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Schöne und wertvolle Gemälde haben schon immer nicht nur auf Museumsbesucher und Sammler eine große Faszination ausgeübt, sondern auch auf Gauner. Mario Giordano widmet berühmten früher oder immer noch verschwundenen Bildern und deren jenseits des Gesetzes stehenden Dieben und Räubern sein beim Aufbau Verlag erschienenes schön gestaltetes Bilderbuch Bilderräuber - Die größten Kunstdiebstähle". Kurz und bündig kann man dort nachlesen, welche Bilder von Turner, van Gogh, Rembrandt, Picasso, Warhol und manch anderem berühmten alten oder neuen Meister verschwunden und teilweise auch wieder aufgetaucht sind. Kleine und große Kunstfreunde können Spitzwegs Armen Poeten", Munchs Der Schrei" oder Vermeers Konzert" begegnen, alle Gemälde im sauberen Druck bewundern und von den Umständen des Diebstahls erfahren.
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am 27. Februar 2008
Mario Giordano hat in den vergangenen Jahren im Aufbau-Verlag etliche sehr bemerkenswerte Bücher veröffentlicht, mit denen er Kindern und Jugendlichen verschiedene Künstler und Kunstrichtungen nahe bringen wollte. Diese, allesamt großzügig edierten Bücher werden einen bleibenden Wert behalten und später in den Antiquariaten hoch gehandelt werden. Das kann man heute schon vorhersagen.

Nun hat er unter dem Titel "Bilderräuber. Die größten Kunstdiebstähle" einen Zugang gewählt, der ihm erlaubt, unter einem in der Kunstgeschichte bisher so nicht diskutierten Schwerpunkt, Bilder zu zeigen von unterschiedlichsten Künstlern und aus verschiedenen Epochen und sie einem jungen Publikum näher zu bringen.

Giordano sagt: "Diebe stehlen, was wertvoll ist. Also auch berühmte Bilder. Je wertvoller, je lieber. Zum Beispiel von diesen Künstlern."
Und dann erzählt er die Geschichten von 16 Bildern von 16 Künstlern von Pieter Brueghel d.J. bis Andy Warhol.
Alle diese 16 Bilder wurden gestohlen. "Weil diese Bilder sehr bekannt und sehr teuer sind, ist es für die Diebe sehr schwer, sie zu verkaufen, Deswegen bleiben sie oft über Jahre verschwunden. Manchmal für immer."

Giordano druckt die Bilder in Farbe ab, erläutert Entstehungsdatum und -zeit, Größe und Art des Gemäldes und wo es vor dem Diebstahl ausgestellt war. Er erzählt die jeweiligen Umstände ihre Diebstahls, die manches Mal recht abenteuerlich sind und zitiert immer wieder Sätze von Künstlern , von denen jener von Caspar David Friedrich einer der ausdrucksvollsten ist:

"Der Maler soll nicht bloß malen,
was er sieht,
sondern auch , was er in sich sieht.
Sieht er aber nichts in sich,
so unterlasse er auch zu malen,
was er vor sich sieht."

Ein wunderschönes Buch, das man zusammen mit den anderen Büchern Giordanos gerne in seinem Bücherregal hat zum Immer-Wieder-Anschauen und Immer-Wieder-Staunen.
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