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Berlioz: Les Troyens
 
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Berlioz: Les Troyens

1. Januar 2001 | Format: MP3

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Produktinformation

  • Ursprüngliches Erscheinungsdatum : 1. Januar 2001
  • Erscheinungstermin: 1. Januar 2001
  • Anzahl der Disks: 4
  • Label: LSO Live
  • Copyright: (c) 2002 London Symphony Orchestra Ltd
  • Gesamtlänge: 3:58:56
  • Genres:
  • ASIN: B001S47FSC
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 179.849 in Alben (Siehe Top 100 in Alben)

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Format: Audio CD
......übertreffen konnte sich Sir Colin Davis wohl nur selbst. Seine mittlerweile schon legendär gewordene erste Aufnahme dieses gewaltigen Werkes hat so etwas wie eine Rehabilitation der „Trojaner“ eingeleitet, nachdem sie entweder völlig ignoriert oder aber in verstümmelten Fassungen auf die Bühnen gebracht wurden. Seither, und dank Sir Colin Davis unermüdlichem Eintreten als Anwalt der Werke von Berlioz, haben die „Trojaner“ erheblich an Reputation gewonnen und gerade diese Aufnahme wird sicher weiter dazu beitragen diesem zum Inbegriff der „Grand-Opéra“ gewordenen Werk zu noch größerer Popularität zu verhelfen.
Im Gegensatz zur Aufnahme von 1969 erklingen diese „Trojaner“ dichter, konzentrierter und dynamischer, bei gleichzeitig besser aufeinander abgestimmter Temporelationen und mit einer homogeneren Ensembleleistung. Josephine Veasey und Jon Vickers als Dido und Enée singen in der ersten Aufnahme zwar leidenschaftlicher und intensiver aber vor allem Petra Lang als Cassandre in der neuen Einspielung stellt die ältere von Berit Lindholm deutlich in die Schatten. Welche Aufnahme also; im Grunde beide, doch mit einer leichten Präferenz zu dieser im Jahre 2000 enstandenen!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Leider ist diese Aufnahme zwar orchestral wunderbar und von der großen Kenntnis und Liebe von Altmeister Davis getragen, hat zudem mit Heppner sicher den besten Enée aller vorliegenden Aufnahmen, aber leider verderben einem die Damen Lang und de Young das Vergnügen völlig: Lang ist uninteressant und blass, und de Youngs Französisch kann nur als Parodie bezeichnet werden: Ein Jammer und eine vertane Chance für das Stück, zumal alle Nebenrollen vorzüglich besetzt sind.

Wenn man beide Davis-Aufnahmen parallel vergleicht, hat man zudem das Gefühl, das mitreißende Feuer seiner 1969er-Aufnahme sei hier zeitweise etwas der Routine gewichen (Der unfassbaren Aplomb etwa des 2. Finales gelingt hier etwas matt, während Berit Lindholm 1969 sich ohne Rücksichten in die Schlacht warf und auch den Damenchor mitriß.).Schade !
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Format: Audio CD
Als Kenner von Berlioz höre ich sofort bei dieser Aufnahme, dass diese die Auszeichnung "Winner Awards 2002" absolut verdient hat, ganz grosses Lob an Sir Colin Davis. Der Schluss des 3. Aktes ist musikalisch sensationell schön. Ben Heppner ist wie bei all seinen Auftritten 1. Klasse. Alle Achtung von dem meisterhaften Tenor Kenneth Tarver, für mich eine neue Entdeckung.
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Format: Audio CD
Wer von Berlioz nur seine "Symphonie fantastique" im Ohr hat, die heute eigentlich nur noch ein historisches Interesse verdient hätte, kennt diesen Komponisten nicht. Kann man die geringe Populärität seiner Faust-Oper ("La condamnation de Faust") noch mit ihrer Bühnenuntauglichkeit rechtfertigen, so war die mangelnde Präsenz der Grand Opera "Les Troyens" auf den Bühnen nur noch mit Sparzwängen zu erklären. Unterhaltsamer und musikalisch vielfältiger kann eine Oper kaum sein. Von Weltentrückheit über tiefe Melancholie bis zu überschäumender Lebensfreude durchläuft man hier alle Emotionen. Es gibt Stellen, die wie ein kühner Vorgriff aufs 20. Jahrhundert wirken (Minimal music, Weltmusik etc.) Selbst die Märsche und Tänze, rein instrumental, im 4. Akt - dergleichen ist in Opern oft bloßer Füllstoff - haben hier eine Ausdruckskraft, Intensität und rhythmische Prägnanz wie sonst nur Glucks "Tanz der Furien". Allein die liebevolle Interpretation der überirdisch schönen "Nuit d'ivresse"-Arie lohnt die Anschaffung dieser Life-Einspielung, die "Les Troyens" zumindest eine kleine Renaissance beschert hat.
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