| Marke | Bellman |
|---|---|
| Modellnummer | CX-25P |
| Artikelgewicht | 1.7 Kilogramm |
| Material | Edelstahl |
| Automatische Abschaltung | Nein |
| Artikelgewicht | 1.7 kg |
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Bellman Cappuccino & Espresso Herdkocher
Ob und wann dieser Artikel wieder vorrätig sein wird, ist unbekannt.
- 3-6-9 Espresso zubereiten
- für alle Heizquellen ausser Induktionsherdplatten geeignet
- sehr beliebt im Ferienhaus, Wohnmobil, Wohnwagen ...
- Lieferumfang: Bellman CX-25P, Ersatzdichtungen, deutsche Bedienungsanleitung
- Masse: Höhe 200 mm mit Deckel, Breite (ohne Griff) 220 mm (Korpus 105 mm Ø Höhe 135 mm) Gewicht: 1520 g
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Produktinformationen
Technische Details
Zusätzliche Produktinformationen
| ASIN | B006KD5N9Y |
|---|---|
| Durchschnittliche Kundenbewertung |
3,7 von 5 Sternen |
| Im Angebot von Amazon.de seit | 10. Dezember 2011 |
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Produktbeschreibungen
Mit dem Bellman zaubert man in wenigen Minuten leckere italienische Kaffeespezialitäten mit heißer Milch und Milchschaum, wie z.B. Cappuccino, Espresso, Milchkaffee, Latte Macchiato unterwegs oder zu Hause. Und das alles mit einem Gerät bzw. Topf. Der Bellman ist aus hochwertigem 18/8 Edelstahl gefertigt, Griff, Deckel, Drehknöpfe aus hitzebeständigem Bakelit, der Innendruck wird jetzt "neu" durch ein deutsches Qualitätsmanometer der Marke "WIKA" kontrolliert und wird dieser zu hoch, hat der Bellman auch ein Sicherheitsventil. Je nach Bedarf können 3, 6 oder 9 Tassen Espresso gekocht werden. Die entsprechende Wassermenge wird gemäß einer Skala eingefüllt und die Espressomehlmenge im Siebträger durch einen Reduzierer dosiert. Nachdem man den Bellman fest zugeschraubt hat, stellt man ihn auf eine separate Wärmequelle einer Herdplatte oder auch beim Camping auf Gas- oder Benzinkocher (funktioniert nicht auf Induktion). Anhand des Manometers liest man nun nach persönlichem Gusto den richtigen Druck ab (wir empfehlen 1 bar) öffnet das Kaffeeventil und lässt den gesamten Espresso in ein Kännchen oder einer Thermotasse ab, durch den Druck entweicht der Wasserdampf schnell und löst dadurch nicht die Bitterstoffe aus dem Espressomehl. Mit etwas Übung bekommt man auch eine schöne Crema. Nun wartet man noch mal einen kurzen Moment bis der Druck auf ca. 2 bar ist und beginnt die Tassen/Gläser mit Milch mit dem separaten Dampfröhrchen aufzuschäumen, dies geht ebenso gut, wie bei hochwertigen Siebträgermaschinen oder Vollautomaten. Zum Schluss noch den Espresso verteilen und fertig ist Ihre persönliche Kaffeecreation.
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Kundenrezensionen
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Vorteile:
-Milchaufschäumen funktioniert (soweit ich beurteilen kann) recht ordentlich.
-Sieht kurios und dennoch adrett aus. Sowas hat nicht jeder.
(Warum das so ist soll im folgenden erläutert sein.)
Nachteile:
-Der Handgriff ist in Eigenarbeit aufzuschrauben, was theoretisch kein Problem wäre. Er hat allerdings keinen Gewindeeinsatz mitbekommen, sondern das Innengewinde ist direkt ins Bakelit geschnitten. Zu fest anziehen bedeutet daß die Chose einreißt, zu lose bedeutet daß sich der Kocher im Entheben von der Kochstelle in der Hand davondreht. Zumindest letzteres hätte man durch ein Linksgewinde leicht verhindern können.
