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am 28. Dezember 2015
Katharina (Inga Birkenfeld), bayrische Arzttochter in Augsburg, muss mit ihrem tyroler Ehemann Franz (Wolfgang Menardi) in dessen Heimat fliehen. nachdem der sich gegen einen französischen Soldaten zur Wehr gesetzt hatte, er verstarb nach Sturz mit dem Kopf auf das Pflaster.
Wegen der Unterjochung durch Bayern hat sie einen schweren Stand bei der Familie, akzeptiert sieht man sie erst, als auch sie einen Wärmestein unter der Bettdecke findet, den die Schwiegermutter vorher nur im Bett des Sohnes deponiert hatte. Katharina, mehr Luxus und dienstbare Geister gewohnt, hat sich schließlich den Respekt der Familie erarbeitet.
Der Freiheitskämpfer Andreas Hofer (Klaus Gurschler) zieht schließlich mit Getreuen in die Schlacht und vertreibt die Bayern, Franz kehrt verletzt zurück. Später opfert der Herrscher von Österreich die Region jedoch aus Staatsraison, Napoleon ist noch zu mächtig. Die Freiheitskämpfer haben jetzt keine Chance mehr, trotzdem will Franz erneut kämpfen, entgegen einem Versprechen. Katharina verhindert dies durch eine drastische Maßnahme, wird vom Hof verjagt, als es auffliegt. Der jüngere Bruder von Franz fällt, der ältere, der wegen der Bewirtschaftung des Hofes nicht mit in die Schlachten ziehen musste, hält noch zu ihr, die sich im Lazarett aufopferungsvoll um Verletzte, verstümmelte Kämpfer kümmert.
Andreas Hofer wird verraten, die Warnung von Getreuen, unter ihnen auch Katharina und Franz, ignoriert er aber.

Der Film des jungen Philipp.J. Pamer aus dem Jahre 2010 spielt zu Beginn des 19ten Jahrhunderts, als große Teile Europas unter napoleonischem Joch standen, und Tyrol war als Zugangsweg nach Italien von Bedeutung. Andreas Hofer galt und gilt als Held, als charismatischer Freiheitskämpfer, der zweite Kampf wurde aber von nicht wenigen als aussichtslos angesehen (nach der Niederlage hieß es, der Gegner habe doppelt so viele Soldaten und das Vierfache an Waffen zur Verfügung gehabt). Nicht wenige Tyroler, wahrscheinlich besonders die, bei denen Ehemänner und Söhne ihr Leben in einem aussichtslosen Kampf ließen oder als Krüppel zurückkehrten, verfluchten Hofer, verrieten sein Versteck.
Dieser Zeitabschnitt der Geschichte bildet den Hintergrund für eine Liebesgeschichte und Familiendrama, das mit überzeugenden Darstellern in der großartigen Berglandschaft der Alpen gedreht wurde. Besonders gefallen hat mir Inga Birkenfeld, die mit erstaunlichen "Nehmerqualitäten" trotz der offenen Feindseligkeit die Herausforderung, in der Familie akzeptiertes Mitglied zu werden, annahm und meisterte, ebenso als Schwiegermutter Elisabeth Egger Verena Plangger, unter der Katharina am stärksten zu leiden hatte.
Als gealterte Katharina überzeugt Hildegard Schmal.

Der Film wurde in deutscher und französischer Sprache gedreht, außerdem im Passeirer Dialekt des Tyrolerischen. Der Zuschauer hat die Wahl, den Dialekt oder eine Synchronisation zu hören.

Dem Regisseur ist ein beeindruckendes Drama und eine Liebesgeschichte vor detailgetreu gezeigtem historisch korrektem Hintergrund gelungen, ich kann dem Film nur eine Empfehlung aussprechen. "Bildgewaltig und authentisch", diese Beurteilung von BR Kino Kino auf dem Cover verspricht nicht zuviel.

Doc Halliday
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 17. Januar 2017
Der Film ist von der Handlung her sehr gut. Er beschreibt das Leben im Tirol unter der bayerischen Herrschaft und während des Tiroler Freiheitskampfes. Vom Kampf selbst sieht man nicht viel, aber darauf liegt auch nicht das Augenmerk. Es geht mehr um das leben der gewöhnlichen Bevölkerung während dieser bewegten zeit. Anders als im Film "Andreas Hofer - die Freiheit des Adlers" wird hier aber nicht idealisiert, sondern auch das grausame Gesicht eines jeden Krieges gezeigt, und die Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung. Das ganze ist aber als Drama angelegt und es geht eigentlich um einen jungen Tiroler, der mit seiner bayerischen Frau aus ich glaube Augsburg nach Tirol zieht. Vor allem der Frau schlägt hierbei die Ablehnung der tiroler Bevölkerung entgegen. Als ihr Mann sich den Freiheitskämpfern anschließt, ist sie voller Hass auf Andreas Hofer und seine Sache, die ihr den Mann genommen hat. Dennoch entschleßt sie sich, in einem Lazarett for Kriegsverwundete zu arbeiten. Hierbei erfährt sie vom Verrat an Hofer und seiner geplanten Verhaftung.
Der Film hat zwischenzeitlich einige Längen, ist im Großen und Ganzen aber gut bis sehr gut.

