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TOP 1000 REZENSENTam 18. April 2016
Im Herbst erfolgt in Island auf den Äckern die Gänsejagd in der Morgendämmerung. Aber nicht die Graugänse werden zur Beute, sondern irgend jemand hat es auf die Jäger abgesehen und begeht insgesamt drei Morde. Die isländische Kriminalpolizei sucht einen verrückten Serienmörder, der die Gänsejäger auf dem Ansitz erschiesst.

Isländische Literatur übt immer einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Die Landschaftsbeschreibungen und die Lebensgewohnheiten interessieren mich, die spezielle Stimmung auf der Insel, die Geysire, die Lichtverhältnisse ziehen mich magisch an. Es ist für mich eine unbekannte Welt.

Daher hat mich dieser Krimi auch sehr angesprochen. Die Graugansjagd scheint üblich zu sein, hat mich aber etwas erschreckt. Doch hier wird mal der Spiess umgedreht und der Jäger wird zur Beute.

Besonders das Ermittlerduo hat mir gut gefallen. Da ist Gunnar, ein grober raubeiniger Isländer, der gemeinsam mit Birkir, einem aus Vietnam stammenden Kollegen ermittelt. Zu ihnen gesellt sich noch ein unbedeutender dritter Mann, ein Schriftsteller, bei dem man das Gefühl hat, der Autor stellt sich selbst dar. Gemeinsam durchstreifen sie die Einöde Islands und suchen nach Hinweisen.

Es ist dieses originelle Duo, dass diesem Krimi seinen speziellen Reiz gibt. Die Handlung zieht sich nach einem spannenden Anfang in die Länge, es gibt unsinnige Nebenhandlungen und zu viele Zufälle. Die Charaktere sind recht fade und blass und teilweise ohne Bedeutung für die Auflösung. Auch die privaten Einschübe überzeugen nicht richtig. Das Ende wird zwar noch einmal spannend, der Täter ist aber vorhersehbar und die Lösung nicht richtig genial.

Die interessanteste Sache sind die Literaturrätsel, die die beiden Polizisten per E-Mail vom Serientäter erhalten. Sie zu erraten gelingt den Ermittlern mit einiger Mühe.

Die Ruhe und stimmungsvolle Schilderung der isländischen Natur hat mir gefallen, dieser Anteil und die speziellen Ermittler sind die hervorzuhebenden Pluspunkte dieses Krimis. Ansonsten ist es vielleicht für Gänsejäger interessant, jedoch kein unbedingt zu lesender Krimi.
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am 19. Oktober 2014
Nach der begeisterten Lektüre einiger Island- Krimis aus Arnaldur Indridasons Feder war ich recht glücklich, "Bevor der Morgen graut" auf einem Remittendentisch günstig erstehen zu können. Doch leider hat Viktor Ingolffson mit seinem erfolgreicheren Landsmann wenig gemeinsam. Zwar beginnt das Buch recht gelungen- reißerisch, lässt aber im Verlauf deutlich nach, insbesondere was flache Charaktere und völlig unwahrscheinliche Zufälle angeht. Auch die privaten Verflechtungen im Revier wirken eher konstruiert als glaubwürdig. Als größten Pluspunkt setzt der Autor augenzwinkernde Selbstironie bei der Handlungskonstruktion ein. Das reicht aber leider nicht, um das Buch aus der Krimimasse hervorzuheben. Drei Sterne. Kann man lesen, wenn man Islandfan ist - sonst eher nicht.
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am 14. Juli 2006
Zugegebermaßen kenne ich das erste Werk von Infolfsson (noch) nicht, kann dieses Buch also nicht damit vergleichen. Aber manchmal kann das ja von Vorteil sein, denn so kann man ohne große Erwartungshaltung die Geschichte betrachten.

Das Rätsel spannt sich um einen offensichtlich gut gebildeten Serienmörder und zur Auswahl stehen mehr als nur ein Verdächtiger. Dennoch ist die Geschichte relativ leicht zu durchschauen, nur das Motiv fehlt - und das wird einem erst am Ende geliefert.

Ich fand es erfrischend, dass die Geschichte nicht von vorn bis hinten heldenhaft und gut durchdacht ist. Es entsteht ein eher realistisches Bild als bei einem "normalen" Krimiroman.

Außerdem gefiel mir, dass der Autor sich durch seine Figuren auch oft selbst auf die Schippe nimmt.

Insgesamt gab es sicherlich schon spannendere Bücher, aber der typische Island-Hauch, der einem beim Lesen umweht, gleicht das wieder aus, und wer kuriose Mordmotive mag, kommt auch auf seine Kosten...
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am 3. Juli 2007
Mal ein ganz anderer Plot, vielleicht ein bisschen merkwürdig und ungewöhnlich. Nicht unbedingt zu jeder Zeit spannungsgeladen, aber das isländische Flair kommt auch in diesem zweiten Buch des Autors gut rüber. Trotzdem so interessant, dass ich immer gerne weiter lesen mochte. Was den Mörder betrifft, dachte ich im letzten Drittel, dass ich es nun schon weiß und lag dann trotzdem völlig falsch.

