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Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie Gebundene Ausgabe – 28. April 2008

3.6 von 5 Sternen 10 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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George Barr ist durch und durch Fotograf -- über Jahrzehnte hinweg hat er -- unabhängig von der gerade aktuellen Technik -- seine Wahrnehmung und sein Verständnis des "fotografischen Sehens" verfeinert und perfektioniert: mit Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie bietet er Fotografen auf jedem Professionalitätsniveau die Essenz seiner Erkenntnis zur kreativen Fotografie aus Sehen, Komposition, Auswahl, Motivation und Stilrichtungen an -- gute Bilder sind mehr als "nur" Technik!

Frei nach Michael Reichmanns Vorwort zu Besser Fotografieren besteht Fotografie aus Kunst und Handwerk und Übung, Übung, Übung. Doch um Üben zu können, muss man wissen, auf was es ankommt, wie man Auge und Verständnis trainieren muss, um "fotografisch" zu sehen.

Barr beginnt seine Schulung für Auge und Verstand mit, na, was wohl? Dem Sehen! Zuerst die Betrachtung fertiger Bilder: wo ist der Bildschwerpunkt, die Beziehung der Bildelemente, die emotionalen Wirkung bis hin zu den Fehlern. Als nächstes die Motivsuche: in Szenen denken, nach Interesse und Intuition handeln, Regeln zur Motivsuche, Motive und solche die keine sind. Man spricht bei gelungenen Bildern ja auch von gelungenen Kompositionen -- deshalb kommt bei Barr auch das "Komponieren" als nächstes: Skizzieren, Schwerpunkte, Perfektion, Bildkante, Schnitt und Ausschnitt bis hin zu Kanten. Alles spielt eine Rolle, vor allem die Summe das Ganzen macht das Bild zu dem, was es ist. Fertig sind die Bilder -- und wie wählt man aus? Woran erkennt man ein "misslungenes" Bild? Barr spielt auch durch, was am Fotografieren hindert, den Spaß nimmt und "Stress" verursacht: wie geht man mit Durchhängern um, verarbeitet Misserfolge? Zuletzt dann drei Essays: wie bestimme ich mein "Niveau" als Fotograf und wie konzentriere ich mich auf meine Schwächen (um sie zu eliminieren)? Barr stellt dann noch die von ihm verwendete Ausrüstung und Programme vor.

Das ist Digitalfotografie mal anders. Ungewohnt. Gut. Sehr gut, denn Barr spricht eine Seite des Fotografierens an, die bei aller Pixelgigantomanie immer mehr auf der Strecke bleibt: das Gefühl für ein gutes Bild. Besser Fotografieren: Die hohe Schule der kreativen Fotografie ist ein eindringlicher Workshop-Leitfaden mit überzeugenden Beispielen und viel Herzblut. So muss Fotografie sein! --Wolfgang Treß

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Der Kanadier George Barr lebt in Calgary (Alberta). Bereits im Alter von zwölf Jahren begann er mit einer Zeiss Ikonta zu fotografieren und hatte eine Dunkelkammer im Keller. Später arbeitete er mit Mittelformat- und Großbildkameras und wechselte vor ein paar Jahren zu einer digitalen Spiegelreflexkamera. Von Beruf ist er Hausarzt und interessiert sich insbesondere für die Psychiatrie. Seine Hauptleidenschaft aber gilt der künstlerischen Fotografie. Früher stellte George Barr sehr hochwertige Abzüge seiner Fotos in der Dunkelkammer her. Seit er die Dunkelkammerarbeit aufgab, druckt er seine Fine-Art-Bilder mit Tintenstrahldruckern aus. Die Dunkelkammerarbeit erlernte er von Fred Picker und das bewusste Sehen schulte er an Bildern von Hubert Hohn (Edmonton Art Gallery). Er beschäftigte sich mit den mittlerweile seltenen Originalabzügen von Edward Weston, nahm an Workshops teil und arbeitete mit Galerien. Viele seiner Bilder wurden ausgestellt und in verschiedenen Medien veröffentlicht, so u. a. in 'Black and White Photography', 'Black and White', 'Focus', 'Lenswork' und der britischen Ausgabe von 'Outdoor Photography'.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Besser fotografieren - welcher Fotograf will das nicht? George Barrs Buch ist aber nicht eines von vielen "How to"-Angeboten, die sich vornehmlich mit technischen Merkmalen der Fotografie beschäftigen. Barr geht es mehr um die kreative, die bildgestalterische Seite.

