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Nur die Wahrheit und nichts als die Wahrheit - jedoch bestimmt etwas unbequem, wenn man dem Hörbuch BIBEL VS. KORAN von Simon Akstinat zuhört. Dabei hat er recht, nicht das die beiden Weltreligionen gegeneinander wären, der Titel ist irreführend, sondern was sie gemein haben - und hier liegt die Krux. Wer sich dieses Hörbuch anhört, bekommt ordentlich was zu hören und so manchem Christen oder Muslimen wird das was er da hören wird - nicht gefallen, da bin ich mir sicher.

Sex vor der Ehe? Homosexualität, Krieg, Gewalt, Mord, raub, Plünderung? Wie steht es mit Vertreibung, Massenmord oder Sadismus? Alles möglich wenn man die richtigen Kapitel im Buch der Bücher oder im heiligen Koran aufschlägt.

Gleich mal vorweg - hoffentlich gibt es keine Morddrohungen gegen den Autoren oder die Sprecher... aber wer weiß.

Koran und Bibel sind keine Gegner, sie schöpfen aus der gleichen Quelle, doch was man hier zu hören bekommen - mein lieber Scholli.

Also mal ganz klar, wer sich als Christ, Nicht-Christ oder als Muslim bezeichnet, sollte das was hier einem zu gehör gegeben wird mal anhören - danach bitte etwas Selbstreflexion - das wirkt Wunder - oder wie nennt man das Neudeutsch heute: Mindclearing...

Unbedingt empfehlenswert!
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am 20. Februar 2011
Islam und Christentum bekämpfen sich seit über 1000 Jahren. Warum ist das eigentlich so? Ein Grund für viele Vorurteile der heutigen Zeit ist ja gerade, dass fast keiner die Bibel oder den Koran wirklich liest. Simon Akstinat hat das für uns getan. Er schmökerte in den heiligen Büchern der beiden größten Religionsgemeinschaften der Welt und präsentiert in diesem Hörbuch (robust dargeboten von Roger Willemsen und Serdar Somuncu) die höchst erbaulichen Stellen aus Bibel und Koran, die uns im Religionsunterreicht vorenthalten wurden.

In den Kapiteln "Krieg & Kriegsbeute", "Familie & Ehe", "Originelle Morde & Ekelcharts" und "Glaube & Irrglaube" lernen wir, wie man mit Gottes Hilfe erfolgreich Kriege anzettelt, seine Nachbarvölker versklavt und missliebige Menschen auf besonders abenteuerliche Weise entsorgt. Oder wissen Sie aus welchem heiligen Buch folgende Aufforderung stammt: "Gott, bring sie doch alle um, die dich und deine Gebote missachten!"? - Es ist die Bibel (Psalm 139, Vers 19). Dagegen liest sich die Sure 8, Vers 40 fast schon harmlos: "Bekämpft die Ungläubigen, bis alle Versuchung aufhört und bis alle an Allah glauben."

Die christlichen Kirchen stellen sich gerne als die Erfinder der Nächstenliebe und Barmherzigkeit dar. Vielleicht müssen einige von uns ihr Bild von Jesus revidieren, denn viele meinen, Jesus habe hauptsächlich von Liebe gesprochen. Tatsächlich sprechen die meisten seiner Aussagen von Hölle und Gericht; von keinem anderen Thema hat er mehr geredet (über Engel am zweit- und über Liebe am dritthäufigsten). Sogar in der Bergpredigt (Matthäus 5-7), die auch von Nichtchristen als guter Lebensgrundsatz anerkannt wird, spricht Jesus mehrmals von der Hölle (Matthäus 5,22; 5,29; 7,13).

Politikern postulieren gern die sogenannten "Werte des christlichen Abendlandes" und fordern "eine Gesellschaft braucht Religion, weil nur diese eine Werteorientierung bieten". Haben die heiligen Bücher der Religionen eine ethische-moralische Bedeutung für die heutige Zeit? Ja, wenn man nur die positiven Texte herauspickt. Nein, wenn man sie als das sieht, was sie sind, orientalisch-legendenhafte Glaubenszeugnisse einer unaufgeklärten Zeit.

