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Berlin Gothic: Thriller Taschenbuch – 3. Juni 2013

3.4 von 5 Sternen 5 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eine nahezu perfekt inszenierte Geschichte, welche den Leser permanent zu überraschen weiß."
Necroweb.de, 06.06.2013

"Der Horror-Thriller hat im Internet zu recht alle Rekorde gebrochen. Die Story ist hart, brutal, packend und beängstigend. Kurz: Alpträume garantiert!"
Buch-ticker.de, Juni 2013

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Jonas Winner, geboren 1966 in Berlin, promovierter Philosoph, arbeitete nach dem Studium in Berlin und Paris als Journalist, Redakteur für das Fernsehen und als Drehbuchautor (ARD, ZDF, Sat.1). Sein Selfpublishing-Bestseller "Berlin Gothic" sorgte im Netz für Furore. 2012 feierte er mit dem Thriller "Der Architekt" einen großen Erfolg. Der Autor lebt mit seiner Familie in Berlin.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Der Titel täuscht. "Berlin Gothic" hat so viel mit Gothic zu tun wie das Musikantenstadl. Und auch das Cover führt in die Irre. "Berlin Gothic" streift zwar punktuell erotische Fantasien, zum Beispiel gleitet mitten in der Story eine Frau im Lack-Jumpsuit aus einem Auto, um sich in den Kofferraum einsperren zulassen, in Ansätzen wird auch die Body-Modifikation-Szene gestreift, doch hat dies nichts mit der Geschichte zu tun. Diese ist dafür umso verwirrender. Das liegt zum einen an den Handlungssträngen, die parallel zueinander ablaufen. Zum einen sind da die drei Frauenmorde, die Kommissar Konstantin Butz aufzuklären versucht; zum anderen wird die Geschichte von Till erzählt und seine Flucht aus dem Kinderheim. Und dann ist da auch noch diese überaus abstrakte Theorie des Autors über die Freiheitsillusion, über die er sich Kapitelweise auslässt. Die vielen Handlungsstränge, Zeitsprünge und Protagonisten hemmen den Lesefluss so sehr, dass selbst die schönsten Klischees nicht locken können. Ein täuschender Titel, ein irreführendes Cover und eine verwirrende Story machen zusammen einen Roman, den man nicht unbedingt gelesen haben muss.
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Format: Taschenbuch
Ich habe die gesammelten Bände von "Berlin Gothic" im Urlaub in der Taschenbuchvariante gelesen und konnte den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Handlung ist mit ihren verschiedenen Zeitebenen und Charakteren tatsächlich komplex, aber gerade das hat mich fasziniert (im Gegensatz zu anderen Thrillern, bei denen man schon in den ersten fünf Minuten das Ende vorhersehen kann). Besonders die philosophische Grundidee (Sind wir frei in unserem Denken?) hat mich auch nach der Lektüre länger beschäftigt (und für einige Diskussionen beim Abendessen gesorgt ;)). Für mich war das Buch die perfekte Mischung aus Spannung, guter Charakterzeichnung und inhaltlichem Gehalt!
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Format: Taschenbuch
Jonas Winner zeichnet Bilder mit Worten - abscheuliche und schöne Bilder - und verfügt über einen sehr plastischen Erzählstil. Mit Berlin Gothic kann er locker mit bekannten Thrillerautoren mithalten, läßt sich allerdings nicht in ein schriftstellerisches Korsett zwingen. Dennoch gab es einige Kleinigkeiten, die mich störten. Zum einen waren das die ständigen - wenn auch für das Verständnis der Geschichte notwendigen - Rückblenden. So entstehen in den ersten Bänden fast zwei nebeneinander laufende Geschichten, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, was das Buch unglaublich komplex macht. Also nichts, um mal zwischendurch ein Kapitel zu lesen und weit entfernt von leichter Unterhaltung! Dann empfinde ich persönlich die Dialoge der jungen Protagonisten Max und Till als zu gehoben für ihr Alter, selbst bei guter Schulbildung. Vom Genre her würde ich es eher in den Horrorbereich ansiedeln als in Mystery. Nichts für zarte Gemüter!
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Format: Taschenbuch
Rezension:

Nachdem seit längerem alle 7 Teile der E-Book-Reihe “Berlin Gothic” erschienen sind, gibt es Jonas Winners Werke nun in einem einzigen Buch zu einer großen Geschichte vereint. Anhand des recht aussagearmen Covers, wäre ich im Laden wahrscheinlich daran vorbeigegangen und bin dem Autor umso dankbarer, dass er mich mit seiner neuen Printausgabe bekannt machte.

Was mich bereits bei Winners anderem Roman “Der Architekt” begeisterte, findet sich auch in “Berlin Gothic” wieder. Der Autor schafft es mit dem für ihn typischen, etwas verworrenen Geschichtenaufbau den Leser tief in die Welt der Story zu ziehen.

Es wird zwischen verschiedenen Zeitebenen gesprungen. So beginnt der Roman damit, was vor 12 Jahren geschah und beleuchtet die Geschichte des Protagonisten Till, der aus dem Waisenhaus weglief und bei dem Ehepaar Bentheim und ihren Kindern unterkam. Es begann eine enge Freundschaft zwischen ihm und Max, dem Sohn der Familie, welcher immer wieder mit seinem Vater aneinandergeriet. Der Vater selbst, ein Horrorschrifsteller, verfällt immer mehr dem Wahnsinn, was mit einer Welt, die sich unter Berlin erstreckt, zusammenhängt – mehr möchte ich dazu allerdings nicht sagen, da dies eine große Rolle im Plott spielt.

Fakt ist, dass sehr viel um die Familie Bentheim geschieht und der unheimliche Verleger des Vaters mit drin hängt, der das Leben der Kinder bis über das Jugendalter hinaus bedeutend beeinflusst. Außerdem stellt sich heraus, dass Till nicht ohne Hintergedanken in die Familie aufgenommen wurde. Es fällt schwer in einer einzigen Rezension genaueres zur Geschichte zu erzählen, ohne selbst keinen halben Roman zu schreiben und ohne zuviel zu verraten.
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Format: Taschenbuch
Zuvor hatte ich natürlich viel über diese Erfolgsgeschichte gelesen und freute mich umso mehr über das Rezensionsexemplar (vielen Dank an dieser Stelle an den Autor Jonas Winner und den Verlag Knaur TB). Der eBook-Erfolg machte mich sehr neugierig auf die Geschichte, doch leider kam schnell die Ernüchterung. Ich liebe Thriller und doch hat mich diese Story einfach nicht gepackt. Es war mir zu viel hin und her, zwischen den vielen Menschen, die eine Rolle spielen, und den Zeiten. Oftmals musste ich wieder zurückblättern um das Geschriebene zu begreifen und häufig fehlte mir dann der Zusammenhang völlig. Vieles fand ich an den Haaren herbeigezogen – ja, ja, schriftstellerische Freiheit, ich weiß. Solche Storys müssen nicht dem entsprechend was in der Realität möglich ist.
Dennoch habe ich über sehr weite Teile des Buches hinweg überhaupt nicht kapiert, worauf der Autor hinaus will. Mit der Hoffnung im Kopf, es wird schon noch besser, habe ich weitergelesen. Richtig spannend fand ich nur das letzte Kapitel, in dem dann auch Vieles klarer wird. Nun ja, es kann einem halt nicht jedes Buch gefallen...
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