-Das Überdruckventil ist in den Handgriff integriert. Was für eine smarte Designidee! Denke man die Sache weiter. Nun befinde sich der Kocher vom Hauptbenutzer vergessen und Dampf ablassend auf einer Elektroplatte und werde da von einem anderen, damit unerfahrenen Menschen weggehoben. Dieser ziehe sich weißrote Blasen an den Fingern zu und lasse das Ding fallen - mit dreieinhalb Atmosphären Überdruck auf dem Kessel. Das hat dann in der Tat Hand und Fuß, und zwar in verbrüht.
-Die Möglichkeit des Milchschäumens erfordert laut Beipackzettel ein gewisses (ich würde sagen gigantisches) Totvolumen an Wasser. Und zwar immer, auch wenn man eigentlich nur Kaffee haben wollte. Das Aufheizen dauert mithin quälend lang und braucht Unmengen Gas. (Na gut, es vermeidet zuverlässig die Bildung von Anlaßfarben am Boden des Kochers, das ist ja auch wahr.)
-Anders als die Reklame verspricht ist der Kocher für Elektroherde im allgemeinen und im besonderen für Zeranfelder ungeeignet. Er hat keinen gedrehten sondern einen qua Kaltumformung gemachten Boden. Dieser wird obendrein durch die zentrale Gewindestange unter innerem Druck elastisch konkav weiterverformt. Die Auflagefläche auf der Herdplatte ist also nahe Null.
-Für unterwegs ist der Apparat besonders ungeeignet: er besteht aus vielen Teilen, leicht geht da mal etwas verloren. Einige Dichtungen bzw. O-Ringe liegen ungeschützt , z.b außen am Siebtrichter oder an der Deckelinnenseite. Beschädigung ist im Außerhausbetrieb eher wahrscheinlich. Es gibt mindestens sieben verschiedene Dichtungen. Die Lötstelle unteren Ende des Dampfrohrs würde ich tunlichst nicht den im Rucksack zu erwartenden Biegemomenten aussetzen.
-Die Gewindestange in der Mitte ist eine sehr unschöne Lösung: die beiden Deckelbleche raspeln und hakeln beim Aufsetzen oder Abnehmen jedesmal über die Gewindegänge.
-Die Hähne für Kaffee und Dampf fühlen sich beim Schließen von vornherein extrem hart an, zwischen zu und offen liegen vielleicht zwanzig Winkelgrad. Also kein Wunder daß das Dampfrohr gern vor sich hin tröpfelt.
-Um die beiden Hähne dicht zu Schließen ist ein sehr großes Drehmoment nötig, um sie also zu Öffnen muß man den heißen Kocher irgendwodran festhalten UND den Hahn öffnen UND das Auffanggefäß sehr genau drunterdrapieren (da sonst Verbrühung und/oder Riesensauerei). Das ist also gern eine Arbeit für die ganze Familie, im Frühtau zu Berge zumal.
-Das Einfüllen des Kaffeemehls erfordert wegen des Gewindestangendurchlaßmittelloches im Siebtrichter nicht unerhebliche Fingerfertigkeit bzw. beginnende Löffelvirtuosität.
-Das Mengenreduzier-Lochblech kann erst nach Einfüllen des Kaffeemehls in den Siebtrichter eingesteckt werden, daher verbleiben notwendigerweise Kaffeekrümel zwischen dem unteren Ende des Rohres und dessen Dichtung innen auf dem Boden des Siebs. Da freut sich die Dichtung! Vorallem aber gibt es dann Schwierigkeiten den Deckel dicht anzuziehen bzw werden weniger technikaffine Benutzer wahrscheinlich das im Deckel befindliche Sieb bleibend verformen.