Mein Fazit: Vielleicht nicht jedermanns Sache, aber wer einen Faible für Island und ungewöhnliche Storys hat, der findet hier einen durchaus lesenswerten Krimi.
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am 30. Juni 2006
Nach dem wirklich guten und vielversprechenden "Rätsel von Flatey" hoffte ich mit Ingolfsson einen weiteren guten isländischen Krimiautor neben dem bekannteren Indridason gefunden zu haben. Entsprechend hoch waren meine Erwartungen an den Nachfolgeroman "Bevor der Morgen graut". Diese Erwartungen konnte der Roman jedoch eigentlich von der ersten Seite an nicht erfüllen.

In den frühen Morgenstunden spielen sich auf einem Acker einige Autostunden nördlich von Reykjavik wilde Jagdszenen ab. Es ist jedoch nicht der Gänsejäger, der hier auf seine vermeindliche Beute schiesst, sondern vielmehr wird auf ihn geschossen. Als der letzte Schuss verhallt, bleibt der Jäger, der eigentlich Anwalt in Reykjavik ist, tot am Kampfschauplatz zurück. Als die Polizisten Birkir und Gunnar gerade ihre Ermittlungen aufnehmen, wird am nächsten morgen ein weiterer Mord an einem Gänsejäger gemeldet. Zwei Tage später passiert dann sogar ein dritter Mord. Die beiden Polizisten befinden sich im Kampf gegen einen Serienmörder, der sie zudem mit Literaturrätseln via E-Mail unterhält.

Während der Mordfall an sich schon wenig Brisanz bietet, übertrifft sich der Autor im weiteren Verlauf der Handlung mit unglaubwürdigen Zufällen (er gibt es selber mehrfach offen zu) und uninteressanten, langweiligen und blassen Charakteren (auch das gesteht er im Laufe der Handlung offen ein), so dass er eigentlich zu keinem Zeitpunkt an die Qualität des "Rätsels von Flatey" anknüpfen kann. Überflüssig wirkten zudem die Erzählungen aus dem Privatleben der Protagonisten am Ende eines jeden Tages. Das waren für sich abgeschlossene Biografien ohne Bezug zur Handlung und ohne offenbare Prägung auf die Charaktere. Auch das Finale konnte nicht überzeugen. Insgesamt nur für Leser zu empfehlen, die mal wieder eine kleine Prise isländisches Flair erlesen wollen.
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am 31. Mai 2013
Mir hat das Buch gefallen, auch wenn ich in dem ein oder anderen Punkt den anderen Rezesenten zustimmen muss. Allerdings musste ich feststellen, dass die Kindle-Ausgabe unvollständige ist.

In zwei der hinteren Kapiteln (02:20 und 03:30) enden Beschreibungen des Tathergangs mitten im Satz! Und danach geht es mit einem völlig anderen Theme weiter. Leider finde ich nirgendswo eine Möglichkeit, diesen Fehler zu melden und so werde ich wohl nie erfahren, wie der Mord verübt wurde. Ärgerlich!
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am 11. November 2007
In "Bevor der Morgen graut" müssen die beiden Kommissare Gunnar und Birkin eine Serie von Morden aufklären, in denen Schrotflinten eine gewichtige Rolle speilen.

Die Handlung wird leider nur aus der Perspektive der Aufklärer dargestellt und bietet auch sonst wenig Tiefe. Das Ende und die Motive des Täters sind zwar durchaus originell, kann aber die eintönige Geschichte nicht retten. Die interessanten Charaktere wie der Bohéme Emil oder die mürrische Bauerntochter Kolbrún haben nur wenige Gelegenheiten, den Leser zu verzaubern.

Dennoch ist dieses Buch ein angenehmer Ausflug in die kühle und einsame isländische Welt und bietet insgesamt eine gut lesbare Geschichte. Ohne eine gewisse Affinität zum kalten Norden wird man es aber schnell zur Seite legen.

3 Sterne, weil ich zu dieser Gruppe gehöre.
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am 12. Februar 2007
Spannender Thriller aus dem hohen Norden (Island). Vor allem der Schluss ist sehr packend beschrieben; man ist in Gedanken beinahe direkt vor Ort des Duells. Leider ist schon etwa nach zwei Dritteln der Geschichte klar, wer als Mörder in Frage kommt. Das schmälert den Genuss der Lektüre schon ein bisschen. Sonst bin ich mal gespannt, was sonst noch von ihm so kommen wird.
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am 6. August 2014
ich bin eine eifrige leserin der island krimis und habe mich sehr über dieses gut erhaltene buch gefreut, danke! G. Keil-Riga
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