Leider ist der Ton mies. Ich hab den ganzen Film über wenig verstanden. Nicht wegen dem Tiroler Dialekt (der eh durchgehend deutsch untertitelt ist), sondern weil sich der ganze Film anhört, als würde jemand ganz leise in eine Blechdose sprechen, besonders bei der Erzählerstimme, aber auch bei anderen Stimmen. Was ist denn da schiefgegangen?
Der Film ist an sich ganz interessant, aber mit dem Ton macht es echt keinen Spaß. Dafür muss man mindestens einen Stern abziehen, soetwas DARF nicht passieren! Da ich aber fair bleiben will, und der Film an sich echt gut ist, belasse ich es bei dem einen Stern Abzug und gebe dem Film 4 Sterne: 5 Sterne für die Handlung und die Schauspielerei, zwei Sterne für den Ton, macht mit gutem Willen 4 Sterne.
Das Bild ist an sich sehr gut, nur im Abspann ruckelt es ganz leicht.
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am 25. März 2016
Eine Geschichtslektion, ergreifend und authentisch herüber-
gebracht.und zugleich aufschlußreiche Ergänzung zum Thema
Andreas Hofer, wobei auch mit beeindruckenden Land-
schaftsaufnahmen nicht gespart wird.
Lediglich ein wenig störend, dass nicht durchgehend
Schriftdeutsch gesprochen wird, was aber dieses
visuelle Erlebnis nicht zu schmälern vermag.
Ein Film, den man sich nicht nur einmal anschaut!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 17. Oktober 2013
Lebendige Geschichte. Wer noch nicht weiß, daß die Münchener nicht schon immer ausschließlich als Touristen zum Skilaufen in Tirol gewesen sind.
1809: die Bayern besetzen unter Napoleon Tirol und verlieren es, weil sie nicht- wie von ihnen "seinerzeit" vorgegeben- als Befreier von der "Habsburger Knechtschaft", sondern als Usurpatoren aufgetreten sind. Eine Liebesgeschichte, die von der Ehe einer bayrischen Beamtentochter und einem tirolischen Bauernsohn und den damit verbundenen Schwierigkeiten erzählt. Übertragbar auf alle Flecken dieser Welt, wo Menschen aufeinandertreffen; der Aufruf zur Überwindung der Schranken mit dem Anspruch bleibender Allgemeingültigkeit: Kunst.
Angelehnt an "Der Rebell" von und mit Luis Trenker, aber entstaubt vom Mythos der 1000 Jahre zwischen 1933 und 1945.
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am 23. Juli 2017
dieser film hat mir sehr gut gefallen. geschichtlich perfekt.auch die schauspielerische leistung war absolut weltklasse. besser gehts nicht. dazu viel natur und super umgesetzt wie es in dieser zeit so war.deswegen volle 5 sterne.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Oktober 2017
Ein sehr beeindruckender Film! Die historische Handlung wird gut inszeniert, oft geschieht Unerwartetes. Besonders empfiehlt sich dieser Film für Geschichtsinteressierte! Auf jeden Fall anschauen! Perfekt für Familienabende mit Eltern!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 31. Juli 2014
wird den historischen Tatsachen rund um die Ereignisse von 1809 sehr gerecht .Besonders gut hat mir als Tirolerin gefallen, dass die Schauspieler wirklich im Orginaldialekt sprechen,nicht ein verfälschtes" Pseudotirolerisch "wie in99 % der anderen Filme Auch die Person Andreas Hofers ist sehr gut dargestellt

Das Bild,dashier vermittelt wird entspricht in etwa auch seinen Briefen und den Liedtext von" Ach Himmel es ist verspielt",den erwahrscheinlich selbst verfasst hat
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. September 2017
Besetzt mit sehr guten und authentischen Schauspielern stellt der Film sehr realistisch dar, was damals passierte. Er ist sehr mitreißend gemacht, spannend bis zum Schluss und beschert Gänsehautmomente, Bestürztheit, Tränen, aber auch Bewunderung an die Menschen dieser Zeit.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 31. Oktober 2011
Geschichtsunterricht einmal anders! Die Schauspieler kommen sehr authentisch daher; grossartige Kameraführung; Landschaft super in Szene gesetzt! Für mich ein toller Filmabend. Kann man öfters schauen! Nur nicht vergessen: Untertitel für den Tioroler Dialekt einschalten. Sonst wird es schwer verständlich. Tut dem Film aber nicht weh.
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. Dezember 2017
da lohnt es sich einen Film zu kaufen brauch man nicht ins Kino und spart viel Euro bis zum nächsten Mal
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