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Bhagavad Gita: Der Gesang des Erhabenen Gebundene Ausgabe – 30. September 2007

4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. Michael von Brück, geb. 1949, seit 1991 Professor für Religionswissenschaft und Leiter des interfakultären Studiengangs Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dozentur und Studium in Indien, Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gremien weltweit. Forschungsschwerpunkte und Publikationen: Hinduismus, Buddhismus, interreligiöser Dialog. Prof. Dr. Michael von Brück, geb. 1949, seit 1991 Professor für Religionswissenschaft und Leiter des interfakultären Studiengangs Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dozentur und Studium in Indien, Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gremien weltweit. Forschungsschwerpunkte und Publikationen: Hinduismus, Buddhismus, interreligiöser Dialog. Prof. Dr. Michael von Brück, geb. 1949, seit 1991 Professor für Religionswissenschaft und Leiter des interfakultären Studiengangs Religionswissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München, Dozentur und Studium in Indien, Mitglied mehrerer wissenschaftlicher Gremien weltweit. Forschungsschwerpunkte und Publikationen: Hinduismus, Buddhismus, interreligiöser Dialog.


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Die Ausgabe der Bagavad Gita im Verlag der Weltreligionen ist nicht einfach eine Neuherausgabe der Gita von Brück mit dem Kommentar von Bede Griffiths.
Diesen Eindruck erwecken zwar die gemeinsamen Rezensionen hier auf amazon, doch dieser Eindruck ist falsch.
In der aktuellen Ausgabe wird zwar sehr sorgfältig und in gewohnt gelehrter Weise die Bhagavad Gita kommentiert, aber nicht spirituell sondern eher historisch-kritisch. Das ist gewiss interessant zu lesen und sehr lohnenswert, wenn man die ursprünglichen Konzepte des Werkes verstehen möchte, doch ist es eben nicht der Brückenschlag zwischen Ost und West, den die frühere Ausgabe geschlagen hat.
Man muss also entscheiden, ob man den (durch von Brück auch in der aktuellen Ausgabe gelobten) Kommentar von christlicher Seite möchte, oder tief in das vom Autor dargestellte hinduistische Verstehen eindringen will. Ich denke, beide Zugänge sind lohnenswert aber sicher nicht miteinander zu verwechseln.
Gebrauch ist auch die erste Ausgabe da und dort noch für etwa 30 Euro zu finden. Die Suchmaschine eurobuch kann da helfen.
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Wer hat diese Bemerkung nicht auch schon mal gehört: Patanjalis Yogasutra sei ja ganz nett, aber die Gita ' eine ganz andere Dimension! Dazu dieses gewisse Lächeln. Ob das stimmt, sollte man unbedingt für sich überprüfen. Allerdings geht nicht wenigen bei der Lektüre des religionsphilosophischen Lehrgedichts die Luft aus. Wir verraten, wie man sich den alten Stoff erschließt.

Es geht zwar nicht um Körperübungen (Asanas) in der Bhagavad Gita; für das tiefere Verständnis der Yogaphilosophie und der indischen Kultur aber gehört sie sicher zum Literaturkanon. Die 700 Verse enthalten das, was Hindus unter Yoga verstehen. Und sie genießen das Ansehen eines weltliterarischen Monuments. Mahatma Ghandi hat sie sich regelmäßig vorlesen lassen, als er das Bett hüten musste. Und der deutsche Gelehrte Wilhelm von Humbold bezeichnete den Text schon 1825 als 'das schönste, ja vielleicht das einzige wahrhaft philosophische Gedicht, das alle uns bekannten Literaturen aufzuweisen haben.' Die Bhagavad Gita ist widersprüchlich, umstritten, für die einen nicht mehr zeitgemäß, andere dagegen ehren sie bis heute als Offenbarung. Zum Beispiel die Gita Society, auf deren Website man sich die Verse gratis anhören kann. Es gibt viele Bhagavad Gita-Ausgaben von Yogameistern mit '-ananda' am Namensende, also Angehörigen eines religiösen Ordens oder Ashrams, die versuchen, der Bhagavad Gita eine eindeutige ' ihre ' Aussage zu verleihen. Doch der Wunsch nach Eindeutigkeit führt hier in die Irre. Es gehört nun mal zu ihrem Charakter, dass sie verschiedene philosophische Traditionen anklingen lässt.
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Von Caliban VINE-PRODUKTTESTER am 8. Januar 2008
Verifizierter Kauf
Bei der Gita handelt es sich - wie bei allen historischen religiösen Texten - nicht um ein Werk, das man einfach nur durch Lesen erfasst. Dafür beinhaltet der Text zu viele unterschiedliche. z.T. sogar widersprüchliche Passagen: Genannt seien nur die kriegerischen Anfeuerungen Krischnas, die aus heutiger Sicht seltsam befremden. Auch das gekonnte Vorwort des Übersetzers macht deutlich, dass der geistige Kontext des Vedanta sich in vielfältiger und komplizierter Weise in der Gita spiegelt und von einem Nichtfachmann nicht ohne weiteres eingeordnet werden kann.

Hier aber beginnt die Stärke der vorliegenden Ausgabe. Der Kommentar von Bede Griffith zielt auf den spirituellen Gehalt des Textes und dies in einer sehr vergeistigten, unaufdringlichen und nirgends an eigenen dogmatischen Positionen klammernden Weise.

Auch bei nüchterner Betrachtunsweise überzeugt dabei der der Gita vorgegebene Grundkonflikt: Aus Gründen der Pflichterfüllung soll ein Mensch andere, zudem noch seine Freunde und Verwandte töten. Weicht er dieser Augabe jedoch aus, verrät er die eigene gerechte Sache. Schon diese Ausgangslage ist ehrlicher als das meiste, das gewöhnlich in religiös-inspirierten Texten begegnet, wo nämlich häufig vorgespiegelt wird, dass es eine Welt ganz ohne Gewalt geben könne. Auch die Antwort der Gita, die mir erst durch Griffith klar wurde, überzeugt. Sie weist nicht etwa in Richtung Meditation und edler Versenkung, sondern zum dem eigenartig-originellen Gedanken, zwischen dem Wesen eines Menschen und seinen Taten zu abstrahieren und sich als Mensch vor allem nicht durch seine Taten zu definieren.
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Verifizierter Kauf
Das Buch ist das Buch über den Hinduismus Indien schlechthin und ich habe das Buch die Bhagavad Gita gelesen.
Es ist lesenswert und echt Spannend.
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