Ob die Beschäftigung damit nun immer gleich zur "Schaffung von Kunst" führt, wie es auf dem Waschzettel steht, sei dahingestellt. Ohnehin ist Barr am besten, wenn er konkret wird: wenn es um Bildgestaltung, Bildaufbau, Bildfehler etc. geht. Zahlreiche (auch vergleichende) Beispiele machen deutlich, welche Mittel zu welcher Aussage führen - und manchmal auch, wie man es hätte besser machen können.

Dazu gesellen sich psychologische Aspekte wie der Umgang mit Enttäuschung, mit Kritik und misslungenen Fotos. Und auch wenn manches bei den Kategorien zur Einschätzung der eigenen fotografischen Leistungsfähigkeit eher schubladenhaft und starr gerät: Barr ermutigt den Leser dazu, sich Gedanken zu machen, wie er seine Fähigkeiten verbessern und erweitern kann - und das über die reine technische Umsetzung hinaus (aber nicht ohne sie).

Wie vieles, was auf Kreativität fußt, ist auch bei Barrs Bildern und seiner Darstellung manches Geschmackssache. Man muss nicht jeden seiner Tipps mögen, und man muss auch mit der amerikanisch offenen, sehr persönlichen und mitunter ironisch angehauchten "Selbsterfahrungs-Art" des Autors nicht durchweg klarkommen.

Barr hilft aber dabei, das eigene Tun zu reflektieren, und zeigt den einen oder anderen neuen Weg zu vielleicht guten, jedenfalls aber anderen Bildern auf. Das Ergebnis ist sicher nicht in jedem Fall befriedigend; das ist es auch im Buch nicht.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Das Buch polarisiert, wie man schon an den vorhandenen Rezensionen erkennen kann. Es erschien mir weniger wie ein systematisches, von Kapitel zu Kapitel aufeinander aufbauendes Lehrbuch, sondern "wie eine Art Kamingespräch" mit einem erfahrenen Fotografen - was ebenso reizvoll wie ungewöhnlich ist. Hier drückt sich auch aus, daß das Buch seinen Ursprung offensichtlich in einer Abfolge von Blogeinträgen fand.

Mir persönlich hat der Abschnitt zur technischen und ästhetischen Selbstbeurteilung sehr gut gefallen - dies gibt ein ordentliches Instrumentarium an die Hand, um die eigene Entwicklung zu verfolgen. Weniger überzeugend fand ich die Bildbeispiele, wiewohl hier eine Spekulation darüber, ob für die teils geringe Schärfe und wenig akzentuierte Struktur Schächen der Aufnahme oder eher des Drucks verantwortlich zeichnen, müßig erscheint.
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Format: Gebundene Ausgabe
Besser Fotografieren heisst, mehr sehen. George Barr lehrt in diesem Buch das Sehen. Sein Lese- und Beispielbuch befreit von festgefahrenen Vorstellungen, was Foto-Kunst muss, und es macht Lust auf das, was sie kann.

