kann man mit Toten reden? Hans Pleschinski kann! In seinem roman à clef führt er Geistergespräche mit seinem toten Geliebten, lässt noch einmal -- oder vielmehr ein erstes Mal -- die gemeinsamen Jahrzehnte Revue passieren und gestaltet so eine eindringliche Totenklage. "Tot. Ich bin frei. Ich könnte ein neues Leben beginnen." Doch der Tod alleine macht nicht frei, dies zeigt uns Pleschinski. In einem Text, der gleichermaßen unterhält, informiert und verstört, erfahren wir Episoden vor allem -- aber nicht nur -- aus der Münchener Kulturszene der vergangenen Dekaden. Im ständigen Überblenden von Vergangenheit und Gegenwart vermag der Erzähler, der sich als Hans Pleschinski zu erkennen gibt, ein sehr persönliches Bildnis zweier durch Herkunft und Alter unterschiedlicher Persönlichkeiten zu formen.

Entgegen der kokett-bescheidenen Behauptung "Ich kann nur wenig Licht in den Urwald der Vergangenheit bringen" gelingt es Pleschinski nicht nur, die eigene Lebensgeschichte durch sozialgeschichtliche Details anzureichern, sondern auch anhand von Mementos seines Freundes dessen bewegtes Leben zu rekonstruieren und wo nötig ergänzend zu ersinnen. Stellen, die einem historischen Sittengemälde gleichen, wechseln hierbei mit zutiefst persönlichen Offenbarungen, die sich als quälende Selbstbefragungen und exorzistische Befreiungsversuche aus einer alles bestimmenden Lebens- und Liebesgemeinschaft darstellen.

"Immer wollte ich zugunsten eines reichen Lebens erzählen, erzähle aber vom Tod. Man sollte dieses Buch beiseite legen. Es paßt nicht in die Zeit." Der Autor irrt: Das Unzeitgemäße dieses Werkes macht seinen literarischen Wert aus, und wenngleich als Nachruf geschrieben, so ist es doch ein großer Liebesroman. Und als solcher ist er höchst aktuell. --RJ Poole -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

»Mit zärtlichen Strichen zeichnet er zugleich ein Portrait seiner großen Liebe, eines der letzten Bohemiens des vergangenen Jahrhunderts.«
Brigitte

»Dem Autor gelingt eine bewunderswerte Balance zwischen Ernst und Ironie, Leichtigkeit und Melancholie.«
Claus-Ulrich Bielefeld, Focus

»Doch der Tod alleine macht nicht frei, dies zeigt uns Pleschinski in einem Text, der gleichermaßen unterhält, informiert und verstört.«
Fritz

