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Berlin Alexanderplatz: Die Geschichte vom Franz Biberkopf. Roman Taschenbuch – 1. Juni 2002
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»Biberkopf hat geschworen, er will anständig sein, und ihr habt gesehen, wie er wochenlang anständig ist, aber das war gewissermaßen nur eine Gnadenfrist. Das Leben findet das auf die Dauer zu fein und stellt ihm hinterlistig ein Bein.«
Die Geschichte des Transportarbeiters Franz Biberkopf, der, aus der Strafanstalt Berlin-Tegel entlassen, als ehrlicher Mann ins Leben zurückfinden möchte, ist der erste deutsche Großstadtroman von literarischem Rang. Das Berlin der Zwanziger Jahre ist der Schauplatz des Geschehens. Dabei wird die Großstadt selbst zum Gegenspieler des gutmütig-jähzornigen Franz Biberkopf, der dieser verlockenden, aber auch unerbittlichen Welt zu trotzen versucht.
Mit Berlin Alexanderplatz vollzog Döblin die radikale Abkehr vom bürgerlich psychologischen Roman. Hier wurde kein Einzelschicksal analysiert. Das kollektive Geschehen, das Allgemeine einer menschlichen Situation erfuhr hier eine gültige dichterische Gestaltung. Der Roman zählt zu den großen Epen unserer Zeit.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe454 Seiten
- SpracheEnglisch
- HerausgeberDTV
- Erscheinungstermin1. Juni 2002
- Abmessungen12 x 2.5 x 19 cm
- ISBN-103423002956
- ISBN-13978-3423002950
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Produktbeschreibungen
Der Verlag über das Buch
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : DTV; 42. Edition (1. Juni 2002)
- Sprache : Englisch
- Taschenbuch : 454 Seiten
- ISBN-10 : 3423002956
- ISBN-13 : 978-3423002950
- Abmessungen : 12 x 2.5 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 429,018 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 2,290 in Essays (Bücher)
- Nr. 12,803 in Klassiker (Bücher)
- Nr. 45,558 in Literatur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Alfred Döblin, 1878 in Stettin geboren, arbeitete zunächst als Assistenzarzt und eröffnete 1911 in Berlin eine eigene Praxis. Döblins erster großer Roman erschien im Jahr 1915/16 bei S. Fischer. Sein größter Erfolg war der 1929 ebenfalls bei S. Fischer publizierte Roman ›Berlin Alexanderplatz‹. 1933 emigrierte Döblin nach Frankreich und schließlich in die USA. Nach 1945 lebte er zunächst wieder in Deutschland, zog dann aber 1953 mit seiner Familie nach Paris. Alfred Döblin starb am 26. Juni 1957.
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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"...Lari lari la. Nein. Nicht ablenken, musst lesen - immer weiterlesen.
Aufgeben darfste nicht. Das kommt nicht in die Tüte. Was kaufen wir morgen
ein? Weisste nicht. Haste nicht gesehen. Lari lari la. Nix da. Wieder dem
Buch widmen. Muss einfach sein. Durchhalten, BigMic. So wirds gemacht. Hat
schon viele Andere fasziniert. Muss gut sein, das Buch. So so, Nein nein,
ja ja. Na wird sichs' schon richten, das Buch..."
Bewertung:
Nun verehrter Rezensions-Leser: Haben Sie sich durch meinen kleinen Einstieg
unterhalten gefühlt? Konnten Sie der Sprache und dem Schreibstil folgen -
haben Sie etwa sogar eine tiefere Bedeutung darin entdeckt? Sehr gut! Dann
dürfte das Buch, Berlin Alexanderplatz von Alfred Döblin, zumindest für Sie
mehr als für mich, zugänglich und somit auch bedingt empfehlenswert sein.
Denn auf einen ähnlichen Schreibstil sollten Sie sich hier einstellen!
Allen anderen will ich, ohne meinen oben dargebrachten Schreibkünsten denen
eines Alfred Döblins ein ähnliches Niveau unterstellen zu wollen, mit Hilfe
dieser Rezension eine kleine Warnung aussprechen!
...die Ansiedlung der Geschichte in einer faszinierenden Stadt zu einer
bedeutvollen Zeit, die Konzentration auf einen Helden, der mit den Irrungen
und Wirrungen seiner Zeit und seines Schicksal zu hadern und zu kämpfen hat
und darüber hinaus noch viele positive Rezensionen:
Die Rahmenbedingungen hörten sich für mich sehr verlockend an. Deshalb: Buch
gekauft. Die Enttäuschung folgte aber ziemlich bald.
Denn, und das behaupte ich von mir, obwohl ich alternativen und progressiven
Arten zu schreiben gegenüber sehr offen bin, DIESER Schreibstil (ich will ihn
mal wohlwollend als solchen bezeichnen) ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.
