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Bibliothek Suhrkamp. Band 1355: Thomas Brasch. Vor den Vätern sterben die Söhne Gebundene Ausgabe – 16. September 2002

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Rezension

Copyright: Aus Das Buch der 1000 Bücher (Harenberg Verlag)

Vor den Vätern sterben die Söhne
OA 1977 Form Prosasammlung Epoche Moderne
In den 1970er Jahren begannen Schriftsteller in der DDR die unübersehbare Kluft zwischen sozialistischem Anspruch und Wirklichkeit in ihrer Prosa zu verarbeiten. Thomas Brasch, dessen Vater SED-Funktionär und Vize-Kultusminister war, lässt in Vor den Vätern sterben die Söhne seine Generation zu Wort kommen, die – im Gegensatz zu ihren Eltern – den Sozialismus nicht als Alternative zum Faschismus oder Kapitalismus betrachtet, sondern als Einschränkung der persönlichen Freiheit.
Entstehung: Ein DDR-Verlag hatte das Manuskript dem Autor mit der Aufforderung zurückgegeben, erhebliche Veränderungen vorzunehmen. Als die Veröffentlichung durch den Westberliner Rotbuch Verlag in Aussicht stand, drohte Brasch ein ständiges Publikationsverbot in der DDR. Ihm wurde die Ausreise nahe gelegt.
Inhalt: Auf dem Weg zur Grenze trifft Robert auf einen alten einsamen Mann, der sich als Veteran der Arbeiterbewegung ausgibt. Robert bekennt sich zur bevorstehenden Flucht aus dem Staat, den der Alte mit aufgebaut hat. Dass sein Fluchtversuch aus der DDR tödlich endet, erfährt der Leser in einer weiteren Geschichte, in der sich Roberts Freund während seiner Vernehmung durch die DDR-Behörden an die gemeinsame Zeit erinnert.
Im zweiten Kapitel stirbt der Fräser Ramtur durch eine falsch eingestellte Maschine. Er hinterlässt einen Briefwechsel zwischen ihm und seinem Chef, der die unmenschlichen Arbeitsbedingungen in der DDR veranschaulicht.
In Gesprächen, Briefen, Gedanken u. a. erzählt Brasch im dritten Kapitel vom Aufstieg und Fall des Arbeiters Fastnacht, der zum Leiter des Neuererbüros befördert wurde und zuletzt doch wieder an der Maschine steht.
Aufbau: Die drei Kapitel bestehen aus insgesamt elf thematisch zusammengehörigen Texten. Eingeschobene Parabeltexte heben die Geschichten auf eine allgemein gültige Ebene, vertiefen und kommentieren sie. Die geschilderte gefühlskalte Realität wird durch einen trockenen, nüchternen Ton unterstrichen.
Wirkung: Die positive Resonanz auf Braschs Prosaband, der mit seinem Erscheinen 1977 sofort auf den Bestsellerlisten landete, ist abgesehen von der literarischen Qualität auch durch den Publikationskontext begründet. Brasch war einer der ersten Schriftsteller, die im Zuge der Ausbürgerung Wolf Biermanns (* 1936) die DDR verließen. Vor diesem Hintergrund sind seine Texte als Alltagsgeschichten aus dem anderen Teil Deutschlands gelesen worden. Noch im selben Jahr verfasste Brasch das auf seinem Prosaband basierende und vom RIAS Berlin ausgestrahlte Hörspiel Robert, ich, Fastnacht und die anderen (Ernst-Reuter-Preis 1978). Sein Buch wurde in mehrere Sprachen übersetzt, für die Bühne adaptiert und 1981 vom ZDF verfilmt. M. Si. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Thomas Brasch, Dichter, Dramatiker, Filmschaffender und Übersetzer, eine der markantesten Figuren der neuen deutschen Literatur, wurde 1945 in Westow/Yorkshire (England) als Sohn jüdischer Emigranten geboren. Bis zu dem Jahr, in dem er die DDR verließ (1976), lebte er in Ostberlin. 1977 erschien sein bekanntestes Buch, der Erzählband Vor den Vätern sterben die Söhne. 2001 ist er in Berlin gestorben.


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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
danke es hat alles wirklich super geklappt .... Ist dazu noch nen super geniales Buch. Den Rezi Text finde ich übrigens zu lang darum so wenige Rezis
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