-Im Siebtrichter fehlen Markierungen wie hoch das Kaffeemehl für 3 oder 6 Tassen höchstens einzufüllen ist. Wird das Kaffeemehl feucht dehnt es sich aus und entwickelt enorme Verformekräfte. Schwächste Stelle ist dann wiedermal das Sieb im Deckel. Letzterer hebt sich dabei während des Dampfdruckanstiegs genügend um Kaffee austreten zu lassen, auf daß sich dieser auf Kochers Oben- und Außenseite festbrennt.
-Der Bellman(n) ist hinsichtlich des Mahlgrades ziemlich empfindlich; weit mehr als herkömmliche Mokka-Herdkannen es sind . Zwischen Totalkonstipation einerseits und einer auf zwei Quadratmeter Küche, alles, aber auch wirklich alles einsauender Braunetröpfcheneruption liegt nur ganz wenig Marge.
-Die im Deckel unter dem Sieb verborgene, das Auslaßrohr haltende Mutter (aus A2-70er Stahl bestehend und entsprechend etwas glitschig) hat von der Konstruktion keinerlei Sicherung abbekommen und löst sich immer wieder gern. Man muß auf die Ankunft dichtenden Wasserkalks oder Drecks hoffen, denn zum Anbringen einer Kronenmutter ist das Gewinde zu kurz. Und Loctite ist ja nun nicht gerade lebensmittelverträglich.
-Die landauflandab empfohlene Extraktionstemperatur beim Kaffee"kochen" ist 93...94 Grad Celsius. Nun siedet Wasser unter Normbedingungen bekanntlich bei hundert Grad, was ohnehin schon recht deutlich über Soll ist. (Das ist der Grund warum die in Mokka-Herdkannen während der Extraktion anfänglich tatsächlich entstehende sogenannte Crema unter der alsbald weiter ansteigenden Hitze doch wieder zusammenbricht). In der Bellmanschen wird jedoch bei etwa 140 Grad extrahiert, also in einer völlig jenseitigen Temperaturregion. Daher kommt aus dem Hahn auch kein Kaffee (oder meinetwegen Espresso), nein, im ersten Moment defäkiert das ganz verschüchtert scheinende Maschinchen ein Täßchen Steinkohlenteer um daraufhin unversehens in koprolalischer Manier eine endlose, nach zerkochtem Kaffeesatz müffelnde Menge feuchten Wasserdampfes mit geringen Beimengungen einer erwartungsgemäß "schmeckenden" Kaffeesatzsaftbrühe auszuschleudern. Selbst wenn jemandem die resultierende Emulsion der beiden Erzeugnisse munden sollte, so ist in jedem Fall das Mitführen einer Thermoskanne und eines sehr engen und tiefen Trichters angezeigt, denn wie andernorts erwähnt droht sich das letztere in mindestens drei Pi Steradiant zu verteilen.
Der Kardinalfehler in der Konstruktion der Bellmannschen Maschine ist, die an sich begrüßenswerte Druckerhöhung nicht durch Verkleinerung des eingeschlossenen Volumens oder Zuführen weiteren Wassers sondern durch Temperaturerhöhung herbeiführen zu wollen. Man sollte über weil räumliche also temperatürliche Trennung von Dampf und Wasser mittels Kolben oder Membran nachdenken. Von der Komplexität der Siebträgermaschine kommend ist der Wegfall von Pumpe und Elektrik ja an sich ein höchst eleganter Streich, aber so wie bei Bellmanns ausgeführt wird das leider nix.
Die Bedienung an sich ist denkbar einfach.
Das Design ist irgendwie "abgefahren" und sieht in jeder Küche gut aus.
Einfach ein tolles Gerät.
Die Qualität hängt natürlich vom Können des Bedieners ab - das ist kein Vollautomat sonder eine bella machina, wo das Espressomachen Teil des Vergnügens ist. Das Resultat übertrifft oft das eines günstigen Vollautomats oder billiger Siebträgermaschinen.
Einzig negativ ist mir aufgefallen, dass sie außen schnell anläuft und kaum mehr zu zum Glänzen zu bringen ist. Am besten öfter reinigen und nicht offen in der Küche stehen lassen, wo sich Fettdampf ansetzen kann.