...Barr weiss, was Amateure und Hobbyisten ausbremst, mit welchen Problemen und Zweifeln sie kämpfen, welche Stufen in der Lernkurve am schwierigsten zu erklimmen sind und wie man sich motiviert, sie dennoch zu nehmen. Er versteht es ausserdem, dies auf sehr verständliche, praktische Weise zu erklären.
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Format: Gebundene Ausgabe
Der erste Eindruck ist verwirrend. Ein kanadischer "Hausarzt" und Psychiater mit Hang zum Großformat schreibt ein Fachbuch über die "Hohe Schule" der "kreativen" Fotografie. Das klingt nach erzkonservativem Rentnerclub, der den alten Zeiten mit Baryt-Papier auf Hochglanzpresse nachtrauert. Das Bildmaterial: Landschaften, Natur, Industrie und Schrottplätze. Hat er nichts anderes gefunden? Wo sind die malerisch zerfurchten Gesichter der Hopi-Indianer? Wo die Sonnenuntergänge im australischen Outback?

So kann man sich täuschen! George Barr entpuppt siche als aufgeschlossener Mensch, der zeigt, wie man im schwierigen heutigen Umfeld faszinierende Fotos schießt. Und hier legt George Barr den Finger absolut zielsicher in die Wunde: Läßt sich eingentlich alles fotografieren? Was läßt sich besonders gut fotografieren? Was tun, wenn schon alles fotografiert ist? Was tun gegen Sehmüdigkeit oder Fotografier-Orgien? Wer schon mal verzweifelt am Strand oder in einer Felswüste stand ("hab' ich doch schon 1000 mal", "das gibt heute nichts her"), der sollte sich die kritischen Überlegungen von George Barr 'reinziehen. z.B. warum sich ein Bild bestens verkauft, das man eigentlich nur aus Verlegenheit behalten hatte.

Besonders Professionals dürften die Überlegungen zur Motivsuche und Komposition ansprechen. Eine Skizzenmethodik zur Bewertung der Linieführung und Bildschwerpunkt-Bildung bedeutet zwar Zeitaufwand, ist aber extrem hilfreich für die Bildkomposition für Fotografen, die den "gooldenen Schnitt" bereits intravenös inhaliert haben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein Buch mit wertvollen Tipps und Hilfestellungen sicher nicht nur für Hobbyfotografen. Der Autor George Barr stellt auch für den ambitionierten Laien nutzbare Checklisten vor und trägt mit diversen Aufstellungen und Regeln zum besseren Verständnis der Fotografie bei. Der Autor setzt sich auch mit den Misserfolgen von Fotografen und Bildfehlern auseinander.
Es fiel mir persönlich jedoch schwer, mich in das Buch einzulesen. Es beginnt durchaus etwas langatmig, steigert sich jedoch m. E. ab dem dritten Kapitel. Die Bilder weichen von den bisherigen Bildern, die ich aus diversen Fotobüchern kennengelernt habe, durchaus ab. George Barr hat seinen eigenen Stil und seinen Schwerpunkt in der industriellen Fotografie. Er nimmt dort Details auf, dessen Bildaussage nicht immer leicht fällt. Er erwähnte, dass er bei der Bildbeurteilung einmal seine Frau gefragt habe, Sie antwortete "Dreh's doch mal anders herum". So ging es mir bei seinen Bildern auch hin und wieder.

Barr bietet jedoch mit seinen selbstaufgestellten Regeln durchaus Hilfsmittel, die man auf sich selber zuschneiden kann. So bspw. die Regeln zur Motivsuche, die Merksätze und Skizzen für den Bildausschnitt und die Bildecken. Er geht auch auf das Skizzieren von Fotografien ein. Ein Hilfsmittel, von dem ich schon vor langer Zeit gehört habe und das ich auch immer wieder gedanklich anwende. Es bietet dem Laien durchaus die Möglichkeit, das Sehen" zu lernen.
Diese und andere Hilfsmittel, auf die Barr eingeht, zeigen, dass der Autor weiss, mit welchen Fragen sich Hobbyfotografen auseinandersetzen.

Interessant sind seine Ausführungen gerade im durchaus "menschlichen" Bereich.
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