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Hans Pleschinski Bildnis eines Unsichtbaren
ISBN 3 446 20222 6 S. 271
Mit einer rasanten, bilderreichen, witzigen und skurrilen Beschreibung seines Aufbruchs ins Leben beginnt H.Pleschinski eine Biographie , die als Roman deklariert ist.
Schon in der Schulzeit stellt sich heraus, daß er dem gleichen Geschlecht mehr als dem anderen zugeneigt ist.
In schwelgenden Bildern beschreibt der Autor aus der Rückschau der Jahrtausendwende 1999/2000 , die er in Paris verlebt, wie er vor Jahren, noch während seiner Schulzeit, Serge begegnete. Sie blieben Freunde fürs Leben, wenngleich ihre Lebenswege sich trennten.
Im Verlauf dieses abwechslungsreichen Lebens gibt es viele Liebschaften mit Männern und gelegentlich mit Frauen.
Daß wir es mit einem sensibel beobachtenden und mit scharfer Wahrnehmung ausgestatteten Mann zu tun haben, wird sehr bald klar. Er ist geistreich und gescheit.
Wir begleiten den Icherzähler, der als alter ego des Autors auszumachen ist, auf einem Lebensweg, den er mit allen Höhen und tiefen menschlicher Gefühle in prächtigen Farben zu beschreiben weiß.
Sein Leben als Zivi in einem Altersheim mit den freundlich und liebevoll beobachteten alten Menschen nimmt ebenso für ihn ein, wie die vielen unterchiedlichen Begegnungen später, als er in München, inzwischen zum Schriftsteller geworden , zur Kunst- Film -und Intellektuellenszene gehört.
Sein ständiger Lebensgefährte über fast 23 Jahre , 17 Jahre älter als er , ist Kunsthändler und Mäzen, begeisterungsfähig und inspirierend nicht nur für ihn. Diesem Gefährten ist dieses Erinnerungsbuch recht eigentlich gewidmet.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wenn ich den Roman in eine Metapher übertragen müsste, so fielen mir nur zwei Schiffe ein, die auf den Weiten des Ozeans, genannt das Leben, sich einst trafen um eine weite Reise zusammen zu unternehmen. Orkane mussten sie überstehen in Zeiten der aufkeimenden Immunschwäche, Flauten in denen sich der geliebte Reisepartner einfach nicht eindeutig festlegen wollte. Der Ältere, gab nur Hinweise zur Navigation, war Mentor und bedurfte doch der Anstöße des Jüngeren, der soviel wendiger, manövrierfähiger war und ist. Nach dem Tod seines Lebensgefährten in ein tiefes Loch gefallen, blieb dem Jüngeren nichts anderes übrig als einen Anker zu werfen. Diesen Anker lesen wir am Anbeginn: "Was geschah?"
Es ist eine Lebensgeschichte aus dem Herzen Münchens und angesiedelt in schweren Zeiten, die wir, der Generation des Autors angehörend, jemals durchmachen mussten: in Zeiten von AIDS. Es ist ein Zeitdokument, das authentischer nicht sein könnte und dadurch in unser aller Erinnerung lebendig wird, gerade durch die Episoden, die Pleschinski gekonnt weglässt (z. B. die Ära Gauweiler). Dabei verwahrt er sich auf eine ihm eigene Distanz vom Klischee des "typischen Schwulenromans" und "noch so einer AIDS-Geschichte". Politisches Geschehen flicht der Autor so nebensächlich ein, gewürzt mit seiner eigenen Ironie und Polemik, sodass man nebst dem ernsten Thema auch mal von Herzen lachen darf. Ein ideales stilistisches Mittel um nicht in Tagebuch-Autobiographie (Lentz: „muttersterben") zu verfallen und dennoch dem Leser den Zeitrahmen als Anhaltspunkt mitzuteilen. Wenn man das Gesamtwerk Hans Pleschinski's kennt, bleibt nur zu festzustellen: "au contraire!
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Format: Gebundene Ausgabe
Eine der ergreifendsten Liebesgeschichten überhaupt, vollkommen ehrlich, nichts beschönigend oder verklärend und mit einem tiefen Gefühl geschrieben, um das man den Autor nur beneiden kann. Darüber hinaus eine faszinierende Autobiografie aus den 70er Jahren. Das atmet alles total den Zeitgeist, es ist alles richtig eingeordnet, der Autor hatte schon in jungen Jahren eine Reife und einen Durchblick, die weit über seine Jahre hinausgingen. Was soll nach diesem erschütternden Buch noch folgen?
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Von Ein Kunde am 6. Januar 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Frisch, frech, warmherzig - Hans Pleschinski eben!
Der Autor gibt seiner Stammleserschaft genau das, was sie von ihm erwartet.
Doch diesmal bekommen wir noch mehr: Hans Pleschinski schenkt uns ein Stückchen seines Herzens und lässt uns mehr denn je mitleben, mitlieben und mitleiden. Und wir erkennen den Ursprung vieler Figuren, die uns schon aus seinen früheren Erzählungen und Romanen vertraut sind.
Unnötig: Die Aufzählung der vielen prominenten Persönlichkeiten, denen der Autor in seinem Buch begegnet sein will.
Störend: Erhebliche Satzbau- und Zeichensetzungsfehler in der Erstausgabe, die auf einen übereilt handelnden Verlag schließen lassen. Dabei ist es gerade bei Hans Pleschinski so wichtig, sich genussvoll in seine Sätze hineinfallen zu lassen.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Das Buch von Hans Pleschinski spannt einen großen Bogen von den siebziger Jahren bis kurz nach der Wende. Der autobiografische Roman beschreibt die Entwicklung einer dreiundzwanzigjährigen Beziehung zwischen dem Ich-Erzähler, bei dem es sich zweifelsohne um H.P. handelt und dem Galeristen Volker K. Neben dem Leben der beiden zwischen Alltäglichkeit und Kunst, Schriftstellerei, Theater und anderen Erscheinungen der Kultur unserer Zeit spielt Aids eine immer wieder aufflackernde und zusehends schmerzlichere Rolle. Trotz aller dunkel dräuenden und Angst machenden Unbill ist das Buch geprägt durch seine feine Ironie und die Darstellung von, wenn auch immer wieder gebrochener, Lebensfreude. Pleschinski setzt seinem verstorbenen Freund ein Denkmal ohne ihn auf einen hohen Sockel zu stellen, sondern mit großer Wärme.
Sicher ist der Roman eher etwas für den gebildeten Leser mit seinen vielen Hinweisen auf Literatur, Kunst, Musik und Theater, aber auch demjenigen der in diesen Gefilden nicht so bewandert ist, bietet die Geschichte um Beziehung, Freundschaft, Liebschaften und Reisen, Krankheit und Furcht vor dem Tod in ihrer anregenden, sicher intellektuellen, aber nicht abgehobenen Sprache vieles.
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