Eine zähflüssige Mischung aus Szenenbeschreibungen im klassischen Sinn, einer
Ich-Erzählung (einmal Gedanken der Hauptfigur, dann im nächsten Satz wieder
seines Szenen-Kontrahenten) sowie - für mich zumindest - streckenweise sehr
zusammenhanglosen und willkürlichen Einwürfen von Ausrufen, Gedichten oder
ähnlichen "Ablenkungen".
Interssiert folgen konnte und wollte ich dem Ganzen kaum. Dabei will ich aber
der Schreibe, der Kunstform oder dem literarischen Wert des Unterfangens von
Herrn Döblin nicht einmal an den Karren fahren.
Mag sein, dass es sehr respektabel ist, mehrere Hundert Seiten lang diese
Erzählweise auf hohem literarischen Niveau durchzuhalten. Mag ebenso sein,
dass die Geschichte von Franz Biberkopf für manche sehr faszinierend ist.
Für mich war beides leider nicht der Fall. Obwohl ich schon sehr viel vom
Lesefluss her schwer verdaubare Kost gelesen habe - dieses Buch war in der
Hinsicht für mich unerträglich. Um jede Seite musste ich kämpfen. Selten,
dass ich so lange gebraucht habe, um ein Buch zu lesen.
Ob dieser erste Kritikpunkt Ursache des folgenden zweiten Mankos ist, kann
ich nicht beantworten. Jedenfalls ließ mich die Geschichte um Franz Biberkopf
ziemlich kalt. Dies liegt nicht einmal an den tragischen Begebnissen, die der
Hauptfigur widerfahren. Oder an dem Fakt eines Anti-Helden. Denn, obwohl
vielleicht gerade der Blick in Biberkopfens Kopf etwas ganz anderes hervor-
rufen sollte, nämlich mit der Hauptfigur zu leiden, zu freuen, zu handeln,
ruft es bei mir genau das Gegenteil herbei:. Ich wende mich desinteressiert
ab. Punkt.
Letztlich muss nun jeder für sich entscheiden, wie er diese Kunstform
abschließend annimmt und bewertet.
Bezeichnend für das Dilemma, das ich mit dem Buch hatte, ist der Fakt, dass
für mich der beste Abschnitt des Buches derjenige ist, in welchem eine
mehrseitige Beschreibung eines Großschlachthofes aus dieser Epoche passiert.
Vielleicht muss man dieses Buch gelesen haben. Vielleicht ist es auch ein
Meisterwerk. Unterhalten wurde ich aber nicht - nie sogar. Denn, und damit
komme ich zum Schluss, was nützt mir die höchste Kochkunst, wenn einem der
Braten am Schluss nicht schmeckt?!
Resümee:
3 Sterne gibt es für die, wie ich trotz allem anerkennen muss, literarische
Leistung des Schriftstellers. Mehr sind für dieses Meisterwerk an Zähigkeit
aber leider keinesfalls drin!
1) Fußnote:
Ein kleiner Kommentar noch, nicht zum Werk von Alfred Döblin, sondern zu der
verlagseitigen Aufbereitung eben dieser Ausgabe:
Die eingebrachten Fußnoten sind mehr als überflüssig und sogar störend.
Beispielsweise wurden fast auf jeder Seite Fußnoten eingefügt, die
offensichtliche orthografische, grammatikalische oder sinnhafte Fehler des
Original-Manuskripts zu verbessern versucht. Sinn machen Kommentare in der
Art von ["Haste mal ne Mark" statt "Hast mal ne Mark"] nicht.
Entweder hätte man die Verbesserungen direkt einarbeiten und diese dann im
Anhang mit Verweis auf die Seiten und Zeilen anführen sollen - oder eben
gleich den Original-Text belassen so wie er ist.
Kann man jederzeit empfehlen.
Würde ich wieder kaufen.
Also bis dann, ihr Leseratten.
Danke bis dann.
Spielt vor den Ost/West und Einheitsdebakel und damit ein ganz toller Klassiker.
Sehr, sehr beindruckend und mindestens so gut wie viel später bei T. Pynchon („Gegen den Tag“ / Chicago): Die Beschreibung des Schlachthofgeschehens. Die mythologischen / biblischen Elemente: Ja, hier geht es ums ganz große Schicksal. Unter Hiob und Medea looft die janze Schoose nich, verstehste? Wat kiekste denn uff een mal so komisch? Ooch een in die Fresse kriegen oder wat? Ein hölzernes Krachen. „Hier, Herr Rezensent: Stuhlbein. Diskutiert sich besser.“
Was bin ich hin- und hergerissen! Nein: Döblin hatte Mut. Ein großes Buch. Ick weeß, is nich stimmig, aber ick sare: Ick bereuet janz und jar nich, det Ding jelesen zu haben. Freienwalde kenn ick, ooch Beeskow, schöne Jejend. Berlin, klar, Alexanderplatz, wer kennt det nich?