Sinn und Zweck dieses Hörbuches ist es nicht, Bibel und Koran lächerlich zu machen. Es kommt zu einem erstaunlichen Fazit: "Islam und Christentum sind sich ähnlicher, als viele denken". Daher schließe ich mich der Aussage Serdar Somuncus an: "Es kann und darf eben auch Spaß machen, Neugier auf das Ähnliche im anderen zu haben".

Wenn Sie sich vertieft mit dem Thema "Religion und Ethik" beschäftigen möchten, empfehle ich folgendes Buch: Denn sie wissen nicht, was sie glauben: Oder warum man redlicherweise nicht mehr Christ sein kann. Eine Streitschrift.
11 Kommentar| 12 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Oktober 2011
Der Titel hat mich angesprochen, allerdings kann schon nach wenigen Minuten die Ernüchterung, denn nicht Bibel- bzw. Koranexperten kommen hier zu Wort sondern ein Laie.
Nach einer leider nachträglichen) Recherche über das bisherige Machwerk von Herrn Akstinat war mir klar, dass hier nichts Tiefgreifendes zu erwarten war. Primär geht es darum, sich über wörtlich genommene Teile aus dem Alten Testament bzw. dem Koran lustig zu machen.

Lieber Herr Akstinat, moderne Gläubige, Christian wie Moslems, haben die wörtliche Interpretation schon lange hinter sich gelassen. Für Leute, die sich noch nie mit den beiden Büchern beschäftigt haben, gibt es unzählige bessere Zugänge.

Wenn Sie leichte Unterhaltung oder Fakten für die Stammtisch-Polemik suchen passt es ja vielleicht.
33 Kommentare| 8 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2012
Schade. Der Titel hatte mich verleitet, eine ernsthafte Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam bzw. Bibel und Koran zu erwarten. Leider war wohl auf beiden Seiten kein Theologe am Werk, sodass weder eine adäquate Auslegung der Bibel noch des Korans rezitiert wird, sondern eine kontextlose Zitatsammlung, die weder den Gläubigen der beiden Religionen noch einer ernsthaften religionswissenschaftlichen Analyse gerecht wird. Dass beide Bücher aus einer uns fremden Kultur und einer fremden Zeit stammen und sich zumindest das Alte Testament über mehrere hundert Jahre entwickelt hat, wird ebenso ignoriert wie die Auslegungsgeschichte seit der Entstehung der Bücher. Wer sich für das Verhältnis von Christentum und Islam interessiert sollte also die Finger von diesem Buch lassen. Die populistische Aufmachung erzeugt eher Hass und Missverständnisse als ein positives Miteinander oder zumindest neutrale Informationen über heutige Religionen. Mit aktueller Auslegung der heiligen Schriften hat der Text rein garnichts zu tun.
Die Sprache zeigt schon in der Einleitung deutlich, dass es den Produzenten eher um Sarkasmus und Zynismus geht als um eine sachliche Darstellung. Die geplante Witzigkeit geht dadurch leider verloren und wirkt schon nach wenigen Minuten dieses Hörbuchs penetrant nervig. Dass es anders geht hat die religionskritische aber durchdachte Fernsehserie "Entweder Broder" gezeigt. Leider bleibt "Bibel vs. Koran" weit unter diesem Niveau, hinterfragt weder die zitierten Stellen zeitkritisch noch eine mögliche Übertragung auf heutige Realitäten.
Das Konzept bleibt spannend, man sollte tatsächlich mal ein gutes Buch zu dem Thema schreiben, dann aber mit etwas mehr Hintergrundwissen. Das wäre dann vielleicht tatsächlich auch witzig und gleichzeitg informativ. Ob das aber aus dem Eichborn-Verlag zu erwarten ist, bleibt fraglich.
Insgesamt rate ich also niemandem zum Kauf. Vermutlich wird die Printausgabe nichts fundamental anderes bieten als das Hörbuch, ich beziehe mich aber in meiner Rezension bewusst auf die Hrbuchversion.
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